Caritas Krankenhaus St. Lukas

  • Caritas-Krankenhaus St. Lukas

    Standort des Kreiskrankenhauses des Landkreises Kelheim, Krankenhaus St. Lukas der Caritas
  • Caritas-Krankenhaus St. Lukas – Eine neue Ära beginnt

    Der Diözesan-Caritasverband Regensburg hat die Führung der bisherigen Goldberg-Klinik in Kelheim planmäßig im Juni übernommen.

    Sabine Hehn ist neue Geschäftsführerin der Caritas-Krankenhaus St. Lukas GmbH. (Foto: Hans-Christian Wagner)Sabine Hehn ist neue Geschäftsführerin der Caritas-Krankenhaus St. Lukas GmbH. (Foto: Hans-Christian Wagner)Mittlerweile trägt die Klinik den Namen „Caritas-Krankenhaus St. Lukas“. Jetzt hat der zwölfköpfige Aufsichtsrat seine Arbeit aufgenommen. Beschlossen wurde auch eine personelle Veränderung in der Geschäftsführung des Hauses.

    Am Montag, 27. Juni 2022, ist der neue Aufsichtsrat der Caritas-Krankenhaus St. Lukas GmbH wie geplant zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Damit ist das höchste Aufsichtsgremium beschlussfähig und der Übergangsprozess von der ehemaligen Goldberg-Klinik in Trägerschaft des Landkreises zum jetzigen Caritas-Krankenhaus St. Lukas mit dem Caritasverband Regensburg als Mehrheitseigner formal vollzogen. Die Caritas hat 51 Prozent der Anteile und führt die Geschäfte, 49 Prozent verbleiben dem Landkreis Kelheim.

  • Dankesgottesdienst mit Angehörigen / Übertragung in die Patientenzimmer

    Brückenpflege des Caritas-Krankenhauses St. Lukas erhält Erbschaft

    Landrat Martin Neumeyer (links) mit den Angehörigen von Hannelore Kreitmeier, dem Team der Brückenpflege und Vertretern des Krankenhauses in der Kapelle des Caritas-Krankenhauses St. Lukas (Foto: Sabine Hehn, Caritas-Krankenhaus St. Lukas)Landrat Martin Neumeyer (links) mit den Angehörigen von Hannelore Kreitmeier, dem Team der Brückenpflege und Vertretern des Krankenhauses in der Kapelle des Caritas-Krankenhauses St. Lukas (Foto: Sabine Hehn, Caritas-Krankenhaus St. Lukas)
    Die Brückenpflege des Caritas-Krankenhauses St. Lukas in Kelheim freut sich über eine großzügige Spende: Hannelore Kreitmeier bedachte die Brückenpflege am Krankenhaus Kelheim, welche sich für schwerstkranke Menschen engagiert, ihren Nachlass. Zum Dank fand am 7. Oktober unter der Leitung von Domkapitular Michael Dreßel ein Gottesdienst in der Krankenhaus-Kapelle statt, der auch aus den Patientenzimmern mitverfolgt wurde.
  • Die Geburtshilfe des Caritas-Krankenhaus St. Lukas informiert:

