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Mülltrennung – wertvoll wie nie zuvor

(Foto: Hans-Peter Reichart AdobeStock_221483686)(Foto: Hans-Peter Reichart AdobeStock_221483686)
Am Beispiel Altpapier lässt sich die Wichtigkeit der Mülltrennung aktuell am einfachsten und deutlichsten aufzeigen. Es handelt sich um einen nahezu perfekten Sekundärrohstoff, der zum einen sehr wertvoll ist und zum anderen sehr gut stofflich verwertet, also echt recycelt werden kann.
Jedes Blatt Papier oder Kartonage, dass nicht in der Papiertonne landet, sondern z. B. im Restmüll, verursacht zum einen völlig unnötige Kosten und zum anderen werden sowohl für die Umwelt, als auch für den Geldbeutel des Abfallgebührenzahlers wertvolle Ressourcen verschwendet. Selbst wenn es sich grundsätzlich um einen nachwachsenden Rohstoff handelt, sind z. B. Bäume ein extrem wichtiger Faktor für unser Klima. Für jedes recycelte Papier, muss kein neues Papier hergestellt werden.
Um dem Wert eine Vorstellung zu geben: Am Rohstoffmarkt werden aktuell für eine Tonne Altpapier nicht sehr viel weniger bezahlt, als für eine Tonne Altmetall.
Beim Altmetall hat wohl jeder ein gewisses Gefühl für dessen Wertigkeit, beim Altpapier mag dies anders sein. Vielleicht, weil aus Metall oft wertvollere Gegenstände hergestellt werden, als aus Papier. Vielleicht auch, da ein Stück Papier im Vergleich zu Altmetall sehr leicht und unscheinbar ist. Aber, wie heißt es so schön: Kleinvieh macht auch Mist.
Wenn es ca. 123.000 Landkreisbürger/-innen im Monat schaffen, jeweils 100 g Papier (20 Blatt DIN A4 oder 1,25 m² durchschnittliches Druckerpapier) mehr dem Recycling zuzuführen, dann sprechen wir von ca. 12,3 t. Auf ein Jahr gerechnet könnten wir dann schon etwa 150 t an Ressourcen einsparen und damit sogar noch den Geldbeutel des Abfallgebührenzahlers erheblich schonen. Aber der beste Weg ist natürlich erst gar keinen Papierabfall entstehen zu lassen.
Helfen Sie bitte alle mit, unsere Umwelt zu schonen.
Sonja Endl
Pressestelle
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