Caritas

  • 1,4 Millionen Euro für Mainburger Pflegeeinrichtung

    Innovatives Wohn- und Pflegeprojekt ist Gewinn für die Stadt Mainburg

    v.l.: Theresa Baum (Pflegedienstleitung Caritas-Sozialstation Mainburg), Hubert König (Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes im Landkreis Kelheim), Petra Högl (Kelheimer CSU-Landtagsabgeordnete), Walter Büchl (B+Z Planungsgesellschaft), Helmut Fichtner (Bürgermeister Stadt Mainburg), Christian Köglmeier & Michael Büchl (beide Clever Wohnen Quartiersentwicklung GmbH) freuen sich über die jetzt zugesagte Landesförderung in Höhe von 1,4 Millionen Euro (Foto: Wallner Marketing)v.l.: Theresa Baum (Pflegedienstleitung Caritas-Sozialstation Mainburg), Hubert König (Vorstandsvorsitzender des Caritasverbandes im Landkreis Kelheim), Petra Högl (Kelheimer CSU-Landtagsabgeordnete), Walter Büchl (B+Z Planungsgesellschaft), Helmut Fichtner (Bürgermeister Stadt Mainburg), Christian Köglmeier & Michael Büchl (beide Clever Wohnen Quartiersentwicklung GmbH) freuen sich über die jetzt zugesagte Landesförderung in Höhe von 1,4 Millionen Euro (Foto: Wallner Marketing)
    Grund zur Freude in Mainburg. Der Freistaat fördert ein innovatives Wohn- und Pflegeprojekt, welches die Caritas im Kelheimer Landkreis zusammen mit der Clever Wohnen Quartiersentwicklungs GmbH entwickelt. Kelheims Landtagsabgeordnete Petra Högl (CSU) überbrachte die gute Nachricht, dass das geplante „Zentrum für gutes Leben im Alter“ (GULIA) auf dem Areal der Mainburger Köglmühle mit bis zu 1,37 Millionen Euro aus dem „PflegesoNah“-Programm gefördert wird.
  • Bad Abbach bekommt eine Tagespflegestation für Pflegebedürftige

    Betreuung für Pflegebedürftige in Bad Abbach - Interessierte können sich bereits vormerken Tagespflege in Bad Abbach - Caritas Kelheim erweitert Betreuungsangebot

    Grundriss EG der zukünftigen Tagespflegestation der Caritas (Grafik: Franz Außerstorfer, Architekturbüro Raumstärke)Grundriss EG der zukünftigen Tagespflegestation der Caritas (Grafik: Franz Außerstorfer, Architekturbüro Raumstärke)
    Erster Bürgermeister Dr. Benedikt Grünewald begrüßt die Einrichtung einer Tagespflege durch die Caritas in Bad Abbach. „Ich freue mich, dass ich Caritas sowie Eigentümer und Investor in guten Gesprächen zusammenbringen konnte. Für die Versorgung der pflegebedürftigen Bürgerinnen und Bürger sowie deren Angehöriger ist das ein Meilenstein!“
    Im April 2022 öffnet mit der Caritas-Tagespflege Bad Abbach eine neue Betreuungsform für ältere und pflegebedürftige Menschen am nordöstlichen Rand des Kelheimer Landkreises. Somit startet die zweite Tagespflege-Einrichtung der Caritas Kelheim – nicht die letzte.
    Als im Januar 2019 die ersten Gäste in der Kelheimer Caritas-Tagespflege begrüßt wurden, stillte der Verband die Nachfrage nach einer teilstationären Lösung für pflegebedürftige Menschen. Die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben konnte für die oft betagten, aber auch erkrankten Besucher und Besucherinnen ermöglicht werden, ebenso die Entlastung vieler pflegender Angehöriger. Nun wird rund drei Jahre später in Bad Abbach der Wunsch vieler Pflegebedürftiger nach einem selbstbestimmteren Leben ebenso war. Denn für viele bedeutet das ein Stück mehr Freiheit und unter Umständen auch, dass ein Umzug ins Seniorenheim nicht unbedingt nötig ist.
  • Besuch einer Tagespflegeeinrichtung jetzt auch in Bad Abbach möglich

