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Breitbandforderung PaintenMdB Florian Oßner übergibt Bescheid über 50 000 Euro Breitbandförderung

Die Marktgemeinde Painten darf sich über 50.000 Euro Bundeszuschuss für den Breitbandausbau freuen. Bundestagsabgeordneter Florian Oßner hat stellvertretend für Bundesminister Alexander Dobrindt den Förderbescheid für Beraterleistungen an Bürgermeister Michael Raßhofer überreicht. Mit dem Geld werden der Breitbandausbau vor Ort konkret geplant und Antragsunterlagen für weitere Bundeszuschüsse für die Umsetzung des Projekts erstellt.

„Das Bundesförderprogramm für schnelles Internet ist ein Riesenerfolg“, sagte Oßner, der Mitglied im dafür zuständigen Bundestagsausschuss für Verkehr und digitale Infrastruktur ist. „Der Bund bietet allen Kommunen und Landkreisen an, diese Unterstützung zu nutzen, damit es bis zum Jahr 2018 keine weißen Flecken mehr in der Region Kelheim und darüber hinaus gibt. Dafür stehen insgesamt mittlerweile mehr als fünf Milliarden Euro bundesweit zur Verfügung. Oßner lobte Bürgermeister Raßhofer und die Marktgemeinderäte: „Das Vorgehen in Sachen schnelles Internet ist in Painten vorbildlich.“

Kommunen in der Region sollten die Chance nutzen

„Ich freue mich sehr über diesen Zuschuss. Die Förderung des Bundes ist eine gute und vor allem sinnvolle Sache“, sagte Raßhofer. Mit dem Geld werde die Gemeinde den Breitbandausbau weiter voranbringen.“

Durch das Bundesförderprogramm, das seit November 2015 läuft, sollen unterversorgte Gebiete einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten. Der Netzausbau wird technologieneutral gefördert. Der Fördersatz beträgt 50 bis 70 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten. Weil das Bundesprogramm mit dem bayerischen Förderprogramm kombinierbar ist, kann der Förderanteil auf bis zu 90 Prozent gesteigert werden.

Mittlerweile ist bereits der vierte Förderaufruf für die Ausbauprojekte erfolgt. „Ich ermutige alle Kommunen in der Region, sich weiterhin an dem Förderprogramm des Bundes zu beteiligen“, betonte Infrastrukturpolitiker Oßner. „Diese Chance für die Weiterentwicklung des Kommunikationsnetzes unter sehr einfachen Voraussetzungen sollte sich keiner entgehen lassen. Hier geht es um die Zukunftsfähigkeit unserer Heimat – so kann der ländlichen Raum als Lebensmittelpunkt und Wirtschaftsstandort gegenüber den urbanen Zentren im Wettbewerb bestehen.“