Bienen

  • „Am Birket“ ist Platz für die Bienen

    MdL Ruth Müller informiert sich über das neue Bienenhaus in Pfeffenhausen

    v.l.: Sepp Eilnlehner, Ruth Müller, MdL und Klaus Leopold (Foto: Stephan Koch)In der Gemeinde Pfeffenhausen gibt es für die Bienen von Klaus Leopold und Sepp Eilnlehner ein neues Bienenhaus: „Am Birket“, zwischen Egglhausen und Niederhornbach haben die beiden Imker auf einer Gemeindefläche ein Bienenhaus errichtet. Klaus Leopold, der seit 2015 Bienen hat, hat sich zusammen mit seinem Imkerkollegen Sepp Eilnlehner, der schon über zwei Jahrzehnte Imkererfahrung hat, den Wunsch nach einem Bienenhaus verwirklicht. Die imkereipolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion, Ruth Müller, MdL besuchte die beiden Hobby-Imker in ihrem Bienenhaus, das idyllisch am Waldrand liegt, um zu erfahren, wie sich das neue Bienenjahr anlässt. „Wenn jetzt keine großen Nachtfröste mehr kommen, könnte die Frühtracht gut ausfallen, denn jetzt blüht nicht nur der Raps, sondern auch die Obstbäume haben gut angesetzt“, hofft Klaus Leopold auf einen milden Mai. „Jedes Bienenjahr ist anders und man lernt immer wieder dazu“, weiß Sepp Eilnlehner aus seiner langjährigen Erfahrung. Doch das Halten von Bienen macht auch viel Arbeit, das dürfe man gerade als Jungimker nicht unterschätzen. Dank guter Vorsorge seien die Völker der beiden Pfeffenhausener Imker gut durch den Winter gekommen, es habe kaum Verluste gegeben. Doch das habe man auch schon anders erlebt, weiß Klaus Leopold, der aktuell neun Völker hat. Das Wissen um die Bienen, die Imkerei und um die Zusammenhänge der Natur zu vermitteln, dieser Aufgabe wollen die beiden Imker mit ihrem Bienenhaus nachkommen. Schon am Wegrand sind Informationstafeln aufgestellt und sie wollen bei Besuchen von Schulklassen und Kindergartenkindern erklären, wo der Honig für das Frühstücksbrot herkommt. „Wenn wir den Kindern erklären, warum blühende Pflanzen wichtig sind, werden sie sich auch zuhause daran erinnern“, lobt Müller die Intention der beiden Imker. Klaus Leopold ist auch froh, dass die Gemeinde Pfeffenhausen diesem Projekt so aufgeschlossen gegenüber stand, das Grundstück überlassen hat und es für die Errichtung des Bienenhauses auch Fördermittel von der ILE Holledauer Tor gab.
     
    Ruth Müller, MdL
  • „Echt Erding“ – der Honig der Imkerei „Kleine Biene“

    Imkereipolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion mit der Erdinger SPD im Gespräch mit „Bienenfreunde Erding“

    v.l.: Ulla Dieckmann, Dr. Stefan Kraus, Catrin Klein, Martina Kozica, Alexander Frieß, Benedikt Klingbeil, Leon Kozica, Ruth Müller (Foto: SPD Erding)v.l.: Ulla Dieckmann, Dr. Stefan Kraus, Catrin Klein, Martina Kozica, Alexander Frieß, Benedikt Klingbeil, Leon Kozica, Ruth Müller (Foto: SPD Erding)
    Fünf Jahre nach dem Volksbegehren „Rettet die Bienen“ wollte die SPD Erding mit ihrem Vorsitzenden Leon Kozica wissen, wie es den Honigbienen und den Wildbienen in ihrer Region geht. Dazu hatten sie die imkereipolitische Sprecherin der BayernSPD- Landtagsfraktion, Ruth Müller aus dem benachbarten Landkreis Landshut zusammen mit dem Vorstand der „Bienenfreunde Erding“, Dr. Stefan Kraus mit Catrin Klein eingeladen.
  • Bayerische Bienenzüchter leisten viel für Umweltschutz, Ehrenamt und Ausbildung

    MdL Ruth Müller gratuliert Franz Vollmaier beim Verbandstag zur Wiederwahl

    SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller ist selbst begeisterte Imkerin. Hier bei der Begrüßungsrede am Verbandstag des Verbands der Bayerischen Bienenzüchter e.V. (Foto: Daniela Echtler)
    SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller mit den Honigprinzessinnen des Verbands der Bayerischen Bienenzüchter e.V. (Foto: Daniela Echtler)SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller mit den Honigprinzessinnen des Verbands der Bayerischen Bienenzüchter e.V. (Foto: Daniela Echtler)„Endlich kann man sich wieder treffen und die notwendigen Versammlungen in den Vereinen durchführen“, begrüßte der alte und neue Vorsitzende des Verbands der Bayerischen Bienenzüchter e. V. die Imkerinnen und Imker und die Ehrengäste in Markt Indersdorf. Auf dem Programm standen neben den Neuwahlen auch Berichte über das zu Ende gehende Honigjahr und Informationen vom Bieneninstitut in Veitshöchheim. Die Honighoheiten Alexandra und Katharina berichteten über ihre Erfahrungen in diesem Honigjahr: „Der Ertrag war deutlich schlechter, das Frühjahr war zu kalt und der Sommer zu nass“. Das habe weniger Honigerträge zur Folge und das bei einer sowieso niedrigen Selbstversorgungsrate von rund 25 Prozent in Deutschland. Die imkereipolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion, Ruth Müller, MdL nutzte ihr Grußwort, um sich bei den ehrenamtlichen Imkern für ihre Arbeit zu bedanken, die sie für die Aus- und Weiterbildung, aber auch den Umweltschutz investieren. „In Bayern gibt es rund 40.000 Imkerinnen und Imker, davon sind etwa 5.600 in Ihrem Verband organisiert und tragen dazu bei, das Wissen um die Zusammenhänge der Natur und die Imkerei weiterzugeben“, so Müller. Im Bayerischen Landtag sei die SPD-Fraktion auch stets mit den Imkern im Austausch und habe erst vor kurzem einen Antrag gestellt, um zu erfahren, wie sich die Klimaveränderung auf die Imkerei auswirke. Zudem habe sich die SPD dafür eingesetzt, dass eine klarere Honigkennzeichnung eingeführt werden soll.
     