    „Tag der offenen Tür“ ist am 21. Januar 2023

    v.l.: Einrichtungsleiter Peter Daniels, Petra Hahn, Abteilung Seniorendienste Caritas Kelheim, Hubert König, Geschäftsführer Caritas Kelheim sowie Bad Abbachs Erster Bürgermeister Dr. Benedikt Grünewald (Foto: Wahode/Marktgemeinde Bad Abbach)v.l.: Einrichtungsleiter Peter Daniels, Petra Hahn, Abteilung Seniorendienste Caritas Kelheim, Hubert König, Geschäftsführer Caritas Kelheim sowie Bad Abbachs Erster Bürgermeister Dr. Benedikt Grünewald (Foto: Wahode/Marktgemeinde Bad Abbach)
    Seit Oktober 2022 gibt es nun auch in Bad Abbach die Möglichkeit, als pflegebedürftiger oder älterer Mensch eine moderne Tageseinrichtung zu besuchen.
    Die Caritas Tagespflege wird sehr gut angenommen und die Besucherinnenfühlen sich in der Goldtalstraße sehr wohl. Einrichtungsleiter Peter Daniels, Hubert König, Geschäftsführer Caritas Kelheim, und Petra Hahn, Abteilung Seniorendienste Caritas Kelheim, führten Ersten Bürgermeister Dr. Benedikt Grünewald durch die hellen und modernen Räume. Dr. Grünewald war sichtlich begeistert davon, was sich seit dem Umbau hier getan hat: „Ältere Menschen können nun auch bei uns unterstützt werden, trotz Krankheit oder Pflegebedürftigkeit solange wie möglich in ihrer häuslichen Umgebung bleiben zu können. Das war mir und vielen Bürgerinnen ein großer Wunsch, der jetzt erfüllt werden kann. Danke dafür an die Caritas.“
  • Bezirkstagspräsident besucht neue Fachschule für Heilerziehungspflege in Landshut

    Bezirk Niederbayern fördert Einrichtungen mit 5.000 Euro pro Monat

    Erfreut über die Eröffnung der neuen Fachschule zeigten sich: Referatsleiter Kindertagesstätten und Schulen, Tobias Kuchler, Schulleiter Richard F. Deller, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Ludwig Stangl, Geschäftsführer des Caritasverbandes Landshut.   (Foto: Huber, Bezirk Niederbayern)Erfreut über die Eröffnung der neuen Fachschule zeigten sich: Referatsleiter Kindertagesstätten und Schulen, Tobias Kuchler, Schulleiter Richard F. Deller, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Ludwig Stangl, Geschäftsführer des Caritasverbandes Landshut. (Foto: Huber, Bezirk Niederbayern)
    Schon seit Jahren dominiert der sich zuspitzende Fachkräftemangel in Deutschland die Schlagzeilen. Es fehlt der Nachwuchs – besonders im sozialen und pädagogischen Bereich. Dem will der Bezirk Niederbayern nun aktiv entgegentreten, sich der Herausforderung stellen, Pflegeberrufe für jungen Menschen wieder attraktiv zu machen.
  • Caritas-Krankenhaus St. Lukas

    Standort des Kreiskrankenhauses des Landkreises Kelheim, Krankenhaus St. Lukas der Caritas
  • Caritas-Krankenhaus St. Lukas – Eine neue Ära beginnt

    Der Diözesan-Caritasverband Regensburg hat die Führung der bisherigen Goldberg-Klinik in Kelheim planmäßig im Juni übernommen.

