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Übergabe Förderbescheid zum Projekt „Transformationsregion Landkreis Kelheim“

v.l.: Robin Karl (Leiter Stabsstelle Kreisentwicklung, Wirtschaftsförderung und Regionalmanagement), Katharina Mahle (LAG-Managerin), Klaus Amann (Geschäftsführer Landschaftspflegeverband VöF e.V.), Landrat Martin Neumeyer und Kreisrat/Berater des Landrats in Umweltfragen Peter-Michael Schmalz (Foto: Sonja Endl/Landratsamt Kelheim)v.l.: Robin Karl (Leiter Stabsstelle Kreisentwicklung, Wirtschaftsförderung und Regionalmanagement), Katharina Mahle (LAG-Managerin), Klaus Amann (Geschäftsführer Landschaftspflegeverband VöF e.V.), Landrat Martin Neumeyer und Kreisrat/Berater des Landrats in Umweltfragen Peter-Michael Schmalz (Foto: Sonja Endl/Landratsamt Kelheim)
Kürzlich konnte der genehmigte Förderbescheid aus dem EU-Programm LEADER für das Projekt „Transformationsregion Landkreis Kelheim“ an Landrat Martin Neumeyer übergeben werden.
Der Landkreis Kelheim hat das erklärte Ziel, nachhaltiger und krisenfester zu werden. Um dieses hohe Ziel zu erreichen, soll in einem ersten Schritt eine Machbarkeitsstudie erarbeitet werden, die der Abschätzung der Umsetzungswahrscheinlichkeit einer „Transformationsregion Landkreis Kelheim“ dient. Insbesondere soll dabei das Potential der landwirtschaftlichen Produktion und der weiteren Veredlung im Landkreis Kelheim aufgezeigt werden. Es geht dabei um die Möglichkeiten, einer nachhaltigen und naturverträglicheren Bewirtschaftung von Flächen sowie um die realen Verarbeitungs- und Vermarktungsmöglichkeiten im Landkreis Kelheim. Eine projektbezogene Arbeitsgruppe „PAG“ bindet dazu alle relevanten Akteure mit ein – angefangen bei den landwirtschaftlichen Betrieben bis hin zu den nachgelagerten Bereichen aus den Branchen Logistik- und Verarbeitungsbetriebe, Gastronomie und Einzelhandel. Im Nachgang werden in Begleitung eines beratenden Expertenkreises realistische Entwicklungsziele, Strategien und Projektvorschläge definiert.
Landrat Martin Neumeyer:
„Der Landkreis Kelheim unterstützt die Ausrichtung der regionalen Landwirtschaft und gewerblichen Wirtschaft in Richtung mehr Resilienz und mehr Nachhaltigkeit. Wir müssen die Zeichen der Zeit im Bereich der Klimaveränderung ernst nehmen und konkrete Möglichkeiten herausarbeiten. Wir können nicht die große Politik ändern, aber es bestehen auch konkrete Verbesserungsmöglichkeiten hier vor Ort, und diese gilt es herauszuarbeiten. Die Potenzialanalyse unterstützt uns in diesem Vorhaben, da sie uns aufzeigt, wo am meisten Handlungsbedarf besteht und damit effektiv angesetzt werden kann“,
so der Landrat, der auch Vorsitzender der LEADER-Aktionsgruppe ist.
„Es gibt bereits viele positive Projekte, die im Landkreis stattfinden“, so LEADER-Geschäftsführer Klaus Amann. „Dazu gehört z.B. das „Eh-Da-Flächen“-Projekt, das einen praktischen Beitrag zur Insektenvielfalt leistet, LEADER-Projekte zum Trinkwasserschutz oder auch boden:ständig für mehr Erosions- und Bodenschutz. Diese können gebündelt und geschickt ergänzt werden, um den Landkreis voranzubringen.“
„Der nun vorliegende Förderbescheid ist der erste Baustein, um diese gesetzten Ziele und Maßnahmen für eine nachhaltige Zukunft des Landkreises Kelheim umzusetzen“, so der Berater des Landrats in Umweltfragen und Kreisrat Peter-Michael Schmalz.
Laut Förderbescheid übernimmt die LEADER-Zuwendung knapp die Hälfte der Nettokosten und liegt bei rund 5.450 €.
 
Sonja Endl
Pressestelle
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