     
    Tonia Anders
    Referentin im Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
    Nikolastraße 49
    84034 Landshut
    Telefon: +49 (0)871 95358 300
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    www.ruth-müller.de
  • Beruf und Berufung: Das Schwärmen für die Bienen

    Imkerpräsident und SPD-Abgeordnete tauschen sich zur bayerischen Bienenpolitik aus

    v.l.: Harry Scheuenstuhl MdL a.D.; Ruth Müller, MdL; Stefan Spiegl, Präsident Landesverband Bayerischer Imker e.V.   (Foto: 2. Bgm von Ellingen, Werner Götz)Mitten im Grünen steht das Bienenhaus der Imkerei Endner und Spiegl in Hörlbach/Ellingen, wo auch der Präsident des Landesverbands Bayerischer Imker e.V., Stefan Spiegl wohnt. In dieser Arbeitsatmosphäre hat sich der Imkerpräsident mit der imkereipolitischen Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion, Ruth Müller, MdL und dem SPD-Politiker Harry Scheuenstuhl getroffen, um über das Bienenjahr, die Herausforderungen für die Imker und politische Weichenstellungen zu sprechen. „Das Interesse an der Imkerei hat deutlich zugenommen“, stellte Präsident Spiegl fest.

  • Bienen brummen im bayerisch-böhmischen Park in Bogen

    „In der grünen Lunge der Stadt Bogen, dem Europapark Bayern-Böhmen geht es den Bienen gut“,

    Bienenlehrpfad Bogen (Foto: SPD-Niederbayern)
    erklärte der Vorsitzende des Imkervereins Bogen-Oberalteich Hans Wagner der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SPD im Bayerischen Landtag, Ruth Müller, MdL bei ihrem Besuch. Müller, die im Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss tätig ist, ist zugleich seit fast neun Jahren imkereipolitische Sprecherin ihrer Fraktion und deshalb stets mit den Imkern im Austausch über aktuelle Entwicklungen und besondere Projekte.
  • Der aufgeräumte Garten hat ausgedient

    Landtagsabgeordnete Ruth Müller startet Aufruf zum 6. Weltbienentag

    SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller imkert selbst und setzt sich daher besonders für die Bienen ein (Foto: SPD-Niederbayern)SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller imkert selbst und setzt sich daher besonders für die Bienen ein (Foto: SPD-Niederbayern)2018 wurde der Weltbienentag von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Am 20. Mai wird dieser Tag bereits zum sechsten Mal gefeiert: „Die Bienen liegen mir sehr am Herzen und so begleite ich schon seit Jahren die Entwicklung der bayerischen Imkerei, vor Ort, durch meine Arbeit im Landwirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags und als imkereipolitische Sprecherin meiner Fraktion“, so Müller über das Engagement für eines ihrer politischen Herzensthemen, „zum Weltaktionstag möchte ich dieses Jahr besonders alle Garten- und Balkonbesitzer dafür sensibilisieren, wie wichtig Gärten, Naturflächen und Rückzugsräume für den Menschen und für die Natur sind.“ Die Abgeordnete verweist darauf, dass rund 79 Prozent aller Deutschen eine Grünfläche in ihrer unmittelbaren Nähe haben und dass dieses große Potential unbedingt für Biodiversität, für Blühflächen, selbst gezogene Tomaten, Blumenpracht vor der Haustür und Artenvielfalt genutzt werden sollte. Daher möchte Müller dazu motivieren mal ein wenig Unordnung in den Garten einziehen zu lassen: „Eine naturnahe Gestaltung ist gut für alle Insekten, der aufgeräumte Garten hat ausgedient. Ein sogenannter ‚unordentlicher‘ Garten ist besser für die Natur.“ Wer bis zum 27.05.2023 ein Foto von seinem insektenfreundlichen Garten, Balkon oder Balkonkasten an das Bürgerbüro von Ruth Müller sendet, hat die Chance als eines von drei ausgewählten Bildern ein Blechschild zu gewinnen: ‚Das ist kein unordentlicher Garten, sondern eine 5-Sterne-Wellness-Oase für Bienen‘. Einsendungen an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .
     
     
    Sigrid Altweck, M. A.
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin
    Ruth Müller
    Mitglied des Bayerischen Landtags
    Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
    stellvertretende Fraktionsvorsitzende
    Abgeordnetenbüro Ruth Müller, MdL
    Nikolastraße 49
    84034 Landshut
    0871-95358300
  • Der Höhepunkt des Bienenjahrs ist bald erreicht

    Imkerpolitische Sprecherin Ruth Müller, MdL im Gespräch mit Imker Josef Kollmannsberger
    SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller bei Imker Josef Kollmannsberger zum informativen Gespräch (Foto: SPD-Niederbayern)SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller bei Imker Josef Kollmannsberger zum informativen Gespräch (Foto: SPD-Niederbayern)
    Acht Bienenvölker tummeln sich bei Imker und Nebenerwerbs-Landwirt Josef Kollmannsberger auf seinem Hof in Eggersdorf bei Bruckberg. Das Bienenjahr sei bisher durchschnittlich verlaufen, schätzt er auf Nachfrage von Ruth Müller, MdL aus seiner fünfjährigen Erfahrung in Sachen Imkerei. Diese Einschätzung deckt sich mit der anderer Bienenexperten, die die imkereipolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion auf ihrer diesjährigen Tour durch ihren Stimmkreis bereits besucht hat, um sich nach dem aktuellen Bienenjahr zu erkundigen. Dass das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ für ein Umdenken in der Bevölkerung gesorgt hat, freut die Abgeordnete, die auch in ihrem Umfeld bei jeder Gelegenheit für naturnahe Gärten und Wegesränder wirbt. „Steril aufgeräumte Steingärten in denen nichts mehr blüht, bieten weder Nahrung noch Überwinterungsmöglichkeiten“, so Müller. Bald soll der Honig geerntet und geschleudert werden, erzählt Josef Kollmannsberger, und danach sei wieder die alljährliche Varroa-Behandlung für die gelb-braunen Haustiere dran. Hier würde sich der Hobby-Imker wünschen, von Seiten der Regierung mehr Unterstützung zu bekommen. Ruth Müller, die mit diesem Besuch ihre Sommertour 2020 fortsetzt, nimmt diese Anregung für ihre parlamentarische Arbeit im Bayerischen Landtag mit.

