Fritz Zirngibl, der Kreisvorsitzende der Bayernpartei im Landkreis Kelheim war auch bei der Kommunalwahl 2020 wieder erfolgreich:

Fritz Zirngibl mit seinem Hund auf dem Teufelsfelsen bei Bad Abbach (Foto: Fritz Zirngibl)Fritz Zirngibl mit seinem Hund auf dem Teufelsfelsen bei Bad Abbach (Foto: Fritz Zirngibl)Er wurde sowohl in den Gemeinderat in Teugn, als auch in den Kreistag gewählt. Daher kam jetzt völlig überraschend die Mitteilung, dass sich Zirngibl aus dem politischen Leben zurückziehen wird. Er will weder im Gemeinderat Teugn und auch nicht im Kreisrat antreten.
Dazu Fritz Zirngibl: „Ich habe jetzt über 10 Jahre aktiv heimatbezogene Politik betrieben. Aus einer handvoll Mitgliedern der Bayernpartei im Landkreis Kelheim konnte ich einen starken Kreisverband mit ca. 230 Bayernparteiler und 8 neugegründete Ortsverbände aufbauen. Wir sind inzwischen eine starke weißblaue Gemeinschaft geworden und sind immer dort aufgestanden, wo es nötig war. Ob gegen die Massentierhaltung in Irnsing, beim Pflegenotstand in der Goldbergklinik, bei fehlenden Kindergartenplätzen in Bad Abbach, den ausufernden Bürokratismus oder auch wenn es darum ging, alte Bäume zu retten. Selbst bei politischen Irrwegen, wie der CO2-Steuer oder im Asyl-Chaos haben wir unser Veto deutlich gezeigt. Nicht immer zur Freude Andersdenkender. Dies habe ich immer mit viel Herzblut und Überzeugung gemacht, auch wenn diese politische Arbeit viel Zeit verschlugen hat.“
Zirngibl kämpfte mit der Bayernpartei auch gegen die „Verbesserungsumlage“ im Abbacher Wasserzweckverband. Diese Umlage für Investitionen, welche alleine die Haus-und Grundbesitzer tragen sollte, empfand der Bayernparteiler als ungerecht und leistete mit zahlreichen Demonstrationen und Bürgerversammlungen Widerstand, den er mit einer 30 prozentigen Reduzierung der Umlage erfolgreich abschließen konnte. Doch auch die Belebung der bayerischen Kultur lag Fritz Zirngibl sehr am Herzen: ob Musikantentreffen, Sonnwendfeiern oder auch seine sechs berühmt-berüchtigten Aschermittwoch-Theater.
Um so mehr überraschte jetzt sein Rückzug aus dem politischen Leben. Dazu Zirngibl: „All diese Aktivitäten haben sehr viel meiner Zeit in Anspruch genommen. Bis zu 30 Stunden die Woche waren oft für die politische Arbeit nötig. Der plötzliche Tod meiner geliebten Mutter am Freitag, den 13. März 2020 zeigte mir, dass sowohl für sie, aber auch meine ganze Familie zu oft weit weniger Zeit  zur Verfügung stand. Der überraschende Tod meiner Mutter war für mich das ausschlaggebende Ereignis, neue Prioritäten zu setzen. Mehr Zeit für die eigene Familie. Ausreichend Zeit auch für meine Hobby‘s: Reisen, Motorrad fahren und Karate. Zeit mit meinen Hunden Gassi gehen oder einfach in der Hängematte liegen und ein gutes Buch lesen, statt politische Missstände beseitigen zu wollen.“
Abschließend Zirngibl: „Ich möchte mich auf diesem Weg auch für das Vertrauen der Wähler und der Unterstützung meiner politischen Mitstreiter bedanken. Wir haben inzwischen in unserem Landkreis würdige Nachfolger für mich in der Bayernpartei, denen ich das Ruder vertrauensvoll übergebe. Mein Dank gilt auch allen Gemeinde- und Kreisräten, unserem Teugner Bürgermeister Manfred Jackermeier und unserem Landrat Martin Neumeier, welche alle stets fair und sachlich blieben, auch wenn es um unterschiedliche Ansichten ging."

Pressemitteilung von Fritz Zirngibl tel.: 09405-919133