    Sabine Hehn ist neue Geschäftsführerin der Caritas-Krankenhaus St. Lukas GmbH. (Foto: Hans-Christian Wagner)Sabine Hehn ist neue Geschäftsführerin der Caritas-Krankenhaus St. Lukas GmbH. (Foto: Hans-Christian Wagner)Mittlerweile trägt die Klinik den Namen „Caritas-Krankenhaus St. Lukas“. Jetzt hat der zwölfköpfige Aufsichtsrat seine Arbeit aufgenommen. Beschlossen wurde auch eine personelle Veränderung in der Geschäftsführung des Hauses.

    Am Montag, 27. Juni 2022, ist der neue Aufsichtsrat der Caritas-Krankenhaus St. Lukas GmbH wie geplant zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengetreten. Damit ist das höchste Aufsichtsgremium beschlussfähig und der Übergangsprozess von der ehemaligen Goldberg-Klinik in Trägerschaft des Landkreises zum jetzigen Caritas-Krankenhaus St. Lukas mit dem Caritasverband Regensburg als Mehrheitseigner formal vollzogen. Die Caritas hat 51 Prozent der Anteile und führt die Geschäfte, 49 Prozent verbleiben dem Landkreis Kelheim.

  • Caritas-Tagespflege in Bad Abbach:

    Großes Interesse beim „Tag der offenen Tür“

    Groß waren die Komplimente der Festgäste für die neue Caritas-Tagespflege in Bad Abbach das Interesse der Besucher*innen beim „Tag der offenen Tür“.
    Caritas-Flotte vorm Haus in der Goldtalstraße (Foto: Tina Rosenhammer)Caritas-Flotte vorm Haus in der Goldtalstraße (Foto: Tina Rosenhammer)
    Pfarrerin Barbara Dietrich und Pfarrer Anton Dinzinger spendeten den ökumenischen Segen beim Festakt, zu der Vorstand Hubert König neben Dekan Georg Birner, Landrat Martin Neumayer und Bürgermeister Dr. Benedikt Grünewald nebst Markträten auch Nachbarn und Kooperationspartner begrüßen konnte.
  • Der Kreisrat entscheidet: Wird aus Goldberg-Klinik ein Caritas Krankenhaus St. Lukas?

    Landkreis Kelheim und Diözesan-Caritasverband planen eine Kooperation

    Landkreislogo 50 Jahre (Grafik: Landratsamt Kelheim)Um die Gesundheitsversorgung im Landkreis Kelheim auf eine zukunftsfähige und sichere Basis zu stellen, wird eine Kooperation zwischen dem Landkreis Kelheim mit seinem Krankenhaus, der Goldberg-Klinik in Kelheim, und dem Caritas Krankenhaus St. Josef, also dem Diözesan-Caritasverband Regensburg angestrebt. Verwirklicht werden soll die Kooperation, indem sich der Diözesan-Caritasverband Regensburg an der bestehenden Krankhaus-GmbH mit einem Anteil von 51% beteiligt. Der Landkreis Kelheim behält an der Krankenhaus-GmbH die restlichen 49% und bleibt Eigentümer des Grundstückes und der Klinikgebäude.
    Zu der Kooperation sagt Landrat Marin Neumeyer:
    „Die Partnerschaft mit dem Caritasverband stellt eine großartige Chance für die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung dar. Gemeinsam können wir die stationäre medizinische Versorgung vor Ort dauerhaft sicherstellen. Auch das vorherrschende jährliche Defizit in Höhe von mittlerweile über 6 Mio. Euro können wir hier deutlich senken.“
     
    Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann erklärt dazu:
    „Unsere Krankenhäuser teilen gemeinsame Werte. Aus dieser Verbundenheit heraus sehen wir unsere Verantwortung auch darin, öffentlich-soziale Interessen einer bestmöglichen Gesundheitsversorgung mit wirtschaftlicher Stärke zu verbinden. Wir freuen uns den Weg hier gemeinsam beschreiten zu können.“
     
    In der Kreistagssitzung am 18.01.2022 soll die Kooperation beschlossen werden.
  • Die Klinik Donaustauf (Hustenburg) kann weiter betrieben werden