    Vorträge zu Geburt und Schmerzlinderung

    Kreißsaal im St.-Lukas-Krankenhaus in Kelheim (Foto: Caritas-Krankenhaus St. Lukas Kelheim / Dr. Matthias Witzmann)Kreißsaal im St.-Lukas-Krankenhaus in Kelheim (Foto: Caritas-Krankenhaus St. Lukas Kelheim / Dr. Matthias Witzmann)
    Chefarzt Dr. Univ. Asuncion Edgar Gonzalez Heiberger (Foto: Caritas-Krankenhaus St. Lukas Kelheim / Dr. Matthias Witzmann)Chefarzt Dr. Univ. Asuncion Edgar Gonzalez Heiberger (Foto: Caritas-Krankenhaus St. Lukas Kelheim / Dr. Matthias Witzmann)Anästhesie-Chefarzt Dr. med. Alexander Frohmajer (Foto: Caritas-Krankenhaus St. Lukas Kelheim / Dr. Matthias Witzmann)Anästhesie-Chefarzt Dr. med. Alexander Frohmajer (Foto: Caritas-Krankenhaus St. Lukas Kelheim / Dr. Matthias Witzmann)
    Werdende Eltern können sich am Mittwoch, 22. November 2023, 18:00 Uhr über die Angebote der Geburtshilfe im Caritas-Krankenhaus St. Lukas informieren. Chefarzt Dr. Univ. Asuncion Edgar Gonzalez Heiberger hält einen Vortrag zur Geburt und den geburtsbegleitenden Angeboten. Anästhesie-Chefarzt Dr. med. Alexander Frohmajer stellt die Schmerzlinderung mittels Periduralanästhesie (PDA) vor. Im Anschluss gibt es eine Führung durch Kreißsaal und Wochenbettstation. Die Ärzte, das Stationsteam und die Beleghebammen stehen für Fragen der Schwangeren zur Verfügung. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
     
     
    Caritas-Krankenhaus St. Lukas GmbH: Krankenhaus des Landkreises Kelheim
  • Dr. med. Alexander Frohmajer neuer Chefarzt der Anästhesie des Caritas-Krankenhauses St. Lukas in Kelheim

    Seit 1. August 2023 gibt es im Caritas-Krankenhaus St. Lukas in Kelheim ein neues Gesicht:

    Dr. med. Alexander Frohmajer (rechts) ist neuer Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin am Caritas-Krankenhaus St. Lukas. Der 50-Jährige folgt auf Dr. med. Helmut W. Meyringer vom Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg (links). (Foto: Irene Beck, Caritas-Krankenhaus St. Lukas)Dr. med. Alexander Frohmajer (rechts) ist neuer Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin am Caritas-Krankenhaus St. Lukas. Der 50-Jährige folgt auf Dr. med. Helmut W. Meyringer vom Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg (links). (Foto: Irene Beck, Caritas-Krankenhaus St. Lukas)
    Mit Dr. Frohmajer hat das Caritas-Krankenhaus St. Lukas einen äußerst kompetenten und sehr erfahrenen Mediziner für sich gewinnen können: Der gebürtige Heidenheimer war zuletzt im DRK-Krankenhaus Alzey tätig, wo er seit 2018 die Anästhesie leitete. In dieser Zeit hat er dort unter anderem die Abteilungsstruktur aus- und eine interdisziplinäre Intensivstation mit aufgebaut, neue Anästhesie-Techniken am Haus etabliert, die OP-Abläufe und -Strukturen optimiert und sich um den Ausbau der Digitalisierung seiner Abteilung verdient gemacht. Außerdem übernahm er 2021 die Ärztliche Leitung des Notarztstandortes am DRK Krankenhaus Alzey und war als Leitender Notarzt des Landkreises Alzey-Worms tätig.
  • Gutachten Medizinstrategie für die Region

    Im Frühjahr 2023 hat die Region 10 ein gemeinsames Gutachten für eine regionale Medizinstrategie in Auftrag gegeben

    Logo Landkreis Kelheim (Grafik: Landratsamt Kelheim)Dieses hat zum Ziel, eine umfassende, qualitativ hochwertige, bedarfsangepasste, strukturierte, nachhaltige sowie wirtschaftlich erfolgreiche medizinische Versorgung der Bevölkerung langfristig sicherzustellen. Das Beratungsunternehmen pwc wird sein Gutachten am Dienstag, 16. Januar 2024, den Vertreterinnen und Vertretern der regionalen Gremien, der Kreistage und des Ingolstädter Stadtrates vorstellen. Diese Veranstaltung in Ingolstadt ist nicht-öffentlich.
    Zur Thematik haben die Landräte von den Landkreisen Kelheim, Pfaffenhofen a. d. Ilm, Eichstätt, Neuburg-Schrobenhausen sowie der Oberbürgermeister von Ingolstadt einen "offenen Brief" verfasst, welcher vom Bad Abbacher Kurier hierals PDF zur Verfügung steht.
  • KAB-Veranstaltung Kliniksterben in Bayern

