Deutsche Bundesbahn

  • „Gemeinsam sicher ans Ziel“

    Corona: Aufklärungskampagne zu Hygienemaßnahmen in bayerischen Bussen und Bahnen
    BEG Kampagne Gemeinsam sicher ans Ziel (Foto/Grafik: Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG))BEG Kampagne Gemeinsam sicher ans Ziel (Foto/Grafik: Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG))
    Am 4. August 2020 startet bayernweit eine Aufklärungskampagne im öffentlichen Nahverkehr. Hinter der Kampagne mit dem Motto „Gemeinsam sicher ans Ziel“ steht die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), die den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Auftrag des Freistaats plant, finanziert und kontrolliert. An der Entwicklung der Kampagne waren auch die bayerischen Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde beteiligt.
  • Einsatz in einer der kleinsten Dienststellen Deutschlands

    Ruth Müller, MdL informiert sich gemeinsam mit Stadträtin Anja König über die Sicherheitslage an den niederbayerischen Bahnanlagen

    v.l.:  Polizeioberkommissar Stephan Weindich, Ruth Müller, MdL, Anja König, Stadträtin, Polizeidirektor Stephan Schrottenbaum (Bild: Tonia Anders)v.l.: Polizeioberkommissar Stephan Weindich, Ruth Müller, MdL, Anja König, Stadträtin, Polizeidirektor Stephan Schrottenbaum (Bild: Tonia Anders)Bei einem Fachgespräch tauschten sich am Montag die Landtagsabgeordnete Ruth Müller und SPD-Stadträtin Anja König mit Polizeidirektor Stephan Schrottenbaum und Gruppenleiter Polizeioberkommissar Stephan Weindich über die Lage der Bundespolizei aus. Beim Gespräch im Bundespolizeirevier Landshut ging es vor allem um die Tätigkeitsschwerpunkte und Einsatzgebiete der Beamtinnen und Beamten. Auch wenn bei der täglichen Arbeit die Fälle überwiegen, in denen es Probleme mit Reisenden oder Personen auf dem Bahnhofsgelände gebe, so bleiben doch oft die netten Begebenheiten in Erinnerung. Und davon hatten die beiden Gesprächspartner der Bundespolizei auch zwei Beispiele parat: „Wir konnten einem jungen Mann helfen, der die Tasche mit dem Verlobungsring im Zug hatte liegen lassen“. Auf dem kurzen Dienstweg wurde er dem Bräutigam gebracht, sodass dieser seinen Heiratsantrag machen konnte. In Erinnerung geblieben ist auch der vergessene Laptop, auf dem die Doktorarbeit war. Auch er konnte seinem Besitzer wieder übergeben werden. Müller bedankte sich für den täglichen Einsatz an 24 Stunden am Tag und rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung bei den Beamten: „Sie sorgen im besten Fall durch De-Eskalation schon dafür, dass Probleme erst gar nicht entstehen“, so Müller. Stadträtin Anja König pflichtete ihr bei: „Für uns als Stadt Landshut ist der Hauptbahnhof eine wichtige Infrastruktur-Einrichtung und wir sind dankbar, dass Sie durch Ihre Präsenz einen wichtigen Beitrag dazu leisten.“
    So klein und doch so effektiv
    Landshut ist wie der Rest Niederbayerns, mit Ausnahme von Kelheim, der Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Passau . Neben dem Landshuter Bahnhof betreut die 34-köpfige Truppe des Bundespolizeirevieres Landshut tagtäglich in je zwei 12 -Stunden-Schichten die Bahnhöfe zwischen Neufahrn i. NB, Passau bis Vilsbiburg. Zu ihren Aufgabenfeldern gehört es, die Bahnhöfe und den Personennahverkehr vor Angriffen zu schützen. Dazu zählen gefährliche Eingriffe in den Zugverkehr, Vandalismus und Eigentums- und Gewaltkriminalität. Darüber hinaus kümmern sich die Beamtinnen und Beamten um unerlaubt Einreisende und versuchen Schleuserbanden das Handwerk zu legen. Der Landshuter Bahnhof ist einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte in Niederbayern und Einzugsgebiet von München. Das wird vor allem bei Großveranstaltungen wie Fußballspielen, dem Oktoberfest, dem Straubinger Gäubodenfest oder der anstehenden Landshuter Hochzeit deutlich, bei denen die Bundespolizeibeamten durch Streifengängen am Gleis oder innerhalb der gefährdeten Züge für die Sicherheit der Mitreisenden sorgen. Niederbayern zählt zu den „bahntechnisch unauffälligen Regionen“. Sicherheitsliebende Niederbayern dürfen aufatmen, denn mittlerweile ist das Landshuter Bundespolizeirevier personell gesehen gut aufgestellt. Hinzu kommt, dass das Betreuungsgebiet der Bundespolizeiinspektion Passau im bayernweiten Vergleich als sicheres Gebiet eingestuft werden kann. Zwar ergab sich bei den diesjährigen Gewaltdelikten eine Steigerung, mit 37 Fällen in Landshut und 38 Fällen in Passau fällt dies allerdings dennoch nicht ins Gewicht. In München und Nürnberg hatten die Beamten im Vergleich hierzu 758 und 672 Fälle zu bewältigen. Bei der Anzahl der Schwarzfahrten und Waffendelikte registriert man unterdessen sogar rückläufige Tendenzen. In Bezug auf die Coronamaßnahmen hat Polizeidirektor Schrottenbaum, der selbst täglich Zug fährt, wenig Negatives zu berichten, so überwog die Anzahl der verantwortungsbewussten Passagiere. Auch in den drei Sommermonaten, in denen das 9-Euro-Ticket galt, gab es trotz einer deutlich stärkeren Bahnnutzung keine größeren Vorkommnisse.
     