    Marktgemeinde Donaustauf zum Trägerwechsel der Klinik in Donaustauf

    Am vergangenen Samstag, 27.01.2024, verleihten Bürger und Politik gemeinsam mit Bürgermeister Jochen Sommer mit einem Schweigemarsch und nachfolgender Versammlung ihrer Forderung zum Erhalt der Klinik nochmals Nachdruck (Foto: Andreas Schambeck)Am vergangenen Samstag, 27.01.2024, verleihten Bürger und Politik gemeinsam mit Bürgermeister Jochen Sommer mit einem Schweigemarsch und nachfolgender Versammlung ihrer Forderung zum Erhalt der Klinik nochmals Nachdruck (Foto: Andreas Schambeck)
    Wie bereits in den letzten Tagen angekündigt, hat die Deutsche Rentenversicherung Bayern Süd nun am Dienstag, den 30. Januar, eine Entscheidung über die Zukunft der Klinik Donaustauf getroffen. 
    Mit Erleichterung kann dazu– im wahrsten Sinne des Wortes - aufgeatmet werden! Die DRV hat sich gegen eine Schließung der Klinik und für einen Weiterbetrieb durch die Caritas als neuen Träger entschieden!
  • Drohende Schließung der Klinik Donaustauf:

    Angesichts der drohenden Schließung der Klinik für Atemwegserkrankungen hat Donaustaufs Bürgermeister Jürgen Sommer (SPD) Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) um Unterstützung der Pläne des Caritas-Krankenhauses St. Josef in Regensburg gebeten.
    Logo Bad Abbacher Kurier (Grafik: br-medienagentur)Wörtlich schreibt Sommer in einem Brief an Gerlach: „Der Bestand des Krankenhauses hängt an der Hilfe der Bayerischen Staatsregierung.“ Nur mit Geld aus München lasse sich das wichtige Projekt der Caritas finanzieren. Sommer bat in dem Schreiben auch um einen Gesprächstermin in naher Zukunft bei der Ministerin in München, bei der er – gemeinsam mit der Belegschaft – darlegen will, wie wichtig der Fortbestand des Krankenhauses ist. Für Sommer hat die Klinik für Atemwegserkrankungen in ihrem über 100jährigen Bestehen so viel Fachkompetenz angesammelt, dass es „eine Sünde gegenüber den Patienten wäre, dieses Wissen nicht weiterhin zu nutzen“.
    In Donaustauf arbeite eine hochmotivierte und gut ausgebildete Belegschaft in einem vor gut zwanzig Jahren neu erbauten Krankenhaus, das sich gut als Erweiterung der Abteilung für Pneumologie des Krankenhauses St. Josef in Regensburg anbiete. Sommer zeigt Verständnis dafür, dass sich die Deutsche Rentenversicherung Bayern-Süd vom Krankenhaus Donaustauf trennen wolle. „Selbstverständlich ist die Versorgung von lungenkranken Menschen keine Aufgabe der Rentenversicherung. Das war von Anfang an ein ordnungspolitischer Fehler, diese Behandlung bei der Rentenversicherung zu belassen und nicht im Gesundheitssystem zu verankern.“ Sommer verwies auch darauf, dass eine Schließung der Klinik nicht nur Arbeitsplätze in Donaustauf kosten, sondern auch massive Folgen für die Bauplanung der Walhalla-Gemeinde haben würde. „Die Schließung des Krankenhauses könnte auf Jahrzehnte hinaus eine Bauruine in Sichtweite der Walhalla und des UNESCO-Weltkulturerbes Donaulimes zur Folge haben. Jede Bauplanung als Ersatz für die Klinik würde auf große Schwierigkeiten stoßen. Das muss unbedingt verhindert werden.“
  • Kooperation des Landkreises Kelheim mit dem Diözesan-Caritasverband:

    Verträge sind unterzeichnet

    Die Kooperation des Landkreises Kelheim mit dem Diözesan-Caritasverband Regensburg ist seit dieser Woche notariell bestätigt. Im Bild: Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann (links) und Landrat Martin Neumeyer (rechts) (Foto: Dr. Johannes Gruber)Die Kooperation des Landkreises Kelheim mit dem Diözesan-Caritasverband Regensburg ist seit dieser Woche notariell bestätigt. Im Bild: Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann (links) und Landrat Martin Neumeyer (rechts) (Foto: Dr. Johannes Gruber)
    Die Kooperation des Landkreises Kelheim mit dem Diözesan-Caritasverband Regensburg ist seit dieser Woche notariell bestätigt. Gestern (23.03.) unterschrieben Landrat Martin Neumeyer und Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann die Verträge.
    „Mit der strategischen Partnerschaft rüsten wir uns für die Zukunft. Hierfür haben wir in den vergangenen Monaten ein umfangreiches Paket geschnürt. Mir ist wichtig zu betonen: Das Krankenhaus in Kelheim wird langfristig gesichert und auch in Zukunft die Bürgerinnen und Bürger heimatnah versorgen.“
    Landrat Martin Neumeyer
    „Wir sehen uns als verlässlichen Partner für den Landkreis Kelheim und wollen das Haus als Caritas-Klinik St. Lukas ganz im Sinne der Patienten in hoher Qualität weiterführen und für die Mitarbeitenden sichere und attraktive Arbeitsplätze schaffen. Wir sind in der Region verwurzelt, handeln sozial und nach höchsten Qualitätsansprüche und freuen uns nun, dass nach den intensiven Vorarbeiten die nächsten Schritte gegangen werden können.“
    Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann
    Bereits Mitte Januar hatte der Kreistag mit 47:5 Stimmen und somit mit einer deutlichen Mehrheit seine Zustimmung gegeben.
    Der Diözesan-Caritasverband Regensburg wird zukünftig 51% der bestehenden Krankenhaus-GmbH übernehmen. Der Landkreis behält weiterhin entsprechend 49% und bleibt Eigentümer des Grundstücks sowie der Klinikgebäude. Über den Aufsichtsrat, dessen Sitze sich beide Kooperationspartner – unter dem Vorsitz des Caritasverbandes – je zur Hälfte teilen, werden auch zukünftig Informationsfluss und Einblick in die Geschehnisse der Klinik gesichert.
    Die Goldberg-Klinik Kelheim – künftig Caritas-Krankenhaus St. Lukas – bleibt dabei weiterhin eigenständig und wird wie bisher als Grund- und Regelversorger der örtlichen Bevölkerung aufrechterhalten. Die Partnerschaft sieht zudem keinen Stellenabbau, sondern einen Stellenaufbau vor. Hierfür soll die Klinik ihr Leistungsangebot erweitern.
    Wirksam soll die Kooperation der beiden Träger im 2. Quartal dieses Jahres werden.
     
    Lukas Sendtner
    stellvertretender Stabsstellenleiter
    Pressesprecher
  • Kreistag bestätigt Kooperation des Landkreises Kelheim mit dem Diözesan-Caritasverband

    Die Kooperation des Landkreises Kelheim mit dem Diözesan-Caritasverband Regensburg ist beschlossen.

