Bezirksregierung

  • „Beratungsstelle Sozialhilfe – Hilfe zur Pflege“ zieht positive Zwischenbilanz

    Angebot des Bezirks Niederbayern erfährt trotz der Herausforderungen der Corona-Pandemie viel Zuspruch – niederbayerischer Landkreistag unterstützt Vorgehen

    Archivbild: Startschuss für die Pflegeberatung vor Ort (v. l.) Landrat Josef Laumer, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Ansprechpartnerin beim Bezirk Nicole Bayer und Oberbürgermeister Markus Pannermayr. (Foto: Lang/Bezirk Niederbayern)Archivbild: Startschuss für die Pflegeberatung vor Ort (v. l.) Landrat Josef Laumer, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Ansprechpartnerin beim Bezirk Nicole Bayer und Oberbürgermeister Markus Pannermayr. (Foto: Lang/Bezirk Niederbayern)
    Mit dem Bayerischen Teilhabegesetz I wurde ab Januar 2019 die Zuständigkeit für die Hilfe zur ambulanten Pflege von den Landkreisen und kreisfreien Städten auf die bayerischen Bezirke übertragen. Damit liegen die Hilfe sowohl zur stationären als auch ambulanten Pflege in deren Verantwortungsbereich. Bereits im Oktober 2018 hatte sich der Bezirk Niederbayern aufgrund dieser Aufgabenverlagerung im Sozialausschuss für eine „Beratungsstelle zur Pflege“ ausgesprochen, bei der sich pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige über ihnen zustehende Leistungen im Rahmen der Sozialhilfe, Elternunterhalt, den Einsatz von Vermögen usw. informieren können. Bei dieser sogenannten „Erstberatung“ geht es um die rechtliche bzw. finanzielle Seite der Pflegebedürftigkeit. „Die niederbayerischen Landkreise haben mit dieser Struktur bisher sehr gute Erfahrungen gemacht. Das Angebot wird gut angenommen und die Vertreter des Bezirks können professionell und mit viel Expertenwissen die zu Beratenden betreuen“, so Sebastian Gruber, Landrat des Landkreises Freyung-Grafenau und Sprecher der niederbayerischen Landräte.

  • „Museum bildet“

    – Bezirk Niederbayern bietet Schulung für Museumsleiterinnen und -leiter, Museumspädagoginnen und -pädagogen an

    Logo Regierungsbezirk Niederbayern (Grafik: Bezirk Niederbayern)
    Landshut / Massing: Seit der Rückkehr zum Präsenzunterricht an den Schulen werden die museumspädagogischen Angebote verstärkt von den Lehrkräften bzw. Schulen aufgesucht und wahrgenommen. Die Online-Plattform „Museum bildet“, kurz MUSbi, bietet seit einigen Jahren den direkten Zugang für Lehrkräfte zu museumspädagogischen Programmen. Hier können Museen ihre museumspädagogischen Programme einfach hochladen und den außerschulischen Lernort Museum kostenlos bewerben.
    Wie die Plattform funktioniert und wie die verschiedenen Methoden und Materialien schulart- und lehrplangerecht eingesetzt werden, zeigen drei teilabgeordnete Lehrkräfte aus Viechtach, Deggendorf und Regenstauf bei einer Schulung am 20. Oktober 2021 im Freilichtmuseum Massing. Organisiert wird die Veranstaltung von der Museumsfachberaterin des Bezirks Niederbayern Dr. Cindy Drexl. Die Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr und ist kostenlos. Es gelten die aktuellen Hygienerichtlinien.
    Anmeldung bis 15. Oktober unter 0871 97512-735 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    -eb-
  • „Touristisch eine glatte Katastrophe“

    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich fordert Neuprüfung der Pläne zu 380-kV-Leitung

    v.li: Bürgermeisterin Dagmar Feicht, RdG-Vorsitzende Alexandra Unertl-Bufler, Christiane Sigl (Arterhof) und Bezirkstagspräsident und ZV-Vorsitzender Dr. Olaf Heinrich.  (Foto: Viktor Gröll)v.li: Bürgermeisterin Dagmar Feicht, RdG-Vorsitzende Alexandra Unertl-Bufler, Christiane Sigl (Arterhof) und Bezirkstagspräsident und ZV-Vorsitzender Dr. Olaf Heinrich. (Foto: Viktor Gröll)
    Die Pläne zum Umbau der 220-kV-Starkstromleitung zu einer 380-kV-Leitung Pirach-Pleinting, vor allem im Teilbereich Bad Birnbach, erhitzen derzeit die Gemüter im „ländlichen Bad“. Am Dienstag fand erneut eine Informationsveranstaltung des „Rings der Gastlichkeit“ dazu statt, wo das Vorhaben, die bestehenden 40 Meter hohen Masten auf 68 Meter zu erhöhen, nochmals vorgestellt wurde.
    Als Vorsitzender der Zweckverbandes Thermalbad Birnbach meldet sich nun auch Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich zu Wort, der sich für eine neue Überprüfung des Baus in der momentan vorliegenden Form ausspricht. Konkret soll im gesamten Teilbereich Bad Birnbach die Prüfung einer Erdverkabelung verbindlich in die Planung mit aufgenommen oder eine Än-derung der Trassenführung vorgenommen werden.
  • 109. Sitzung des Zweckverbandes Kurmittelhaus Bad Abbach

    109. Sitzung des Zweckverbandes Kurmittelhaus Bad Abbach
    Dienstag, 16. März 2021, 13:00 Uhr,
    Cafe im Kurhaus Bad Abbach,
    Kaiser-Karl-V.-Allee 5, 93077 Bad Abbach
    (Achtung: geänderter Sitzungsort)

    Bezirkswappen (Grafik: Regierungsbezirk Niederbayern)TAGESORDNUNG I.

    ÖFFENTLICHER TEIL

    1. Bericht der Werkleitung für den Eigenbetrieb Kaiser-Therme Bad Abbach; Entwicklung der Behandlungszahlen, der Erträge und Aufwendungen sowie die Abwicklung des Vermögensplanes gem. § 4 Abs. 6 der Betriebssatzung
    2. Erlass der Haushaltssatzung mit Wirtschaftsplan für den Eigenbetrieb Kaiser-Therme Bad Abbach für das Haushaltsjahr 2021
    3. Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 2019 des Eigenbetriebes Kaiser-Therme Bad Abbach nach Art. 107 GO i. V. m. Art. 26 Abs. 1 KommZG
    4. Vergaben durch die Bauverwaltung
    5. Sonstiges
    Hinweis: Um Beachtung der allgemeinen Hygienevorschriften (Tragen von FFP2-Maske, Händedesinfektion usw.) wird gebeten.

    Die Tagesordnung für die Sitzungen der Gremien des Bezirkstags von Niederbayern, der Bäder-Zweckverbände und des Zweckverbandes Niederbayerische Freilichtmuseen Massing im Rottal und Finsterau im Bayerischen Wald sind in der Regel in einen öffentlichen und einen nichtöffentlichen Teil untergliedert; jeder interessierte Bürger kann dem öffentlichen Teil beiwohnen. Sitzungen des Rechnungsprüfungsausschusses sind ausschließlich nichtöffentlich. Weitere Informationen unter www.bezirk-niederbayern.de, Rubrik Bezirkstag
  • 2. Bayerisch-Tschechischer BusinessTalk

    Digitale Geschäftsmodelle, virtuelle Realität (VR) und erweiterte Realität (AR)

    (Foto/Grafik: Niederbayern-Forum e.V.)(Foto/Grafik: Niederbayern-Forum e.V.)Beim 2. Bayerisch-Tschechischen BusinessTalk liegt der Fokus diesmal auf den Themen virtuelle Realität und erweiterte Realität. Als virtuelle Realität wird die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung der Wirklichkeit in einer in Echtzeit computergenerierten, interaktiven virtuellen Umgebung bezeichnet. Dies bietet gerade in Zeiten von Corona die Möglichkeit, viele neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln oder auch beispielsweise Mitarbeiter im virtuellem Raum bei praktischen Tätigkeiten zu schulen.
    Nachdem sich der 1. Bayerisch-Tschechische BusinessTalk im letzten Herbst sehr positiver Resonanz erfreute, veranstaltet das Netzwerkmanagement Bayern-Böhmen, angesiedelt bei der Europaregion Donau-Moldau gemeinsam mit dem Niederbayern-Forum e.V. nun die zweite Auflage des digitalen Veranstaltungsformats. „Unternehmen aus Bayern und Tschechien werden hierbei wieder unter einem großen Rahmenthema zusammengebracht, um neue Impulse für das eigene Wirken zu erhalten und sich grenzübergreifend auszutauschen“, erklärt Jaroslava Pongratz, Netzwerkmanagerin Bayern-Böhmen. „Wir haben uns diesmal ganz bewusst für das Thema der virtuellen Realität entschieden und dazu drei Experten aus der Wissenschaft und Forschung sowie Praxis eingeladen“, so Christina Tanosova, Geschäftsführerin des Niederbayern-Forums.
    „Virtuelle und erweiterte Realität sind bereits seit mehreren Jahren die Begriffe, wenn es um neue und zukunftsversprechende Technologien geht“, sagt Jaroslava Pongratz. Durch virtuelle und erweiterte Realität kann man Geschäftsprozesse detailgenau modellieren. „Diese Technologie bringt gerade in der heutigen Zeit für viele bayerische und tschechische Unternehmen Chancen mit sich. Darum möchten wir im 2. BusinessTalk die vielen Anwendungsmöglichkeiten von virtueller und erweiterter Realität aufzeigen“, so die Netzwerkmanagerin.
  • 22. Sitzung des Bezirksausschusses des XVI. Bezirkstages von Niederbayern Dienstag, 25. Mai 2021

    Bezirksausschusssitzung 25,05.2021 Seite1 (Grafik: Bezirksregierung Niederbayern)Bezirksausschusssitzung 25,05.2021 Seite1 (Grafik: Bezirksregierung Niederbayern)

    Bezirksausschusssitzung 25.05.2021 Seite 2 (Grafik: Berzirksregierung Niederbayern)Bezirksausschusssitzung 25.05.2021 Seite 2 (Grafik: Berzirksregierung Niederbayern)
  • 25. Sitzung des Bezirksausschusses des XVI. Bezirkstags von Niederbayern

    Basislogo Bezirk farbig  (Grafik: Regierungsbezirk Niederbayern)
    Am Dienstag, dem 27. Juli 2021 findet in der Turnhalle des Instituts für Hören und Sprache in Straubing, Auf der Platte 11, 94315 Straubing (Tel. 09421 542-0) um 12:00 Uhr die 25. Sitzung des Bezirksausschusses des XVI. Bezirkstags von Niederbayern statt.

