Die Landesspitze der Bayernpartei und Kreisrat Fritz Zirngibl am Aschermittwoch in Vilshofen (Foto: Bayernpartei)Die Landesspitze der Bayernpartei und Kreisrat Fritz Zirngibl am Aschermittwoch in Vilshofen (Foto: Bayernpartei)1952 war die Bayernpartei die einzige Partei, die einen politischen Aschermittwoch abhielt. Diese Tradition behielt sie seither in Vilshofen bei. Der Wolferstetter Bräu war auch heuer wieder bis auf den letzten Platz besetzt.
Anton Maller, der Bezirksvorsitzende von Niederbayern machte als erster Redner auch gleich den Unterschied zu den anderen Parteien klar: Bayern z'erst, dann ein Europa der Länder. Darin waren sich auch der Vorsitzende der BP, Florian Weber und Hubert Dorn einig: Schluss mit dem zentralistischen Europa, welches einen europäischen Einheitsbrei schaffen will. Schluss auch mit den Missständen im Asylbereich und weg mit dem Soli. Dafür mehr Geld für Handwerk und bäuerlichen Familienbetriebe. Auch wenn Florian Weber den gleichen Familiennamen hat wie der CSU-Politiker und Kandidat für das Amt des EU-Kommissionspräsidenten - Florian und Manfred Weber unterscheiden sich deutlich in ihrer Europapolitik: "Manfred Weber erklärt, ihm ist Europa wichtiger als Bayern. Das ist genau der falsche Ansatz, denn Europa entwickelt sich zu einem zentralistischen Moloch.", kritisierte Florian Weber. Hubert Dorn natürlich wieder in Hochform: eines seiner Zitate "Die CSU gleicht immer mehr einer Avocado: aussen schwarz, innen grün und tödlich für die Heimatregion." und "Passau ist heute das Mekka der Heuchler und Scheinheiligen !" Auch Von der Leyen bekam ihr Fett ab: "Von der Leyen ist als Verteidigungsministerin so geeignet wie Casanova als Leiter eines Mädcheninternats".
Dafür gab es auch stehenden Applaus, bevor mit viel Herzblut die Bayernhymne angestimmt wurde.
Der Wolferstätter Bräu war wie gewohnt voll besetzt (Foto: Bayernpartei)Der Wolferstätter Bräu war wie gewohnt voll besetzt (Foto: Bayernpartei)