Bund Naturschutz

  • „… Sandgestöber …“

    Eine Wanderung mit dem BUND-Naturschutz in die Binnendünen

    Abenteuer Sand – Diese Ameise wird Opfer eines Ameisenlöwen (Foto: Christine Linhard)Abenteuer Sand – Diese Ameise wird Opfer eines Ameisenlöwen (Foto: Christine Linhard)
    Erfahren Sie am Samstag, 23.07.2022, von Peter Forstner (BUND Naturschutz Kelheim) viel Wissenswertes über die Sanddünen bei Offenstetten. Diese bieten, bei geeigneter Landschaftspflege, vielen an diese besonderen Bedingungen angepassten Pflanzen und Tieren einen speziellen Lebensraum, u. a. dem Ameisenlöwen, Sandlaufkäfer, Silbergras oder Strandgrasnelke. Das Gebiet nahe Offenstetten gilt zudem als eines der 100 wertvollsten Geotope in Bayern. Entdecken Sie auf der Wanderung des BUND-Naturschutz den Lebensraum Sand in all seinen Facetten. Treffpunkt zu der zweistündigen Wanderung ist um 15 Uhr an der Kreuzung der Staatsstraße 2144 zwischen Abensberg und Offenstetten (gegenüber dem Autohaus Hofmann). Eine Anmeldung kann bis 21.07.2022 unter 09441/2077324 erfolgen. Bitte bei der Wanderung auf festes Schuhwerk achten.
    Termin: Samstag, 23.07.2022
    Uhrzeit: 15:00 Uhr – ca. 17:00 Uhr
    Treffpunkt: Abensberg, Ortsteil Gaden, Kreuzung an der Staatsstraße zwischen Abensberg und Offenstetten - gegenüber dem Autohaus Hofmann
    Veranstalter: BUND Naturschutz in Bayern e.V.
    Leitung: Peter Forstner, Natur- und Landschaftsführer
    Anmeldung: bis 21.07. unter 09441/207-7324
    Hinweis: Bitte auf festes Schuhwerk achten!
     
    Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V.
    Robert Hierlmeier, Dipl.-Biol.
    Donaupark 13
    93309 Kelheim
    Tel.: 09441/207-7323
    Fax: 09441/207-7350
    e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Internet: www.voef.de
  • 2023 - Brachvogel, Kiebitz und Co. kommen aus den Winterquartieren zurück:

    Bitte helfen Sie mit beim Schutz der Vögel

    Landkreislogo 50 Jahre (Grafik: Landratsamt Kelheim)Wiesenbrütende Vogelarten wie Großer Brachvogel, Bekassine, Kiebitz, Wachtelkönig, Braunkehlchen und Wiesenpieper, die in früheren Zeiten im Frühling und Sommer zahlreich die Wiesen der Flusstäler bevölkerten und dort durch Brut und Aufzucht ihrer Jungen für reges Leben sorgten, sind auch im Landkreis Kelheim sehr selten geworden. Glücklich kann sich schätzen, wer noch einzelne Exemplare solcher, besonders auf Grünland angewiesener Vögel, beobachten kann.
    Die wichtigsten Brut- und Aufzuchtgebiete für Wiesenbrüter liegen im Abenstal und seinen Seitentälern sowie im Tal der Großen Laber. Aber auch im Forstmoos, im Rehmoos, in der Donauniederung, im Sallingbachtal und im Esperbachtal bei Herrnwahlthann muss auf wiesenbrütende Vögel Rücksicht genommen werden.
  • Biotopmaßnahmen in Freising:

    Mangel an Fachpersonal verzögert Umsetzung

    Freising: Biotopmassnahmen sind akut gefährdet (Foto: Landschaftspflegeverband Freising e.V./David Eschler / David Eschler)Freising: Biotopmassnahmen sind akut gefährdet (Foto: Landschaftspflegeverband Freising e.V./David Eschler / David Eschler)
    Am Dienstag, dem 29. November 2022 fand der Workshop „Wie wird der Biotopverbund im gesamten Ampertal aufgebaut?“ im Freisinger Pallotti-Haus statt. Im Rahmen der Veranstaltung, die das BiotopVerbund-Projekt „Landschaft + Menschen verbinden – Kommunen für den bundesweiten Biotopverbund“ organisiert hatte, nannten die Vertretenden von Kommunalpolitik, Verwaltungen, Stiftungen, Verbänden und weiteren Institutionen die zu geringe Zahl an Fachkräften als den Hauptgrund für eine schleppende Umsetzung ökologischer Verbesserungsmaßnahmen.
  • Hartnäckige Arbeit für den (Bund) Naturschutz

    Ortsgruppe „Kleines Vilstal“: Ruth Müller, MdL zu Besuch bei Vorsitzendem Johannes Selmansberger