    Janina Forster
    Referentin im Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
    Nikolastraße 49
    84034 Landshut
    Telefon: +49 (0)871 95358 300
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    www.ruth-müller.de

  • Es summt und brummt in Aham

    Imkereipolitische Sprecherin Ruth Müller, MdL besuchte den Bienenhof

    Ruth Müller-MdL- und örtliche SPD-Landtagskandidatin Sea Altmann besuchten den Bienenhof in Aham (Foto: SPD-Niederbayern)Ruth Müller-MdL- und örtliche SPD-Landtagskandidatin Sea Altmann besuchten den Bienenhof in Aham (Foto: SPD-Niederbayern)Die Parlamentspause nutzte die imkereipolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion, Ruth Müller, MdL zu einem Besuch auf dem Bienenhof in Aham. „Das letzte Mal war ich bei Eurem Bienenmarkt zu Besuch“, erinnerte sich Müller an das gesellige Treiben auf dem Lehrbienenstand. Dieses Mal war sie in Begleitung der örtlichen SPD und mit Landtagskandidatin Sea Altmann bei der stellvertretenden Kreisvorsitzenden Josefa Fill zu Gast, um sich über die Arbeit der Ehrenamtlichen und das Imkerjahr zu erkundigen. Josefa Fill führte die Gäste durch den Lehrbienenstand und betonte, dass die Grundidee der Anlage ist „die Bienen dem Menschen näher zu bringen“. Wir betreiben den Lehrbienenstand am Bienenhof Aham und bieten dort ein umfangreiches Programm mit Lehrgängen und Schulungen für Alt- und Neuimker.
  • Großes Interesse beim niederbayerischen Imkerempfang

    SPD Landtagsfraktion zieht drei Jahre nach dem Volksbegehren „Rettet die Bienen“ ein durchwachsenes Resümee

    v.l.: Stefan Amann (Stadtrat Bogen), Margit Wild (MdL), Fritz Schildbach (Vorsitzender des Imkerverbands Straubing-Bogen), Ruth Müller (MdL, imkereipolitische Sprecherin der SPD Landtagsfraktion), Stefan Spiegl (Präsident Landesverband Bayerischer Imker), Marvin Kliem (stellvertretender Bezirksvorsitzender der SPD Niederbayern), Dr. Stefan Berg (Leiter des Instituts für Bienenkunde und Imkerei), Fabian Gruber (stellvertretender Bezirksvorsitzender SPD Rottal-Inn) (Foto: Sigrid Altweck)v.l.: Stefan Amann (Stadtrat Bogen), Margit Wild (MdL), Fritz Schildbach (Vorsitzender des Imkerverbands Straubing-Bogen), Ruth Müller (MdL, imkereipolitische Sprecherin der SPD Landtagsfraktion), Stefan Spiegl (Präsident Landesverband Bayerischer Imker), Marvin Kliem (stellvertretender Bezirksvorsitzender der SPD Niederbayern), Dr. Stefan Berg (Leiter des Instituts für Bienenkunde und Imkerei), Fabian Gruber (stellvertretender Bezirksvorsitzender SPD Rottal-Inn) (Foto: Sigrid Altweck)
    Ein gut gefüllter Saal, viele interessierte Besucher und ein qualitativ hochwertiges Abendprogramm – Traumbedingungen beim Imkerempfang der SPD Landtagsfraktion am vergangenen Freitag im Kulturforum Oberalteich.
    Ruth Müller, Landtagsabgeordnete, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und imkereipolitische Sprecherin hatte alle bieneninteressierten Niederbayern ins Kulturforum nach Oberalteich im Landkreis Straubing-Bogen eingeladen, um ein Fazit zu ziehen, wo Bayern drei Jahre nach dem Volksbegehren „Rettet die Bienen“ steht. Im Fokus stand dabei, in welchen Bereichen bereits gute Erfolge erzielt worden sind und wo versäumt worden ist, von der Theorie in die Praxis zu gehen. Im Dialog mit ihrer Landtagskollegin aus Regensburg, Margit Wild, nahm Müller den Status Quo in Sachen bayerischer Artenschutz unter die Lupe.
  • Hartnäckige Arbeit für den (Bund) Naturschutz

    Ortsgruppe „Kleines Vilstal“: Ruth Müller, MdL zu Besuch bei Vorsitzendem Johannes Selmansberger