    Zuständigkeit
    Komplexer ist es hingegen, wenn es um die Zuständigkeit der Bundespolizei geht. Der Pendlerparkplatz an der Oberndorferstraße gehört organisatorisch nicht mehr zum Zuständigkeitsbereich der Dienststelle. Das ist nämlich das Einsatzgebiet der Landespolizei, mit denen die Bahnpolizei allerdings bestens zusammenarbeitet und in engem Kontakt steht. „Natürlich greifen wir, allein schon im Rahmen der Strafprozessordnung, ein, wenn Gefahr droht“, so der verantwortliche Gruppenleiter Weindich. „Wir helfen, wo wir helfen können, aber oftmals sind uns vor unserer eigenen Haustür gesetzlich die Hände gebunden. Dann müssen wir auf das Eintreffen der zuständigen Kollegen der Landespolizei warten“, so der Polizeioberkommissar weiter.
     
     
    Sigrid Altweck
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin
    Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
    Nikolastraße 49
    84034 Landshut
    Telefon: +49 (0)871 95358 300
  • ÖPNV und ergänzende Mobilitätsangebote in Bayern in einer App:

    Beta-Version des neuen Bayern-Fahrplans geht an den Start

    Bayerische Oberlandbahn (Transdev) bei Osterhofen, Niederbayern.  (Foto: © BEG / Uwe Miethe)Bayerische Oberlandbahn (Transdev) bei Osterhofen, Niederbayern. (Foto: © BEG / Uwe Miethe)Seit heute steht die überarbeitete Bayern-Fahrplan-App als Beta-Version in den App-Stores für iOS und Android als „(Next) Bayern Fahrplan“ kostenfrei zur Verfügung. Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat das Design und die Nutzerführung modernisiert und wird die App in den kommenden Monaten Schritt für Schritt funktional erweitern.
    Zusätzlich zur Fahrtauskunft für den ÖPNV in ganz Bayern und Deutschland sind folgende neue Funktionen geplant: Für die gewählten Fahrten liefert die App in Zukunft Informationen zur Auslastung der Verkehrsmittel und Fahrgäste können sich über Verspätungen benachrichtigen lassen. Fahrgäste mit Einschränkungen können ihre Reise barrierefrei von Tür zu Tür planen. Neben den klassischen Verkehrsmitteln des ÖPNV wie Regionalzüge, Busse, Trams und U-Bahnen werden auch ergänzende Mobilitätsangebote integriert, insbesondere Sharing-Anbieter (Fahrräder, E-Scooter, Autos). Diese sollen über die neue App künftig auch gebucht und bezahlt werden können. Darüber hinaus können Fahrgäste über die Bayern-Fahrplan-App schon bald Anschlusswünsche anmelden, für den Fall, dass ihr Regionalzug verspätet ist. Soweit möglich, wartet dann der Anschlusszug am Umsteigebahnhof. Auf vielfachen Wunsch von Nutzern arbeitet die BEG auch an einer Möglichkeit, ÖPNV-Tickets in der neuen App anzubieten.
    „Durch die neuen Funktionen entwickelt sich die Bayern-Fahrplan-App Schritt für Schritt zu einer umfassenden Mobilitätsapp für ganz Bayern weiter“, sagt Thomas Prechtl, Sprecher der Geschäftsführung der BEG. „Die App spielt eine maßgebliche Rolle bei unserem Ziel, Reisen mit dem ÖPNV so einfach und komfortabel wie möglich zu machen. Fahrgäste können sich aktiv in die Weiterentwicklung der App einbringen, indem sie die Beta-Version testen.“
    „Die neue App soll ÖPNV und ergänzende Mobilitätsangebote, aber auch städtisch und ländlich geprägte Räume digital miteinander vernetzen“, sagt der bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter. „Die Menschen in Bayern erhalten mit dem Smartphone nach der vollständigen Umsetzung einen einfachen Zugang zu allen Mobilitätsangeboten.”
    Nutzer der Beta-Version können ihr Feedback zur App gern an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.
     
