Landrat Martin Neumeyer führt persönlich durch das neue Landratsamt
Landratsamt Bedienstete
Anlässlich des Umzuges des Landratsamtes vom alten in das neue Amtsgebäude erläuterte Landrat Martin Neumeyer in einem Pressegespräch abschließend den Ablauf und einige Daten zum Umzug. Dass bei einer großen Behörde wie dem Landratsamt so ein Umzug keine einfache Angelegenheit ist, kann sich wohl jeder vorstellen, der selbst schon einmal mit Sack und Pack umgezogen ist. Selbstverständlich ist dabei die Planung das A & O der ganzen Angelegenheit. Deshalb wurde auch schon lange vor dem Umzug die Planung des Ortswechsels begonnen. Zuständig für das Projekt „Umzug“ war im Landratsamt die Kämmerei. Die Leitung des Projekts hatten Irene Kiendl und Thomas Stadler übertragen bekommen.
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Mobiliar, Geräte und Akten, vor allem Akten. Rund 4 km Akten galt es einzupacken, zu transportieren, wieder auszupacken und an den Bestimmungsort zu platzieren. Die Akten hätte man in vier Reihen auf dem Weg vom alten zum neuen Landratsamt aufstellen können. Beim Mobiliar war es nicht ganz so aufwändig, da lediglich die Hälfte des Mobiliars mit umgezogen ist. Wie Landrat Martin Neumeyer auch auflistete waren neben den Akten in 500 Rollcontainern verstaut, 1.250 Kubikmeter Mobiliar, 1.200 Umzugskartons beim Umzug zu bewältigen. Doch nicht nur die greifbaren Gegenstände mussten umziehen sondern es galt auch, wie sollte es im digitalen Zeitalter anders sein, die Datenberge des Landratsamtes umzusetzen. Keine leichte Aufgabe. Der Herr der Bits Umzug12und Bytes im Landratsamt, IT-Sachgebietsleiter Alexander Bindorfer, meisterte aber mit seinem Team die Aufgabe mustergültig. Nachdem die IT-Infrastruktur im neuen Landratsamtsgebäude eingerichtet war, konnten mittels Direktverbindung mit dem alten Landratsamt Stück für Stück die Daten vom alten zum neuen Landratsamt übertragen werden. Danach galt es „nur noch“ die PCs, Drucker und sonstigen EDV-Geräte wieder anzuschließen.
Etwas anders wie im alten Gebäude ist alles aber trotzdem. Wie es sich für einen modernen Bürobau gehört, gibt es kein Kabelwirrwarr mehr. Die Verkabelung läuft nun sauber und hindernisfrei im Fußboden. Drucker sind, soweit möglich, in extra dafür eingerichteten Räumen zu finden, und nur noch in den Büros, in denen sensible Daten verarbeitet werden, sind zusätzlich Drucker aufgestellt.
Eine Sonderstellung beim Umzug hatte die KFZ-Zulassungsstelle als die Abteilung mit dem höchsten Parteiverkehr. Schließlich will der Bürger sein liebstes Kind so schnell wie möglich anmelden. Doch die anfänglichen Befürchtungen bezüglich eines reibungslosen Umzuges der KFZ-Zulassungsstelle erwiesen sich als unbegründet. Sachgebietsleiter Andreas Tremmel war begeistert, wie schnell und zügig die Arbeit in der neuen Zulassungsstelle wieder aufgenommen werden konnte.
Im Anschluss an das Pressegespräch gab es daher auch noch einen Rundgang durch das neue und nun im Betrieb befindliche Landratsamt. Landrat Martin Neumeyer stellte dabei als erstes das Bistro des Amtes vor. Richtig, das Landratsamt hat jetzt keine Kantine mehr, sondern ein Bistro. Auch ein Zeichen dafür, dass es nun moderner zugeht. Und weil man eben vieles neuer machen will, kommt das Essen auch nicht mehr von der Goldberg-Klinik, sondern es wurden zwei eigene Küchenchefinnen eingestellt.
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Die gelernte Hotelfachfrau Sabrina Häckl und die Hauswirtschaftsmeisterin Ivonne Pöschl werden die Bediensteten und die Besucher des Landratsamtes mit moderner Küche verwöhnen. Ein Relikt aus alter Landratsamtszeit wird jedoch bleiben, der Leberkäs.
Umzug5Vom Bistro zum Eingangsbereich des Landratsamtes, Martin Neumeyer stellte den digitalen Wegweiser und Infostand vor. Mit Hilfe eines sogenannten „Touch-screens“ kann sich der Besucher den Weg zum zuständigen Büro zeigen lassen. Wer es lieber analog mag, kann natürlich auch die netten Mitarbeiter an der Pforte fragen. Die neue KFZ-Zulassungsstelle war die nächste Station. Offener, lichter und vor allem barrierefrei, so ist die neue Zulassungsstelle konzipiert und gebaut worden. Mit einem eigenen Zugang direkt vom Parkplatz her. Selbst die Ausgabestelle für die KFZ-Papiere wurde nun so gestaltet, dass sie auch für Rollstuhlfahrer ohne Probleme ist und die Kennzeichenschilder können ebenfalls direkt im Eingangsbereich der Zulassungsstelle in einem Extra-Raum in Auftrag gegeben werden. Bürger, was will man mehr.
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Anschließend führte Landrat Martin Neumeyer noch in das dritte Geschoss, dort ist sein Büro. Vor dem Büro ist ein kleiner Wartebereich und neben dem Landratsbüro ein kleines Besprechungszimmer eingerichtet worden. Das Büro des Landrats ist noch nicht ganz fertig eingerichtet.
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Das Mobiliar ist noch das alte, das neue wird erst noch geliefert. Dafür aber ist der Blick auf die Befreiungshalle schon inklusive, wenn es nicht gerade neblig ist.
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Überhaupt, die Büros, das ist bei Behörden eine eigene Angelegenheit. Größe und Ausstattung sind per Verordnung genau geregelt. Wie sollte es anders sein in Deutschland. Aber trotzdem, insgesamt ist das neue Landratsamt modern, hell und den Anforderungen an die heutigen Ansprüche entsprechend ausgerüstet und gestaltet. Ein gutes Zeichen für die Zukunft.
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