    Ruth Müller MdL mit Johannes Selmansberger und weiteren MItgliedern der Ortsgruppe "Kleines Vilstal" des Bund Naturschutz (Foto: SPD-Niederbayern)Ruth Müller MdL mit Johannes Selmansberger und weiteren MItgliedern der Ortsgruppe "Kleines Vilstal" des Bund Naturschutz (Foto: SPD-Niederbayern)
    „Das ist eines der wichtigsten Gebiete für Wildbienen im Landkreis Landshut“, berichtete Johannes Selmansberger der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller bei deren Besuch am Ziegelberg in Vilsheim. Selmansberger ist seit 38 Jahren Vorsitzender der Ortsgruppe „Kleines Vilstal“ des Bundes Naturschutz, die er damals gründete. Seither bemüht er sich den Naturschutz und organisiert jährlich Pflanzaktionen. „Vor 38 Jahren war ich noch der Depp“, sagte Selmansberger unverblümt.
    Seinerzeit wurde er belächelt, heute schätzen die Vilsheimer die fast komplett ökologisch bewirtschafteten Flächen. Zuletzt sei es mehrere Hektar Äcker und Wiesen zu pachten. „Die letzten Störflächen kriegen wir noch raus“, zeigte sich Selmannberger optimistisch. Müller berichtete von ihren eigenen Bemühungen zum Umweltschutz für die sie – etwa zur selben Zeit - als neue Gemeinderätin in Pfeffenhausen Kopfschütteln erntete.
    Müller ist imkereipolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion und deshalb ging es beim Gespräch mit Selmansberger, einem passionierten Imker, natürlich vor allem um Bienen. Selmansberger berichtete, dass es inzwischen wieder rund eine Million Bienenvölker in Deutschland gibt. Das ist etwa der Bestand der 1960er Jahre. Mit einer Bestandserfassung von Wildbienen im befasst sich der freiberufliche Taxonom, Kartierer und Gutachter für Wildbienen Erwin Scheuchl aus Ergolding. Das Forschungsprojekt wurde in Zusammenarbeit mit der Universität Ulm durchgeführt.
    Er berichtete, dass er dafür neun Flächen im Umkreis von einem Kilometer rund um den Ziegelberg seit fünf Jahren untersucht. Bei seinen zehn Besuchen pro Jahr zählte er inzwischen etwa 100 von den über 650 Wildbienenarten. Solche langfristigen Untersuchungen seien leider nur selten möglich, berichtete Scheuchl. Obwohl es am Ziegelberg keine Umweltzerstörung gibt und das Blühangebot im Laufe der Jahre sogar verbessert wurde, ist die Zahl der Individuen um 50 Prozent zurückgegangen. „Warum, das weiß noch kein Mensch“, erklärte Scheuchl. Er versuche es herauszufinden.
    Fast an jeder Stelle des Rundwegs konnte Selmansberger von einer Pflanzaktion berichten und darüber, wie die Bund Naturschutz-Ortsgruppe die Landschaft verschönert und ökologisch aufgewertet hat. Der Spaziergang begann und endete an der Pfarrkirche St. Kastulus in Vilsheim. Und wieder wusste Selmansberger etwas zu berichten: seit den 1980 Jahren gibt es dort Nistkästen für Turmfalken. Etwa 180 Turmfalken wurden seither gezählt. Aktuell nisten dort zwei Turmfalkenpaar mit sieben Jungen. SPD-Ortsvorsitzender Markus Stiller war beeindruckt von den Schilderungen Selmansbergers und freute sich, so einen hartnäckigen Naturschützer in seiner Gemeinde zu haben.
     
     
    Referent im Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
    Nikolastraße 49
    84034 Landshut
    Telefon: +49 (0)871 95358 300
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    www.ruth-müller.de
  • Hoher Besuch am Wendelstein

    Hubert Dietrich, Vorstand des Bienenzuchtvereins Starnberg und SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller (Foto: SPD-Niederbayern)Hubert Dietrich, Vorstand des Bienenzuchtvereins Starnberg und SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller (Foto: SPD-Niederbayern)Alles was in Bayern in der Bienenzucht Rang und Namen hat, fand sich auf der Bienen-Belegstelle Wendelstein ein. Die Probleme der Imker diskutierten u. a. Dr. Regina Eberhart (Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten), Tanja Schorer-Dremel (MdL, CSU), Ruth Müller (MdL, SPD), Franz Vollmaier (Präsident VBC), Annette Seehaus-Arnold (Präsidentin Deutscher Erwerbsimkerbund) zusammen mit dem Fachberater für Bienenzucht Arno Bruder, der Vorsitzenden des Imker-Kreisverbands Rosenheim, Frau Angela Solinger, dem Belegstellenbetreiber Anton Eirainer sowie Hubert Dietrich, dem Initiator der Veranstaltung und Vorstand des Bienenzuchtvereins Starnberg.
    Eines der großen Probleme in der Imkerei ergibt sich aus der Zunahme der Zahl von Imkern. Da bei Discountern und Baumärkten Bienenkästen und Imkerzubehör sehr kostengünstig angeboten werden, wollen sich viele Menschen jetzt diesem Metier widmen, jedoch ohne sich vorher um eine fundierte Ausbildung zu kümmern. Die Erfahrung hat gezeigt, dass durch wilde Imkerei Gefahren für die Bienen der etablierten Bienenzüchter ausgehen, da die Bekämpfung der gefürchteten Varroamilbe nur unzureichend oder gar nicht erfolgt. In der Fachberatung für Bienen und in weiten Teilen der Imkerschaft wird daher der Ruf nach einem Imkerschein für die Neueinsteiger laut. Begründet ist dieser Ruf aus dem Kenntnisnachweis im Seuchenrecht, der Lebensmittelhygieneverordnung und im Tierwohl. Fachberater Bruder sprach sich sehr dafür aus, diesen Kenntnisnachweis unbedingt einzuführen, so wie es bei den Jägern und Fischern auch seit Langem Pflicht ist.
  • Imkerei in Bremen besucht

    MdL Ruth Müller im Austausch mit Bienenexperten

    v.l.: A. W. Schinkel (Vorsitzender des Imkervereins Bremen), Ruth Müller (MdL), Derik Eicke (Vorsitzender der SPD Oberneuland), Sarah Ryglewski (parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen) (Foto: Christian Altkirch)v.l.: A. W. Schinkel (Vorsitzender des Imkervereins Bremen), Ruth Müller (MdL), Derik Eicke (Vorsitzender der SPD Oberneuland), Sarah Ryglewski (parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen) (Foto: Christian Altkirch)

    Auch wenn die imkereipolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion, Ruth Müller, MdL zum ersten Mal in Oberneuland in Bremen war, so war es doch zumindest kein politisches Neuland, das sie beim Besuch im „Imkerverein Bremen von 1875 e. V.“ betreten hatte. Gemeinsam mit Bundestagskandidat Derik Eicke und der parlamentarischen Staatssekretärin Sarah Ryglewski besuchte sie den Lehrbienenstand des Vereins in der Nähe des reetgedeckten Lür-Kropp-Hofs in Oberneuland. „Idyllisch im Grünen mit vielen alten Bäumen ist das ein idealer Platz für unseren Verein“, erläuterte der Vorsitzende August Wilhelm Schinkel.

