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Im Februar 2016 hat sich der Verein „Mensch du – Verein für ein solidarisches Miteinander“ gegründet, der von Mitgliedern aus den Landkreisen Regensburg, Kelheim und Landshut getragen wurde.
v.l.: Harald Hillebrand, Landrat Martin Neumeyer und Stefan Scheugenpflug (Vorstandsmitglied) (Foto: Franz Nadler, Landratsamt Kelheim)
Auslöser für die Entstehung des Vereins waren nach Angaben des 1. Vorsitzenden, Harald Hillebrand, die Flüchtlingswelle „und die damit einhergehende Neiddebatte“. „Mensch*du e.V.“ trete für eine solidarische Gemeinschaft ein, nicht nur für Flüchtlinge, sondern auch für „Einheimische“.
„Mensch*du e. V.“ war ein gemeinnütziger und eingetragener Verein, der mit dem Ziel gegründet worden sei, Menschen in Not zu helfen. Durch privates Engagement sollten Geringverdiener und Bedürftige gefördert oder durch Betreuungsangebote und Übernahme von Verwaltungsaufgaben unterstützt werden.
Die Hilfe reichte von Zuschüssen für die Bezahlung von Stromrechnungen, über Wohnungseinrichtungen bis hin zu Bekleidungsunterstützung für Alleinerziehende.
Mittlerweile hat der Landkreis Regensburg den Verein „Landkreis mit Herz e.V.“ gegründet und im Landkreis Kelheim wurde der Verein „Freude schenken im Landkreis Kelheim“ gegründet. Laut Herrn Hillebrand, 1. Vorsitzender des Vereins „Mensch*du e.V.“ wurde deshalb beschlossen, den Verein aufzulösen und die Gelder satzungsgemäß an die beiden Landkreise weiter zu geben, weil es keinen Sinn macht, Parallelstrukturen, neben VDK, Caritas und vielen anderen Vereinen am Leben zu halten.
Laut Satzung „fällt bei Auflösung des Vereins, (…) das Vermögen des Vereins an den Landkreis Kelheim und den Landkreis Regensburg zu gleichen Teilen zur unmittelbaren und ausschließlichen Verwendung zur Förderung von Kindern, deren Eltern Hartz IV oder vergleichbare Leistungen beziehen.“
Das dem Landkreis Kelheim überlassene Vereinsvermögen beläuft sich auf 1.429,66 €. Der Landkreis Kelheim wird die ihm überlassene Spende zweckgerichtet einem geeigneten Verein zu Gute kommen lassen. Hierzu werden wir noch gesondert berichten.






Sonja Endl
Stellv. Pressesprecherin