    Die Tagesordnung der Sitzung steht hier als PDF zur Verfügung
  • Alarmierende Zahlen in Niederbayern

    Bedarf an Angeboten der Kinder- und Jugendpsychiatrie steigt

    Chefärztin der Landshuter Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Dr. Tanja Hochegger (Foto: Bezirk Niederbayern/Archiv)Chefärztin der Landshuter Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Dr. Tanja Hochegger (Foto: Bezirk Niederbayern/Archiv)Bundesweit steigen die psychiatrischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Kinder- und Jugendmediziner fordern deshalb eine schnelle Schul- und Kitaöffnung. Auch in Niederbayern sind Zahlen der psychiatrischen Erkrankungen alarmierend. So meldet die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie des Bezirkskrankenhauses Landshut für die Monate Januar bis April 2021 insgesamt 184 stationäre Fälle. 122 Fälle wurden mit den Krankenkassen vereinbart, was einer Steigerung von rund 50 % entspricht. Dies konnte nur geleistet werden, indem man die durchschnittliche Verweildauer von knapp 40 Tagen auf unter 26 Tage verringert hat und damit frei werdenden Ressourcen für die Behandlung von mehr Patientinnen und Patienten schaffen konnte. Auch der Krisendient Niederbayern (kostenlos erreichbar unter 0800/655 3000) stellt vermehrt Anrufe von jüngeren Menschen fest, die sich aufgrund seelischer und psychischer Krisen an den Beratungsdienst des Bezirks wenden.
  • Altbezirkstagspräsident Manfred Hölzlein feiert 80. Geburtstag

    Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl überbringt Glückwünsche

    v.l.: Bezirksrätin Martina Hammerl, Altbezirkstagspräsident Manfred Hölzlein mit Gattin Ilse, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)v.l.: Bezirksrätin Martina Hammerl, Altbezirkstagspräsident Manfred Hölzlein mit Gattin Ilse, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)
    Am Freitag, 29. April, vollendet Altbezirkstagspräsident Manfred Hölzlein sein 80. Lebensjahr. Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl gratulierte dem Jubilar und überbrachte die Glückwünsche des gesamten niederbayerischen Bezirkstags und von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, der sich zurzeit auf einer Auslandsreise befindet.
    „Sie waren all die Jahre Kommunalpolitiker mit Leib und Seele und wurden über Parteigrenzen hinweg hochgeschätzt“, so Pröckl bei seinem Besuch. „Dem Bezirkstag von Niederbayern haben Sie ein bestmöglich bestelltes Feld hinterlassen. Wir alle profitieren heute davon und sind sehr dankbar dafür, dass Sie den Bezirk mit herausragender fachlicher und menschlicher Kompetenz geleitet und nachhaltig geprägt haben. Dabei haben Sie Sozialpolitik immer als Dienst an den Menschen verstanden, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Besonders herausstellen möchte ich auch Ihre großen Verdienste im Bereich der Kultur- und Heimatpflege“, würdigte Pröckl den Jubilar. „Zu Recht wurden Sie oft als ‚Mister Niederbayern‘ bezeichnet.“
  • Auszeichnung für Dynamo Kurzfilm e. V.

    Mit dem diesjährigen Kulturpreis bricht der Bezirk Niederbayern erstmals eine Lanze für das Format Kurzfilm

    Die organisatorische Leiterin Birgit Horn und der künstlerische Leiter Michael Orth freuen sich auf die Kulturpreisverleihung im Oktober.  (Foto: Peter Litvai)Die organisatorische Leiterin Birgit Horn und der künstlerische Leiter Michael Orth freuen sich auf die Kulturpreisverleihung im Oktober. (Foto: Peter Litvai)
    Erstmals seit der Einführung seines Kulturpreises zeichnet der Bezirk Niederbayern das Format Kurzfilm aus. In seiner Sitzung Ende Juli stimmte der Kultur-, Jugend- und Sportausschuss des Bezirks Niederbayern unter dem Vorsitz von Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl dem Vorschlag der unabhängigen Fachjury zu, die mit 6.000 Euro dotierte Auszeichnung dem Dynamo Kurzfilm e. V. zu verleihen. Der gemeinnützige Verein rund um den Vorstand Birgit Horn, Michael Orth, Marcél Begemann und Marius Anger fördert mit dem Landshuter Kurzfilmfestival diese Form des künstlerischen Ausdrucks und pflegt ein überregionales Netzwerk für Filmemacher. Mit seiner Veranstaltung zieht er jährlich rund 5.000 Filmschaffende und Filminteressierte aus dem In- und Ausland an und wirkt weit über Bayern hinaus.
  • Baudenkmal mit 320-jähriger Geschichte

    Der Bezirk Niederbayern verleiht Sebastian Stanglmaier den Denkmalpreis 2021 für die vorbildliche Instandsetzung der Klingsölde in Altdorf

    v.l.: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Maximilian Graf und Sebastian Stanglmaier, Bauherren der instandgesetzten Klingsölde, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, und Bezirksheimatpfleger Dr. Maximilian Seefelder. (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)v.l.: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Maximilian Graf und Sebastian Stanglmaier, Bauherren der instandgesetzten Klingsölde, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, und Bezirksheimatpfleger Dr. Maximilian Seefelder. (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)
    1695 wurde der Blockbau der Klingsölde in Altdorf erbaut. Mit seinem Frackdach und dem zweiseitig umlaufenden Schrot (Balkon) gehört das Gebäude zu den eigenwilligsten und selten erhaltenen Beispielen der Bauernhausarchitektur im Landshuter Raum. Dass dieses Baudenkmal erhalten bleibt, ist der gelungenen Instandsetzung von Sebastian Stanglmaier, erster Bürgermeister der Marktgemeinde Altdorf, zu verdanken. Dafür wurde ihm am Sonntag, 12. September, der Denkmalpreis des Bezirks Niederbayern verliehen.
    Zur Preisverleihung im Altdorfer Bürgersaal begrüßte Bezirkstagsvizepräsident und Vorsitzender des Kultur-, Jugend- und Sportausschusses Dr. Thomas Pröckl. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich dankte für das außerordentliche denkmalpflegerische Engagement und übergab die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung mit einer Glasskulptur, einem gläsernen Panther. Die stellvertretende Bürgermeisterin Maria Hohenester betonte in ihrem Grußwort, dass die Bauherren Sebastian Stanglmaier und Maximilian Graf mit der Instandsetzung der Klingsölde der Marktgemeinde ein Stück Heimat erhalten hätten.
  • Berater für Niederbayerns Musikszene

    PIN Logo (Grafik: Regierungsbezirk Niederbayern)Unter „PIN – Pop Info Niederbayern“ startet Michael „Air“ Hofmann als neuer Popularmusik-Berater beim Bezirk Niederbayern

    Die drei Buchstaben PIN stehen ab sofort für „Pop Info Niederbayern“, die Anlaufstelle für die Popularmusik-Szene über die gesamte Bandbreite des Genres – von Alternative bis Soul über Rock, Pop, Indie und alle anderen Facetten der populären Musik. Kreiert hat den Begriff der neue Popularmusik-Berater, der Anfang April seine Arbeit beim Bezirk Niederbayern begonnen hat: Michael „Air“ Hofmann. Der 30-Jährige aus Abensberg bringt Erfahrungen aus vielen Bereichen der Branche mit: Als Schlagzeuger und Mitglied verschiedener Musikgruppen kennt er den Band-Alltag – als Workshop-Leiter und Schlagzeug-Lehrer, Booker der eigenen Bands, Mitorganisator von Konzerten und durch seine frühere Tätigkeit beim Verband für Popkultur in Bayern weiß er was nötig ist, um als Musikgruppe oder Solokünstler bzw. -künstlerin mit Live-Auftritten oder Studio-Aufnahmen das Publikum zu begeistern.

    Michael „Air“ Hofmann möchte unter dem neuen „Label“ PIN die Musikszene in Niederbayern und darüber hinaus noch besser vernetzen.  (Foto: Lisa Angerer)Michael „Air“ Hofmann möchte unter dem neuen „Label“ PIN die Musikszene in Niederbayern und darüber hinaus noch besser vernetzen. (Foto: Lisa Angerer)Michael Hofmann fungiert für den Bezirk Niederbayern als Berater für alle Fragen rund um die Musikbranche und nicht zuletzt als „Musik-Netzwerker“ für Niederbayern und darüber hinaus. Zur Zielgruppe von PIN gehören sowohl Bands und Solomusikschaffende als auch DJs, Veranstalter, Kulturvereine und Musikinitiativen. Die Beratung findet auf individueller Ebene statt und demnächst auch auf den verschiedenen PIN-Online-Kanälen, die derzeit auf den Weg gebracht werden. Zusätzlich zum neu entwickelten „Label“ und zu kommenden Projekten führt der frisch gebackene PIN-Berater auch Konzepte fort, die sein Vorgänger Sascha Jakob für den Bezirk Niederbayern umgesetzt hat. Dazu gehört beispielsweise die Trailer-Bühne, eine mobile Bühne samt Ton- und Lichttechnik, die der Bezirk kostenlos für Live-Konzerte zur Verfügung stellt. Damit sollen Musikgruppen mit eigenem Repertoire in der Region unterstützt werden. „Nachdem die Trailer-Bühne trotz Corona-Beschränkungen im letzten Jahr schon erfolgreich angelaufen ist, geht es hoffentlich sehr bald weiter“, so Michael Hofmann. „Ich kann nur so viel verraten, dass bereits einige Veranstaltungen in der konkreten Planungsphase sind.“

    – sb –

  • Beratung „Sozialhilfe – Hilfe zur Pflege“ als Videogespräch

    Ratsuchende können sich demnächst per Videokonferenz über finanzielle und rechtliche Fragen rund um das Thema Pflegebedürftigkeit informieren

    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich testete mit Nicole Bayer, Beraterin „Sozialhilfe – Hilfe zur Pflege“, das neue digitale Beratungsangebot. (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich testete mit Nicole Bayer, Beraterin „Sozialhilfe – Hilfe zur Pflege“, das neue digitale Beratungsangebot. (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)
    Bereits seit etwa zwei Jahren beantwortet die Beratungsstelle „Sozialhilfe – Hilfe zur Pflege“ des Bezirks Niederbayern Fragen zu finanziellen und rechtlichen Aspekten rund um das Thema Pflege – sowohl über die Pflege zu Hause, als auch in einem Heim oder einer alternativen Wohnform. Dabei informiert sie beispielsweise darüber, welche Leistungen den Pflegebedürftigen bzw. ihren Angehörigen zustehen. Diese individuelle und vertrauliche Beratung erfolgte bisher telefonisch oder in Form von Bürgersprechstunden in Landratsämtern und Rathäusern. Die Vor-Ort-Gespräche waren jedoch durch die Corona-Pandemie zeitweise ausgesetzt. Das bisherige Angebot wird nun durch eine digitale Video-Beratung ergänzt.
  • Beratung für Fischer und Teichwirte im Fischereilichen Lehr- und Beispielsbetrieb Lindbergmühle

    Am Dienstag, dem 4. Mai 2021, können sich Fischer und Teichwirte von 13 Uhr bis 15 Uhr im Fischereilichen Lehr- und Beispielsbetrieb des Bezirks Niederbayern in Lindbergmühle bei Zwiesel im Bayerischen Wald beraten lassen (94227 Lindberg, Lindbergmühle 40)

    Bezirkswappen Regierungsbezirk Niederbayern (Grafik: Bezirk Niederbayern)Bezirkswappen Regierungsbezirk Niederbayern (Grafik: Bezirk Niederbayern)
    Es wird darum gebeten, die allgemein geltenden Hygienevorschriften (Abstand, Händedesinfektion, Schutzmaske, etc.) einzuhalten und die Hinweistafel am Eingang zu beachten.
    Vertreter der bezirklichen Fachberatung für Fischerei, des Fischgesundheitsdienstes Bayern sowie des Fischerzeugerrings Niederbayern stehen Interessenten bei Fragen zu allen Problemen der Fischerei, wie Fischkrankheiten, deren Vorbeugung und Bekämpfung, Fischfütterung, Teichbau usw. zur Verfügung. Während der Beratungszeit sind die Fachleute auch unter der Tel.-Nr. 09922 4190 zu erreichen. Teichwirte werden gebeten, sich unter dieser Nummer ggf. vorab zu informieren, welche Wasserproben und Fische für die Untersuchungen geeignet bzw. mitzubringen sind.