    Landkreislogo 50 Jahre (Grafik: Landratsamt Kelheim)Der Kreistag hat in seiner heutigen Sitzung (18.01.22) mit 47:5 Stimmen und somit mit einer deutlichen Mehrheit seine Zustimmung gegeben.
    Somit wird die tatsächliche Umsetzung mit einem zeitnahen Notartermin, in dessen Rahmen die Verträge formal unterzeichnet werden, beginnen.
    „Ich freue mich sehr über die positive Entscheidung des Kreistags. Die Mitglieder des Gremiums haben diese große Chance erkannt, die sich für die Gesundheitsversorgung vor Ort ergibt. Dafür danke ich ihnen.“
    Landrat Martin Neumeyer
    Der Diözesan-Caritasverband Regensburg wird zukünftig 51% der bestehenden Krankenhaus-GmbH übernehmen. Der Landkreis behält weiterhin entsprechend 49% und bleibt Eigentümer des Grundstücks sowie der Klinikgebäude. Über den Aufsichtsrat, dessen Sitze sich beide Kooperationspartner – unter dem Vorsitz des Caritasverbandes – je zur Hälfte teilen, werden auch zukünftig Informationsfluss und Einblick in die Geschehnisse der Klinik gesichert.
    Die Goldberg-Klinik Kelheim bleibt dabei weiterhin eigenständig und wird wie bisher als Grund- und Regelversorger der örtlichen Bevölkerung aufrechterhalten. Die Partnerschaft sieht zudem keinen Stellenabbau, sondern einen Stellenaufbau vor. Hierfür soll die Klinik ihr Leistungsangebot erweitern.
     
    Lukas Sendtner
    stellvertretender Stabsstellenleiter
    Pressesprecher
  • Leserbrief zum Bericht „Caritas-Krankenhaus St. Lukas – Eine neue Ära beginnt“

    Große Sorge um die Zukunft des Caritas-Krankenhaus St. Lukas

    Logo Bad Abbacher Kurier (Grafik: Bad Abbacher Kurier)Unverständnis bereitet die Entwicklung des Caritas-Krankenhaus St. Lukas. Nach Einstieg des Caritasverband Regensburg in das Krankenhaus Kelheim (ehemals kommunale Goldberg-Klinik) wird die bisherige Geschäftsführerin Dagmar Reich bereits in der ersten Aufsichtsratssitzung durch Sabine Hehn aus der den Fusionsprozess begleitenden Oberender AG abgelöst.
    Es ist allgemein bekannt: Die Oberender AG ist an vielen Klinikkonzentrationsprozessen bzw. Klinikschließungen beteiligt. So wurden die Kliniken Nordoberpfalz AG über lange Zeit von der Oberender AG beraten. 5 der 8 akutstationären Klinikstandorte wurden geschlossen, ohne eine wirtschaftliche Verbesserung der Krankenhäuser herbeizuführen. Das Nachsehen haben die Patienten mit dem Verlust einer wohnortnahen klinischen Versorgung. Die Oberender AG ist auch Ideengeber der sogenannten Intersektoralen Gesundheitszentren, die bei Klinikschließungen vielfach versprochen, in der Realität aber nicht umgesetzt werden (Hersbruck, Waldsassen, Vohenstrauß). Intersektorale Gesundheitszentren sind auch kein Ersatz eines Allgemeinkrankenhauses und insbesondere kein Ersatz für die klinische Notfallversorgung am Krankenhaus.
    Betroffen macht der Abgang der bisherigen Geschäftsführerin ohne ein Wort des Dankes und der Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit. Es ist zu befürchten, dass das neue Caritas Krankenhaus St. Lukas mit seiner neuen Ära nun einen Kahlschlag erlebt und seine Leistungen sukzessive durch niederschwellige kostengünstige ambulante Leistungen ersetzt, zum Nachteil der EinwohnerInnen im Landkreis Kelheim.
    Der Landkreis Kelheim und der Caritasverband Regensburg werden aufgefordert:
    1) Begründen Sie die Ablösung der bisherigen Geschäftsführerin Dagmar Reich.
    2) Sichern Sie der Bevölkerung zu, am stationären Leistungsangebot des Caritas Krankenhaus St. Lucas uneingeschränkt festzuhalten.
    3) Sichern Sie zu, dass die klinische Versorgung der Bevölkerung durch kein ambulantes bzw. Intersektorales Gesundheitszentrum abgelöst wird.
    Klaus Emmerich
    (Die Adress- und weitere Daten des Einsenders sind der Redaktion bekannt)
     