  • Jeden Monat eine summende Überraschung

    Wildbienenkalender 2023 kaufen und damit Bienen schützen

    Wildbienenkalender 2023 (Grafik: Cover © Roland Günter & Stiftung für Mensch und Umwelt)Wildbienenkalender 2023 (Grafik: Cover © Roland Günter & Stiftung für Mensch und Umwelt)
    Ob seltene Mohn-Mauerbiene oder spezialisierte Luzerne-Sägehornbiene: Die zwölf Portraits präsentieren besondere heimische Wildbienenarten in Text und spektakulären Nahaufnahmen. Die Einnahmen aus dem Verkauf fließen direkt in den Wildbienenschutz. Haben Sie schon ein Weihnachtsgeschenk?
  • Ruth Müller, MdL beim ersten Kreisimkertag in Oberalteich

    Die imkereipolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion, Ruth Müller, MdL war zu Gast beim ersten Kreisimkertag des Imkereiverbands Straubing-Bogen im Kulturforum Oberalteich.
    Ruth Müller, MdL und die Bayerische Vize-Honigkönigin Laura Mache mit dem Bogener SPD-Stadtrat Stefan Amann. (Foto: Thomas Gärtner)Ruth Müller, MdL und die Bayerische Vize-Honigkönigin Laura Mache mit dem Bogener SPD-Stadtrat Stefan Amann. (Foto: Thomas Gärtner)Neben interessanten Vorträgen zur Entwicklung der Imkerei, Honigverkostungen und einem Infomarkt war auch die Gelegenheit, mit der Bayerischen Vize-Honigkönigin Laura Mache aus Vilsbiburg ein paar Worte zu wechseln. Für die Imkerinnen und Imker gibt es zahlreiche Herausforderungen - vom Klimawandel bis hin zu invasiven Arten wie der Asisatischen Hornisse. Müller setzt sich im Bayerischen Landtag immer wieder für die Belange der Imkerei ein und ist froh über den intensiven Austausch und guten Kontakt zu Imkern in ganz Bayern. Am kommenden Sonntag ist Müller zu Gast in Bischofsgrün zum bayerisch-tschechischen Imker-Stammtisch.
     
     
    Thomas Gärtner
    Referent
    Ruth Müller
    Mitglied des Bayerischen Landtags
    Mitglied im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus
    stellvertretende Fraktionsvorsitzende
    Abgeordnetenbüro Ruth Müller, MdL
    Nikolastraße 49
    84034 Landshut
    0871-95358300
  • So schmeckt Sommer

    Seit 25 Jahren betreiben Petra und Helmut Wagner ihre Imkerei „Bienen Wagner“ in Fichtheim bei Landau an der Isar.Sie legen dabei viel Wert auf einen hohen ökologischen Standard und Nachhaltigkeit. Gemeinsam mit Ruth Müller, SPD-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion, besuchte Rita Hagl-Kehl, SPD-Bundestagsabgeordnete und Mitglied im Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft, die Imker und ihre Bienen.
    Helmut Wagner zeigt den beiden Abgeordneten Ruth Müller, MdL (Mitte) und Rita Hagl-Kehl, MdB (rechts) einen Bienenwabe. (Foto: Büro Rita Hagl-Kehl)Helmut Wagner zeigt den beiden Abgeordneten Ruth Müller, MdL (Mitte) und Rita Hagl-Kehl, MdB (rechts) einen Bienenwabe. (Foto: Büro Rita Hagl-Kehl)
    Mitten im Grünen, umgeben von Wiesen, Bäumen und Sträuchern, liegt das Bienenhaus von Petra und Helmut Wagner. Die Imker aus Leidenschaft sammeln hier den Honig für ihre vielen verschiedenen Produkte, neben dem klassischen Wald- und Blütenhonig auch Met, den süßen Honigwein, Teelichter, Honigessig, Honiglutscher oder Blütenpollen. „Honig ist vielfältiger als den meisten Menschen klar ist. Er wird beispielsweise bereits seit Jahrhunderten als natürliches Heilmittel eingesetzt“, erzählt Helmut Wagner bereits zu Beginn, während er seinen Gästen eine Bienenwabe zeigt. Die Arbeitsleistung der Biene könne man dabei gar nicht hoch genug schätzen, da sie beispielsweise für 500 Gramm Honig circa dreimal um die Welt fliegen müsse.
  • SPD fordert klarere Kennzeichnung von Honigmischungen

    CSU lehnt erst SPD-Antrag ab und legt eine Woche später eigene Initiative vor

    SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller (Foto: SPD-Niederbayern)SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller (Foto: SPD-Niederbayern)Die imkereipolitische Sprecherin Ruth Müller hat sich vor einer Woche im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in einem Antrag dafür eingesetzt, die Kennzeichnung von Honig für Verbraucher eindeutig zu gestalten. Eine Idee, die bei der CSU nicht auf Gegenliebe stieß: Der Antrag wurde abgelehnt. Umso erstaunter war Müller, als sie auf der Tagesordnung für den 14.7.2021 den fast inhaltsgleichen CSU-Antrag entdeckte. "So schnell sind wir noch nie kopiert worden. Es ist schön, dass unsere parlamentarischen Initiativen umgesetzt werden, wenn auch als Plagiat der Regierungskoalition. Die Verbraucher und Verbraucherinnen wollen Klarheit zur Herkunft von Honig, die sie jetzt letztlich auf unsere Initiative erhalten werden", stellt die niederbayerische Abgeordnete fest.
    Aktuell müssen Honigmischungen nur die Kennzeichnung „Honig aus EU-Ländern“, „Honig aus Nicht-EU-Ländern“ oder „Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern“ tragen. Weltweit wird weniger Honig produziert als konsumiert wird, deshalb gibt es den Verdacht, dass manche großen Produzenten, z. B. in China, den Honig mit Zucker strecken. Verbraucher können das wegen der aktuell gültigen gesetzlichen Lage nicht erkennen. "Und unsere bayerischen Imker und Imkerinnen, die nachhaltig und gesund produzieren und auch die Artenvielfalt im Blick behalten, haben oft das das Nachsehen", fügt Müller hinzu.