    Der nächste Termin: 8. Juni 2021

    -eb-

  • Beratung für Fischer und Teichwirte im Fischereilichen Lehr- und Beispielsbetrieb Lindbergmühle

    Fischereilicher Lehrbetrieb Lindbergmuehle (Foto: Regierungsbezirk Niederbayern)Fischereilicher Lehrbetrieb Lindbergmuehle (Foto: Regierungsbezirk Niederbayern)
    Am Dienstag, 3. August 2021, können sich Fischer und Teichwirte von 13 Uhr bis 15 Uhr im Fischereilichen Lehr- und Beispielsbetrieb des Bezirks Niederbayern in Lindbergmühle bei Zwiesel im Bayerischen Wald beraten lassen (94227 Lindberg, Lindbergmühle 40). Es wird darum gebeten, die allgemein geltenden Hygienevorschriften (Abstand, Händedesinfektion, Schutzmaske, etc.) einzuhalten und die Hinweistafel am Eingang zu beachten.
    Vertreter der bezirklichen Fachberatung für Fischerei, des Fischgesundheitsdienstes Bayern sowie des Fischerzeugerrings Niederbayern stehen Interessenten bei Fragen zu allen Problemen der Fischerei, wie Fischkrankheiten, deren Vorbeugung und Bekämpfung, Fischfütterung, Teichbau usw. zur Verfügung. Während der Beratungszeit sind die Fachleute auch unter der Tel.-Nr. 09922 4190 zu erreichen. Teichwirte werden gebeten, sich unter dieser Nummer ggf. vorab zu informieren, welche Wasserproben und Fische für die Untersuchungen geeignet bzw. mitzubringen sind.
    Der letzte Termin in diesem Jahr: 7. September 2021

    -eb-

  • Beratung für Fischer und Teichwirte im Fischereilichen Lehr- und Beispielsbetrieb Lindbergmühle

    Bezirk Niederbayern Logo (Grafik: Bezirk Niederbayern)Am Dienstag, dem 5. Juli 2022, können sich Fischer und Teichwirte von 13 Uhr bis 15 Uhr im Fischereilichen Lehr- und Beispielsbetrieb des Bezirks Niederbayern in Lindbergmühle bei Zwiesel im Bayerischen Wald beraten lassen (94227 Lindberg, Lindbergmühle 40). Es wird darum gebeten, ggf. die zum jeweiligen Zeitpunkt geltenden Hygienevorschriften einzuhalten und die Hinweistafel am Eingang zu beachten.
    Vertreter der bezirklichen Fachberatung für Fischerei, des Fischgesundheitsdienstes Bayern sowie des Fischerzeugerrings Niederbayern stehen Interessenten bei Fragen zu allen Problemen der Fischerei, wie Fischkrankheiten, deren Vorbeugung und Bekämpfung, Fischfütterung, Teichbau usw. zur Verfügung. Während der Beratungszeit sind die Fachleute auch unter der Tel.-Nr. 09922 4190 zu erreichen. Teichwirte werden gebeten, sich unter dieser Nummer ggf. vorab zu informieren, welche Wasserproben und Fische für die Untersuchungen geeignet bzw. mitzubringen sind.
    Der nächste Termin: 2. August 2022
     -eb-
  • Bessere Versorgungsqualität für die Region

    Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) für Kinder und Jugendliche schafft wohnortnahe Hilfe für Betroffene

    Waldkirchen. Mit seiner Dezentralisierungsstrategie verfolgt der Bezirk Niederbayern seit Jahren das Ziel, die psychiatrische Versorgung von Betroffenen wohnortnah zu verbessern. Neben Ambulanzen für Psychische Gesundheit in Zwiesel (für Kinder und Jugendliche) sowie Pfarrkirchen und Grafenau (für Erwachsene) wurde nun auch eine Ambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Waldkirchen eingerichtet.
    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (hi. v. r.) begrüßte gemeinsam mit Christian Hofbauer, Klinikdirektor der Kliniken am Goldenen Steig, Siegfried Wilhelm, Abteilungsleiter Liegenschaften am Landratsamt Freyung-Grafenau, Kliniken-Geschäftsführer Marcus Plaschke, Landrat Sebastian Gruber sowie Dr. Tanja Hochegger (2. v. li.), Chefärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirkskrankenhaus Landshut, das Team der PIA in Waldkirchen mit ihrer Leiterin Christiane Hochkönig (4. v. r.).  (Foto: Lang/Bezirk Niederbayern)Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (hi. v. r.) begrüßte gemeinsam mit Christian Hofbauer, Klinikdirektor der Kliniken am Goldenen Steig, Siegfried Wilhelm, Abteilungsleiter Liegenschaften am Landratsamt Freyung-Grafenau, Kliniken-Geschäftsführer Marcus Plaschke, Landrat Sebastian Gruber sowie Dr. Tanja Hochegger (2. v. li.), Chefärztin der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirkskrankenhaus Landshut, das Team der PIA in Waldkirchen mit ihrer Leiterin Christiane Hochkönig (4. v. r.). (Foto: Lang/Bezirk Niederbayern)

    Wohnortnahe Arbeitsplätze für das Personal

    Seit Jahresbeginn läuft der Betrieb in der, im Gesundheitszentrum Waldkirchen untergebrachten Einrichtung. Auch ohne Werbung ist man hier von Anfang an voll ausgebucht. Nun kam am 1. Mai die neue Leiterin Christiane Hochkönig ins Team, die zuvor am Bezirkskrankenhaus Passau gearbeitet hatte. Dies nahmen Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Landrat Sebastian Gruber zum Anlass, der PIA einen Besuch abzustatten. „Ich habe mich hier beruflich sofort zuhause gefühlt“, freut sich Christiane Hochkönig über ihre neue Aufgabe. Die 45-jährige gebürtige Baden-Württembergerin wohnt in Österreich, ihre fünf Kolleginnen haben hingegen mit ihrer Anstellung in Waldkirchen eine Rückkehr in ihre Heimat geschafft. Sie kommen aus Waldkirchen, Freyung, Neureichenau und Büchlberg.

  • Betriebsausflug der Haupt- und Sozialverwaltung des Bezirks Niederbayern

    Bezirk Niederbayern Logo (Grafik: Bezirk Niederbayern)Am Donnerstag, dem 7. Juli 2022, findet für die Bediensteten des Bezirks Niederbayern der Betriebsausflug statt. Der Parteiverkehr wird an diesem Tag nur in sehr reduziertem Umfang möglich sein. Geplante Besuche sollten deshalb unbedingt mit den zuständigen Sachbearbeitern abgestimmt werden. Betroffen sind alle Referate der Haupt- und Sozialverwaltung des Bezirks Niederbayern in Landshut mit den Dienststellen in der Maximilianstraße 15, dem Ursulinengäßchen 537a, der Gestütstraße 5 a und Am Lurzenhof 15 in Landshut-Schönbrunn.
     - eb -
  • Bewerberauswahlverfahren für Museumsleitung positiv

    Sondersitzung der Verbandsversammlung zur Neubesetzung in Massing und Finsterau

    Der Schusteröderhof im Freilichtmuseum Massing (Foto: Archiv Freilichtmuseum Massing)Der Schusteröderhof im Freilichtmuseum Massing (Foto: Archiv Freilichtmuseum Massing)Das Bewerberauswahlverfahren für die Neubesetzung der Museumsleitung der beiden niederbayerischen Freilichtmuseen in Massing und Finsterau ist so gut wie abgeschlossen. Der Vorsitzende der Verbandsversammlung Niederbayerische Freilichtmuseen Dr. Olaf Heinrich informierte die Mitglieder des Zweckverbands in der Sitzung über das Bewerberauswahlverfahren. „Ich freue mich sehr über den positiven Verlauf des Bewerberauswahlverfahren. Wir werden im Rahmen einer Sondersitzung der Verbandsversammlung über die zukünftige Leitung entscheiden“, so Dr. Heinrich. Dr. Max Seefelder, Leiter des Kulturreferats im Bezirk Niederbayern: „Es geht voran und die beiden Museen in unserer niederbayerischen Heimat haben einiges zu bieten, was sich auch auf die Qualität der Bewerbungen widerspiegelt.“, so Seefelder, der Mitglied der Bewerberkommission ist.
    Die Sondersitzung der Verbandsversammlung findet am 16. März statt. Unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich entscheidet das Gremium, bestehend aus Mitgliedern des Bezirkstags, der Landkreise Freyung-Grafenau und Rottal-Inn, der Gemeinden Massing und Mauth-Finsterau sowie der Stiftungsvorstand, gemeinsam über die künftige Leitung der beiden Freilichtmuseen.

    – md –

  • Bezirk befürchtet erhebliche Mehrkosten für Landkreise

    Freistaat setzt Förderung für Werkstattplätze für Menschen mit Behinderung aus – Bezirk muss Mehrkosten tragen

     Logo Bezirk Niederbayern (Grafik: Bezirk Niederbayern)

    Der Bezirk Niederbayern befürchtet erhebliche Mehrkosten bei der Finanzierung von dringend notwendigen Werkstattplätzen für Menschen mit Behinderung, weil sich der Freistaat Bayern sukzessive aus den Zuschüssen zurückzieht – und der Bezirk dies ausgleichen müsste. Der Sozialausschuss des Bezirkstags war sich am Dienstag deshalb einig, dass es bei dieser Frage ein bayernweit einheitliches Vorgehen braucht. Der Bezirk Niederbayern will diese „Angelegenheit von grundsätzlicher Bedeutung für alle bayerischen Bezirke“ deshalb dem Bayerischen Bezirketag sowie beim Zentrum Bayern Familie Soziales vortragen.

    Im Kern geht es darum, dass das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales einen Antragsstopp für neue, ab 1.12.2020 zur Prüfung vorgelegte Werkstattprojekte beschlossen hat. Nicht gelöst ist allerdings die Frage, wie auf Seiten der bayerischen Bezirke mit nach dem 1.12.2020 neu anfallenden, dringenden Baumaßnahmen im WfbM-Bereich zu verfahren ist, zumal noch kein Zeitpunkt für eine Befristung des Antragsstopps bekannt ist.

    Konkret heißt das für die Bezirke, dass sie die fehlenden Zuschüsse des Freistaats bei den davon betroffenen unaufschiebbaren Baumaßnahmen ohne staatliche Förderung vollständig über die Investitionskosten finanzieren müssten. Diese Verschiebungen vom Freistaat hin zum Bezirk belasten langfristig die Landkreise als Umlagenzahler erheblich. „Sollte der Freistaat seine Förderung nicht beibehalten und zeitnah auszahlen, führt dies in den nächsten Jahren zu massiven Erhöhungen der Bezirksumlagen“, betont Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, der es kritisiert, dass damit in Zukunft auf die gesamte kommunale Familie große finanzielle Mehrbelastungen zukämen.

    - ml -

  • Bezirk Niederbayern führt Zuschlagskriterium „Nachhaltigkeit“ bei Baumaßnahmen ein

    Bezirksausschuss fasst Beschluss zur Reduzierung von CO2-Emissionen

    Das Kriterium „Nachhaltigkeit“ fließt künftig in das Vergabeverfahren ab einem Auftragswert von 100.000 Euro ein. Im Bild: Matthias Kopf, Leiter des Baureferats (li.) des Bezirks Niederbayern und Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl. (Foto: Bezirk Niederbayern, Dörner)Das Kriterium „Nachhaltigkeit“ fließt künftig in das Vergabeverfahren ab einem Auftragswert von 100.000 Euro ein. Im Bild: Matthias Kopf, Leiter des Baureferats (li.) des Bezirks Niederbayern und Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl. (Foto: Bezirk Niederbayern, Dörner)
    In seiner Sitzung vom 15. Februar 2022 beschloss der Bezirksausschuss unter dem Vorsitz des Bezirkstagsvizepräsidenten Dr. Thomas Pröckl, das Zuschlagkriterium „Nachhaltigkeit“ bei der Vergabe von Baumaßnahmen einzuführen. Bereits im September 2021 hat sich der Bezirksausschuss dazu bekannt, das Ziel einer klimaneutralen Verwaltung bis zum Jahr 2030 zu verfolgen. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die CO2-Emissionen soweit möglich reduziert und die nicht vermeidbaren mit geeigneten Maßnahmen ausgeglichen werden. Ein großes Einsparpotenzial liegt dabei im Bereich der Baumaßnahmen.
  • Bezirk Niederbayern soll klimaneutral werden

    Klimaneutralität bis zum Jahr 2030

    (Foto: Bezirk Niederbayern/Bäter)(Foto: Bezirk Niederbayern/Bäter)
    Dies möchte Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich mit einem Aktionsplan für den Bezirk Niederbayern erreichen. Im ersten Schritt muss geklärt werden, welche bezirklichen Einrichtungen in die Treibhausgasbilanz miteinzubeziehen sind. Künftige Investitionen sollen mit dem Ziel priorisiert werden, maximale Effekte für den Klimaschutz und in der Refinanzierung durch Einsparungen zu erzielen. Auch die Teilnahme an einem Netzwerk für Ressourceneffizienz sieht Bezirkstagspräsident Heinrich als einen zusätzlichen Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität. „Klimaschutz ist eine zentrale Zukunftsaufgabe. Unser Ziel ist, bis zum Jahr 2030 möglichst klimaneutral zu werden. Mit einem Aktionsplan für den Bezirk Niederbayern möchten wir erforderliche Maßnahmen darstellen und mit maximalen Klimaschutzeffekt umsetzen“, so Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich.
     -md-
  • Bezirk Niederbayern stellt Lagerflächen für Ukrainehilfe zur Verfügung

    Die große Spendenbereitschaft der Bevölkerung für die humanitäre Ukrainehilfe führt zur logistischen Überlastung der bisherigen dezentralen Sammelstellen in Landshut.