    Anm.: Leserbriefe geben ausschließlich die Meinung des Schreibers wieder und sind nicht unbedingt mit der Meinung des Verlegers und der Redaktion gleichzusetzen.
  • Luftbilder zum Abschied

    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich dankt Caritasdirektor Michael Endres mit Buchgeschenk

    v.l.: Michael Endres und Dr. Olaf Heinrich bei der Geschenkübergabe (Foto: Lang/Bezirk Niederbayern)
    Zur Erinnerung an seine zweite Heimat überreichte Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich dem scheidenden Caritasdirektor Michael Endres ein Buch mit Luftbildaufnahmen von Niederbayern. „Ich danke Ihnen für die außergewöhnlich gute Zusammenarbeit über all die Jahre, die stets wertschätzend und offen war“, so Heinrich. Er bedaure seinen Weggang in die fränkische Heimat und wünschte ihm alles Gute – verbunden mit der Hoffnung, dass Endres seine zweite Heimat nicht vergessen werde. Michael Endres, der über viele Jahre Mitglied im Sozialausschuss des Bezirks für den Caritasverband war, gab den Dank zurück und hob das persönliche Engagement Heinrichs hervor, mit dem sich dieser stets für die vielen kleinen und großen Themen der Caritas eingesetzt habe. „Es ist erstaunlich, wie wichtig die Aufgaben des Bezirks sind und wie wenig die Öffentlichkeit dies im Blick habe.“

    -ml-

  • Neue Perspektive für starke Zukunft der Goldberg-Klinik

    Kooperation mit dem Caritasverband Regensburg im Gespräch

    Landkreismotto (Grafik: Landratsamt Kelheim)Eine Kooperation mit dem Caritasverband für die Diözese Regensburg eröffnet der Goldberg-Klinik Kelheim eine neue Zukunftsperspektive. Darüber hat Landrat Martin Neumeyer die Kreisräte gemeinsam mit Vertretern des Wohlfahrtsverbandes im Rahmen einer internen Veranstaltung informiert. Ob über eine mögliche Kooperation verhandelt wird, darüber wird der Kreisausschuss in seiner nächsten Sitzung am 22. März 2021 beraten und beschließen.
    „Die Goldberg-Klinik Kelheim ist – neben der Ilmtalklinik in Mainburg – unser Garant für eine hochwertige Gesundheitsversorgung vor Ort. Das war so, ist so und soll auch so bleiben. Denn eine qualifizierte Krankenhausversorgung ist Teil der hohen Lebensqualität in unserer Region“, erklärt Neumeyer. „Um auch den künftigen Anforderungen an eine moderne und leistungsfähige Klinik gerecht zu werden, hat der Landkreis bereits 70 bis 72 Mio. € für Neubau und die Modernisierung eingeplant und rund die Hälfte bereits investiert.“ Doch die Corona-Pandemie habe einmal mehr gezeigt, wie schwer es das aktuelle Vergütungssystem kleineren Kliniken macht, sich auf Dauer zu behaupten. Daher brauche es laut Neumeyer neue Konzepte: „Um unseren Bürgerinnen und Bürgern auch in Zukunft wohnortnah die bestmögliche medizinische Behandlung zukommen lassen zu können, müssen wir den Standort weiterentwickeln und wettbewerbsfähig bleiben – die Kooperation mit dem Caritasverband bietet uns dazu die besten Voraussetzungen“, so der Landrat.
    „Wir sehen uns als verlässlichen Partner für den Landkreis Kelheim. Wir sind in der Region verwurzelt, handeln sozial und nach höchsten Qualitätsansprüchen“, sagt Diözesan-Caritasdirektor Michael Weißmann. Die Goldberg-Klinik ist für uns der Gesundheitsversorger der Menschen in der Region Kelheim. „Das soll auch so bleiben. Daher halten wir es für äußerst wichtig, das Leistungsspektrum dort beizubehalten und mit weiteren Leuchttürmen das Profil der Klinik zu schärfen“, so Weißmann weiter.
    Im Gegensatz zu einem Verbund mit privaten Unternehmen würde keine Gewinnausschüttung erwartet. „Alles was erwirtschaftet wird, wird anschließend wieder in die Klinik investiert.“ Bestes Beispiel sei das Josefskrankenhaus in Regensburg, das unter der Trägerschaft des Caritasverbandes stehe. „Hier zeigt sich, dass Häuser kleinerer und mittlerer Größe medizinisch auf höchstem, ja sogar universitärem, Niveau arbeiten können. Dort verbindet sich Hightech-Medizin mit einer warmen, menschlichen Atmosphäre.“ Auch die Goldberg-Klinik bringe beste Voraussetzungen dafür mit.
    Die Goldberg-Klinik betreibt derzeit rund 180 Betten. Rund 580 Beschäftigte im medizinischen, pflegerischen und medizinisch-technischen Bereich sowie in Management und Administration der Klinik sind rund um die Uhr für die Patientinnen und Patienten am Standort im Einsatz. Jährlich werden über 10.000 Patientinnen und Patienten stationär und 20.000 ambulant versorgt.