    Sigrid Altweck
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
    Nikolastraße 49
    84034 Landshut
    Telefon: +49 (0)871 95358 300

  • SPD fordert mehr Schutz für Honig- und Wildbienen

    Landwirtschaftspolitische Sprecherin Ruth Müller: Bericht muss Aufschluss über die Maßnahmen geben, die auf das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ zurück gehen – Drei Jahre nach Volksbegehren ist eine ehrliche Bestandsaufnahme fällig
    SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller (r.im Bild) im Gespräch mit der Imkerin Carmen Gribs (Foto: SPD-Niederbayern)SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller (r.im Bild) im Gespräch mit der Imkerin Carmen Gribs (Foto: SPD-Niederbayern)
    Zum Weltbienentag am 20. Mai 2022 mahnt die SPD-Landtagsfraktion, Insekten und Artenvielfalt besser zu schützen. Seit Jahren hat der Klimawandel Einfluss auf Honig- und Wildbienenpopulationen und deren Honigerträge. Deshalb fordert die agrarpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Ruth Müller, die Maßnahmen der Staatsregierung, die in Folge des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ aufgelegt worden sind, in einem Bericht zu beleuchten und auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen.
    „Wir brauchen Kenntnis über den Stand der Umsetzung der Maßnahmen, die nach dem erfolgreichen Volksbegehren 2019 veranlasst wurden, um die Artenvielfalt zu schützen. Deshalb fordern wir einen Bericht mit Auskunft zu den einzelnen Maßnahmen wie zum Beispiel Gewässerschutzstreifen, die Schaffung eines Biotopverbunds oder die Begrünung von Gebäuden und Freiflächen des Freistaats Bayern.“
    Agrarpolitikerin Müller ist besorgt: „Es ist unser Selbstverständnis, dass wir alles dafür tun, um die Artenvielfalt zu erhalten. Drei Jahre nach dem Volksbegehren braucht es mehr Informationen und Erkenntnisse, um zu prüfen, wo wir nachbessern können.“
    Wie es den Bienen am Bayerischen Landtag geht, darüber hat sich Müller, die sich 2015 für das Aufstellen der Bienenkästen dort eingesetzt hat, beim Gespräch mit der Imkerin Carmen Grimbs ausgetauscht. Die 150.000 fleißigen Bienen finden rund um das Maximilianeum gute Bedingungen, und damit geht es ihnen viel besser als Bienen oder Wildbienen, die in der ausgeräumten Flur nach Nahrung suchen und für die Biodiversität eine wichtige Bestäubungsleistung übernehmen.
     
     
    Thomas Gärtner
    Referent des Abgeordnetenbüros Ruth Müller, MdL
    Nikolastraße 49
    84034 Landshut
    (250 m zum Bürgerbüro vom Parkplatz am Bahnhof)
    Telefon: +49 (0)871 95358 300
    Telefax: +49 (0)871 95358 301
    Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    www.ruth-müller.de
  • SPD: Kleine und mittelständische Betriebe in der Landwirtschaft unterstützen

    AgrarsprecherinMüller: Wichtiges Thema Insektensterben am Weltbienentag nicht angesprochen

    Die SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller und Martina Fehlner sorgen sich um die Landwirtschaft und die Imkerei (Foto: SPD-Niederbayern)Die SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller und Martina Fehlner sorgen sich um die Landwirtschaft und die Imkerei (Foto: SPD-Niederbayern)Agrarsprecherin Ruth Müller kritisierte in ihrer Erwiderung auf die Regierungserklärung zur Landwirtschaft, dass Landwirtschaftsministerin Kaniber bei allen Ausführungen zu nachhaltiger, smarter und fairer Landwirtschaft am heutigen (20.5.) Weltbienentag nichts zur Imkerei und zum Insektensterben gesagt hat. "Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle ganz ausdrücklich bei den Imkerinnen und Imkern bedanken, die mit ihrer Arbeit zum Erhalt unserer Bestäuber und damit unserer Lebensgrundlage beitragen!"
    Die agrarpolitische Sprecherin Martina Fehlnerforderte ein stärkeres Augenmerk auf die landwirtschaftliche Struktur der kleineren und mittelständischen Familienhöfe. "Das muss uns allen wichtig sein. Viele Landwirte haben Sorge, dass sie zwischen Preiskampf und Ökomaßnahmen nicht mehr bestehen können. Das müssen wir ernst nehmen", so Fehlner im Plenum des Bayerischen Landtags. Ein richtiger Schritt in der Landwirtschaft sei die Reform der Zwei-Säulen-Struktur der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP). 6,2 Milliarden Euro Fördergelder fließen nach Deutschland, der größte Teil - 4,9 Milliarden Euro - wird nach Größe der Fläche als Direktzahlung ausgeschüttet. Fehlner begrüßte, dass ab der neuen Förderperiode im Jahr 2023 25 Prozent der Direktzahlungen an konkrete Ökoleistungen für Umwelt- und Klimaschutz gekoppelt seien. Fehlner: "Von den Direktzahlungen profitieren vor allem die großen Agrarstrukturen, die kleineren Höfe, die wir unterstützen wollen, haben das Nachsehen. Hier muss mehr geschehen!"
    Müller forderte eine räumliche und zeitliche Begrenzung von Tiertransporten. Ein Tiertransport dürfe auch innerhalb der EU nicht länger als acht Stunden dauern. Müller: "Es kann nicht sein, dass in Bayern produzierte Milchviehbullen zu Dumpingpreisen nach Marokko zum Schlachten exportiert werden. Eine gute, wirklich nachhaltige Landwirtschaftspolitik nimmt auch die Verantwortung für die Tiere ernst und muss endlich für ein verbindliches Tierwohllabel sorgen!"
    Die Nachfrage nach regionalen Biolebensmitteln steige ständig, was auch zur regionalen Wertschöpfung beitrage und Transportwege reduziere. "Darum fordern wir, dass ganz Bayern Öko-Modellregion wird. Und: Nachhaltige Landwirtschaft sorgt für faire Arbeitsbedingungen bei den Landwirtinnen und Landwirten, aber auch bei den Erntehelferinnen und Erntehelfern und in den Schlachthäusern!"



