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Kelheim3Regionalmanagement Landkreis Kelheim:
Beste Begleitung und bedarfsorientierte Beratung: Die Hospizversorgung im Landkreis Kelheim weitet sich aus
 
„Hospiz- und Palliativversorgung. Stärken. Ausbauen. Vernetzen.“ – dieses Motto des Welthospiztages am Samstag, den 08.10.2016 spiegeln die Hospiz- und Palliativ-Initiativen im Landkreis Kelheim wider. Die regionalen Akteure bündeln ihre Kräfte, schaffen Synergien und weiten die Hospiz- und Palliativbewegung mit Hilfe professioneller und ehrenamtlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus. Dadurch kann eine bedarfsgerechte Begleitung im privaten und medizinischen Umfeld immer besser gewährleistet werden.

Der Hospizverein im Landkreis Kelheim spielt mit den ehrenamtlichen Hospizbegleitern eine wichtige Rolle, die Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen zu erfahren und nach Möglichkeit, die Versorgung daran aus zu richten: In einem neuen Kurs werden ab Oktober 2016 weitere Personen als ehrenamtliche Hospizbegleiter/innen ausgebildet, die mithelfen können, dass Menschen ihre letzte Lebensphase in vertrauter Umgebung verbringen. Damit setzt der Verein das Ziel der Hospizbewegung in die Tat um. Gleichzeitig tragen die ehrenamtlich engagierten Hospizbegleiter/innen dazu bei, die Themen Tod und Sterben als Teil des Lebens ins gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken. Unterstützt werden sie dabei im Landkreis Kelheim durch die Palliativeinheit der Goldberg-Klinik Kelheim und der Brückenpflege, den Teams der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung, sowie kirchlichen Initiativen. Die allgemeine Palliativversorgung wird u.a. geleistet durch Haus- und/oder Fachärzte, Mitarbeiter der ambulanten Pflegedienste, der Senioren- und Pflegeheime sowie Physiotherapeuten.
Die Pflegekräfte in Senioren- und Pflegeheimen nehmen die Fortbildung in Hospiz- und Palliativarbeit dankbar an, die auf Initiative des Regionalmanagements für 20 Teilnehmer/innen im Oktober stattfindet. "Damit kann auch die Vernetzung des Fachpflege- und Pflegepersonals im Landkreis gestärkt werden", hofft Regionalmanagerin Julia Schönhärl. Sie war erfreut über die positive Resonanz der Einrichtungen auf das Angebot, das aus Fördermitteln finanziert wird.
"Wir vertreten im Landkreis das Thema des Welthospiztages, d. h. die Stärkung, den Ausbau, und die Vernetzung. Die Fortbildungsinitiative ist ein wichtiger Baustein in der Bewegung, da so die Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung der Pflegekräfte intensiviert wird“ bestätigt Frau Neumann vom Hospizverein im Landkreis Kelheim, die die Fortbildung leiten wird.
Der Landkreis Kelheim hat zwar ein „stark zunehmendes“ Bevölkerungswachstum laut dem Bayerischen Landesamt für Statistik. Doch zugleich steigt auch das Durchschnittsalter der Bevölkerung im Landkreis stetig an: So waren im Jahr 2013 noch 10,1 von 1.000 Personen 75 Jahre und älter; für 2020 werden es bereits 11,2 pro 1.000 Personen sein. Aufgrund dieser Entwicklung gepaart mit einer modernen Arbeits- und Lebenswelt werden immer mehr ältere Menschen alleine wohnen. Wenn für sie die letzte Lebensphase anbricht, soll ihnen die Hospizbetreuung unabhängig von Krankheit, Wohnort und Geldbeutel zur Verfügung stehen. Um dieses Ziel zu erreichen ermutigt Julia Schönhärl alle Institutionen und Privatpersonen zur Intensivierung ihrer Zusammenarbeit.
Kontakt: Julia Schönhärl, Regionalmanagerin, Donaupark 13, Kelheim
Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! , Tel. 0441 207 7340
 
Sonja Endl
Stellv. Pressesprecherin