Cyberkriminelle

  • Breites Bewusstsein schaffen für die Gefahren durch Cyberkriminelle

    Am 14.03.2023 fand eine Online-Schulung zur Mitarbeitersensibilisierung im Rahmen der kostenlosen Informationsreihe zur IT-Sicherheit für Unternehmen statt.

    Landkreismotto (Grafik: Landratsamt Kelheim)Organisiert wurde die Reihe von der Wirtschaftsförderung des Landratsamtes in enger Zusammenarbeit mit dem IT-Sicherheitscluster e.V. sowie der Digitalen Gründerinitiative Oberpfalz.
    Schon auf der Präsenzveranstaltung Anfang März im Landratsamt Kelheim mit etwa 30 Teilnehmern war klar, wie sehr das Thema im beruflichen und privaten Alltag Einzug gehalten hat. Es wurde anschaulich aufgezeigt, wie digitale Türen häufig sperrangelweit offenstehen.
    Die Angriffe von Internetkriminellen auf Firmen werden immer trickreicher, die Angriffswege vielfältiger. Kein Unternehmen ist zu klein, um nicht absichtlich oder unabsichtlich angegriffen zu werden, mit teils verheerenden Folgen.
    Mehr als 40 Anmeldungen für den Online-Termin verdeutlichten, wie wichtig für die Unternehmen ein aufmerksames Verhalten der Mitarbeiter in allen Wirtschaftssparten ist.
    Thomas Michalski, Geschäftsführer der Immodis GmbH aus Hemau gab im kurzweiligen Einstieg einen Einblick in die psychologische Methodik der Angreifer. Was gerne vergessen wird: frei verfügbare Quellen sind die Basis für den Hacker, um an Informationen zu kommen. Diese können oft über einfache Suchanfragen erhalten werden. Der Angriff selbst erfolgt dann in einer E-Mail, die schädliche Links erhält. Neben der Taktik, durch gezielte Überforderung Aktionen auszulösen arbeiten die Angreifer auch mit dem Gefühl der Verpflichtung, um den ausschlaggebenden Klick auszulösen. Michalski sensibilisierte die Teilnehmer praxisbezogen für die Frage, wann es für das potenzielle Opfer gefährlich wird: schon ein Klick ist ausreichend, um den Prozess in Gang zu setzen. Er zeigte Möglichkeiten auf, um die Phishing-Mails, auch am Smartphone, frühzeitig zu erkennen und so Schaden abwenden zu können.
     
    Sonja Endl
    Stellv. Pressesprecherin
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