    Ruth Müller MdL mit Johannes Selmansberger und weiteren MItgliedern der Ortsgruppe "Kleines Vilstal" des Bund Naturschutz (Foto: SPD-Niederbayern)Ruth Müller MdL mit Johannes Selmansberger und weiteren MItgliedern der Ortsgruppe "Kleines Vilstal" des Bund Naturschutz (Foto: SPD-Niederbayern)
    „Das ist eines der wichtigsten Gebiete für Wildbienen im Landkreis Landshut“, berichtete Johannes Selmansberger der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller bei deren Besuch am Ziegelberg in Vilsheim. Selmansberger ist seit 38 Jahren Vorsitzender der Ortsgruppe „Kleines Vilstal“ des Bundes Naturschutz, die er damals gründete. Seither bemüht er sich den Naturschutz und organisiert jährlich Pflanzaktionen. „Vor 38 Jahren war ich noch der Depp“, sagte Selmansberger unverblümt.
    Seinerzeit wurde er belächelt, heute schätzen die Vilsheimer die fast komplett ökologisch bewirtschafteten Flächen. Zuletzt sei es mehrere Hektar Äcker und Wiesen zu pachten. „Die letzten Störflächen kriegen wir noch raus“, zeigte sich Selmannberger optimistisch. Müller berichtete von ihren eigenen Bemühungen zum Umweltschutz für die sie – etwa zur selben Zeit - als neue Gemeinderätin in Pfeffenhausen Kopfschütteln erntete.
    Müller ist imkereipolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion und deshalb ging es beim Gespräch mit Selmansberger, einem passionierten Imker, natürlich vor allem um Bienen. Selmansberger berichtete, dass es inzwischen wieder rund eine Million Bienenvölker in Deutschland gibt. Das ist etwa der Bestand der 1960er Jahre. Mit einer Bestandserfassung von Wildbienen im befasst sich der freiberufliche Taxonom, Kartierer und Gutachter für Wildbienen Erwin Scheuchl aus Ergolding. Das Forschungsprojekt wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Ulm durchgeführt.
    Er berichtete, dass er dafür neun Flächen im Umkreis von einem Kilometer rund um den Ziegelberg seit fünf Jahren untersucht. Bei seinen zehn Besuchen pro Jahr zählte er inzwischen etwa 100 von den über 650 Wildbienenarten. Solche langfristigen Untersuchungen seien leider nur selten möglich, berichtete Scheuchl. Obwohl es am Ziegelberg keine Umweltzerstörung gibt und das Blühangebot im Laufe der Jahre sogar verbessert wurde, ist die Zahl der Individuen um 50 Prozent zurückgegangen. „Warum, das weiß noch kein Mensch“, erklärte Scheuchl. Er versuche es herauszufinden.
    Fast an jeder Stelle des Rundwegs konnte Selmansberger von einer Pflanzaktion berichten und darüber, wie die Bund Naturschutz-Ortsgruppe die Landschaft verschönert und ökologisch aufgewertet hat. Der Spaziergang begann und endete an der Pfarrkirche St. Kastulus in Vilsheim. Und wieder wusste Selmansberger etwas zu berichten: seit den 1980 Jahren gibt es dort Nistkästen für Turmfalken. Etwa 180 Turmfalken wurden seither gezählt. Aktuell nisten dort zwei Turmfalkenpaar mit sieben Jungen. SPD-Ortsvorsitzender Markus Stiller war beeindruckt von den Schilderungen Selmansbergers und freute sich, so einen hartnäckigen Naturschützer in seiner Gemeinde zu haben.
     
     
    Referent im Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
    Nikolastraße 49
    84034 Landshut
    Telefon: +49 (0)871 95358 300
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    www.ruth-müller.de
  • Mehr Natürlichkeit im Garten wagen

    Vernissage der Fotoausstellung des Bund Naturschutz „Tatort Garten - Ödnis oder Oase?“ im Bürgerbüro von Ruth Müller, MdL

    SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller lädt zur Vernissage zur Fotoausstellung von "Tatort Garten - Ödnis oder Oase?“ des Bund Naturschutz im Bürgerbüro der SPD in Landshut ein (Foto: SPD-Niederbayern)SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller lädt zur Vernissage zur Fotoausstellung von "Tatort Garten - Ödnis oder Oase?“ des Bund Naturschutz im Bürgerbüro der SPD in Landshut ein (Foto: SPD-Niederbayern)
    Am 27.02.2023 lädt die Landtagsabgeordnete Ruth Müller in ihrem Abgeordnetenbüro ein zur Vernissage der Ausstellung „Tatort Garten – Ödnis oder Oase?“ mit eindrucksvollen Bildern des Bund Naturschutz in Bayern e. V.
    Schotterflächen, blickdichte Gartenzäune, Steine hinter Gittern. Das ist oft die Realität in unseren Wohnsiedlungen: ein Garten, der kaum mehr diesen Namen verdient, weil er einer leblosen Wüste gleicht. Ruth Müller möchte mit der Ausstellung die Besucher dazu anregen, darüber nachzudenken, wie jeder in Zeiten des Klimawandels und des Artensterbens seinen kleinen ökologischen Beitrag für eine lebendige und gesunde Natur leisten kann. „Private Gärten bieten eine großes Potenzial als Lebensraum für verschiedene Tierarten“, so Müller, „eine durchdachte Pflanzenvielfalt kann zum wertvollen Ökosystem für Wildtiere wie Bienen, Schmetterlinge und Vögel werden.“ Schaut man sich jedoch in den Gärten um, zeigt sich oft das genaue Gegenteil. Häufig sieht man dort mehr Kies als Pflanzen. Am Auftaktabend erwartet die Besucher eine spannende Diskussion mit Vertretern des Bund Naturschutz, warum immer mehr Steinwüsten in bayerischen Vorgärten zu finden sind und wie Gärten - und seien sie noch so klein – wieder zu Orten paradiesischer Vielfalt werden können.
    Anmeldung und Öffnungszeiten:
    Für die Vernissage am 27.02.2023 / 17:00 Uhr in der Nikolastraße 49, 84034 Landshut / 2. Stock bitte anmelden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder unter 0871-95358 300.
    Besichtigung der Ausstellung in der Nikolastraße 49, 84034 Landshut / 2. Stock zwischen dem 27. Februar und dem 10. März werktäglich von 8.30 bis 14.30 Uhr.
     
     
    Sigrid Altweck, M. A.
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin
    Ruth Müller
    Mitglied des Bayerischen Landtags
    Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    Mitglied im Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz
    stellvertretende Fraktionsvorsitzende
    Abgeordnetenbüro Ruth Müller, MdL
    Nikolastraße 49
    84034 Landshut
    0871-95358300
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