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Bad Abbacher Kurier

AKTUELL KRITISCH NEUTRAL UNVERWECHSELBAR

„Wer nicht im Augenblick hilft, scheint mir nie zu helfen, wer nicht im Augenblicke Rat gibt, nie zu raten.“
(Johann Wolfgang von Goethe)
Logo editorialIm November wird man an einen Mensch erinnert, der im Angesicht der Not eines Mannes keinen Auenblick zögerte, um ihm zu helfen. Die Legende besagt, dass Martin von Tours bei einem Ausritt einem fast unbekleideten, fröstelnden Bettler begegnete. Ohne zu zögern, teilte er seinen Mantel mit einem Schwert und überließ die eine Hälfte dem Notleidenden. Martin von Tours, geboren um das Jahr 316, verstarb am 08. November 397 und wurde am 11. November desselben Jahres beigesetzt. Zum Gedenken an den Heiligen Martin, Schutzheiliger der Reisenden, der Armen und der Reiter, wird deshalb am 11. November der Martinstag, auch Martini genannt, gefeiert. Beliebt sind vor allem bei den Kindern die Martinsumzüge an diesem Tag, an denen sie mit ihren selbstgebastelten Laternen singend teilnehmen. Kindgerecht wird ihnen im Vorfeld in den Kindergärten und Grundschulen die Geschichte des Heiligen Martin gelehrt: Er war ein selbstloser Helfer.

Ich stelle einmal die Hypothese auf, dass viele Jugendliche und Erwachsene den eigentlichen Grund der Verehrung des Heiligen Martin gar nicht (mehr) wissen. Würde man unter ihnen eine Umfrage zum Martinstag machen, würden den meisten wohl vorrangig die Martinsgans und die besagten Umzüge einfallen. Doch warum man den Namenstag dieses Samariters besonders begeht, bliebe höchstwahrscheinlich unbeantwortet. Das gute Werk des Heiligen Martin wurde schlichtweg vergessen.
Auch in der heutigen Zeit gibt es selbstlose Helfer, moderne Samariter, die sich uneigennützig für Bedürftige einsetzen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Damit diese Menschen und ihr Handeln nicht auch in Vergessenheit gerät oder erst gar nicht bekannt wird, werden wir in unregelmäßigen Abständen Portraits über solche Personen veröffentlichen und sie und ihr Tun einer breiten Öffentlichkeit vorstellen – und dies nicht zuletzt auch deshalb, um Nachahmer, also Leute zu finden, welche sich einbringen wollen. Hilfsbereitschaft ist nämlich keine ansteckende Krankheit! Und nicht nur in der Vorweihnachtszeit, in der die einen oder anderen meinen, mit einer kleinen Geldspende an eine wohltätige Institution ihr schlechtes Gewissen beruhigen zu können, benötigen Menschen, aber auch Tiere, Hilfe und Zuwendung, sondern das ganze Jahr über.
Wenn Sie, liebe Leserin, lieber Leser, irgendjemanden kennen, der/die sich in irgendeiner Weise für die gute, weil helfende Sache engagiert, teilen Sie es uns mit.
Ich wünsche Ihnen eine besinnliche, friedvolle Adventszeit und immer jemanden zur Seite, wenn Sie Hilfe benötigen.
Ihr
Herausgeber

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