Wappen der Bayernpartei (Grafik: Bayernpartei)Als Zirngibl in der Presse gelesen hatte, dass die Kostenbeteiligung für die Kindertagesbetreuung in Berlin schrittweise abgeschafft wurden und ab 1.8.2018 die Kitas in Berlin für alle völlig kostenfrei sind, fordert Gemeinde-und Kreisrat Fritz Zirngibl auch eine Gleichbehandlung für Bayern: "Weg mit den Kindergarten-Gebühren in Bayern!"
Grund genug für Zirngibl, in der Gemeinderatssitzung in Teugn am vergangenen Montag, diese Ungleichbehandlung in der Kinderbetreuung anzuklagen: "Wie kann es sein, dass wir noch vor ca. einem Jahr eine Erhöhung der Kindergartengebühren beschossen haben, wenn es sich jetzt das Pleite-Land Berlin leistet, die Kostenbeteiligung für die Kitas völlig abzuschaffen? Ich war schon damals gegen die Gebührerhöhung und stelle diese erneut in Frage!" Schon damals stimmte Zirngibl gegen die Gebührenerhöhung: "Eine Wende in der negativen demografischen Entwicklung braucht Entlastungen für Eltern, keine zusätzlichen Belastungen!"
Zirngibl, der auch als Spitzenkandidat der Bayernpartei für die Landtagswahl in Niederbayern antritt, will diese Ungleichbehandlung nicht hinnehmen: "Bayern zahlt inzwischen eine Rekordsumme von fast sechs Milliarden Euro als Länderfinanzausgleich als Unterstützung für die armen Bundesländer. Berlin ist und bleibt dabei der größte Profiteur mit ca. 4,2 Milliarden Euro, das waren 2017 fast 38 Prozent der Gesamtsumme. Jetzt frage ich mich, wie schaffen es die Berliner "Haushaltsexperten", obwohl sie nicht in der Lage sind aus ihrer Pleite zu kommen, trotzdem sündteuere Geschenke an die Eltern von Kindern machen? Sparen wir am falschen Ende?"
Zirngibl's Überlegungen gehen weiter: "Würden wir in Bayern ebenfalls eine wirksame Entlastung für die Eltern umsetzen und unsere Kindergartenbeiträge ebenfalls freistellen, würde uns das zwar zuerst ein großes Loch in unsere Haushaltskasse reißen, aber gleichzeitig könnten wir dadurch unseren nächsten Länderfinanzausgleich entsprechend reduzieren. Das Land könnte mit diesen Einsparungen entsprechende Zuschüsse an die Kommunen geben. Zudem wäre dies ein erster wichtiger Schritt gegen die negative demografische Entwicklung. Denn Kinderwunsch ist sicher bei vielen Eltern vorhanden, nur leisten muss man es sich können, wenn dann ein Verdiener wegfallen würde."
Zirngibl erwartet mit seiner Forderung auch von den anderen politischen Parteien Zustimmung und auch eine schnelle Umsetzung: "Wann könnte man sinnvolle Bürgerentlastungen über Parteigrenzen hinweg besser durchsetzen, als jetzt unmittelbar vor der Landtagswahl?"

Eine Pressemitteilung des Kreisverbandes der Bayernpartei vom 31.7.2018. Für Rückfragen steht Fritz Zirngibl zur Verfügung: 09405-919133