Anzeige

Der Diözesan-Caritasverband Regensburg hat die Führung der bisherigen Goldberg-Klinik in Kelheim planmäßig im Juni übernommen.

Sabine Hehn ist neue Geschäftsführerin der Caritas-Krankenhaus St. Lukas GmbH. (Foto: Hans-Christian Wagner)Sabine Hehn ist neue Geschäftsführerin der Caritas-Krankenhaus St. Lukas GmbH. (Foto: Hans-Christian Wagner)Mittlerweile trägt die Klinik den Namen „Caritas-Krankenhaus St. Lukas“. Jetzt hat der zwölfköpfige Aufsichtsrat seine Arbeit aufgenommen. Beschlossen wurde auch eine personelle Veränderung in der Geschäftsführung des Hauses.

Am Montag, 27. Juni 2022, ist der neue Aufsichtsrat der Caritas-Krankenhaus St. Lukas GmbH wie geplant zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Damit ist das höchste Aufsichtsgremium beschlussfähig und der Übergangsprozess von der ehemaligen Goldberg-Klinik in Trägerschaft des Landkreises zum jetzigen Caritas-Krankenhaus St. Lukas mit dem Caritasverband Regensburg als Mehrheitseigner formal vollzogen. Die Caritas hat 51 Prozent der Anteile und führt die Geschäfte, 49 Prozent verbleiben dem Landkreis Kelheim.

Gruppenbild nach der Pressekonferenz, im Bild v.l.: Caritas-Direktor Michael Weißmann, der neu gewählte Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Clemens Prokop, die künftige Geschäftsführerin der Caritas Klinik St. Lukas, Sabine Hehn, Landrat Martin Neumeyer und Jan Hacker, Vorstandsvorsitzender der Oberender AG (Foto: Hans-Christian Wagner)v.l.: Caritas-Direktor Michael Weißmann, der neu gewählte Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Clemens Prokop, die künftige Geschäftsführerin der Caritas Klinik St. Lukas, Sabine Hehn, Landrat Martin Neumeyer und Jan Hacker, Vorstandsvorsitzender der Oberender AG (Foto: Hans-Christian Wagner)

Dem neuen zwölfköpfigen Gremium gehören an seitens des Diözesan-Caritasverbands (DiCV)
  • Dr. Clemens Prokop, stellv. Vorsitzender DiCV
  • Michael Weißmann, Diözesan-Caritasdirektor
  • Prof. Dr. Franz Merl, Vorsitzender Caritasrat
  • Theo Zellner, Caritasrat
  • Thomas Rieder, Leiter der Abteilung Wirtschaft und Finanzen des DiCV
  • Irmgard Rosenmüller, Personalabteilung DiCV

Der neue Aufsichtsrat der Caritas-Krankenhaus St. Lukas GmbH ist wie geplant zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Im Bild v.l.: Michael Weißmann, Irmgard Rosenmüller, Thomas Rieder, Theo Zellner, Prof. Dr. Franz Merl, Wolfgang Gural (nicht Mitglied des Aufsichtsrates), Clemens Prokop, Martin Neumeyer, Dennis Diermeier, Helmut Mayer, Ferdinand Hackelsperger, Christian Schweiger, Willi Dürr (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)Der neue Aufsichtsrat der Caritas-Krankenhaus St. Lukas GmbH ist wie geplant zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Im Bild v.l.: Michael Weißmann, Irmgard Rosenmüller, Thomas Rieder, Theo Zellner, Prof. Dr. Franz Merl, Wolfgang Gural (nicht Mitglied des Aufsichtsrates), Clemens Prokop, Martin Neumeyer, Dennis Diermeier, Helmut Mayer, Ferdinand Hackelsperger, Christian Schweiger, Willi Dürr (Foto: Lukas Sendtner/Landratsamt Kelheim)

Den Landkreis Kelheim vertreten im Aufsichtsrat
  • Martin Neumeyer, Landrat
  • Christian Schweiger, Kreisrat
  • Dennis Diermeier, Kreisrat
  • Willi Dürr, Kreisrat
  • Ferdinand Hackelsperger, Kreisrat
  • Helmut Mayer, entsandt vom LK Kelheim auf Vorschlag des Betriebsrats

Vorsitzender des Aufsichtsrats ist Dr. Clemens Prokop.

Die gute medizinische Versorgung der Landkreisbürger auf Dauer sicherzustellen ist das Ziel der 2020 begonnenen und nun abgeschlossenen Neuausrichtung der Trägerstruktur beim Kelheimer Krankenhaus. Landrat Martin Neumeyer betonte erneut die Bedeutung des Projekts.

