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Schächte im ProfilAm Mittwoch, 25. März 2015 hält Klaus Eisele um 20 Uhr den Vortrag „Abgeteuft und aufgehäuft - das Feuersteinbergwerk in Arnhofen". Was viele nicht wissen: In Arnhofen bei Abensberg (Landkreis Kelheim) liegt eines der bedeutendsten Bodendenkmäler Deutschlands. Vor rund 7.000 Jahren, in der Jungsteinzeit, war Feuerstein oder „Silex", wie er auch heißt, ein äußerst begehrtes Mineral.

Aufgrund seiner Qualität wurde das Arnhofener Material weit über unsere Region hinaus verbreitet und für die Herstellung von Waffen oder Werkzeugen verwendet. Der Referent Klaus Eisele war langjähriger technischer Leiter der Ausgrabungen in Arnhofen. Wie kein anderer kann er von der Arbeit in der Kiesgrube erzählen, bei Wind und Wetter, mit feinem Pinsel oder riesigem Bagger als Hilfsmittel. Sichtbar wurden bei seinen Grabungen zahlreiche senkrechte Schächte – deren Herstellung man als „Abteufen" bezeichnet – und die Spuren von jungsteinzeitlichen „Gezähen", dem Werkzeug der Bergleute. Wer mehr von diesem „Stahl der Steinzeit" erfahren möchte, ist zu dem in Kooperation mit der DOLINA Gesellschaft für Landeskunde e.V. stattfindenden Abendvortrag im Archäologischen Museum der Stadt Kelheim herzlich eingeladen. Der Eintritt kostet 3,00 Euro pro Person.

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