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Die Gemeinde Elsendorf appelliert zusammen mit MdB Oßner für eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf der B301

Gemeinsam mit Bürgermeister Markus Huber (5. von rechts) und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (3. von rechts) machte man sich von der Gefahrenstelle ein Bild vor Ort. (Foto: Maria Rohrmeier)Gemeinsam mit Bürgermeister Markus Huber (5. von rechts) und Bundestagsabgeordneten Florian Oßner (3. von rechts) machte man sich von der Gefahrenstelle ein Bild vor Ort. (Foto: Maria Rohrmeier)
"Es würde sich hier lediglich um eine Revision handeln", so Bundestagsabgeordneter Florian Oßner (CSU) bei einem Vorort Termin an der B301 bei Elsendorf. Zusammen mit Bürgermeister Markus Huber, einigen Gemeinderäten, Mike Süß vom Straßenverkehrswesen des Landratsamts Kelheim, Benjamin Heinrich von der Polizeiinspektion Mainburg, Hubert Steinleiter vom staatlichen Bauamt und Johann Stanglmair von der Verkehrswacht Mainburg machte man sich auf Höhe der Agip Tankstelle ein eigenes Bild von der Verkehrssituation nahe der Autobahnauffahrt.
Im Rahmen des Verkehrssicherheitsprogramms der bayerischen Staatsregierung wurde auf der B301 bei Elsendorf die 80er Beschränkung erst kürzlich aufgehoben. Aktuell kann man mit 100 Stundenkilometer durch das Gewerbegebiet auf die Ortschaft zufahren. Herr Süß vom Landratsamt erklärte hierzu: "Tempo 80 wäre auf dieser Strecke nicht rechtens. Die Verkehrssituation lässt aufgrund von Sicht und Bebauung Tempo 100 zu". Auch die Verkehrs- und Unfallzahlen würden eine Geschwindigkeitsbegrenzung nicht rechtfertigen und man wolle seitens des Landratsamts den Verkehrsfluss nicht behindern. Sollte die Verkehrsentwicklung eine Neubewertung nötig machen, sei man seitens des Straßenverkehrswesens des Landratsamts für Anpassungen jederzeit bereit.
Bürgermeister Markus Huber (CSU), die Gemeinderäte in Vertretung für viele Anwohner und die Verkehrswacht bewerten die Situation jedoch anders. "Das Gewerbegebiet wurde erweitert, die Tankstelle wurde gebaut, der Abensradweg kreuzt hier und der Freizeitverkehr nimmt stetig zu. Aus unserer Sicht ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung unumgänglich, um die gefährliche Kreuzung zu entschärfen", so Huber. Dass ausgerechtet an dieser Stelle dem bayerischen Schilderwald der Kampf angesagt wurde, stoße bei der Bevölkerung auf Unverständnis. Johann Stanglmair von der Verkehrswacht betonte, dass man das Argument, man könne aufgrund rechtlicher Vorgaben die Geschwindigkeit nicht begrenzen, nicht zählen lassen könne. Schließlich gab es nie die Notwendigkeit, die Begrenzung aufzuheben. Die neuen Bebauungen tragen zusätzlich zur Notwendigkeit bei. Das Sicherheitsbedürfnis der Menschen vor Ort sei laut Gemeinderat Argument genug für Tempo 80. Verkehrspolitiker Oßner sprach sich abschließend für eine vernünftige Lösung aus: "Muss erst noch mehr passieren? Wir wollen nicht warten, bis die Unfallzahlen für die Geschwindigkeitsbegrenzung sprechen. Deshalb wäre die Begrenzung in diesem kurzen Abschnitt die vernünftigste und schnellste Maßnahme an der B301."
 
 
Maria Rohrmeier
Büroleitung Bürgerbüro Landshut
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