“Wir brauchen strategische Partner und wenn man Gespräche kritisch konstruktiv führt, dann funktioniert das.“

Landrat Martin Neumeyer

"Der komplexe Prozess der Überführung in die neue Trägerstruktur ist in bester Weise vollzogen worden. Wir wollen und werden für den Landkreis ein verlässlicher Partner sein.“

Caritas-Direktor Michael Weißmann

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Dr. Clemens Prokop, betonte, das Ziel sei, das Krankenhaus langfristig abzusichern, qualitativ höchste Versorgung zu gewährleisten und dabei wirtschaftliche Stabilität zu erreichen.

„Der Startschuss ist gefallen. Wir gehen ins Rennen und wollen am Ende auch gewinnen!“

Dr. Clemens Prokop, Vorsitzender des Aufsichtsrats

In einer ersten Entscheidung wurde die Geschäftsführung des Caritas-Krankenhauses neu besetzt. Der Aufsichtsrat hat Frau Sabine Hehn als neue Geschäftsführerin berufen. Die studierte Krankenhaus- und Personalbetriebswirtin verfügt inzwischen über 16 Jahre Berufserfahrung im Krankenhausmanagement.

„Ich durfte im Krankenhaus von der Pike auf lernen.“

Sabine Hehn, Geschäftsführerin Caritas-Krankenhaus St. Lukas

Einer der wichtigsten ersten Schritte jetzt sei für sie ist das gute Kennenlernen im Haus. Eine Mitarbeiterversammlung ist für Donnerstag angesetzt. Sabine Hehn war zuletzt Senior Manager, Bereichsleitung Personal bei der Oberender AG – Unternehmensberatung im Gesundheitswesen. Die Oberender AG hat den Prozess der strategischen Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis Kelheim und dem Caritasverband begleitet. Die gefundene Lösung ist für den Vorstandsvorsitzender Jan Hacker die richtige Weichenstellung für die Zukunft. Das neue Caritas-Krankenhaus St. Lukas wird eigenständig bleiben, gleichzeitig können durch Kooperationen mit dem Regensburger Caritas Krankenhaus St. Josef Synergie-Effekte geschaffen werden.

„Durch die strategische Partnerschaft öffnen sich neue Perspektiven.“

Jan Hacker, Vorstandsvorsitzender Oberender AG

Das Haus in Kelheim betreibt derzeit rund 180 Betten. Die 580 Beschäftigten im medizinischen, pflegerischen und medizinisch-technischen Bereich sowie in Management und Administration der Klinik sind rund um die Uhr für die Patientinnen und Patienten am Standort im Einsatz. Jährlich werden über 10.000 Patienten stationär und 20.000 ambulant versorgt.

 

Lukas Sendtner
stellvertretender Stabsstellenleiter
Pressesprecher
Gravatar
Klaus Emmerich
Krankenhaus St. Lukas Kelheim
Es ist allgemein bekannt: Die Oberender AG ist an vielen Klinikkonzentra tionsprozessen
bzw. Klinikschließungen beteiligt. So wurden die Kliniken Nordoberpfalz AG über lange
Zeit von der Oberender AG beraten. 5 der 8 akutstationären Klinikstandorte wurden
geschlossen, ohne eine wirtschaftliche Verbesserung der Krankenhäuser herbeizuführen.
Das Nachsehen haben die Patienten mit dem Verlust einer wohnortnahen klinischen
Versorgung. Die Oberender AG ist auch Ideengeber der sogenannten Intersektoralen
Gesundheitszent ren, die bei Klinikschließungen vielfach versprochen, in der Realität
aber nicht umgesetzt werden (Hersbruck, Waldsassen, Vohenstrauß).

Es ist zu befürchten, dass das neue
Caritas Krankenhaus St. Lukas mit seiner neuen Ära nun einen Kahlschlag erlebt und
seine Leistungen sukzessive durch niederschwellig e kostengünstige ambulante
Leistungen ersetzt, zum Nachteil der EinwohnerInnen im Landkreis Kelheim.

3
Gravatar
Ferstl Peter
Caritas Krankenhaus St. Lukas
Gleich in der ersten Aufsichtsratssi tzung wurde Die Leitung des Krankenhauses ausgetauscht, und mit einer Mitarbeiterin der Firma Oberneder AG ersetzt. Die Fa. Oberneder ist für Klinikkonzentra tionen und Abwicklung von Krankenhäusern bekannt. Das verheißt nicht Gutes für Kelheim.
2
Kommentareingabe ausblenden

1000 Buchstaben übrig


Google Analytics Alternative
Keine Internetverbindung