    Sonja Endl
    Pressestelle

  • Protesttag „Alarmstufe Rot" am 20. September:

    Stiller Protest am Caritas-Krankenhaus St. Lukas

    Landrat Martin Neumeyer (l.) unterstützt die Protestaktion des Teams aus Ärzten und Pflegern am Caritas-Krankenhaus St. Lukas (Foto: Johannes Lederer, Caritas-Krankenhaus St. Lukas)Landrat Martin Neumeyer (l.) unterstützt die Protestaktion des Teams aus Ärzten und Pflegern am Caritas-Krankenhaus St. Lukas (Foto: Johannes Lederer, Caritas-Krankenhaus St. Lukas)
    Mitarbeitende des Caritas-Krankenhauses St. Lukas in Kelheim nahmen an der Protestaktion der Deutschen Krankenhausgesellschaft teil. Unterstützt durch Landrat Martin Neumeyer machten sie im Rahmen eines „stummen“ Protests mit Aufklebern auf der Kleidung auf die schwierige Situation der Krankenhäuser aufmerksam. Vom Chefarzt bis hin zu den Pflegeschülern appellieren sie, das Gesundheitswesen endlich finanziell ausreichend zu unterstützen.
  • Wenn Jugendliche nicht mehr leben wollen

    MdB Oßner informiert sich über [U25] Online-Suizidpräventition des Deutschen Caritasverbandes

    Der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (CSU) mit den engagierten Peers der [U25] Online-Suizidprävention Nürnberg der Caritas (v.l.) Jana, Katara, Anni und Alex sowie Teamleitung Jennifer Catsam. (Foto: Klaus Weckwerth)Der Bundestagsabgeordnete Florian Oßner (CSU) mit den engagierten Peers der [U25] Online-Suizidprävention Nürnberg der Caritas (v.l.) Jana, Katara, Anni und Alex sowie Teamleitung Jennifer Catsam. (Foto: Klaus Weckwerth)
    Täglich nehmen sich etwa ein bis zwei junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren selbst das Leben. Die [U25] Online-Suizidprävention des Deutschen Caritasverbandes begleitet und berät Jugendliche bei Suizidgedanken und schweren Krisen. Damit das 2001 in Freiburg gestartete Projekt auch weiterhin am Leben erhalten werden kann, wandten sich die Verantwortlichen an den CSU-Bundestagsabgeordneten Florian Oßner mit der Bitte, den derzeit beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Prüfung befindlichen Verlängerungsantrag zu unterstützen. Der Hauptberichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Haushaltsausschuss für den Bereich Familie, Senioren, Frauen und Jugend war es ein großes Anliegen, sich an dem für ganz Bayern zuständigen Standort in Nürnberg persönlich und intensiv über das lebensrettende Online-Beratungsangebot zu informieren. Insgesamt gibt es nur zehn Beratungsstellen in ganz Deutschland.

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