Museum7Die Geschichte des Tourismus in Kelheim

Kürzlich wurde im Archäologischen Museum die Sonderausstellung zur Geschichte des Tourismus in Kelheim mit einer kleinen Feierstunde eröffnet. Vertreter aus der Gastronomie, vom Tourismusverband Kelheim und anderen Verbänden sowie aus der örtlichen Wirtschaft waren zur Vernissage gekommen.

Museum2Bürgermeister Horst Hartmann stellte in seiner Begrüßungsrede heraus, dass der Tourismus in Kelheim eine lange Tradition hat und inzwischen zu einem nicht unbedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden ist. Horst Hartmann sieht deshalb auch in eine positive Zukunft für den Tourismus in Kelheim. Nicht nur, dass eine gut funktionierende Gastronomie vor Ort ist, sondern auch das Archäologische Museum selbst, welches für eine Stadt wie Kelheim eine Besonderheit ist, und die touristischen Sehenswürdigkeiten, wie die Befreiungshalle und Kloster Weltenburg und die Anbindung an das Altmühltal sowie nicht zuletzt die Donauschifffahrt sind Garanten für eine weiterhin gute touristische Entwicklung im Kelheimer Raum. Hartmann wies aber auch darauf hin, dass die weitere Entwicklung des Tourismus in einer besonnenen Art erfolgen muss, da zu viel Tourismus für die einheimische Bevölkerung belastend werden kann. Abschließend sprach der Erste Bürgermeister noch deutliche Worte in Richtung Bayerische Staatsregierung, da deren Informationspolitik bezüglich der geplanten Ausweitung und Neuschaffung von möglichen Nationalparks sehr mangelhaft ist und dadurch Unsicherheiten für die örtliche Planung geschaffen werden.
Museum4Dr. Bernd Sorcan, Leiter des Archäologischen Museums, stellte kurz den Werdegang und die Inhalte der Sonderausstellung dar. Er führte aus, dass die Wurzeln des Tourismus beziehungsweise des Fremdenverkehrs, wie der Tourismus früher genannt wurde, bis in das 16. Jahrhundert zurückgehen. Mit dem Bau der Befreiungshalle und dem Aufkommen des Bürgertums bekam dann der Tourismus in Kelheim einen kräftigen Schub. Für die sogenannten Sommerfrische-Ausflüge des Bürgertums war die Befreiungshalle und Kelheim ein beliebtes Ziel geworden. Die Schifffahrt von Kelheim durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg war und ist ein weiterer touristischer Magnet geworden. Dr. Bernd Sorcan bedankte sich anschließend noch bei den vielen Helfern zur Entstehung der Sonderausstellung.

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Nicht nur die vielen Gewerbe- und Berufsverbände, die Archive von anderen Städten und Orten und das Bayerische Staatsarchiv waren am Aufbau der Sonderausstellung beteiligt, sondern auch die Mitarbeiter der Stadtverwaltung Kelheim und des Archäologischen Museums haben sich in vorbildlicher Weise für die Sonderausstellung eingebracht. Dr. Bernd Sorcan merkte noch an, dass der enorme Arbeitsaufwand für eine derartige Ausstellung für den Besucher nicht sichtbar ist, aber dies auch so sein muss, denn nur wenn der Ausstellungsbesucher den Arbeitsaufwand nicht bemerkt, hat man seiner Meinung nach eine gute Ausstellung geschaffen.
Museum1Musikalisch wurde die Eröffnungsfeier von Christian Hofer von der städtischen Musikschule auf seinem Akkordeon begleitet.
Geöffnet ist das Archäologische Museum täglich von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 17:00 Uhr. Die Sonderausstellung kann vom 05. Juli bis 05. November 2017 sowie vom 21. März bis 04. November 2018 besucht werden.Weitere Informationen sind auch unter www.archaeologisches-museum-kelheim.de  oder in der Tourist-Info erhältlich.

Nachfolgend noch einige Impressionen von der Eröffnungsfeier zur Sonderausstellung:

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