Bad Birnbach

  • Neustrukturierung der Thermalbäder: Prozess beginnt

    Beratungsunternehmen „BrandTrust“ aus Nürnberg und European Campus Rottal-Inn der TH Deggendorf eingebunden
    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (l.) mit dem Geschäftsführer und Managing Partner des Beratungsunternehmens BrandTrust: Jürgen Gietl.  (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (l.) mit dem Geschäftsführer und Managing Partner des Beratungsunternehmens BrandTrust: Jürgen Gietl. (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)
    Erst im Juli hatte sich der Bezirksausschuss für eine strategische Neuausrichtung der Heil- und Thermalbäder in Niederbayern ausgesprochen. Bei seiner Sitzung am Dienstag in Mainkofen wurde nun das Beratungsunternehmen vorgestellt, das als externes Expertenteam den Prozess begleiten wird. Es handelt sich um die Markenstrategieberatung BrandTrust aus Nürnberg, die „für unsere Zielsetzung große Expertise einbringen kann“, wie Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich erklärte. Darüber hinaus konnte man mit der Technischen Hochschule Deggendorf, European Campus Rottal-Inn, einen bedeutsamen weiteren Partner für das Projekt gewinnen, um auch wissenschaftliche Aspekte einfließen zu lassen. Mit ins Projektteam sollen zudem die Thermenleitungen, Leitungen der Kurverwaltungen und Vertreter der Bezirkshauptverwaltung geholt werden.
  • „Touristisch eine glatte Katastrophe“

    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich fordert Neuprüfung der Pläne zu 380-kV-Leitung

    v.li: Bürgermeisterin Dagmar Feicht, RdG-Vorsitzende Alexandra Unertl-Bufler, Christiane Sigl (Arterhof) und Bezirkstagspräsident und ZV-Vorsitzender Dr. Olaf Heinrich.  (Foto: Viktor Gröll)v.li: Bürgermeisterin Dagmar Feicht, RdG-Vorsitzende Alexandra Unertl-Bufler, Christiane Sigl (Arterhof) und Bezirkstagspräsident und ZV-Vorsitzender Dr. Olaf Heinrich. (Foto: Viktor Gröll)
    Die Pläne zum Umbau der 220-kV-Starkstromleitung zu einer 380-kV-Leitung Pirach-Pleinting, vor allem im Teilbereich Bad Birnbach, erhitzen derzeit die Gemüter im „ländlichen Bad“. Am Dienstag fand erneut eine Informationsveranstaltung des „Rings der Gastlichkeit“ dazu statt, wo das Vorhaben, die bestehenden 40 Meter hohen Masten auf 68 Meter zu erhöhen, nochmals vorgestellt wurde.
    Als Vorsitzender der Zweckverbandes Thermalbad Birnbach meldet sich nun auch Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich zu Wort, der sich für eine neue Überprüfung des Baus in der momentan vorliegenden Form ausspricht. Konkret soll im gesamten Teilbereich Bad Birnbach die Prüfung einer Erdverkabelung verbindlich in die Planung mit aufgenommen oder eine Än-derung der Trassenführung vorgenommen werden.
  • „Tragfähiges Konzept mit Verantwortung“

    Zweckverband Thermalbad Birnbach beschließt eine teilweise Öffnung der Saunen – Gleichzeitig Energieeinsparung durch Schließung von vier von 30 Becken

    (Fotos: Bad Birnbach / Rottal Terme)(Fotos: Bad Birnbach / Rottal Terme)
    Mit großer Mehrheit haben die Verbandsräte des Zweckverbands Thermalbad Birnbach bei ihrer Verbandsversammlung am Montagvormittag in Bad Birnbach beschlossen, einige Saunen der Rottal Terme wieder zu öffnen. Diese teilweise Öffnung ist möglich, da gleichzeitig vier von 12 energieintensiven Becken im Außenbereich geschlossen werden. Somit kann dennoch das Ziel, im Sinne der Verantwortung für die Umlagezahler und für die gesamte Gesellschaft in Zeiten der Gasknappheit Energie zu sparen, erreicht werden. Gleichzeitig bleibt das Herzstück des Heilbads und damit auch der Verbandszweck – das Thermalwasser – weiter im Mittelpunkt, skizzierte es Zweckverbandsvorsitzender Dr. Olaf Heinrich.
  • Abschied mit Wehmut und Neuanfang im Bayerischen Heilbäder-Verband

