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Heiner Melching, der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und Annette Anzinger-Baur am 13. Oktober im Cabrizio in Offenstetten

Heiner Melching: Sozialpädagoge/Sozialarbeiter, Trauerbegleiter (ITA). Seit 1995 in verschiedenen Bereichen der Trauer- und Krisenbegleitung tätig. Seit 2001 Referententätigkeit im Bereich der Fort- und Weiterbildung mit Schwerpunkt Palliativmedizin für Ärzte, Pflegekräfte, Seelsorger, Hospizdienste und Studierende. Seit dem 1.11.2009 Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP). (Foto: Landratsamt Kelheim)Heiner Melching: Sozialpädagoge/Sozialarbeiter, Trauerbegleiter (ITA). (Foto: Landratsamt Kelheim)Zum Welthospiztag 2018 kommt am Samstag, den 13. Oktober 2018 Heiner Melching, der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin nach Offenstetten. Im „Cabrizio“ (Am Schmiedweiher 8) spricht er zu Thema „Trauer braucht Raum“. Unter dem Motto „Bewusst. Beseelt. Begleitet“ beschreibt im Anschluss Annette Anzinger-Baur vom Hospizverein des Landkreises die praktische Arbeit im Landkreis. Danach ist zum Gespräch mit den Referenten eingeladen. Beim anschließenden offenen Café und an verschiedenen Stationen stellen Ehrenamtliche die verschiedenen lokalen Angebote, wie Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche, Trauer- und Lebenscafé, mehrere offene und geschlossene Trauergesprächskreise und die Einzelbegleitung vor. Musikalisch gestalten den Nachmittag Ralf Schlehdorn und Dr. Alexander Werner.
Zu der Veranstaltung, die von 14 bis 17 Uhr dauert, laden das Regionalmanagement des Landkreises Kelheim, die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Landkreis Kelheim und der Hospizverein im Landkreis Kelheim gemeinsam ein.
Es wird kein Teilnehmerbeitrag erhoben, Spenden für den Hospizverein sind willkommen. Nähere Informationen und Anmeldung (zur besseren Planung unbedingt erbeten) über das Regionalmanagement, Tel.: 09441/207-7340, email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und www.landkreis-kelheim.de/wirtschaft-regionales/regionalmanagement/  unter Demografischer Wandel.




Annette Anzinger-Baur: Dipl.-Sozialpädagogin (FH) (Foto: Landratsamt Kelheim)Trauer braucht Raum:
„Dass Trauer zum Leben dazugehört und eine notwendige und Lebenserhaltende Möglichkeit darstellt, auf einen Verlust zu reagieren, ist nicht nur im Bereich der Palliative Care inzwischen gut akzeptiert. Jeder Mensch erfährt im Lauf seines Lebens unzählige Verlustsituationen, auf die er mit Trauer zu regieren im Stande ist. Im Grunde genommen geht jede persönliche Weiterentwicklung und Veränderung auch mit der Verabschiedung von Vergangenem einher“ (Heiner Melching).
Trotzdem, so der Referent, wird in unserer Gesellschaft der Trauer oft nicht der Raum gewährt, der für eine positive Weiterentwicklung notwendig wäre. Warum das so ist, und was jeder Einzelne und gesellschaftliche Initiativen dagegen tun können, dem geht Heiner Melching in seinem Vortrag unter anderem nach.

Programm:
Ab 13.30 Uhr ist Einlass. Nach der Begrüßung durch Landrat Martin Neumeyer um 14 Uhr stellt Julia Schönhärl vom Regionalmanagement den aktuellen Stand der Hospizarbeit im Landkreis und die Initiativen des vom Regionalmanagement initiierten „Runden Tisch Hospiz“ im Landkreis vor.
Gegen 14.30 Uhr spricht Heiner Melching, danach gegen 15.20 Uhr Annette Anzinger-Baur. Ein moderiertes Gespräch mit den beiden Referenten bietet Gelegenheit zur Vertiefung und zu Nachfragen aus dem Publikum.
Das offene Café bietet zahlreiche Initiativen aus dem ganzen Landkreis ein Forum und lädt zum Austausch mit den Verantwortlichen der einzelnen Organisationen ein. Dabei stellen sich sowohl landkreisweite Angebote, wie die Einzelbegleitung oder die Trauerbegleitung für Kinder und Jugendlich vor, als auch lokale Gruppen. Dazu zählen das Trauer- und Lebenscafé in Kelheim, ein offener und ein geschlossener Trauergesprächskreis in Abensberg und ein offener Trauergesprächskreis in Mainburg.

Zu den Referenten:

Heiner Melching:
Sozialpädagoge/Sozialarbeiter, Trauerbegleiter (ITA). Seit 1995 in verschiedenen Bereichen der Trauer- und Krisenbegleitung tätig. Seit 2001 Referententätigkeit im Bereich der Fort- und Weiterbildung mit Schwerpunkt Palliativmedizin für Ärzte, Pflegekräfte, Seelsorger, Hospizdienste und Studierende. Seit dem 1.11.2009 Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP).

Annette Anzinger-Baur:
Dipl.-Sozialpädagogin (FH), Mitinitiatorin und Mitgründerin des Hospizvereins Regensburg 1990, sowie des Hospizvereins im Landkreis Kelheim (1993). Ausbildung zur Trauerbegleiterin (KDFB). Seit 1986 ehrenamtliche Tätigkeit in der Krankenhausseelsorge, später in der Sterbe- und Trauerbegleitung. Referententätigkeit und Öffentlichkeitsarbeit für den Hospizverein im Landkreis Kelheim.

Die Veranstaltung wird ermöglicht durch das Förderprogramm Regionalmanagement der Bayerischen Staatsregierung.

Kontakt: Julia Schönhärl, Regionalmanagement Landkreis Kelheim, Tel. 09441 207-7340.

Heinz Müller
Pressesprecher