Kreisrat und Gemeinderat von Teugn, Fritz Zirngibl von der Bayernpartei, demonstrierte vor der Mahnwache der Das "Bündnis für Menschenwürde" hatte heute eine Mahnwache in Kelheim abgehalten, unter dem Motto "Afghanistan ist nicht sicher! Sofortiger Abschiebestopp."
Grund genug für Fritz Zirngibl, Kreisrat der Bayernpartei, hier eine Gegenmeinung mit einer Ein-Personen-Demo zu zeigen. Doch siehe da, das demokratische Recht der Meinungsfreiheit, welches ihm am Nachmittag noch von der zuständigen Stelle im Landratsamt bestätigt wurde, wollten ihm die Mahnwachenteilnehmer verweigern. Ja, eine hysterische schreiende Kreisrätin der GRÜNEN mit Doppelnamen beschimpfte ihn sogar lautstark als "Sie Depp!"

Auf seinem Rücken hatte Zirngibl noch ein zusätzliches Schild, welches auf den Missstand aufmerksam machte, dass in Abensberg ein afghanischer Kinderschänder weder abgeschoben werden kann, noch dass er endlich wieder ins Gefängnis kommt. Die Mittelbayerische Zeitung berichtete darüber. Doch leider läuft immer noch der Einspruch seines Anwalts gegen ein 2 1/4jähriges Urteil, welches heuer im Frühjahr gefällt wurde. Dieses Plakat brachte die Grüne zum glühen und behauptete der wäre längst weggesperrt. Seltsam, der Kelheimer Landrat hat da ganz andere Kenntnisse....
Dann rief die Grünen-Kreisrätin auch noch die Polizei, um den Kreisratskollegen Zirngibl entfernen zu lassen. Nach einem Gespräch mit den sehr netten Polizisten brach dieser seine Spontan-Demo ab. Auf eine Anzeige gegen die "Grüne" wegen Beleidigung habe er verzichtet, weil das für die Polizei blos wieder bürokratische Mehrarbeit bedeutet hätte. Es gab auch kein Verbot für seine Aktion, vielmehr der Hinweis, dass Beschädigungen an seinem Auto erfolgen könnten. Dies zeigte, wie die Demokratie unterschiedlich gelebt wird in unserem Land.
Dazu Kreisrat Fritz Zirngibl: "Eine demokratische Sache war meine Gegendemo auf alle Fälle. Man muss beide Seiten sehen: Asylrecht und Asylmissbrauch! Man darf die öffentliche Bühne auf keinen Fall einseitig besetzen lassen!"