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8 getötete Verkehrsteilnehmer – und damit 2 weniger als 2020. Das ist die erfreuliche Bilanz des Polizeipräsidiums Niederbayern für den Landkreis Kelheim im Sicherheitsbericht 2021 (Quelle: Sicherheitsbericht 2021 des Polizeipräsidium Niederbayern, Straubing, März 2022).

Landkreislogo 50 Jahre (Symbolfoto)Insgesamt sank die Zahl der Unfalltoten im Regierungsbezirk Niederbayern um fast ein Drittel – von 67 (2020) auf 49 (2021).

Die Zahl der Verletzten stieg im Landkreis bedauerlicherweise auf 586 Personen (2020: 558) – und damit um mehr als 5 % - an.

Insgesamt stieg die Zahl der Verkehrsunfälle im gesamten Regierungsbezirk um rund 7 % (2020: 36.535, 2021: 39.082).

Überhöhte oder dem Straßenverlauf, dem Verkehrsaufkommen und den Witterungsbedingungen nicht angepasste Geschwindigkeit ist dabei nach wie vor die Hauptursache bei Getöteten und Schwerverletzten. Mit 1.593 Unfällen stieg die Zahl der Geschwindigkeitsunfälle um rund 31 % gegenüber dem Vorjahr an. Unter Berücksichtigung des pandemiebedingten Rückgangs der Zahl in 2020 (1.212 Unfälle) pendelte sich die Zahl damit wieder knapp unter dem Niveau von 2019 ein (1.584 Unfälle). Jeder dritte Verkehrstote kam bei einem Geschwindigkeitsunfall ums Leben (16 Getötete).

Ein Drittel der mit einem Pkw oder Lkw tödlich Verunglückten (7 von 21 Personen) waren nicht angegurtet.
Zudem sind 3 Verkehrstote auf Alkohol bedingte Unfälle zurückzuführen.
3 Menschen mussten im Straßenverkehr auf Grund von Drogeneinfluss ihr Leben lassen.

Diese Aufstellung zeigt bedauerlicherweise, dass eine Vielzahl der Toten und Schwerverletzten im Straßenverkehr durch einfachste persönliche Maßnahmen hätte vermieden werden können: die Geschwindigkeit den vorherrschenden Gegebenheiten anpassen, Anlegen der Sicherheitsgurte und Unterlassen von Fahrten unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.

Um die Zahl der Unfälle und damit der getöteten oder verletzten Verkehrsteilnehmer so weit wie möglich auch weiterhin zu reduzieren, hat das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration das Verkehrssicherheitsprogramm 2030 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“ herausgegeben. Es beschreibt zahlreiche Handlungsfelder, die in Zusammenarbeit von Polizei, Straßenbaulastträgern und Straßenverkehrsbehörden bei Fragen zur ständigen Verbesserung der Verkehrssicherheit immer wieder überprüft und durch individuelle Maßnahmen umgesetzt werden.

 

Sonja Endl

Stellv. Pressesprecherin

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