Denkmalpflege

  • „Werde dem Handwerk Gehör verschaffen“

    HWK-Präsident Dr. Georg Haber ist neuer stellvertretender Vorsitzender des Landesdenkmalrats

    Dr. Georg Haber (1.v.re.) nach der Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden des Landesenkmalrats. Auch Graf Albrecht von und zu Egloffstein (2.v.re.) und Marion Resch-Heckel (3.v.li) wurden zu Stellvertretern ernannt. Vorsitzender ist Robert Brannekämper (3.v.re.).   (Foto: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag)Dr. Georg Haber (1.v.re.) nach der Wahl zum stellvertretenden Vorsitzenden des Landesenkmalrats. Auch Graf Albrecht von und zu Egloffstein (2.v.re.) und Marion Resch-Heckel (3.v.li) wurden zu Stellvertretern ernannt. Vorsitzender ist Robert Brannekämper (3.v.re.). (Foto: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag)Dr. Georg Haber, Präsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz und Vizepräsident des Bayerischen Handwerkstags, wurde am 23. Februar 2024 zum stellvertretenden Vorsitzenden des Landesdenkmalrats des Freistaats Bayern gewählt. In dieser Funktion vertritt er die Interessen des bayerischen Handwerks. Bereits seit 2015 arbeitet er in dem Gremium mit und bringt seine langjährige Erfahrung im Bereich der Denkmalpflege ein.
     
    Wichtiger Wirtschaftsfaktor
    „Die Denkmalpflege ist ein wichtiger Wirtschafts- und Beschäftigungsfaktor. Sie sichert Aufträge auch fürs Handwerk und schafft krisensichere Ausbildungs- und Arbeitsplätze direkt bei den Menschen in der Heimat“, so Haber zu seiner Wahl. „Damit das auch künftig so bleibt, werde ich dem Handwerk das nötige Gehör verschaffen.“ Denn gerade für Bayern als Tourismusland sei die Denkmalpflege unverzichtbar. „Handwerkerinnen und Handwerker, die sich um den Erhalt der bayerischen Denkmäler kümmern, brauchen gute Rahmenbedingungen, wenn sie das auch künftig tun sollen. Dafür werde ich mich bei der Politik klar und deutlich einsetzen“, so Haber.
     
    Zum Hintergrund
    Der Landesdenkmalrat hat die Aufgabe, die Bayerische Staatsregierung zu beraten und in wichtigen Fragen der Denkmalpflege mitzuwirken. Er kann aus eigener Initiative Ratschläge zu allen Angelegenheiten des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege erteilen und auch von der Bayerischen Staatsregierung um Stellungnahme zu bestimmten Fragen gebeten werden. Der Landesdenkmalrat setzt sich zusammen aus Vertretern der Politik und von Interessengruppen, die sich unmittelbar mit Denkmalschutz und Denkmalpflege beschäftigen.
     
     
    Elisabeth Nesselrode
    Bachelor of Arts
    Referentin
    Handwerkskammer
    Niederbayern-Oberpfalz
    Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Online-Redaktion
    Ditthornstraße 10 ∙ D-93055 Regensburg
    Tel. +49 941 7965-108 ∙ Fax +49 941 7965-281108
    E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ∙ Internet www.hwkno.de 
  • Alte Scheunen, neu gedacht

    Fachtagung zum Thema Denkmalpflege mit Exkursion in der Region

    Referenten und Veranstalter freuten sich über reges Interesse: (v. l. n. r.) Dr.-Ing. Vinzenz Dufter, Michael Leidl, Dr. Birgit Angerer, Ulrike Andres, Dr. Maximilian Seefelder, Dr. Daniela Sandner, Christoph Scholter, Magelone Diehl-Zahner, Lorenz Schröter, Dr. Susanne Fischer, Kathrin Zenger. (Foto: Eva Müller)
    Was tun mit einem alten Stadel, der höchstens noch als große Abstellkammer gebraucht wird und vielleicht schon windschief und wacklig dasteht? Einfach wegschieben? Dass es sich lohnt, über weitaus bessere Alternativen nachzudenken und sie auch umzusetzen, das hat die zweitägige Fachtagung „Denk Mal an Scheunen und Stadel! Pflege historischer Baukultur im 21. Jahrhundert“ deutlich gemacht. Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege (BLfH) organisierte in Kooperation mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege (BLfD) sowie der Katholischen Erwachsenenbildung Rottal-INN-Salzach und dem Denkmalnetz Bayern im Freilichtmuseum Massing Vorträge, Workshops sowie am zweiten Tag eine Exkursion zu ausgewählten Scheunen in der Region.
  • Der Tag des offenen Denkmals® am 08. September 2024

    Am 8. September 2024 ist es wieder soweit: Über 5.000 Denkmaltüren öffnen sich immer am 2. Sonntag im September deutschlandweit für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger

    Offizielles Plakat zum "Tag des offenen Denkmals" (Foto/Grafik: Landratsamt Kelheim)Offizielles Plakat zum "Tag des offenen Denkmals" (Foto/Grafik: Landratsamt Kelheim)Entdecken Sie sonst nicht zugängliche Orte, lassen Sie sich von historischen Handwerkstechniken begeistern oder blicken Sie Experten bei Restaurierungsmaßnahmen exklusiv über die Schulter. Der Tag des offenen Denkmals ist inzwischen fester Bestandteil vieler Terminkalender und auch im Landkreis Kelheim eine mittlerweile sehr beliebte Veranstaltung.
    Das Motto des Denkmaltages 2024 lautet „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“.
    Wahrzeichen beschreiben oftmals einzigartige Bauten, die uns als wiedererkennbare Sehenswürdigkeiten in Erinnerung bleiben. Indem sie für ein bedeutendes historisches Ereignis stehen, das Stadtbild oder die Stadtsilhouette prägen oder weithin sichtbar sind, werden sie zum Symbol, zum „Zeichen“ des Ortes. Es muss nicht immer gleich der Eiffelturm in Paris, Big Ben in London oder das Brandenburger Tor in Berlin sein. Diese Bauwerke schaffen Identifikation mit ihrer Umgebung, vermitteln die Werte, die sie einst schufen – und locken heute Touristen an. Doch jedes Denkmal kann zum „Wahr-Zeichen“ werden. Sie sind „wahr“ aufgrund ihrer Rolle als authentisches Zeugnis einer Zeit.
Google Analytics Alternative