Dürnhart

  • Meldungen der Polizeiinspektion Mainburg, 21.03.2023

    Betriebsunfall

    Rappersdorf, Biburg: Ein Leichtverletzter durch Betriebsunfall
    Polizei Niederbayern (Symbolfoto)Am 20.03.2023 gegen ca. 16:00 Uhr ereignete sich in Rappersdorf, einem Ortsteil von Biburg, ein Betriebsunfall bei landwirtschaftlichen Arbeiten. Hierbei ist einem 84-jährigen ein ca. 250 Kilogramm schwerer Heuballen auf den Kopf gefallen. Einer der beiden Arbeiter stand auf dem Heuboden, der andere warf 2 Heu-Rundballen aus ca. 3,5 Meter Höhe nach draußen. Beim zweiten Heuballen sah der 51-jährige nach unten und konnte zunächst niemanden erkennen. Im weiteren Verlauf rollte er den Heuballen zur Kante. Kurz bevor der Ballen nach unten rollte, sah der 51-jährige den 84-jährigen Geschädigten unten stehen. Der Ballen war zu schwer um diesen zu stoppen, auf Zurufen hatte der unten stehende Arbeiter nicht reagiert. Nach dem Unglücksfall wurde der vorerst Leichtverletzte mit dem Hubschrauber in die Klinik nach Regensburg verbracht. Der Fall wird nun seitens der Staatsanwaltschaft untersucht und auf mögliche strafrechtliche Vergehen geprüft.

    Brandfall

    Dürnhart, Biburg: Brandfall mit Personenschaden
    Am 20.03.2023 um ca. 16:45 Uhr kam es in Biburg, Bereich Dürnhart, zum Brand einer privaten Kfz-Werkstatt. Während Schweißarbeiten kam es aus bislang unklärbarer Ursache zur Entzündung, bei welcher zusätzlich eine Gasflasche in Brand geriet und im weiteren Verlauf detonativ barste. Der vor Ort anwesende 44-Jährige erlitt bei dem Vorfall leichte Brandverletzungen an den Händen. Der Vorfall wird nun im Nachgang staatsanwaltschaftlich geprüft werden.
     
     
     
    Michael Fraunholz
    Polizeiobermeister
    Polizeiinspektion Mainburg
    Stellv. Dienstgruppenleiter
    Verantwortlicher Gefahrgut / Sachb. für Waffenrecht
  • Schulbesuch auf dem Biohof

    Die sechsten Klassen der Aventinus Mittelschule Abensberg haben in den Wochen vor den Sommerferien besondere Ausflüge erlebt – sie wanderten morgens zum Biohof von Hermann Bäuml nach Biburg-Dürnhart, um sich dort von dem Biolandwirt über den Hof führen zu lassen.
    Informativ, unterhaltsam, lehrreich und willkommene Abwechslung: Der Besuch eines Biohofes wie z.B. der von Hermann Bäuml (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)Informativ, unterhaltsam, lehrreich und willkommene Abwechslung: Der Besuch eines Biohofes wie z.B. der von Hermann Bäuml (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
    Bäumls landwirtschaftliches Anwesen beherbergt Räume für die Aufzucht von Küken und große Freiflächen mit neuem Mobilstall für Legehennen. Für die Legehennen hat Bäuml einen Bruderküken-Vertrag abgeschlossen, so dass das Schreddern der männlichen Küken entfällt. Diese werden als Masthähnchen aufgezogen und leben rund doppelt so lange wie konventionelle Masthähne. Die Eier vom Biohof Bäuml sind deshalb „Bruderhahn-Eier“. Schnäbel werden im Biobereich ohnehin nicht gestutzt.
    Bäuml: „Seit 2010 bewirtschaften wir unseren landwirtschaftlichen Geflügelhof nach den ökologischen Richtlinien von Bioland.“ An oberster Stelle stehen dabei „die artgerechte Tierhaltung und die Eingliederung der Landwirtschaft in die natürlichen, ökologischen Kreisläufe.“ Auf dem Anwesen pflanzt Bäuml – alles unter Bioland-Kriterien – Kartoffeln, Lauch, Einlegegurken, Kürbis, Äpfel und Rote Beete und vertreibt die Waren ab Hof, die Hühnereier findet man auch in regionalen Supermärkten. Die Karotten gehen inzwischen komplett an einen Hersteller von Veggieburgern in der Region. Apfel- und Rote Beete-Saft holt man bei ihm ebenfalls vom Hof. Eine Solarkraft-Anlage versorgt das Anwesen mit Energie.
    v.l.: Brey, Nöth und Bäuml mit Kindern (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)v.l.: Brey, Nöth und Bäuml mit Kindern (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
    Natürlich kamen die kleinen, flauschigen Küken bei vielen Schülerinnen und Schülern am besten an. „Fast jede und jeder wollte mal eins in der Hand halten“, so die Klassenlehrer Thomas Nöth und Jonathan Furch, die mit der 6b und 6c zu Besuch waren. Das Geflügel kommt als Eintagsküken von einer Biobrüterei nach Dürnhart. In den ersten Tagen benötigen die Küken viel Wärme und Fürsorge. Ab der siebten Woche können sich die Tiere auf der Weide frei bewegen und können so Picken und Scharren. Sie fressen frische Kräuter, Insekten und Würmer und haben so einen artgerechten Lebensraum. Auch die Biohähnchen haben es besser als der Durchschnitt - Bäuml: „Ein Bio-Hähnchen bekommt Zeit zum Wachsen. Erst nach 70 bis 90 Tagen hat es sein Schlachtalter erreicht.“ Ein konventionelles Hähnchen hat 32 Tage Zeit.
    Nach den Führungen wurden die Kinder vom Bus wieder abgeholt. Rektor Wolfgang Brey, der selbst eine Klasse begleitet hat, ist begeistert: „Wir haben den Biohof Bäuml im Rahmen unserer Projektwochen Alltagskompetenzen - Schule fürs Leben besucht, weil er mit seinem Bio-Angebot ideal dazu passt.“ Das Kultusministerium bezuschusst die Projektwochen. Der Wert ist groß, so Brey: „Zunächst mal hat es den Kindern Spaß gemacht!“ Und was Spaß macht, behält man: Manch einer hat daheim erzählt, was er jetzt weiß, berichtet Brey. „Wenn das geschieht, hat man was richtig gemacht“, grinst er. Und auch dem Biolandwirt haben die Besuche gefallen: „Mir haben die Schüler echt ein Loch in den Bauch gefragt.“ Nur eins war bedenklich: „Meinen Rauhaardackel haben sie fast tot gestreichelt. Der ist jetzt richtig verwöhnt.“
     
     
    Ingo Knott
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