    Michael Deller (Foto: privat/Bezirk Niederbayern)Michael Deller (Foto: privat/Bezirk Niederbayern)Besonders bei der Logistik benötigen die ehrenamtlichen Helferverbände der Spendenannahmestellen selbst dringend Unterstützung, da beispielsweise Kirchensäle und Büros für diesen Zweck logistisch eher schlecht geeignet sind. „Um die dankenswert hohe Spendenbereitschaft der Bevölkerung mit dem damit einhergehenden enormen Sortier- und Logistikaufwand weiterhin bewältigen zu können, werden dringendst ebenerdige Sortier- und Lagermöglichkeiten, bestenfalls mit Beheizungsmöglichkeit für die Helferinnen und Helfer benötigt. Die stark belasteten Hilfskräfte vor Ort im Krisengebiet benötigen diese vorsortierten Lieferungen, um so die Waren trotz zunehmendem Chaos effektiv und zielgerichtet an die Bedürftigen in den Grenzregionen verteilen zu können. Jetzt ist nicht die Stunde der Bürokratie, in dieser humanitären Katastrophe läuft die Zeit gegen uns!"
    Mit diesem Anliegen wandte sich Bezirksrat Michael Deller an die Bezirkshauptverwaltung und das Agrarbildungszentrum (ABZ), einer bezirklichen Einrichtung. Der Bezirk Niederbayern stellt für die Logistikunterstützung der Helferverbände entsprechende Flächen auf dem Agrarbildungszentrum in Landshut-Schönbrunn in der Landmaschinenschule bereit. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich: „Wenn wir hier helfen können, tun wir das selbstverständlich. Ich danke Bezirksrat Michael Deller, Leiter der Landmaschinenschule Christian Beckmann und Verwaltungsleiter Martin Scholz vom ABZ für die schnelle und unbürokratische Abwicklung. Vor allen den vielen ehrenamtlichen Kräften gebührt mein Dank.“
    • eb-
  • Bezirk Niederbayern verabschiedet „kongeniales Duo“

    Direktor der Bezirksverwaltung Josef Fröschl und Kämmerer Thomas Klaus im Ruhestand

    v.l.: Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, der neue Direktor der Bezirksverwaltung Lorenz Angermann, der neue Kämmerer Winfried Amler und seine Lebenspartnerin, der scheidende Direktor der Bezirksverwaltung Josef Fröschl mit Gattin Cornelia, der scheidende Kämmerer Thomas Klaus und seine Lebenspartnerin, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich  (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)v.l.: Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, der neue Direktor der Bezirksverwaltung Lorenz Angermann, der neue Kämmerer Winfried Amler und seine Lebenspartnerin, der scheidende Direktor der Bezirksverwaltung Josef Fröschl mit Gattin Cornelia, der scheidende Kämmerer Thomas Klaus und seine Lebenspartnerin, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)
    Der Bezirk Niederbayern hat mit Wirkung zum Ende April zwei Führungskräfte verabschiedet, die über viele Jahre die Geschicke der Verwaltung gelenkt haben: Bezirkskämmerer Thomas Klaus und der Direktor der Bezirksverwaltung Josef Fröschl treten in den Ruhestand ein.
    Im Rahmen der Bezirksausschusssitzung würdigte Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich den Einsatz und die Verdienste dieses „kongenialen Duos“, das gerade in den letzten zwei Jahrzehnten sehr viele Großprojekte des Bezirks verantwortet hat – darunter den Neubau des Instituts für Hören und Sprache in Straubing, den Neubau der Sozialverwaltung in Landshut sowie die Neustrukturierung und Modernisierung des Bezirksklinikums Mainkofen.
  • Bezirk Niederbayern war der Motor für die Idee Medizincampus

    Bezirk Niederbayern Logo (Grafik: Bezirk Niederbayern)Um eine Medizinerausbildung in Niederbayern und den ärztlichen Nachwuchs in der Region mittelfristig zu sichern, nahm der Bezirk Niederbayern bereits 2016 Kontakt zur Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften im niederösterreichischen Krems auf, um gemeinsam die Möglichkeiten der Etablierung eines Medizinstudiums in Niederbayern auszuloten. Die Idee des Medizincampus Niederbayern ward geboren.
    „Der Bezirk Niederbayern war der Motor für die Idee des Medizincampus. Wir haben das Konzept der Medizinausbildung in Niederbayern konsequent verfolgt und stetig weiterentwickelt“, so Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich. Gespräche mit der Universität Passau, inwieweit man diverse Fachbereiche wie z.B. Statistik, Datenanalyse, Evidenzbasierung, Sensorik, Telemedizin, Biomechanik in ein hochwertiges Studienkonzept einbinden kann, gab es bereits 2017. Diese Überlegungen finden jetzt Umsetzung im vorgesehen Zentrum für digitale Medizinausbildung an der Universität Passau. Der Bezirkstag von Niederbayern brachte durch einen Beschluss 2018 ein entsprechendes Memorandum für eine enge Kooperation mit der Karl Landsteiner Privatuniversität auf den Weg, welche die Schaffung von Studienplätzen der Humanmedizin in Niederbayern zum Ziel hatte. 2019 stellte Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich in einer Sitzung des Bezirksausschusses ein mögliches Studienkonzept vor.
    Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich: „Die Entscheidung für ein Medizinstudium in Niederbayern ist ein großer Schritt für die zukünftige ärztliche Versorgung im Regierungsbezirk. Großer Vorteil des nun beschlossenen Vorgehens ist die Einbindung verschiedenster Standorte innerhalb Niederbayerns. Es muss jedoch allen klar sein, dass mit Beginn des Studiums voraussichtlich im Jahr 2025 noch gut ein Jahrzehnt ins Land gehen wird, bis die ersten Absolventen des Studiengangs fertig werden. Insofern ist die Weichenstellung fantastisch, die Umsetzung kann aber natürlich nur Schritt für Schritt erfolgen.“
     
    – md –
  • Bezirk will psychiatrische Tagesklinik in Grafenau errichten

    Großer Bedarf und wohnortnahe Versorgung – Konzept am Krankenhaus vorgestellt

    Stellten die Pläne für eine Tagesklinik in Grafenau vor: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (v. l.), Prof. Peter Eichhammer (Leiter der Ambulanz für psychische Gesundheit in Grafenau), stv. Landrätin Helga Weinberger, Uwe Böttcher (Krankenhausdirektor Mainkofen), Marcus Plaschke (Geschäftsführer der Kliniken am Goldenen Steig), Prof. Dr. Johannes Hamann (ärztlicher Direktor am BKH Mainkofen) sowie Stefan Eichmüller (Referatsleiter der bezirklichen Gesundheitseinrichtungen).  (Foto: Lang / Bezirk Niederbayern)Stellten die Pläne für eine Tagesklinik in Grafenau vor: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (v. l.), Prof. Peter Eichhammer (Leiter der Ambulanz für psychische Gesundheit in Grafenau), stv. Landrätin Helga Weinberger, Uwe Böttcher (Krankenhausdirektor Mainkofen), Marcus Plaschke (Geschäftsführer der Kliniken am Goldenen Steig), Prof. Dr. Johannes Hamann (ärztlicher Direktor am BKH Mainkofen) sowie Stefan Eichmüller (Referatsleiter der bezirklichen Gesundheitseinrichtungen). (Foto: Lang / Bezirk Niederbayern)
    Der Bezirk Niederbayern will eine psychiatrische Tagesklinik in Grafenau errichten, um einerseits dem hohen Bedarf für Behandlungen vor Ort gerecht zu werden und andererseits eine wohnortnahe Versorgung zu ermöglichen.
    Im Rahmen einer Pressekonferenz blickte Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich auf die Entwicklung der letzten Jahrzehnte zurück, in denen die psychiatrische Versorgung im Regierungsbezirk schrittweise dezentralisiert wurde. Nach dem jahrelangen Hauptstandort Mainkofen kamen vor rund 30 Jahren das Bezirksklinikum Landshut sowie vor gut 10 Jahren das Bezirkskrankenhaus Passau hinzu, das nun erweitert werden soll. In den vergangenen zehn Jahren wurden außerdem Ambulanzen für psychische Gesundheit aufgebaut: in Zwiesel und Waldkirchen (für Kinder und Jugendliche) sowie in Pfarrkirchen und Grafenau (für Erwachsene). Darüber hinaus betreibt der Bezirk in Deggendorf seit 2011 eine Institutsambulanz für Kinder und Jugendliche.
  • Bezirksheimatpfleger Dr. Maximilian Seefelder tritt in den Ruhestand

    Dr. Heinrich: Er war ein „leidenschaftlicher Kämpfer für die Kultur in Niederbayern“

    Wappen Bezirk Niederbayern (Grafik: Bezirk Niederbayern)Das Ende einer Ära im Kulturreferat des Bezirks Niederbayern: Nach 36 Jahren im Referat geht der Leitende Kulturdirektor und Bezirksheimatpfleger Dr. Maximilian Seefelder zum Jahreswechsel in den Ruhestand. Bei einer offiziellen Feierstunde am Donnerstag in Landshut verabschiedeten langjährige Weggefährten, Freunde, Kollegen und viele weitere Gäste Dr. Seefelder. Eingeladen hatte Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, der in seiner Laudatio die vielen Verdienste, das Engagement, die herausragende Expertise, aber auch den angenehmen persönlichen und nicht zuletzt humorvollen Umgang mit dem scheidenden Bezirksheimatpfleger unterstrich.
  • Bezirkstagspräsident begrüßt Grundschulöffnungen

    Bemühungen im ostbayerischen Grenzraum waren erfolgreich

    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (Foto: Simone Kaschner)Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (Foto: Simone Kaschner)Die Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung, die Grundschulen bis zu einer Inzidenz von 165 zu öffnen, begrüßt der niederbayerische Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich. „Aktuellste Studien zeigen, dass Kinder bei regelmäßigen Testungen sicher zur Schule gehen können. Dies ist auch deswegen wichtig, weil die Kinder unter den Folgen des Lockdowns immer mehr leiden und auch psychisch erkranken“, so Heinrich.
    Eine jüngst veröffentlichte Studie der Ludwig-Maximilian-Universität München hat weiterhin gezeigt, dass der größte Teil der Infektionen von Kindern außerhalb der Schule stattfinden. Gleichzeitig leiden die Schüler massiv darunter, dass sie seit Monaten nicht zur Schule gehen können. „Kinder brauchen Kinder. Es geht nicht nur um die Vermittlung von Wissen, sondern um Tagesstruktur, Begegnungen und Zeit mit Gleichaltrigen. Das fehlt den Kindern massiv“, unterstreicht Heinrich. Er verweist darauf, dass die Zahl der psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen in Niederbayern erheblich angestiegen sei. Auch seien massive körperliche Veränderungen, wie z.B. starke Gewichtszunahme oder Gewichtsabnahme durch die fehlende Tagesstruktur und die psychischen Belastungen in vielen Praxen von Kinderärzten dokumentiert. „Deshalb ist die heutige Entscheidung der Staatsregierung ein Lichtblick. Parallel muss aber daran gearbeitet werden, dass auch die weiterführenden Schulen zeitnah geöffnet werden können. Dies geht am besten durch ein wissenschaftlich gestütztes und evaluiertes Testsystem, wie es die Landkreise Freyung-Grafenau, Passau, Regen, die Stadt Passau und der Bezirk Niederbayern in der Studie WiCoVir gemeinsam mit der Kinderklinik Passau vorschlagen“, so der niederbayerische Bezirkstagspräsident.

