Bayerischer Wald

  • Bezirk Niederbayern unterstützt Bau von höchster Sternenwarte im Bayer-Wald

    Bezirksschuss gibt grünes Licht für 50.000 Euro-Förderung

    Der Bezirksausschuss tagte im Festsaal des Bezirksklinikums Mainkofen.   (Foto: Korbinian Huber, Bezirk Niederbayern)Der Bezirksausschuss tagte im Festsaal des Bezirksklinikums Mainkofen. (Foto: Korbinian Huber, Bezirk Niederbayern)
    Sie soll Touristen anlocken, Raum für Veranstaltungen bieten, Blicke ins Weltall ermöglichen und dabei helfen, auf das Problem von Lichtverschmutzung aufmerksam zu machen. Deshalb plant der Naturpark Bayerischer Wald e.V. eine Sternenwarte auf dem Eschenberg bei Kirchdorf im Wald – Höhe: 1.042 Meter. Ein Projekt, das nach Ansicht des Bezirksausschusses des Bezirks Niederbayern eine Förderung verdient. Deshalb stimmte das Gremium in seiner Sitzung am Mittwoch einstimmig für die Bewilligung einer Fördersumme von 50.000 Euro durch den Bezirk Niederbayern. Die erste Hälfte soll schon 2023 ausbezahlt werden, die übrigen 25.000 Euro folgen dann 2024.
  • Holzdrahtproduktion im Bayerwald:

    Freilichtmuseum Finsterau eröffnet Sonderausstellung

    Bezirkstagspräsident spricht von „kleiner Sensation für die Region“
    Für die tolle Ausstellung bedankte sich Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (links) bei Ernst Herzig (2. v. l), Alfred Fruth (Mitte) und Margot Strohmeier (rechts), die maßgeblich am Erfolg der Ausstellung mitgewirkt haben. Ein besonderer Dank galt außerdem Kuratorin Franziska Oslmeier, deren Engagement die Sonderausstellung erst ermöglichte. (Foto: Fotostudio Eder)Für die tolle Ausstellung bedankte sich Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (links) bei Ernst Herzig (2. v. l), Alfred Fruth (Mitte) und Margot Strohmeier (rechts), die maßgeblich am Erfolg der Ausstellung mitgewirkt haben. Ein besonderer Dank galt außerdem Kuratorin Franziska Oslmeier, deren Engagement die Sonderausstellung erst ermöglichte. (Foto: Fotostudio Eder)
    Einst überzog ein dichtes Netz an Holzdraht-Werkstätten den Bayerischen Wald. Viele Menschen lebten von der Herstellung der bis zu sechs Meter langen Stäbe aus Fichten- oder Tannenholz, exportierten sie teils bis nach Übersee. Doch im Laufe des 20. Jahrhunderts und fortschreitender Industrialisierung geriet das Handwerk fast in Vergessenheit. Heute wissen nur noch wenige um das Geheimnis der händischen Herstellung von Holzdraht. Ein Geheimnis, dem Franziska Oslmeier, wissenschaftliche Volontärin im Freilichtmuseum Finsterau, seit zwei Jahren nachgeht - mit großem Erfolg. Sie stieß auf so viele Objekte und Überlieferungen, dass sich das Freilichtmuseum im Frühjahr 2023 prompt entschloss, die Sonderausstellung „Hölzl Steckerl Staberl“ ins Leben zu rufen. Am Donnerstag eröffnete Bezirkstagspräsident und Vorsitzender des Zweckverbands Niederbayerische Freilichtmuseen, Dr. Olaf Heinrich, die besondere Ausstellung über die traditionsreiche Holzdrahtproduktion im Bayerischen Wald.
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