Anzeige

Das reisende Freilichttheater des Bezirks Niederbayern gastiert bei seiner 25-Jahre-Jubiläumstournee am Sonntag, den 24. Juli in Aiglsbach.

Das KULTURmobil-Programm ist dort zum letzten Mal für dieses Jahr in der Hallertau sowie im ganzen Landkreis Kelheim zu sehen. Spielort ist bei gutem Wetter der Schulhof der Grundschule (Hofmarkweg 6). Wenn es regnen sollte, finden die Aufführungen in einer Halle des Bauhofs statt (Geisenfelder Straße 26). Der Eintritt ist frei.
Kinderstück „Die Geschichte vom Un-geheuer“
„Ungeheuer“: Laura Trischkat , im Hintergrund (v. l.) Johannes Schön, Eva Gottschaller  (Foto: Bäter, Bezirk Niederbayern)„Ungeheuer“: Laura Trischkat , im Hintergrund (v. l.) Johannes Schön, Eva Gottschaller (Foto: Bäter, Bezirk Niederbayern)
Nachmittags um 17 Uhr steht das Kinderstück „Die Geschichte vom Un-geheuer“ von Lena Hach auf dem Programm. Regie führt Mareike Zimmermann. In diesem Stück will ein Erzähler die Geschichte des Ungeheuers zum Besten geben. Doch die eigensinnige, blau-bunte Titelfigur will nicht immer so wie er und hat ein großes Problem. Naturgemäß nehmen nämlich alle Menschen vor ihm Reißaus und es hat keine Freunde, die Schach mit ihm spielen, Waffeln essen oder in die Oper gehen. Um das zu ändern, beschließt es seine Vorsilbe loszuwerden. Ob es sein „Un“ dem Trödler andrehen kann oder gar der strickenden Nachbarin, oder ob am Ende alles ganz anders kommt? Das erfährt das Publikum in diesem lebhaften Stück über die Suche nach Anerkennung und Freundschaft.
 
Interaktive Komödie „Extrawurst“
(v. l.) Stefan Voglhuber, Lina Maria Spieth, Peter Kempkes  (Foto: Bäter, Bezirk Niederbayern)(v. l.) Stefan Voglhuber, Lina Maria Spieth, Peter Kempkes (Foto: Bäter, Bezirk Niederbayern)
Für die Jubiläumstournee wurde mit „Extrawurst“ der Grimme-Preisträger Dietmar Jakobs und Moritz Netenjakob ein ganz besonderes Stück ausgewählt. Denn die vielbeachtete Komödie unter der Regie von Christoph Krix ist interaktiv angelegt: Das Publikum wird einbezogen und kann die Handlung durch eine Abstimmung selbst beeinflussen. Als Mitglieder eines Tennisvereins wird das Publikum Zeuge davon, wie sich am geplanten Kauf eines neuen Grills eine heftige Diskussion entzündet. Ob für das einzige Mitglied des Vereins, das muslimischen Glaubens ist, extra ein zweiter Grill gekauft werden muss, wird pointenreich diskutiert. Wenn die Vereinsmitglieder ihre Vorurteile auf den Tisch bringen und die Toleranz in Frage gestellt wird, steht auf einmal der Zusammenhalt des Vereins auf dem Spiel.
Den Spielplan, die Spielorte und viele weitere Informationen finden Interessierte unter www.kulturmobil.de.
 -ls-
Kommentareingabe ausblenden

1000 Buchstaben übrig


Google Analytics Alternative
Keine Internetverbindung