    – md –

  • Bezirkstagspräsident plädiert für Pilotprojekte

    Kurorte brauchen die Chance zu zeigen, dass Konzepte wirken

    Die Teilnehmer der Konferenzschaltung (Foto: Regierungsbezirk Niederbayern)
    In der von Landrat Raimund Kneidinger organisierten Videokonferenz mit Staatsminister Klaus Holetschek plädierte Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich für die Genehmigung von „Pilotprojekten in gut vorbereiteten Kurorten wie Bad Füssing“. „Dass bei steigenden Inzidenzen eine große Vorsicht in der Staatsregierung herrscht, kann ich verstehen. Gleichzeitig muss aber eine Perspektive für die Kurorte geschaffen werden. Dies kann am besten dadurch geschehen, dass einzelne, bestens vorbereitete Orte, die zum Beispiel ein sehr enges Testregime sicherstellen können, beweisen, dass Thermalbäder sicher geöffnet werden können“,so Heinrich. Mit erfolgreichen Pilotprojekten könne dann ein Verfahren für alle Kurorte erprobt werden, an dem sich alle anderen Orte zeitnah orientieren können.

    – eb –

  • Denkmalpreis 2021 des Bezirks Niederbayern geht in den Landkreis Landshut

    Sebastian Stanglmaier erhält Auszeichnung für die vorbildliche Instandsetzung der Klingsölde in Altdorf

    Die Klingsölde in Altdorf bei Landshut wird mit dem Denkmalpreis des Bezirks Niederbayern ausgezeichnet (Foto: Bezirk Niederbayern/Bäter)Die Klingsölde in Altdorf bei Landshut wird mit dem Denkmalpreis des Bezirks Niederbayern ausgezeichnet (Foto: Bezirk Niederbayern/Bäter)
    Seit 2002 zeichnet der Bezirk Niederbayern Denkmaleigentümer für herausragende Leistungen bei der Erhaltung ihres Baudenkmals mit dem Denkmalpreis aus. Auf die mit 7.500 Euro dotierte Auszeichnung kann sich Sebastian Stanglmaier, 1. Bürgermeister der Marktgemeinde Altdorf, für die vorbildliche Instandsetzung der Klingsölde freuen. Der Beschluss wurde in der Sitzung des Kultur-, Jugend- und Sportausschusses am 29.07.2021 unter dem Vorsitz von Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl gefasst. Das Gremium folgte damit dem Vorschlag des Kulturreferats, für das Leitender Kulturdirektor und Bezirksheimatpfleger Dr. Maximilian Seefelder verantwortlich zeichnet.
  • Der Fokus soll auf dem Regionalen liegen

    Franziska von Krezmar ist neue Bereichsleiterin „Ernährung und Landwirtschaft“ bei der Regierung von Niederbayern

    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Franziska von Krezmar  (Foto: Lang / Bezirk Niederbayern)Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Franziska von Krezmar (Foto: Lang / Bezirk Niederbayern)
    Der Bezirk Niederbayern und die Regierung von Niederbayern sind nicht nur örtlich Nachbarn in Landshut, sondern arbeiten auch „eng und vertrauensvoll“ zusammen, wie Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich betont. Ein Zeichen dafür war ein Kennenlernen-Gespräch mit der neuen Leiterin des Sachgebietes 6 „Ernährung und Landwirtschaft“, Franziska von Krezmar. Sie ist bei der Regierung von Niederbayern neu zuständig für die Themen Beratung und Bildung in der Land- und Hauswirtschaft sowie Agrarstruktur und Umweltbelange in der Landwirtschaft.
  • Die Freundschaft geht in die nächste Runde

    Bezirk Niederbayern unterzeichnet Urkunde zur weiteren Partnerschaft mit dem Département de l’Oise

    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und die Präsidentin des französischen Départements de l’Oise Nadège Lefebvre (vorne) unterzeichneten den Fortbestand der Partnerschaft. Darüber freuen sich, hinten von links die französische Generalkonsulin Corinne Pereira da Silva und die deutschen und französischen Bezirksräte Margret Tuchen, Martina Hammerl, Gillian Roux, Markus Scheuermann und Eric de Valroger. (Foto: Bezirk Niederbayern)
    Mit großer Herzlichkeit hat der Bezirk Niederbayern eine Delegation aus der Partnerregion in Frankreich, dem Département de l’Oise, aufgenommen. Die zehn Gäste, darunter auch Präsidentin Nadège Lefebvre, tauchten ein Wochenende lang tief ins mittelalterliche Leben der Landshuter Hochzeit ein. Bei einem Festakt unterzeichnete Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich zusammen mit Lefebvre eine Urkunde, die die weitere Freundschaft zwischen den beiden Regionen besiegelt. Mit dabei waren auch die ehemaligen Bezirksräte Willi Killinger und Hans Danner und der frühere Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein, die die Partnerschaft mitgeprägt haben.
  • Dienstjubiläum beim Staatlichen Bauamt Landshut

    Zusammen sind sie seit mehr als 200 Jahren im Einsatz für den Freistaat Bayern und seine Bürger:

    Acht Mitarbeiter des Staatlichen Bauamts Landshut feiern in diesen Tagen ihr 25- respektive 40-jähriges Dienstjubiläum. „Ich möchte mich an dieser Stelle für Ihr Pflichtbewusstsein, Ihre Loyalität und Ihren hohen Einsatz herzlich bedanken“, sagte Behördenleiter Gerhard Kriegereit (Bereichsleitung Hochbau) im Rahmen einer kleinen Feier.
    v.l.: Robert Bayerstorfer, Jürgen Dankesreiter (Straßenmeisterei Abensberg/25 Jahre), Markus Schmalzl (Straßenbau/25), Heike Gleixner (Verwaltung/25), Martin Nitzl (Hochbau/25), Petra Müller (Straßenbau/25), Martin Sedlmaier (Hochbau/25) sowie Gerhard Kriegereit. Nicht auf dem Foto sind Maria Müller (Hochbau/40) und Cornelia Wimmer (Verwaltung/25). (Foto: Tobias Nagler/Staatliches Bauamt Landshut)v.l.: Robert Bayerstorfer, Jürgen Dankesreiter (Straßenmeisterei Abensberg/25 Jahre), Markus Schmalzl (Straßenbau/25), Heike Gleixner (Verwaltung/25), Martin Nitzl (Hochbau/25), Petra Müller (Straßenbau/25), Martin Sedlmaier (Hochbau/25) sowie Gerhard Kriegereit. Nicht auf dem Foto sind Maria Müller (Hochbau/40) und Cornelia Wimmer (Verwaltung/25). (Foto: Tobias Nagler/Staatliches Bauamt Landshut)
    Zusammen mit seinem Stellvertreter Robert Bayerstorfer (Bereichsleitung Straßenbau) überreichte Kriegereit neben Dankesurkunden des Freistaats Bayern auch kleine Geschenke.
     
     
    Tobias Nagler
    Staatliches Bauamt Landshut
    Öffentlichkeitsarbeit
    Telefon: +49 (871) 9254 114
    Mobil: +49 (172) 4104939
    Fax: +49 (871) 9254 158
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Internet: http://www.stbala.bayern.de
  • Digitale Kundgebung „Sicherer Urlaub mit Abstand“

    (Foto: Bezirk Niederbayern)(Foto: Bezirk Niederbayern)Bezirkstagsvizepräsident setzt sich für Wiederöffnung der Heil- und Thermalbäder in Niederbayern ein

    Die Forderungen nach der Wiederöffnung der niederbayerischen Heil- und Thermalbäder intensivieren sich. So gab es in den vergangenen Wochen zahlreiche Äußerungen der Politik, Verbände und der Bäderverantwortlichen. Ein besonders eindrucksvolles Ereignis fand letzten Freitag in Bad Birnbach statt. Bei der Kundgebung im Artrium wurden in zahlreichenden Statements schlagkräftige Argumente zur Thermen- und Kurortöffnung auf den Punkt gebracht.
    Nach dem die fünf Thermen in Bad Abbach, Bad Birnbach, Bad Füssing, Bad Gögging und Bad Griesbach, an welchem der Bezirk über Zweckverbände zu je 60 Prozent beteiligt ist, bereits in den Startlöchern stehen und sich auch Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich unter anderem mit einem Schreiben an die bayerische Staatskanzlei für die Wiederöffnung der Bäder einsetzt, verleiht Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl den Forderungen in seinem Statement auf der Kundgebung Nachdruck. Die Heilbäder in Bayern erzielen mit rund 100.000 Beschäftigten eine Umsatzleistung von 4,5 Milliarden Euro, rund 20.000 Menschen sind in Niederbayern unmittelbar in und für die Kurorte tätig. Damit sind die Bäder ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region. Noch bedeutender allerdings ist die Funktion der Thermen im Gesundheitsbereich. „Unsere Heil- und Thermalbäder sind ein Garant für die Gesundheit, viele Menschen erfahren Linderung und Heilung, gerade auch im psychischen Bereich“, so Pröckl. Doch genau diese Möglichkeiten der Prävention und Kuration können derzeit wegen der Schließung nicht genutzt werden. „Das ist der Unterschied zu vielen anderen Wirtschaftszweigen. Die Bäder sind Teil des Gesundheitssystems und müssen von der Politik mitsamt der weiteren Angebote vor Ort in ihrer Bedeutung hervorgehoben und bei den Schritten zur Lockerung schnell berücksichtigt werden“, plädierte der Bezirkstagsvizepräsident.
    Die digitale Kundgebung kann jederzeit unter www.badbirnbach.de/live aufgerufen werden.

    – eb –

  • Ein Herzensprojekt nimmt Gestalt an

    Bruder-Konrad-Werkstätten sollen Wohnheim bekommen – Bezirk als wichtiger Partner in der Pandemie

    Blicken nach den genehmigten Plänen für ein Wohnheim für die Bruder-Konrad-Werkstätte in Mitterfels optimistisch in die Zukunft: Von links Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, KJF-Direktor Manfred Eibl, Geschäftsführerin Evi Feldmeier, Einrichtungsleiter Manfred Schmidt, Werkstattratsvorsitzende Erika Stelzl und Bezirksrat Franz Schreyer.    (Foto: Bezirk Niederbayern)Blicken nach den genehmigten Plänen für ein Wohnheim für die Bruder-Konrad-Werkstätte in Mitterfels optimistisch in die Zukunft: Von links Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, KJF-Direktor Manfred Eibl, Geschäftsführerin Evi Feldmeier, Einrichtungsleiter Manfred Schmidt, Werkstattratsvorsitzende Erika Stelzl und Bezirksrat Franz Schreyer. (Foto: Bezirk Niederbayern)
    Die Corona-Pandemie wirkt sich auch auf das Leben und Arbeiten in Werkstätten für behinderte Menschen aus. Nicht wenige Beschäftigte mit Handicap hatten während der Lockdowns große Angst um ihren Arbeitsplatz. In der Bruder-Konrad-Werkstätte in Mitterfels, die zu den Werkstätten der Katholischen Jugendfürsorge (KJF) gehört, bestand dazu kein Grund. Und das liegt laut Geschäftsführerin Evi Feldmeier, Einrichtungsleiter Manfred Schmidt und KJF-Direktor Michael Eibl gerade auch an der exzellenten Zusammenarbeit mit dem Bezirk Niederbayern. Bei einem Besuch auf Initiative von Bezirksrat Franz Schreyer dankten die Verantwortlichen der Mitterfelser Einrichtung dafür ausdrücklich Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich: „Ohne den Bezirk als verlässlichen Partner, mit dem wir so vertrauensvoll zusammenarbeiten, wären wir nicht so gut durch diese Zeit gekommen.“ Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen, denn ein langjähriges Herzensprojekt kann endlich realisiert werden: Ein Wohnheim für 24 Menschen mit Behinderung, die in den Werkstätten arbeiten.
  • Ein Pionier der Volksmusikpflege

    Landesverein für Heimatpflege verabschiedet Franz Schötz in den Ruhestand

    Franz Schötz war 36 Jahre lang Volksmusikberater und -pfleger für Niederbayern und die Oberpfalz. (Foto Stephan Rumpf)Franz Schötz war 36 Jahre lang Volksmusikberater und -pfleger für Niederbayern und die Oberpfalz. (Foto Stephan Rumpf)Beim Bayerischen Landesverein für Heimatpflege endet eine Ära. Franz Schötz verabschiedet sich in den Ruhestand. Als Volksmusikberater und Volksmusikpfleger prägte er mit seinem Wissen und mit seiner Musikalität die bayerische Volksmusik 36 Jahre lang. Die meiste Zeit wirkte er in Niederbayern und der Oberpfalz.