    Es gibt ein politisch gewolltes Kliniksterben - dies ist die Kernbotschaft, die den Mitgliedern des KAB-Kreisverband Kelheim im Rahmen des Vortrags "Kliniksterben in Bayern" präsentiert wurde.
    Einladungskarte (Foto/Grafik: KAB)Klaus Emmerich, Klinikvorstand i.R. und Mitgründer der Aktionsgruppe Schluss mit Kliniksterben in Bayern stellte Ursachen und fatale Auswirkungen insbesondere in ländlichen Regionen Bayerns vor. Verlust der wohnortnahen klinischen Versorgung einschließlich Notfallversorgung, Verlust attraktiver Arbeits- und Ausbildungsplätze, Verlust hochwertiger ambulanter fachärztlicher Versorgung und Verlust an Kaufkraft - all dies droht Gemeinden, in denen Krankenhäuser geschlossen werden. Und diese Schließungen sind in Bayern bittere Wirklichkeit: Marktheidenfeld und Roding wurden 2022 geschlossen, mit Freyung und Freilassing sind weitere Klinikschließung bereits angekündigt.
    Kleine kommunale Allgemeinkrankenhäuser sind chronisch unterfinanziert, so Klaus Emmerich. Er könne die finanzielle Not bayerischer Kommunen deshalb gut verstehen. Nicht nachvollziehbar seinen jedoch die daraus resultierenden Klinikschließungen, die auf Kosten der Patienten gingen. Es sei Aufgaben der Kommunen, sich stattdessen gegenüber Landes- und Bundespolitikern deutlich gegen die Missstände der Krankenhausfinanzierung zu wehren.
    Auch der Landkreis Kelheim sei massiv von der Unterfinanzierung seiner Krankenhauser betroffen. In Mainburg fehlen Finanzmittel für eine umfassende Krankenhaussanierung. Die Mittel wurden von 56 Mio. € auf 15 Mio. € gekürzt. Das Herzkatheterlabor, ein Notfallangebot der Region, ist langfristig nicht gesichert. In Kelheim habe der Landkreis die Beteiligungsmehrheit an den Caritas-Verband Regensburg abgegeben, dessen Krankenhauskurs jedoch noch unklar sei. Da der Caritasverband Regensburg von der Oberender AG betreut werde - diese stehe für Klinikkonzentration und rigide Sparkurse - sei ein Abbau wichtiger Klinikleistungen in Kelheim nicht auszuschließen. Hier sei äußerste Wachsamkeit gefordert.
    Hintergrund:
    1991 gab es in Bayern 424 Krankenhäuser mit knapp 88.000 Klinikbetten. 2020 sind es noch 353 Krankenhäuser mit 76.000 Betten. Trotz unzureichender Vorsorgekapazitäten für Pandemien wurden in Bayern seit Ausbruch der Corona-Pandemie weitere Krankenhäuser in Vohenstrauß, Fürth, Marktheidenfeld und Roding geschlossen. Weitere Klinikschließungen in Freyung und Freilassing wurden angekündigt. Zusätzlich stehen Klinikstandorte in Schongau, Kösching und Waldmünchen auf dem Prüfstand.