    Sigrid Altweck
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
    Nikolastraße 49
    84034 Landshut
    Telefon: +49 (0)871 95358 300

  • Weltbienentag 2024:

    SPD fordert Schutz von Honigbienen und will Artenvielfalt erhalten

    v.l.: Anna Rasehorn, Sprecherin für Umwelt und Verbraucherschutz und die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller setzen sich für die Bienen ein (Foto: Stefan Brix)v.l.: Anna Rasehorn, Sprecherin für Umwelt und Verbraucherschutz und die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller setzen sich für die Bienen ein (Foto: Stefan Brix)
    Das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ war 2019 mit über 1,7 Millionen Unterschriften ein Meilenstein für den Naturschutz in Bayern. Anlässlich des Weltbienentages am 20. Mai macht die SPD-Fraktion verstärkt auf die Bedeutung von Artenvielfalt und Naturschutz aufmerksam und hat dazu bereits eine Anhörung im Bayerischen Landtag durchgesetzt.
  • Weltbienentag am 20. Mai: Friedhöfe im Sinne des Insekten- und Artenschutzes gestalten!

    Agrarpolitische Sprecherin Ruth Müller: Mehr Bewusstsein bei Anlage und Pflege kann wertvollen Lebensraum für Hummeln, Bienen und Wildbienen schaffen

    SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller imkert selbst (Foto: SPD-Niederbayern)SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller imkert selbst (Foto: SPD-Niederbayern)Anlässlich des Weltbienentags am 20. Mai fordert die agrarpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Ruth Müller eine naturnahe und bienenfreundliche Bepflanzung von Friedhöfen. "Es ist von hohem gesellschaftlichem Interesse, Bienen, Wildbienen und Hummeln zu schützen und ihnen Lebensraum zu ermöglichen. Friedhöfe eignen sich wegen ihrer häufig naturnahen Gestaltung besonders für die Förderung von Bienen und anderen Insekten." Durch mehr Bewusstsein bei der Anlage, Pflege und der Grabgestaltung könnten so inmitten von bebauten und versiegelten Flächen ganzjährige Inseln geschaffen werden für bestäubende und andere Insekten sowie sonstige Kleinstlebewesen. "So kann ein Ort der Ruhe gleichzeitig zu einem Ort für nachhaltigen Insekten- und Artenschutz werden", betont Müller.
    Des Weiteren fordert Müller in einem Antrag im Interesse der Imkerinnen und Imker in der Ausschusssitzung vom 19. Mai 2021 eine Förderung der Honiganalyse. Wassergehalt, elektrische Leitfähigkeit und Invertase sowie eventuelle Rückstände an Pestiziden können so ermittelt werden. Müller: "Derzeit gibt es in Bayern keine Möglichkeit, Rückstandsanalysen von Honig durchführen zu lassen - derzeit wird seitens der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau auf die Universität Hohenheim verwiesen. Die Kosten für die Analyse müssen Imkerinnen und Imker selbst tragen. Das ist insbesondere bei Menschen, die die Imkerei als Hobby betreiben, eine unnötig hohe Ausgabe." In Baden-Württemberg können Qualitäts- und Rückstandsuntersuchungen für Imker aus einem begrenzten Kontingent aus EU-Mitteln gefördert werden, statt Kosten zwischen 90 und 150 Euro muss nur ein Eigenanteil von 30 Euro geleistet werden. "Wir fordern, dass die Staatsregierung die Grundlagen für eine Bezuschussung von Erwerbs- und Hobbyimkern zur Honiguntersuchung schafft." Unsere Imkerinnen und Imker leisten mit ihren Bienen einen unbezahlbaren Bestäubungsbeitrag für unsere Landwirtschaft, deshalb sollten sie die beste Unterstützung erhalten.



    Sigrid Altweck
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
    Nikolastraße 49
    84034 Landshut
    Telefon: +49 (0)871 95358 300

  • Wildbiene des Monats Mai 2022:

    Aschgraue Sandbiene (Andrena cineraria)

    Weibchen vor Nesteingang (Foto: © Albert Krebs)Weibchen vor Nesteingang (Foto: © Albert Krebs)
    Graue Haare und dazu eine schwarze Querbinde auf der Brust: So präsentiert sich die Aschgraue Sandbiene, die in ganz Deutschland vorkommt, mittlerweile aber nicht mehr häufig ist. Sie nistet gern in Gemeinschaften von Hunderten Weibchen.
    Hilfe für diese Bienenart: Suchen Sie ein sonniges Plätzchen im Garten und stechen Sie kleine Bruchkanten in den Boden. In diesen Rohboden bauen die Sandbienen ihre Niströhren. Mähen Sie spät und unbedingt in Streifen, denn die Bienen lieben den Pollen des Löwenzahns, der Gänseblümchen, Margeriten, Habichts- und Fingerkräuter. Zum ausführlichen Portrait: https://www.deutschland-summt.de/wildbiene-des-monats-mai-2022-die-aschgraue-sandbiene.html
     