     
    Bayerische Eisenbahngesellschaft mbH
    Wolfgang Oeser
    Leiter Qualitätsmanagement, Marketing, Presse
    Tel.: +49 89 748825-17
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    www.beg.bahnland-bayern.de 
  • Umstieg in Regensburg fällt bald wieder weg

    Ruth Müller, MdL fragte bei der Bahn zur Direktverbindung zwischen Landshut und Nürnberg nach

    Ruth Müller, MdL kümmert sich um die Belange der Pendler, die momentan in Regensburg umsteigen müssen und nicht mehr direkt von Landshut nach Nürnberg mit der Bahn fahren können. (Foto: Thomas Gärtner)Ruth Müller, MdL kümmert sich um die Belange der Pendler, die momentan in Regensburg umsteigen müssen und nicht mehr direkt von Landshut nach Nürnberg mit der Bahn fahren können. (Foto: Thomas Gärtner)
    Mit dem Fahrplanwechsel der Bahn im Dezember wurden die direkten Regionalbahnverbindungen von München über Landshut und Regensburg nach Nürnberg eingestellt. Für Pendler heißt das, dass sie in Regensburg umsteigen müssen. Das sorgte für Unverständnis und Verärgerung, die auch an SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller herangetragen wurden. Müller hat sich an die Bahn gewandt und wollte wissen, warum die direkte Verbindung abgeschafft wurde.
  • Zugunglück in Tschechien: Polizei Oberpfalz schaltet Hotline für Deutschland

    BAYERN/DOMAZLICE(CZ). Nach einem Zugunglück in Tschechien heute Morgen schaltet die Polizei Oberpfalz eine deutsche Informationshotline.

    Logo Polizei Oberpfalz (Grafik: Polizeipräsidium Oberpfalz)In Tschechien sind am Mittwochmorgen um kurz nach 8 Uhr zwei Personenzüge zusammengestoßen. Der Unfall ereignete sich bei Domazlice (Taus) im Südwesten des Landes nahe der Grenze zu Bayern. Bei den betroffenen Zügen handelt es sich um den in München gestarteten Expresszug ALX351, der von Ceske Kubice auf dem Weg nach Prag war, und einen tschechischen Regionalzug zwischen Pilsen und Domazlice.

    Zur Unterstützung der tschechischen Behörden wurde bei der Kriminalpolizeiinspektion in Weiden i.d.OPf. eine Hotline für Angehörige aus Deutschland geschaltet. Hier können Angehörige im Zusammenhang mit dem Unglück als vermisst gemeldet bzw. Auskünfte angefordert werden.

    Die polizeiliche Hotline für Angehörige ist ab sofort unter der Telefonnummer 0961/401-5500 erreichbar.

    Informationen der Länderbahn
    Die Länderbahn in Deutschland hat ebenfalls eine Hotline für Fahrgast- und Angehörigenfragen eingerichtet. Diese ist unter der Telefonnummer 0341/9135 4040 erreichbar.
    Für Verwandte der Verletzten und Reisenden hat die Feuerwehr der Pilsner Region eine Informationshotline eingerichtet. Diese ist unter der tschechischen Nummer 0042 0950 330 330 zu erreichen.





    Florian Beck
    Polizeihauptkommissar
    Polizeipräsidium Oberpfalz
    Präsidialbüro / Pressestelle

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