    Klaus Emmerich
    Egerländerweg 1
    95502 Himmelkron
    www.klausemmerich.jimdofree.com
    www.kliniksterben.jimdofree.com
  • Leserbrief zum Bericht „Caritas-Krankenhaus St. Lukas – Eine neue Ära beginnt“

    Große Sorge um die Zukunft des Caritas-Krankenhaus St. Lukas

    Logo Bad Abbacher Kurier (Grafik: Bad Abbacher Kurier)Unverständnis bereitet die Entwicklung des Caritas-Krankenhaus St. Lukas. Nach Einstieg des Caritasverband Regensburg in das Krankenhaus Kelheim (ehemals kommunale Goldberg-Klinik) wird die bisherige Geschäftsführerin Dagmar Reich bereits in der ersten Aufsichtsratssitzung durch Sabine Hehn aus der den Fusionsprozess begleitenden Oberender AG abgelöst.
    Es ist allgemein bekannt: Die Oberender AG ist an vielen Klinikkonzentrationsprozessen bzw. Klinikschließungen beteiligt. So wurden die Kliniken Nordoberpfalz AG über lange Zeit von der Oberender AG beraten. 5 der 8 akutstationären Klinikstandorte wurden geschlossen, ohne eine wirtschaftliche Verbesserung der Krankenhäuser herbeizuführen. Das Nachsehen haben die Patienten mit dem Verlust einer wohnortnahen klinischen Versorgung. Die Oberender AG ist auch Ideengeber der sogenannten Intersektoralen Gesundheitszentren, die bei Klinikschließungen vielfach versprochen, in der Realität aber nicht umgesetzt werden (Hersbruck, Waldsassen, Vohenstrauß). Intersektorale Gesundheitszentren sind auch kein Ersatz eines Allgemeinkrankenhauses und insbesondere kein Ersatz für die klinische Notfallversorgung am Krankenhaus.
    Betroffen macht der Abgang der bisherigen Geschäftsführerin ohne ein Wort des Dankes und der Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit. Es ist zu befürchten, dass das neue Caritas Krankenhaus St. Lukas mit seiner neuen Ära nun einen Kahlschlag erlebt und seine Leistungen sukzessive durch niederschwellige kostengünstige ambulante Leistungen ersetzt, zum Nachteil der EinwohnerInnen im Landkreis Kelheim.
    Der Landkreis Kelheim und der Caritasverband Regensburg werden aufgefordert:
    1) Begründen Sie die Ablösung der bisherigen Geschäftsführerin Dagmar Reich.
    2) Sichern Sie der Bevölkerung zu, am stationären Leistungsangebot des Caritas Krankenhaus St. Lucas uneingeschränkt festzuhalten.
    3) Sichern Sie zu, dass die klinische Versorgung der Bevölkerung durch kein ambulantes bzw. Intersektorales Gesundheitszentrum abgelöst wird.
    Klaus Emmerich
    (Die Adress- und weitere Daten des Einsenders sind der Redaktion bekannt)
     
    Anm.: Leserbriefe geben ausschließlich die Meinung des Schreibers wieder und sind nicht unbedingt mit der Meinung des Verlegers und der Redaktion gleichzusetzen.
  • Musikalische Lesung im Caritas-Krankenhaus St. Lukas:

    Landrat Martin Neumeyer begeisterte als Ludwig Thoma die Patientinnen und Patienten

    Landrat Martin Neumeyer trug die bayerische Version der „Heiligen Nacht“ vor, musikalisch begleitet von „saitenRausch“ und „Michelsberg Xang“  (Foto: Sabine Hehn/Caritas-Krankenhaus St. Lukas)Landrat Martin Neumeyer trug die bayerische Version der „Heiligen Nacht“ vor, musikalisch begleitet von „saitenRausch“ und „Michelsberg Xang“ (Foto: Sabine Hehn/Caritas-Krankenhaus St. Lukas)
    Die Weihnachtsgeschichte ist ein fester Bestandteil der festlichen Tage. In Bayern besonders beliebt ist die „Heilige Nacht“ in bayrischem Dialekt von Ludwig Thoma. Eben diese erlebten die Patientinnen und Patienten des Caritas-Krankenhauses St. Lukas gestern. Landrat Martin Neumeyer schlüpfte in die Rolle des berühmten Schriftstellers und Mundartdichters. Begleitet wurde seine Lesung des Klassikers von Musikern der Gruppe „saitenRausch“ und der Gesangsgruppe „Michelsberg Xang“ des Trachtenvereins Almenrausch-Edelweiß aus Kelheim. Die Aufführung wurde live in die Patientenzimmer übertragen.
  • Nähen für den guten Zweck:

    Frauenbund Sandsbach spendet 61 Herzkissen an die Frauenklinik des Caritas-Krankenhauses St. Lukas in Kelheim

    Von Herz zu Herz. Der Frauenbund Sandsbach spendet 61 selbstgenähte Herzkissen an die Frauenklinik des Caritas-Krankenhaus St. Lukas in Kelheim. V.l: Veronika Habicht-Blabl (Stellvertretende Pflegedirektorin), Claudia Steger (Frauenbund), Marlene Dinzinger (Frauenbund), Tanja Jackermeier (Stationsleiterin B7), Dr. Univ. Asuncion Edgar Gonzalez Heiberger (Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe), Claudia Köglmeier (Frauenbund) und Sabine Hehn (Geschäftsführerin des Caritas-Krankenhaus St. Lukas). (Foto: Irene Beck, Caritas-Krankenhaus St. Lukas) Von Herz zu Herz. Der Frauenbund Sandsbach spendet 61 selbstgenähte Herzkissen an die Frauenklinik des Caritas-Krankenhaus St. Lukas in Kelheim. V.l: Veronika Habicht-Blabl (Stellvertretende Pflegedirektorin), Claudia Steger (Frauenbund), Marlene Dinzinger (Frauenbund), Tanja Jackermeier (Stationsleiterin B7), Dr. Univ. Asuncion Edgar Gonzalez Heiberger (Chefarzt der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe), Claudia Köglmeier (Frauenbund) und Sabine Hehn (Geschäftsführerin des Caritas-Krankenhaus St. Lukas). (Foto: Irene Beck, Caritas-Krankenhaus St. Lukas)
    In knapp 46 Arbeitsstunden hat der Frauenbund Sandsbach 61 Herzkissen genäht und sie nun an das Caritas-Krankenhaus St. Lukas in Kelheim übergeben. Die handgefertigten Kissen sollen den Patientinnen der Frauenklinik nach Brustoperationen Entlastung und Trost spenden.
  • Neue Chefärztin Dr. med. Heba Hassan:

    Caritas-Krankenhaus St. Lukas baut Abteilung für Akutgeriatrie auf

    Die neue Chefärztin der Abteilung für Akutgeriatrie, Dr. med. Heba Hassan (Foto: Sabine Hehn, Caritas-Krankenhaus St. Lukas)Die neue Chefärztin der Abteilung für Akutgeriatrie, Dr. med. Heba Hassan (Foto: Sabine Hehn, Caritas-Krankenhaus St. Lukas)Älteren Menschen mit mehreren Erkrankungen steht zukünftig mit der Akutgeriatrie des Caritas-Krankenhaus St. Lukas in Kelheim ein neues Behandlungsangebot zur Verfügung.
    Dr. med. Heba Hassan baut derzeit die neue Abteilung als Chefärztin auf. Die Geriatrie gehört zur Klinik für Innere Medizin und ist auf die Besonderheiten bei der Behandlung älterer Patientinnen und Patienten spezialisiert.
    Durch den demografischen Wandel kommen immer mehr ältere Menschen mit multiplen Vorerkrankungen ins Krankenhaus. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, setzt das Kelheimer Krankenhaus künftig auf einen interdisziplinären Ansatz. Die Patientinnen und Patienten werden in der Akutgeriatrie aufgenommen und von verschiedenen Spezialisten aus dem Haus individuell versorgt, wie die neue Chefärztin Dr. Heba Hassan erklärt.
    „Zu uns kommen Menschen über 70 Jahre, die aufgrund einer akuten Erkrankung mindestens 14 Tage im Krankenhaus bleiben müssen. Bereits eine Woche, die die Patientinnen und Patienten immobil sind, führt zu einem Abbau von 20 Prozent der Muskelmasse und- funktion. So könnte es sein, dass jemand, der vorher mobil war, nach seiner Erkrankung bettlägerig ist. Wir sorgen dafür, dass es nicht so weit kommt und die Menschen auch später wieder entsprechend ihrer Fähigkeiten am Alltag teilnehmen können.“
    Damit kombiniert die Akutgeriatrie die erkrankungsbezogene Behandlung und eine eventuell anstehende Rehamaßnahme. Wird etwa eine ältere Person mit einer hüftnahen Fraktur eingewiesen, versorgt das Team aus Orthopädie und Unfallchirurgie den Bruch, die Spezialisten der Geriatrie kümmern sich ganzheitlich um alle Körperfunktionen und deren Erhaltung. Auch eine psychische und mentale Förderung gehört dazu. Dabei arbeitet das Team interdisziplinär zusammen, um eine möglichst gute Prognose für die Patientinnen und Patienten zu erreichen.
    Dr. med. Heba Hassan hat bereits an der Uniklinik Aachen in der Human- und Molekulargenetik als Gastärztin gearbeitet und promoviert. Die gebürtige Ägypterin ist Fachärztin für Innere Medizin und verfügt über die zusätzlich Bezeichnung Geriatrie. Sie war als leitende Ärztin für die Sektion Akutgeriatrie der Barmherzigen Brüder Schwandorf zuständig und zuletzt als leitender Ärztin in der Akutgeriatrie in Neuendettelsau.
    „Wir freuen uns sehr, so eine erfahrene und engagierte Spezialistin für unser Krankenhaus gewonnen zu haben“, so Krankenhaus-Geschäftsführerin Sabine Hehn. „Die neue Abteilung ermöglicht es uns künftig, unsere älteren Patientinnen und Patienten entsprechend ihren Bedürfnissen wieder zurück in ihr alltägliches Leben zu bringen.“
     
  • Neue Kooperation stärkt die regionale Versorgung von Schlaganfallpatienten

    Die lokale Schlaganfalleinheit (Stroke Unit) am Caritas-Krankenhaus St. Lukas in Kelheim wird vom Passauer Wolf Bad Gögging durch fachärztliche Visiten unterstützt. Die Kooperation stärkt seit Juli 2023 die regionale Versorgung von Schlaganfallpatienten

    Gemeinsames Versorgungskonzept
    Prof. Dr. Marcus Fischer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin am Caritas-Krankenhauses St. Lukas zu Gast bei den neurologischen Kollegen vom Passauer Wolf Bad Gögging, die das Behandler-Team in Kelheim mit ihrer Fachexpertise täglich unterstützen. Von links: Dr. Alikamran Lalbakhsh, Dr. Anna Kronseder, Prof. Dr. Marcus Fischer, Priv.-Doz. Dr. Franz Marxreiter, Dr. Sinisa Ristic  (Foto: Andreas Riepl, Passauer Wolf)Prof. Dr. Marcus Fischer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und internistische Intensivmedizin am Caritas-Krankenhauses St. Lukas zu Gast bei den neurologischen Kollegen vom Passauer Wolf Bad Gögging, die das Behandler-Team in Kelheim mit ihrer Fachexpertise täglich unterstützen. Von links: Dr. Alikamran Lalbakhsh, Dr. Anna Kronseder, Prof. Dr. Marcus Fischer, Priv.-Doz. Dr. Franz Marxreiter, Dr. Sinisa Ristic (Foto: Andreas Riepl, Passauer Wolf)Bei der Versorgung stationärer Schlaganfallpatienten im Caritas-Krankenhaus St. Lukas in Kelheim ist täglich ein neurologischer Facharzt des Passauer Wolf Bad Gögging eingebunden und damit fester Teil des Behandler-Teams. Zusammen mit der internistischen Leitung des Caritas-Krankenhauses St. Lukas, Pflegekräften und Therapeuten findet die Visite der Schlaganfalleinheit damit in Kooperation statt. Die neurologische Fachkompetenz aus dem Passauer Wolf ergänzt die Expertise während der Visite vor Ort. Das Caritas-Krankenhaus St. Lukas ist so genannte »TEMPiS«-Klinik. Über das Schlaganfallnetzwerk »TEMPiS« kann ergänzend 24 Stunden auf externe neurologische Fachärzte zugegriffen werden. So ist sichergestellt, dass jederzeit gute Entscheidungen getroffen werden können. Für die telekonsiliarisch betreuten Kliniken gelten hohe Standards, beispielsweise für Fortbildungen, die das Zusammenspiel zwischen zugeschaltetem Arzt und der Pflege absichern.
  • Protesttag „Alarmstufe Rot" am 20. September:

    Stiller Protest am Caritas-Krankenhaus St. Lukas

    Landrat Martin Neumeyer (l.) unterstützt die Protestaktion des Teams aus Ärzten und Pflegern am Caritas-Krankenhaus St. Lukas (Foto: Johannes Lederer, Caritas-Krankenhaus St. Lukas)Landrat Martin Neumeyer (l.) unterstützt die Protestaktion des Teams aus Ärzten und Pflegern am Caritas-Krankenhaus St. Lukas (Foto: Johannes Lederer, Caritas-Krankenhaus St. Lukas)
    Mitarbeitende des Caritas-Krankenhauses St. Lukas in Kelheim nahmen an der Protestaktion der Deutschen Krankenhausgesellschaft teil. Unterstützt durch Landrat Martin Neumeyer machten sie im Rahmen eines „stummen“ Protests mit Aufklebern auf der Kleidung auf die schwierige Situation der Krankenhäuser aufmerksam. Vom Chefarzt bis hin zu den Pflegeschülern appellieren sie, das Gesundheitswesen endlich finanziell ausreichend zu unterstützen.
  • Weihnachtswünsche für Patientinnen und Patienten:

    Bischof Rudolf Voderholzer und Domkapitular Michael Dreßel besuchten Caritas-Krankenhaus St. Lukas Kelheim

    Weihnachtsbesuch im Caritas-Krankenhaus St. Lukas: Bischof Rudolf Voderholzer mit Pflegedirektorin Christina Seifert (li.) und Krankenhausgeschäftsführerin Sabine Hehn (Mi.). Rechts im Bild Landrat Martin Neumeyer mit Domkapitular Michael Dreßel und dem Ärztlichen Direktor Volker Benseler.   (Foto: Hans-Christian Wagner)Weihnachtsbesuch im Caritas-Krankenhaus St. Lukas: Bischof Rudolf Voderholzer mit Pflegedirektorin Christina Seifert (li.) und Krankenhausgeschäftsführerin Sabine Hehn (Mi.). Rechts im Bild Landrat Martin Neumeyer mit Domkapitular Michael Dreßel und dem Ärztlichen Direktor Volker Benseler. (Foto: Hans-Christian Wagner)
    Einen weihnachtlichen Besuch gab es für die Patientinnen und Patienten des Caritas-Krankenhauses St. Lukas in Kelheim: Der Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer und der Vorsitzende des Caritasverbands, Domkapitular Michael Dreßel besuchten zusammen mit Landrat Martin Neumeyer das Krankenhaus. Ein gemeinsamer Weihnachtsgottesdienst in der Hauskapelle wurde live in alle Zimmer übertragen. Im Anschluss erfolgte ein gemeinsamer Rundgang mit dem Landrat sowie Krankenhaus-Geschäftsführerin Sabine Hehn über die Stationen.
Google Analytics Alternative