v.l. Fritz Zirngibl, Christina Pasitschiak, Manuela Schneider, Alexandra Ried, Petra Kirmeier, Sabine Probst, Elisabeth Feuerer, Katja Flanigan, Florian Geisenfelder und Martin Schmidmeier (Foto: Bayernpartei Kelheim)

Am Donnerstag, den 30. November fand die Kreisversammlung der Bayernpartei mit Neuwahl der gesamten Kreisvorstandschaft in der Gaststätte Berzl in Kelheim statt. 30 Interessierte waren der Einladung gefolgt. Kreis-und Gemeinderat und Vorsitzender des Kreisverbandes, Fritz Zirngibl, begrüßte die Anwesenden und berichtete über die verschiedenen Ortsverbände. Lobte dabei vor allem den Ortsvorsitzenden von Bad Abbach, Martin Schmidmeier, über die vielen Aktivitäten im vergangenen Jahr, welche unter seiner Leitung dort vorkommen: Einsatz für mehr Kindergartenplätze, Unterbringung eines Obdachlosen, regelmäßige Stammtische, Musikantentreffen und Mitorganisation gegen die unsozialen "Verbesserungsumlagen" beim Wasserzweckverband. Sein Ortsverband hat inzwischen 63 Mitglieder und zählt neben dem Ortsverein in Teugn, zu den mitgliederstärksten Ortsverbänden.

Zirngibl berichtete auch über die Aktivitäten der Bayernpartei auf Kreisebene: viele Anträge der BP im Gemeinderat von Teugn und im Kreistag vom Umweltschutz bis zur Kritik an Missständen im Asylbereich und unnötiger Bürokratie. Der derzeitige Widerstand gegen "Verbesserungsumlagen" des WZV nimmt immer mehr an Fahrt an. Dazu Zirngibl: "Wie kann es sein, dass Investitionen in Höhe von ca. 7 Millionen Euro im WZV alleine auf die Haus-und Grundbesitzer umgelegt werden? Sie sind doch nicht die einzigen Wasserverbraucher! Investitionen müssen auf alle Wassernutzer gerecht umgelegt werden. Hierfür steht unsere Mischlösung 50:50. Wenn unsere Forderungen ignoriert werden, werden wir mit einer Bürgerinitiative so manchen Stuhl im WZV wackeln lassen!" Zirngibl ging auch auf das Thema Goldbergklinik ein: "Der Erhalt unseres Krankenhauses darf nicht in Zweifel gezogen werden. Damit die Leistungsfähigkeit unserer Klinik auch weiterhin gewährleistet ist, darf es keine personellen Engpässe geben, welcher zu immer höheren Überstunden im Pflegebereich führen."

Dann ging es zur Neuwahl. Karl Geisenfelder wurde zum Versammlungsleiter ernannt. Günter Schwank berichtete über den Kassenstand des Kreisverbandes, der derzeit ein Guthaben von Euro 59,51 aufzeigte. "Unser bescheidener Kontostand zeigt, dass bei uns keine Bestechungsgelder geflossen sind und diese auch nie vorkommen wird." merkte Zirngibl mit einem Augenzwinkern an. Sebastian Semmler hatte die Kassenprüfung übernommen, so dass Entlastung erfolgen konnte.

Als neuer Vorsitzender wurde Fritz Zirngibl vorgeschlagen, der auch bisher dieses Amt inne hatte. Dieser wurde dann auch ohne Gegenstimmen in seiner Position als Kreisvorsitzender bestätigt. Zirngibl bedankte sich für die Wiederwahl und versprach auch weiterhin eine bürgernahe Politik im Landkreis umzusetzen: kritisch, mutig und maulkorbfrei.

Als Stellvertreter wurden Martin Schmidmeier, Hauptkommisar i.R. und Florian Geisenfelder, Bäcker aus Rohr vorgeschlagen und auch ohne Gegenstimmen gewählt. Als Schriftführerin wurde Manuela Schneider aus Mainburg gewählt. Petra Kirmeier, aus Ihrlerstein übernahm das Amt der Schatzmeisterin. Als Beiräte werden künftig Sabine Probst aus Abensberg als Vertreterin der Selbstständigen, Alexandra Ried aus Bad Abbach für den Sozialbereich und aus Kelheim Christina Pasitschiak für junge Familien, Katja Flanigan und Elisabeth Feuerer für den Gleichstellungsbereich ihre Funktion haben. Alle wurden ohne Gegenstimmen in ihr Amt gewählt.

Zirngibl zeigte sich über den hohen Frauenanteil im Kreisverband der Bayernpartei sehr erfreut: "Es zeigt, dass eine hohe Frauenbeteiligung auch ohne Frauenquote möglich ist, wenn Qualität den Ausschlag gibt. Wir sind im Kreisverband ein Team vom Vorstand bis zu den Beirätinnen. Wir werden im Landkreis weiterhin alle politischen Vorgänge aufmerksam verfolgen und bei Missständen auch entsprechend Widerstand zeigen. Mit dieser "Frauen-Power" in unserem Kreisverband wird uns das auch weiterhin gut gelingen. Wer politische Veränderungen in Bayern wünscht, aber kein Abgleiten in Rechts-oder Linksradikalität will, setzt auf die Bayernpartei."