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Wanderausstellung zu diesem Thema kann man bis 28. September im Landratsamt besichtigen
Die Informationsausstellung über den Mini-Job befindet sich im 2. Obergeschoß des Landratsamtes Kelheim (Foto: br-medienagentur)Die Informationsausstellung über den Mini-Job befindet sich im 2. Obergeschoß des Landratsamtes Kelheim (Foto: br-medienagentur)
Eine Wanderausstellung des Job-Centers zum Thema „Mini-Job“ bietet im zweiten Obergeschoss des Landratsamtes Kelheim anschaulich Informationsmöglichkeiten für alle interessierten Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Die Ausstellung soll über die rechtliche Situation im Minijob und über die tatsächlichen Kosten von Minijobs im Unternehmen informieren.
Landrat Martin Neumeyer bei seiner Begrüßungsrede (Foto: br-medienagentur)Landrat Martin Neumeyer bei seiner Begrüßungsrede (Foto: br-medienagentur)
Landrat Martin Neumeyer erläuterte bei seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung, dass im Landkreis laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit vom 30.06.2017 rund 12.500 Personen in sogenannten geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen, also einem Mini-Job, stehen. 7.500 davon als alleiniges Arbeitsverhältnis und 5.000 als Nebentätigkeit zum Hauptberuf. Der Landrat hofft, dass die ausgesprochen gute Arbeitsmarktlage es ermöglichen wird, dass zunehmend auch Mini-Jobber in reguläre Arbeitsverhältnisse übernommen werden können und damit die Lage der Betroffenen hinsichtlich ihrer Absicherung bezüglich Kranken- und Pflegeversicherung sowie der Rentenversicherung verbessert wird.
Michael Sturm, Geschäftsführer des Job-Centers des Landkreises Kelheim in Abensberg (Foto: br-medienagentur)Michael Sturm, Geschäftsführer des Job-Centers des Landkreises Kelheim in Abensberg (Foto: br-medienagentur)
Michael Sturm, Geschäftsführer des Job-Centers des Landkreises Kelheim in Abensberg, stimmte den Ausführungen von Martin Neumeyer zu. Er wies auch auf das Rechenbeispiel der Wanderausstellung hin, welches darlegt, dass es für einen Unternehmer von der Kostenseite her günstiger sein kann, eine Person in einem regulären Arbeitsverhältnis zu beschäftigen, statt die Stelle mit zwei Mini-Jobs zu besetzen.
Die Beauftragte des Job-Centers Landkreis Kelheim, Karin Weißenberger (Foto: br-medienagentur)Die Beauftragte des Job-Centers Landkreis Kelheim, Karin Weißenberger (Foto: br-medienagentur)
Die Beauftragte des Job-Centers Landkreis Kelheim, Karin Weißenberger, betonte, dass Minijobende den gleichen Anspruch haben auf zum Beispiel Mindestlohn, bezahlten Urlaub oder geregelte Arbeitszeiten wie andere Beschäftigte auch.
Für alle, die sich für das Thema „Mini-Job“ näher interessierten, wurde zusätzlich ein Vortrag im kleinen Sitzungssaal des Landratsamtes organisiert. Der Vortrag, abgehalten von Annett Herrmann von der Geschäftsstelle Regensburg der Deutschen Rentenversicherung, erläuterte dann auch sehr professionell und detailliert die Besonderheiten des Mini-Jobs und die Auswirkungen zur Rententhematik und den anderen sozialversicherungsrechtlichen Aspekten. Annett Herrmann wies auch noch darauf hin, dass die Fragestellungen zum Thema „Mini-Job“ so vielfältig sein können wie die Menschen selbst.
Zum Vortrag waren viele Besucher gekommen, es musste sogar noch nachbestuhlt werden, und die Fragen der Zuhörer zeigten, dass das Thema „Mini-Job“ doch für viele von großem Interesse ist. Nach dem Vortrag erhielt Annett Herrmann von der Beauftragten für Chancengleichheit vom Job-Center des Landkreises Kelheim, Karin Weißenberger, als Dank für den aufschlussreichen Vortrag einen Blumenstrauß überreicht.
Die Wanderausstellung kann übrigens noch bis 28. September im Landratsamt besucht werden.
Nach dem Vortrag erhielt Annett Herrmann von der Beauftragten für Chancengleichheit vom Job-Center des Landkreises Kelheim, Karin Weißenberger, als Dank für den aufschlussreichen Vortrag einen Blumenstrauß überreicht (Foto: br-medienagentur)Nach dem Vortrag erhielt Annett Herrmann von der Beauftragten für Chancengleichheit vom Job-Center des Landkreises Kelheim, Karin Weißenberger, als Dank für den aufschlussreichen Vortrag einen Blumenstrauß überreicht (Foto: br-medienagentur)