Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz führt als erste bayerische Handwerkskammer das Arbeitsschutzmanagementsystem OHRIS ein
Ministerialdirektor Michael Höhenberger überreichte das OHRIS-Zertifikat stellvertretend für Staatsministerin Kerstin Schreyer an HWK-Präsident Dr. Georg Haber (3. v. li.), HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (3. v. re.), seinen Stellvertreter Hans Schmidt (1. v. li.) sowie die Vizepräsidenten der Handwerkskammer Karl-Heinz Moser (2. v. li.) und Konrad Treitinger (1. v. re.). Christoph Reichert (2. v. re.), Regierungsvizepräsident der Oberpfalz, nahm ebenfalls an der Verleihung teil. (Foto: Foto Graggo)Ministerialdirektor Michael Höhenberger überreichte das OHRIS-Zertifikat stellvertretend für Staatsministerin Kerstin Schreyer an HWK-Präsident Dr. Georg Haber (3. v. li.), HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger (3. v. re.), seinen Stellvertreter Hans Schmidt (1. v. li.) sowie die Vizepräsidenten der Handwerkskammer Karl-Heinz Moser (2. v. li.) und Konrad Treitinger (1. v. re.). Christoph Reichert (2. v. re.), Regierungsvizepräsident der Oberpfalz, nahm ebenfalls an der Verleihung teil. (Foto: Foto Graggo)
Für ihr Engagement im Bereich Arbeits- und Gesundheitsschutz ist die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz als erste bayerische Handwerkskammer vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales mit dem OHRIS-Zertifikat ausgezeichnet worden. Diese Urkunde erhalten Unternehmen, die sich freiwillig an den Maßstäben des anerkannten Arbeitsschutzmanagementsystems OHRIS (Occuptional Health- and Risk-Managementsystem) messen lassen.

Vorbild für Kursteilnehmer und Betriebe
„Niederbayern und die Oberpfalz sind stark handwerklich geprägt. Als führende Bildungseinrichtung im Handwerk möchten wir unseren Kursteilnehmern und den Betrieben als Vorbild dienen“, erklärten der HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger und sein Stellvertreter Hans Schmidt. „Deshalb arbeiten wir seit Oktober mit dem Arbeitsschutzmanagementsystem OHRIS.“ Damit wolle die Handwerkskammer nicht nur den Gesundheitsschutz der eigenen Mitarbeiter verbessern, sondern auch das Bewusstsein bei den Kursteilnehmern und den Handwerksbetrieben stärken.
Bei einem Rundgang durch das Bildungszentrum der Handwerkskammer in Regensburg erhielt Ministerialdirektor Michael Höhenberger (3. v. re.) Einblicke in das aktuelle Kursgeschehen. (Foto: Foto Graggo)Bei einem Rundgang durch das Bildungszentrum der Handwerkskammer in Regensburg erhielt Ministerialdirektor Michael Höhenberger (3. v. re.) Einblicke in das aktuelle Kursgeschehen. (Foto: Foto Graggo)
Arbeitssicherheit als wirtschaftlicher Vorteil
Auch der Präsident der Handwerkskammer Dr. Georg Haber betonte bei der Zertifikatsübergabe die Bedeutung eines sicheren Arbeitsplatzes: „Betriebe, die sich aktiv für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter einsetzen, sichern sich einen wirtschaftlichen Vorteil. Denn eine gesunde Belegschaft ist motivierter, kreativer und leistungsfähiger.“
Bayerns Arbeitsministerin Kerstin Schreyer gratulierte der Handwerkskammer anlässlich der Zertifizierung und teilte mit: „OHRIS steht für effektiven Arbeitsschutz in einer immer schneller und anspruchsvoller werdenden Arbeitswelt. Das Ziel dahinter ist einfach: Wir wollen, dass alle Beschäftigten nach getaner Arbeit genauso gesund nach Hause gehen, wie sie am Morgen gekommen sind. Ich freue mich sehr, dass die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz als erste Handwerkskammer Bayerns mit dem Arbeitsschutzzertifikat OHRIS ausgezeichnet wird. Das kommt nicht nur den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugute, sondern ist gleichzeitig auch Motivation und Ansporn für die Mitgliedsunternehmen.“
Das von der bayerischen Staatsregierung gemeinsam mit der Wirtschaft und der bayerischen Gewerbeaufsicht entwickelte Modell trägt zur kontinuierlichen Verbesserung des Arbeitsschutzes im Betrieb bei. Die erfolgreiche Zertifizierung bestätigt der Handwerkskammer offiziell einen verantwortungsvollen Umgang mit diesem Thema.

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Frank Höft
Tel. 0851 5301-121
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