    Seine Verdienste sind zahlreich. „Franz Schötz hat maßgeblich zur Wiederbelebung der bayerischen Blasmusik beigetragen. Er hat das große Volksmusik-Festival Drumherum mitinitiiert. Aus seinen legendären Seminaren gingen Gruppen wie der Niederbayerische Musikantenstammtisch und die Kapelle Kaiserschmarrn hervor“, sagt Dr. Elmar Walter, der Leiter der Abteilung Volksmusik beim Landesverein. Schötz hatte seit 1985 für die bayerische Heimatpflege-Institution gearbeitet. Zuletzt leitete Schötz die Volksmusikstelle in Mitterfels bei Straubing.

    Franz Schötz bei einem Niederbayerischen Herbstseminar in Windberg im Oktober 2021 „in Aktion“. (Foto: Norbert Neuhofer)Franz Schötz bei einem Niederbayerischen Herbstseminar in Windberg im Oktober 2021 „in Aktion“. (Foto: Norbert Neuhofer)

    „Ich habe meinen Beruf nicht als Arbeit empfunden, es war mehr eine praktizierte Leidenschaft“, sagt Franz Schötz selbst. Es sei ihm ein Anliegen gewesen deutlich zu machen, wie sich mit sehr einfachen musikalischen Mitteln ein schöner Zusammenklang herstellen lässt. „Man muss den Leuten nur kleine Kunstgriffe zeigen. Dann können sie das, was ihnen die musikalische Tradition überliefert hat, selbst ausgestalten.“ Schötz betrieb musikethnologische Feldforschung. Die Lieder, die er dabei entdeckte, brachte er bei seinen Offenen Singen unter die Leute.

    Franz Schötz bei einem Niederbayerischen Herbstseminar in Freyung im Oktober 2021 mit Ehefrau Karin. (Foto: Norbert Neuhofer)Franz Schötz bei einem Niederbayerischen Herbstseminar in Freyung im Oktober 2021 mit Ehefrau Karin. (Foto: Norbert Neuhofer)

    Das Kollegium im Landesverein verabschiedete Schötz mit Liedern, die er selbst entdeckt und verbreitet hatte. „Wir lassen ihn sehr schweren Herzens Rentner werden“, sagt Geschäftsführer Dr. Rudolf Neumaier. Er zähle aber auf Schötz weiterhin als Gastreferent bei Veranstaltungen des Landesvereins. „Es ist erstaunlich, wie ein so unaufgeregter Mensch so viel Leidenschaft vermitteln kann.“

    Einige von Franz Schötz´ Vorträgen sind im Internet zu sehen. Unter www.youtube.com/watch?v=3syv6QiSSOQ zum Beispiel referiert er über bairische Arien. Hier greift er am Ende selbst zu seiner Basstrompete und singt.

     

     

    Hintergrund

    Der Bayerische Landesverein für Heimatpflege e.V. kümmert sich seit seiner Gründung im Jahr 1902 um Heimat-, Denkmal- und Baupflege, Volksmusik, Bräuche, Trachten und Mundart in Bayern.

    Er unterhält in Bayern fünf Beratungs- und Forschungsstellen mit der Aufgabe, überliefertes musikalisches Liedgut zu sammeln und für die Gegenwart nutzbar zu machen. Die Stellen unterbreiten ein Bildungsangebot, das beim Offenen Singen, Wirtshaussingen, bei Fortbildungstagen und vielen weiteren Veranstaltungen Menschen aller Altersstufen zusammenbringt und sie ermutigt, sich musikalisch auszudrücken und dadurch Lebensfreude zu erfahren.

     

    Dr. Daniela Sandner
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin
    Bayerischer Landesverein für Heimatpflege e. V.
    Ludwigstraße 23, Rgb.
    80539 München
    Tel. 089 286629-24
    www.heimat-bayern.de
  • Entwicklung der grenznahen Landkreise in Gefahr

    Bezirkstagspräsident befürchtet Benachteiligung der grenznahen Landkreise Ostbayerns

    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (Foto: Simone Kaschner)Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (Foto: Simone Kaschner)In großer Sorge wandte sich Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich in einem Brief an Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Ich möchte eindringlich darum bitten, die Landkreise an der Tschechischen Grenze mit erheblichen Mengen zusätzlicher Impfdosen zu versorgen.“
    „Ganz offensichtlich trägt die Grenznähe maßgeblich zu einer Steigerung der Inzidenzwerte bei. Die Inzidenzwerte in der Tschechischen Republik sind extrem hoch, die Zahlen in den Grenzlandkreisen steigen wieder an“, so Heinrich. Nach den gestern gefassten Beschlüssen bestünde die akute Gefahr, dass die Landkreise in der zweiten Reihe früher und über längere Zeiträume den Einzelhandel wieder öffnen können, während den Grenzlandkreisen eine Öffnung der Geschäfte aufgrund hoher Inzidenzwerte untersagt bleibt. Dies könnte dazu führen, dass Konsumenten zum Einkauf in die Nachbarlandkreise fahren, was wiederum zusätzliche Infektionsrisiken mit sich bringe. Dringend benötigte Kaufkraft aus den Grenzlandkreisen würde verloren gehen, dramatische Umsatzausfälle drohen – eine enorme Gefährdung der bestehenden Einzelhandelsstrukturen. Letztendlich führe dies alles dazu, dass die positive Entwicklung der vergangenen Jahre in Ostbayern auf dem Spiel stehe. Nur mit erheblichen Mengen zusätzlicher Impfstoffe könne es gelingen, „zwei Klassen“ bei der Öffnung des Einzelhandels zu verhindern.

    – sb –

  • Ersatzneubau für Werkstattgänger in Rohr in Niederbayern

    Sozialausschuss genehmigt Raumprogramm sowie Kosten- und Finanzierungsplan für Wohnheim

    Basislogo Bezirk (Grafik: Bezirk Niederbayern)Mit Beschluss im Jahr 2019 nahm der Sozialausschuss des Bezirks Niederbayern die Pläne der Katholischen Jugendfürsorge Regensburg e.V. zur Kenntnis, im Rahmen des Förderprogramms zur Konversion und Komplexeinrichtungen auf dem Gelände des Cabrini-Zentrums 24 Wohnplätze für Menschen mit Behinderung abzubauen und dafür einen Ersatzneubau mit 24 Wohnplätzen zu errichten. In seiner Sitzung am 9. März genehmigte der Sozialausschuss unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich nun das Raumprogramm für das geplante Wohnheim und stimmte dem Kosten- und Finanzierungsplan zu.

    Der Personenkreis der Bewohner für das geplante Wohnprojekt umfasst Menschen mit einer geistigen Behinderung, die die Werkstattangebote der St.-Josef-Werkstätten der KJF in Offenstetten, Riedenburg oder Neustadt an der Donau nutzen, derzeit in Offenstetten wohnen und mit Fertigstellung des Gebäudes nach Rohr umziehen. Das vorgesehene Grundstück an der Landshuter Straße grenzt an ein Wohngebiet, liegt nahe der Ortsmitte und weist eine gute Versorgungsstruktur auf.

  • Erste Hilfe in seelischer Not

    Bezirk Niederbayern startet den „Krisendienst Psychiatrie Niederbayern“ mit der Inbetriebnahme der Leitstelle in Landshut

    v. l.: Claudia Holzner, Psychiatriekoordinatorin des Bezirks Niederbayern, Stefan Eichmüller, Leiter des Referats Gesundheitseinrichtungen und Organisator des Krisendienstes Psychiatrie Niederbayern, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, und Polizeioberrat Thomas Pfeffer vom Polizeipräsidium Niederbayern (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)v. l.: Claudia Holzner, Psychiatriekoordinatorin des Bezirks Niederbayern, Stefan Eichmüller, Leiter des Referats Gesundheitseinrichtungen und Organisator des Krisendienstes Psychiatrie Niederbayern, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Polizeioberrat Thomas Pfeffer vom Polizeipräsidium Niederbayern (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)
    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich gab heute den Start des „Krisendienst Psychiatrie Niederbayern“ bekannt. Dabei handelt es sich um die bayernweit einheitliche, für den Anrufer kostenlose Telefonnummer 0800 655 3000 für Menschen in akuten psychiatrischen bzw. seelischen Krisen. Hilfesuchende, die aus dem niederbayerischen Bezirksgebiet anrufen, kommen automatisch in der Landshuter Leitstelle an. Entgegengenommen werden die Anrufe durch ein multiprofessionelles Team, das sich aus Psychologen, Sozialpädagogen und psychiatrischen Pflegefachkräften zusammensetzt.
  • Förderung der Inklusion

    Sozialausschuss bewilligt rund 100.000 Euro Fördergelder für Dienste der überregionalen Offenen Behindertenarbeit

    Logo Bezirk Niederbayern (Grafik: Bezirk Niederbayern)
    Der Sozialausschuss des Bezirkstags von Niederbayern stimmte unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich Zuschüssen in Höhe von 99.800 Euro für überregionale Dienste der Offenen Behindertenarbeit (OBA) zu.
    „OBA-Dienste helfen Menschen mit Behinderung, ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Sie tragen mit ihrer Arbeit zur Inklusion bei“, so Dr. Heinrich. „Von den überregionalen Diensten mit Sitz außerhalb Niederbayerns profitieren auch Menschen in Niederbayern. Daher unterstützen wir sie auf Grundlage der Entscheidung des Bayerischen Bezirketags.“
    Im Vorfeld der Sozialausschusssitzung des niederbayerischen Bezirkstags hatte der Hauptausschuss des Bayerischen Bezirketags bereits entschieden, dass die bayerischen Bezirke die nachfolgenden überregionalen OBA-Dienste fördern. Demnach gewährt der Bezirk Niederbayern dem Landesverband Bayern der Angehörigen psychisch Kranker eine Förderung von 12.365 Euro und dem Bayerischen Landesverband Psychiatrie-Erfahrener Fördermittel in Höhe von 8.181 Euro. Die Bayerische Blindenhörbücherei erhält rund 15.893 Euro und das Beratungs-, Informations- und Text-Service-Zentrum für Blinde des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes 16.249 Euro. Außerdem unterstützt der Bezirk Niederbayern den Fachdienst Integration taubblinder Menschen (ITM) mit 11.700 Euro und die Gesellschaft Inklusion Bildung (GIB), Bayerisches Institut zur Kommunikationsförderung für Menschen mit Hörbehinderung, mit 22.160 Euro. Die Bildungs- und Erholungsstätte Langau e. V. erhält 6.453 Euro.
    – sb –
  • Füracker: Rund 800.000 Euro für „Europaregion Donau-Moldau e. V.“