    Text: Stiftung für Mensch und Umwelt
  • Wildbienen daheim – Wir schützen Insekten:

    Flyer Wildbienen daheim (Grafik: Landratsamt Kelheim)Flyer Wildbienen daheim (Grafik: Landratsamt Kelheim)Ein kleiner Ratgeber für artenreiche Wiesen auf privaten Flächen;

    Kooperationsprojekt des Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V., der ILEn Donau-Laber, Hallertauer-Mitte und ABeNS, und des Landkreises Kelheims, gefördert durch das Amt für Ländliche Entwicklung Niederbayern – mit Foto-Mitmach-Aktion

     

    Viele private Grundstücksbesitzer sowie Bauherrn möchten etwas für die Natur tun und insbesondere dem Insektensterben entgegenwirken. In einem Kooperationsprojekt mit der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILEn) Donau-Laber, Hallertauer-Mitte und ABeNS, dem Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. und dem Landkreis Kelheim entstand ein kleiner Ratgeber für die Anlage und Pflege insektenfreundlicher Flächen.

    Der im August erschienene 10-seitige DinA5 Faltflyer wendet sich an Privatpersonen und Firmen. Er zeigt, dass man auf eigenen Flächen in wenigen Schritten kleine Insektenparadiese - sei es im Garten, auf ungenützten Böden oder auf gewerblichen Flächen - gestalten kann. Was es dabei zu beachten gibt, kann im Flyer nachgelesen werden.

  • Wir brauchen mehr Artenvielfalt – Jeder kann helfen!

    Welttag der biologischen Vielfalt 2022

    Viele Lebewesen sind unscheinbar, doch aufgrund ihrer Leistungen wie Bestäubung, Bodenbildung und Klimaregulation unverzichtbar für unser Leben: Über 48.000 Tierarten, mehr als 9.500 Pflanzenarten und circa 14.000 Pilzarten kommen allein in Deutschland vor. Auch über 560 Wildbienenarten gehören dazu. Fragt sich nur, wie lange noch? Mehr als die Hälfte von ihnen sind in ihrem Bestand bedroht. Dieser Sonntag erinnert daran: Es ist höchste Zeit, etwas zu tun.
    Wer sich für mehr biologische Vielfalt einsetzen möchte, macht beim bundesweiten Pflanzwettbewerb "Wir tun was für Bienen!" mit. Diese beiden Gewinner*innen wurden 2021 für ihr Engagement ausgezeichnet. (Foto: © Marienthal summt)Wer sich für mehr biologische Vielfalt einsetzen möchte, macht beim bundesweiten Pflanzwettbewerb "Wir tun was für Bienen!" mit. Diese beiden Gewinner*innen wurden 2021 für ihr Engagement ausgezeichnet. (Foto: © Marienthal summt)
    Seit mehr als 20 Jahren ist der 22. Mai ein Ehrentag für die biologische Vielfalt.
    Dieser Tag geht auf das Jahr 1992 zurück. Damals erhielt der Text zum internationalen Übereinkommen über die biologische Vielfalt Zustimmung, auch von Deutschland. Seit 2007 gibt es zudem die „Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt“. Sie enthält Ziele und Maßnahmen, um dem Verlust der heimischen Biodiviersität entgegenzuwirken.
    Auch die Stiftung für Mensch und Umwelt unterstützt das Ziel, die Artenvielfalt vor der eigenen Haustür zu fördern. Mit ihrem Projekt „Treffpunkt Vielfalt“ verwandelte sie in Zusammenarbeit mit drei Berliner Wohnungsbaugenossenschaften fünf artenarme Grünflächen an Mietswohnungen in blühende Insektenparadiese.
    „Von den Flächen soll eine Botschaft ausgehen. Überall liest man vom Insektensterben. Da haben wir gesagt, auch wir müssen etwas tun.“, so Carsten-Michael Röding, Vorstandsmitglied der Charlottenburger Baugenossenschaft eG.
    Mit ihrem bundesweiten Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“ lädt die Stiftung für Mensch und Umwelt zudem alle Interessierten ein, für Hummeln, Schmetterlinge & Co. aktiv zu werden. Noch bis zum 31. Juli 2022 können Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihren Beitrag einreichen und mit etwas Glück Geld- und Sachpreise gewinnen.
    „Um die biologische Vielfalt direkt vor Ort zu fördern, sollten Teilnehmende heimische Pflanzen, Wildstauden, Kräuter und Gehölze wählen. Auch Strukturen wie Sandlinsen und Trockenmauern gehören zu einem Naturgarten, denn drei Viertel der Wildbienen nisten im Boden“, so Dr. Corinna Hölzer, Leiterin der Stiftung für Mensch und Umwelt. Zum Pflanzwettbewerb: www.wir-tun-was-fuer-bienen.de
    Über die Stiftung für Mensch und Umwelt
    Die Stiftung für Mensch und Umwelt (SMU) wurde als gemeinnützige Stiftung mit Sitz in Berlin im September 2010 gegründet. Sie realisiert eigene Projekte, unter anderem den bundesweiten Pflanzwettbewerb „Wir tun was für Bienen!“. Mit „Deutschland summt! Wir tun was für Bienen!“ lenkt die Stiftung schon seit 2010 die Aufmerksamkeit auf Möglichkeiten, dem rasanten Bienensterben entgegenzutreten. Es entstand ein Netzwerk aus über 35 Gemeinden, Kommunen und Landkreisen – alle wollen ihre Region farbenfroher, attraktiver und lebenswerter gestalten und ihre Einwohnerinnen und Einwohner aktivieren, selbst für mehr biologische Vielfalt einzutreten. Dabei dienen Wild- und Honigbienen als „Botschafterinnen“.
     
     
    Text: Stiftung für Mensch und Umwelt
Google Analytics Alternative