    Heimatministerium fördert Projekte des „Beratungsbüros Niederbayern“ im Bayerisch-Tschechischen Grenzraum

    v.l.: Geschäftsführer des Trägervereins der Europaregion Donau Moldau e. V. Kaspar Sammer, Bezirkstagspräsident von Niederbayern Dr. Olaf Heinrich, Netzwerkmanagerin Jaroslava Pongratz, Staatsminister Albert Füracker, Kulturmanagerin Anett Browarzik, EU-Förderberaterin Verena Pfeffer, Stellvertretender Landrat des Landkreises Passau Hans Koller  (Foto: © StMFH / Florian Graser)v.l.: Geschäftsführer des Trägervereins der Europaregion Donau Moldau e. V. Kaspar Sammer, Bezirkstagspräsident von Niederbayern Dr. Olaf Heinrich, Netzwerkmanagerin Jaroslava Pongratz, Staatsminister Albert Füracker, Kulturmanagerin Anett Browarzik, EU-Förderberaterin Verena Pfeffer, Stellvertretender Landrat des Landkreises Passau Hans Koller (Foto: © StMFH / Florian Graser)
    „Bayern und Tschechien zu einem gemeinsamen Zukunftsraum entwickeln – dies ist wichtiges Ziel der Bayerischen Staatsregierung. Mit unserer neuen Förderrichtlinie ‚Bayerisch-Tschechischer Grenzraum‘ wollen wir die Gemeinsamkeiten stärken, sprachliche Barrieren abbauen und Traditionen und Kulturen vermitteln“, so Staatsminister Albert Füracker anlässlich der feierlichen Förderbescheidübergabe im Ministerium der Finanzen und für Heimat am 19. April in München. Die Projektträgerinnen des Beratungsbüros Niederbayern Jaroslava Pongratz, Verena Pfeffer und Anett Browarzik erhielten vom Staatsminister Projektförderungen in Höhe von jeweils 399.600 Euro für die Projekte „Netzwerkmanagement Bayern-Böhmen“ sowie „Kulturmanagement Bayern-Böhmen und EU-Förderberatung“. Anwesend waren auch der Bezirkstagspräsident von Niederbayern und 1. Vorsitzenden des Trägervereins Europaregion Donau-Moldau e. V., Dr. Olaf Heinrich, der Geschäftsführer des Trägervereins Europaregion Donau-Moldau e. V. Kaspar Sammer sowie Vertreterinnen und Vertreter des Ministeriums und der Kommunalpolitik. Das Ministerium der Finanzen und für Heimat übernimmt für die kommenden vier Jahre 90 Prozent der Gesamtkosten, zehn Prozent trägt der Bezirk Niederbayern.
  • Gemeinsam für Menschen mit Behinderung

    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich empfing den Vorsitzenden der Lebenshilfe Landshut Hans-Peter Summer

    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Hans-Peter Summer (rechts), erster Vorsitzender der Lebenshilfe Landshut (Foto: Bezirk Niederbayern/Bäter)Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Hans-Peter Summer (rechts), erster Vorsitzender der Lebenshilfe Landshut (Foto: Bezirk Niederbayern/Bäter)
    Seit Oktober vergangenen Jahres ist Hans-Peter Summer erster Vorsitzender der Lebenshilfe Landshut. Nun besuchte er Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich in der Landshuter Bezirkshauptverwaltung.
    „Die Lebenshilfe Landshut leistet unentbehrliche Arbeit in der Region Landshut. Daher war und ist sie für den Bezirk Niederbayern ein sehr wichtiger Ansprechpartner,“ sagte Dr. Heinrich. „Wir haben ein gemeinsames Interesse, und das ist das Wohl und die Inklusion von Menschen mit Behinderung. Es gibt viele weitere Gründe dafür, dass der Bezirk enge und gute Beziehungen mit der Lebenshilfe Landshut pflegt“, so Heinrich weiter. Beispielsweise sei die Region Landshut nach Passau die zweitbevölkerungsreichste in Niederbayern und habe in den vergangenen Jahren mit Abstand den größten Zuwachs bei den Einwohnerzahlen. Entsprechend steigend sei deshalb auch der Unterstützungsbedarf für Menschen mit Behinderung.
  • Gemeinsames Singen gegen den Corona-Blues

    Online-Singstunden des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V. erfreuen sich großer Beliebtheit

     Franz Josef Schramm, Leiter der Beratungsstelle für Volksmusik in Franken (Eibelstadt), bringt Menschen bei seinen Online-Singstunden zusammen (Foto: Maximilian Schramm)Franz Josef Schramm, Leiter der Beratungsstelle für Volksmusik in Franken (Eibelstadt), bringt Menschen bei seinen Online-Singstunden zusammen (Foto: Maximilian Schramm)

    In dieser Zeit des kulturellen Stillstandes fehlt vielen Menschen das reale Miteinander bei Gesang und Tanz. Auch die Arbeit der Volksmusik-Beratungsstellen des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege e.V., die grundsätzlich darauf zielt, menschliche Begegnungen mit Musik zu ermöglichen, leidet darunter.
    Seit Ausbruch der Pandemie nämlich gelten das gemeinsame Singen und auch das Miteinander-Musizieren als potenzielles Gesundheitsrisiko. Und so musste der Fachbereich Volksmusik im Landesverein eine Vielzahl seiner Veranstaltungen, darunter zahlreiche Singabende und Tanzkurse, absagen.
    „Seit der Einrichtung der ersten Volksmusikberatungsstelle im Jahr 1978 standen Fortbildungsangebote und gemeinschaftliche Sing- und Tanzkurse im Fokus der Vermittlung von Volksmusik. Die Corona-Pandemie trifft diese Formen von (musikalischer) Geselligkeit besonders schwer“, erläutert Prof. Dr. Günter Dippold, stellvertretender Vorsitzender des Landesvereins und Bezirksheimatpfleger von Oberfranken.
  • Gemeinschaftsaktion von Regierung und Landschaftspflegeverband VöF:

    Vorstellung des neuen Jahresprogramms 2022 der Weltenburger Enge

    v.l.: Stefanie Mertl und Andreas Kerner (Ranger/in), Sabine Bichlmaier (Staatsforstbetrieb Kelheim), Ronja Weiß (Untere Naturschutzbehörde), Landrat Martin Neumeyer, Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Franziska Jäger (Gebietsbetreuung Weltenburger Enge), Hartmut Friedl (Nationales Naturmonument Weltenburger Enge), Klaus Amann (Landschaftspflegeverband Vöf) (Foto: Sonja Endl/Landratsamt Kelheim)v.l.: Stefanie Mertl und Andreas Kerner (Ranger/in), Sabine Bichlmaier (Staatsforstbetrieb Kelheim), Ronja Weiß (Untere Naturschutzbehörde), Landrat Martin Neumeyer, Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Franziska Jäger (Gebietsbetreuung Weltenburger Enge), Hartmut Friedl (Nationales Naturmonument Weltenburger Enge), Klaus Amann (Landschaftspflegeverband Vöf) (Foto: Sonja Endl/Landratsamt Kelheim)
    Das Veranstaltungsprogramm 2022 für das Naturschutzgebiet Weltenburger Enge wurde heuer erstmals gemeinsam von der Regierung von Niederbayern mit dem Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. vorgestellt. Über 70 Veranstaltungen von Februar bis November werden angeboten. Regierungspräsident Rainer Haselbeck und VöF-Vorsitzender Landrat Martin Neumeyer zeigten sich beeindruckt von der Fülle und der Qualität des Informations- und Bildungsangebots.
    „Die Weltenburger Enge ist ein einzigartiges Naturerbe, das bewahrt und erlebt werden soll. Ich freue mich, dass die Regierung von Niederbayern dazu über das Nationale Naturmonument vor Ort beitragen kann. Das hervorragende Bildungsangebot soll künftig noch weiter ausgebaut werden.“
    Rainer Haselbeck, Regierungspräsident
    Regierung von Niederbayern
    Die Weltenburger Enge, auch ausgezeichnet als Bayerns erstes Nationales Naturmonument, ist ein Juwel mitten in Bayern mit einer einmaligen Landschaft und einer bemerkenswerten Tier- und Pflanzenwelt.
    Neben den Aktionen in der Weltenburger Enge bietet das Programm aber auch eine Vielzahl an Veranstaltungen vom Altmühltal über das Donautal bis in die Hallertau.
    „Wir möchten den gesamten Landkreis mit seinen ökologischen Highlights Jung und Alt, Einheimischen und Gästen ein Stück weit näher bringen. Das Naturerlebnis und die Begeisterung für die heimischen Tier- und Pflanzenarten sind uns dabei sehr wichtig.“
    Martin Neumeyer, Landrat
    Besonders freut es den Landkreis-Chef, dass das Nationale Naturmonument mit der Regierung von Niederbayern und der Landkreis Kelheim mit dem Landschaftspflegeverband Kelheim VöF e.V. mit dem Jahresprogramm eine erste Gemeinschaftsaktion starten, auf die sich alle Naturinteressierten freuen dürfen.
    Landrat Martin Neumeyer bedankte sich bei allen, die an der Erarbeitung des diesjährigen Programms beteiligt waren sowie zur erfolgreichen Umsetzung noch beitragen werden. Namentlich sind hier Franziska Jäger und Klaus Amann von der Geschäftsstelle des Landschaftspflegeverbands VöF, die Regierung von Niederbayern als Höhere Naturschutzbehörde, die Untere Naturschutzbehörde am Landratsamt Kelheim sowie der Staatsforstbetrieb Kelheim zu nennen.
    Das Jahresprogramm ist beim Landschaftspflegeverband Kelheim VöF und bei der Regierung von Niederbayern erhältlich, außerdem bei den Tourist-Informationen, bei den Stadt- und Gemeindeverwaltungen, an touristischen Einrichtungen sowie bei den Sparkassen und Raiffeisenbanken im Landkreis Kelheim.
    Abschließende Hinweise:
    Für alle Veranstaltungen wird corona-bedingt um eine Anmeldung beim VöF gebeten (www.voef.de/veranstaltungen). Die jeweils aktuellen Corona-Regelungen sind zu beachten.
    Sonja Endl
    Stellv. Pressesprecherin
  • Gleichbehandlung von Landesausstellungen und -gartenschauen

    Bezirk Niederbayern gleicht Förderhöhe an – 100.000 Euro für Veranstaltungen mit überregionaler Ausstrahlung

    Bezirk Niederbayern Logo (Grafik: Bezirk Niederbayern)Künftig sollen in Niederbayern Landesausstellungen und Landesgartenschauen gleich behandelt werden, da beide Formate mit Hunderttausenden von Besuchern Veranstaltungen mit überregionaler Ausstrahlung und damit hoher Werbewirksamkeit für die gesamte Region sind. Das beschloss der Bezirksausschuss in seiner Sitzung am Dienstag und gab damit grünes Licht für eine jeweilige Förderhöhe von 100.000 Euro. Der Betrag wird aufgeteilt in einen frei verfügbaren Anteil von 70.000 Euro und einen zweckgebundenen Zuschuss für Kulturveranstaltungen in Höhe von 30.000 Euro. Als Beispiele führte die Bezirksverwaltung die Landesausstellung in Aldersbach „Bier in Bayern“ im Jahr 2016 auf, die auf diese Weise gefördert wurde, während für die ebenso publikumsträchtigen Veranstaltungen, die Bayerische Landesgartenschau in Deggendorf 2014 mit über 800.000 Besuchern sowie die Gartenschau „Natur in der Stadt“ in Waldkirchen 2017 mit 230.000 Besuchern mit einigen Teilförderungen weniger Zuschuss gewährt wurde.
    Derzeit bereitet sich die Kreisstadt Freyung auf die Landesgartenschau 2023 vor, ebenso bewerben sich die Stadt Straubing sowie Bad Birnbach um die Durchführung einer bayerischen Landesgartenschau in den nächsten Jahren. „Die Landesgartenschauen sind Veranstaltungen mit einem besonders hohen Investitionsaufwand. Ihre bauliche Gestaltung erfordert Investitionen in einem hohen einstelligen oder kleinen zweistelligen Millionenbetrag“, hieß es in der Beschlussvorlage. Auch wenn sie teilweise durch Zuwendungen aus Mitteln der Städtebauförderung sowie der Förderung von Grün- und Erholungsanlagen mitfinanziert werden können, seien darüber hinaus finanzielle Mittel von sechs bis 15 Millionen Euro erforderlich. Außerdem wird ab dem Jahr 2022 nicht mehr zwischen Natur in der Stadt („kleine“ Gartenschau in Bayern) und der Bayerischen Landesgartenschau („große“ Gartenschau in Bayern) unterschieden, es gibt nur noch das einheitliche Format Bayerische Landesgartenschau. In Ingolstadt, wo 2021 die Bayerische Landesgartenschau stattfand, betrug der Investitionshaushalt beispielsweise 21 Millionen Euro, der Durchführungshaushalt rund zwölf Millionen. Da diese Ausgaben nur zum Teil aus den Einnahmen durch Eintrittserlöse refinanziert werden können, schlug die Bezirksverwaltung vor, zukünftig bayerische Landesausstellungen und bayerische Landesgartenschauen gleich zu behandeln. Denn beide haben eine überregionale Ausstrahlung und ziehen viele Besucher von auswärts an, wodurch der Veranstaltungsort bekannt gemacht wird und die gesamte Region vom Tourismus profitiert. Der Zuschuss in Höhe von 100.000 Euro wird aus dem Bezirkshaushalt zur Verfügung gestellt. Damit werden gleichzeitig Förderungen an weitere Beteiligte der Landesausstellung oder der Gartenschau, z. B. aus der Kulturstiftung des Bezirks, ausgeschlossen.
     - ml -
  • Gratulation zu exzellentem Abschluss

    Marie Kiefl schließt Ausbildung zur Verwaltungsfachkraft als Fünftbeste ihres Jahrgangs ab

    Gratulierten Marie Kiefl zu ihrem hervorranden Abschluss zur Verwaltungsfachkraft: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (r.), Martin Gallitzendörfer, Leiter des Referats „Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche“ (v.l.), Alexander Liegl, Leiter des Referates „Allgemeine Verwaltung und Grundsatzangelegenheiten“ und Renate Meditz, Leiterin der SV-Außenstelle in Bischofsmais.   (Foto: Lang / Bezirk Niederbayern)Gratulierten Marie Kiefl zu ihrem hervorranden Abschluss zur Verwaltungsfachkraft: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (r.), Martin Gallitzendörfer, Leiter des Referats „Eingliederungshilfe für Kinder und Jugendliche“ (v.l.), Alexander Liegl, Leiter des Referates „Allgemeine Verwaltung und Grundsatzangelegenheiten“ und Renate Meditz, Leiterin der SV-Außenstelle in Bischofsmais. (Foto: Lang / Bezirk Niederbayern)
    Unter 325 Prüflingen, die an der Bayerischen Verwaltungsschule in Regensburg den Abschluss zur Verwaltungsfachkraft absolviert haben, war Marie Kiefl aus Offenberg die Fünftbeste ihres Jahrgangs. Zu diesem „exzellenten Ergebnis“ gratulierte ihr Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich ganz herzlich und überreichte ihr in der Außenstelle der Sozialverwaltung des Bezirks in Bischofmais einen Blumenstrauß.
  • Haushaltsdisziplin muss wieder die Norm werden

    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich fordert Reformen ein

    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich richtet mahnende Worte an den Bezirkstag von Niederbayern.   (Foto: Bäter/Bezirk Niederbayern)Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich richtet mahnende Worte an den Bezirkstag von Niederbayern. (Foto: Bäter/Bezirk Niederbayern)Obwohl der Bezirkstag von Niederbayern am Mittwoch einen soliden Haushalt für 2024 verabschiedete, sei die Lage angespannt. Das sagte Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich in seiner Haushaltsrede am Mittwoch in Mainkofen. „Die Energiepreise sind hoch, die Situation auf dem Arbeitsmarkt ist mehr als angespannt, immer mehr Krisen, Kriege und Konflikte stören den globalen Handel, die anhaltend hohe Inflation drückt auf die Konsumbereitschaft. Dazu kommen die Nebenwirkungen einer deutlich restriktiveren Notenbankpolitik, die aktuelle Haushaltskrise auf Bundesebene sowie Probleme struktureller Natur. Experten sehen Deutschland in der Rezession.“
    Diese Polykrise wirke sich immer stärker auf den Bezirkshaushalt aus, so Dr. Heinrich. „Wir stehen vor großen Herausforderungen. Die Rahmenbedingungen für die kommunalen Haushalte verschlechtern sich zunehmend und eine Besserung ist nicht in Sicht.“ Trotz der bayernweit höchsten Umlagekraftsteigerung von 8,3 Prozent – der Durchschnitt liegt bei lediglich 4,2 Prozent - gelinge es schon im kommenden Haushaltsjahr ohne Rücklagenentnahme nicht, den Verwaltungshaushalt auszugleichen. „Vielmehr bedarf es einer Zuführung vom Vermögenshaushalt in Höhe von rund 4,8 Mio. Euro, um den Haushaltsausgleich herzustellen und den Bezirksumlagesatz stabil zu halten“, so der Bezirkstagspräsident. Der Bezirk Niederbayern lebe derzeit von seiner Substanz. Diese sei allerdings voraussichtlich schon im Jahr 2026 weitgehend aufgebraucht.
  • Häusliche Pflege im Alter

    Informationsveranstaltung über rechtliche und finanzielle Aspekte der ambulanten Pflege

    qrcode zur Veranstaltung Pflegeberatung (Foto/Grafik: Bezirksklinikum Mainkofen)Pflegebedürftigkeit ist ein tiefer Einschnitt im Leben und stellt sowohl Betroffene als auch Angehörige vor große Herausforderungen. Die Leistungen der Pflegekassen in Deutschland sind auf gesetzliche Höchstbeträge begrenzt und reichen oft nicht aus, um die gesamten Kosten der häuslichen Pflege zu decken. Bei einem Pflegebedarf, der aus den Leistungen der Pflegeversicherung oder anderen Leistungen nicht mehr gedeckt werden kann, erbringt der Bezirk Niederbayern Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII.
    Die „Beratungsstelle Sozialhilfe – Hilfe zur Pflege“ der Sozialverwaltung des Bezirks Niederbayern informiert in einer Informationsveranstaltung über die rechtlichen und finanziellen Aspekte, die die Versorgung eines pflegebedürftigen Menschen in häuslicher Umgebung mit sich bringt, sowie über die Voraussetzungen für einen Anspruch auf Hilfe zur Pflege durch den Bezirk Niederbayern.
    „Sozialhilfe bei Pflegebedürftigkeit – Hilfe zur ambulanten Pflege“
    am Donnerstag, 12. Mai 2022, 14:00 – 15:30 Uhr,
    mit anschließender Fragerunde (Ende voraussichtlich um 17:00 Uhr)
    im Festsaal des Bezirksklinikums Mainkofen, 94469 Deggendorf
    Die Teilnahme ist kostenlos. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um frühzeitige Anmeldung unter https://www.bezirk-niederbayern.de/sozialhilfeberatung-hzp/ (bzw. über den QR-Code) oder telefonisch unter 0871 97512-450.
     
    – eb –
  • Judentum lernen – anhand des Shabbat

    Bezirkstagspräsident tauscht sich mit Vertretern des jüdischen Bildungsprojekts aus

    Bezirk Niederbayern Logo (Grafik: Bezirk Niederbayern)Der Bezirk Niederbayern positioniert sich aktiv im Sinne der Völkerverständigung. Dazu zählt für Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich selbstverständlich auch die Auseinandersetzung mit dem Judentum. In einer Videokonferenz tauschte er sich kürzlich mit Lea Fleischmann und Arie Rosen von der Initiative Lea Fleischmann Bildungsprojekte aus.
    Die Bildungsprojekte zielen darauf ab, antisemitischen Vorfällen in Deutschland entgegenzuwirken, indem sie Schülerinnen und Schüler über die jüdische Kultur informieren und aufklären. Die Kampagne „Antisemitismus? Nicht in unserem Landkreis!“ wurde von den Lea Fleischmann Bildungsprojekten und dem Verein zur Förderung des interreligiösen Dialogs an Bildungseinrichtungen e.V. ins Leben gerufen. Das Projekt, das 2023 auch in Niederbayern starten soll, stellt die Gemeinsamkeiten zwischen Juden- und Christentum heraus und fußt auf verschiedenen Säulen: In Online-Vorträgen werden die Bürger eines Landkreises von Arie Rosen über einen jüdischen Feiertag informiert, die Veranstaltung wird von einem chassidischen Musiker begleitet. Darüber hinaus finden Lehrerfortbildungen unter dem Motto „Judentum lernen – anhand des Schabbats“ für je drei Lehrkräfte einer Schule (katholische und evangelische Religion sowie Ethik) statt, und in einer Online-Veranstaltung stellt sich ein Referent in Jerusalem den Fragen von Schülerinnen und Schülern in Niederbayern. Zudem werden den Schulen jüdische Kultgegenstände zur Verfügung gestellt, die dort verbleiben und durch den haptischen Kontakt sowie die zugehörigen Erläuterungen die Thematik anschaulich nahebringen. Mit persönlichen Erfahrungen wird das Interesse von Schülerinnen und Schülern an der jüdischen Kultur geweckt und möglichen antisemitischen Strömungen entgegengewirkt.
    Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich zeigte sich angetan vom Konzept: „Arie Rosen und Lea Fleischmann haben mir die pädagogische Qualität und Nachhaltigkeit des Projekts dargelegt. Ich würde mich freuen, wenn die Landräte sich dafür entscheiden würden, das Angebot in die Landkreise Niederbayerns zu holen. Damit fördern wir gemeinsam die Auseinandersetzung mit und das Verständnis für diese interessante Kultur, die auch in unserer Region ihre Spuren hinterlassen hat.“ Bis zum Dritten Reich existierten in vielen Landkreisen jüdische Landgemeinden, während heute die jüdischen Gemeinden in der Regel in den größeren Städten angesiedelt sind.
    Straubing gilt als Zentrum jüdischen Lebens in Niederbayern, dort findet man die einzig verbliebene Synagoge Niederbayerns, die 1907 errichtet wurde. Zeugnisse jüdischen Lebens sind in einzelnen Landkreisen noch vorhanden, etwa in Form alter jüdischer Friedhöfe, doch die Begegnung mit Jüdinnen und Juden findet selten statt. Deren Wahrnehmung und das Verständnis für jüdisches Leben möchten die Lea Fleischmann Bildungsprojekte erweitern.
     
      -vk-
  • Kirchliche Schulen erhalten künftig bessere Finanzierung

    Ruth Müller meldet Neuigkeiten aus dem Kultusministerium

    SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller fühlt sich den Kirchlichen Schulen verbunden (Foto: SPD-Niederbayern)SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller fühlt sich den Kirchlichen Schulen verbunden (Foto: SPD-Niederbayern)Auch die kirchlichen Schulen in Bayern stehen durch die Corona-Pandemie vor einer finanziellen Belastungsprobe. Einige Schulträger haben sich an die Landtagsabgeordnete Ruth Müller gewandt und auf die schwierige finanzielle Situation hingewiesen. Müller, die sich daraufhin mit dem Bayerischen Kultusministerium in Verbindung gesetzt hat, kann nun gute Neuigkeiten aus München verkünden: „Der staatliche Schulgeldersatz wird, nach erfolgter Beschlussfassung des Bayerischen Landtags zum Haushalt 2021, rückwirkend zum 01.01.2021 von 106 € pro Monat auf 110 € angehoben.“ Müller lobt, dass dafür vom Freistaat rund 5,6 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, um die Finanzierung der privaten Schulen in Bayern zu verbessern: „Ich fühle mich den kirchlichen Schulen bei uns im Landkreis sehr verbunden und freue mich, dass mit diesem kleinen Etappensieg ein wenig mehr finanzielle Sicherheit für die kommenden Jahre erreicht werden konnte.“



    Sigrid Altweck
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin Bürgerbüro Ruth Müller, MdL
    Nikolastraße 49
    84034 Landshut
    Telefon: +49 (0)871 95358 300

Google Analytics Alternative