    Ostbayern mischt weiter kräftig mit

    Die Vertreter der ostbayerischen Heilbäder und Kurorte gestalten die Arbeit des Bayerischen Heilbäder-Verbandes in verschiedenen Gremien weiter mit. v.l.: Bad Füssings Bürgermeister Tobias Kurz, Kur- und Tourismusmanagerin von Bad Füssing Daniela Leipelt, Kurdirektor von Bad Kötzting Sepp Barth, Tourismusmanager von Bad Griesbach Dieter Weinzierl, Tourismusmanagerin in Bad Gögging Astrid Rundler, Werkleiterin der Europa Therme Barbara Hasenberger und Leiter der Kurverwaltung in Bad Birnbach Viktor Gröll (Foto: Bayerischer Heilbäderverband)Die Vertreter der ostbayerischen Heilbäder und Kurorte gestalten die Arbeit des Bayerischen Heilbäder-Verbandes in verschiedenen Gremien weiter mit. v.l.: Bad Füssings Bürgermeister Tobias Kurz, Kur- und Tourismusmanagerin von Bad Füssing Daniela Leipelt, Kurdirektor von Bad Kötzting Sepp Barth, Tourismusmanager von Bad Griesbach Dieter Weinzierl, Tourismusmanagerin in Bad Gögging Astrid Rundler, Werkleiterin der Europa Therme Barbara Hasenberger und Leiter der Kurverwaltung in Bad Birnbach Viktor Gröll (Foto: Bayerischer Heilbäderverband)
    Der 75. Bayerische Heilbädertag wird in Ostbayern noch lange in Erinnerung bleiben. Gleich drei „Urgesteine“ und prägende Persönlichkeiten gingen in den Ruhestand. Neuer Vorsitzender des Bayerischen Heilbäder-Verbandes ist ab 1.Oktober 2021 der Landrat von Wunsiedel Peter Berek, sein Stellvertreter ist der Bad Füssinger Bürgermeister Tobias Kurz. Neuer Geschäftsführer ist der Bad Aiblinger Kurdirektor Thomas Jahn. Wieder im Vorstand ist der Kurdirektor von Bad Kötzting Sepp Barth als Beisitzer.
  • Andreas Scheuer, Max Straubinger und Florian Oßner zur aktuellen Situation in den fünf niederbayerischen Heil- und Thermalbädern

    Die aktuelle Situation in den fünf niederbayerischen Heil- und Thermalbädern ruft mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Max Straubinger und Florian Oßner drei Vertreter der CSU-Bundestagsfraktion auf den Plan

    Der Heinrichsturm in Bad Abbach (Foto: br-medienagentur)In einem Schreiben an Ministerpräsident Markus Söder weisen sie auf eine notwendige Aktualisierung der Corona-Politik hin. „Wir müssen den Fokus auf die aktuelle Entwicklung legen“, heißt es in dem Brief. So soll die Risikobewertung künftig nicht mehr alleine von der Inzidenz ausgehen, sondern den ständig steigenden Anteil der geimpften Personen, die aktuelle Situation auf den Intensivstationen und die Entwicklung der Morbiditätsrate berücksichtigen. Eine Lanze brechen die drei Bundespolitiker für die niederbayerischen Heil- und Thermalbäder „und die vielen Tausend Menschen, die dort in ansonsten eher schwach strukturierten Regionen in Lohn und Brot stehen“. Diese fünf Heil- und Thermalbäder im Rottaler Bäderdreieck (Bad Birnbach, Bad Griesbach und Bad Füssing) sowie an der Donau (Bad Abbach und Bad Gögging) hätten im vergangenen Pandemie-Sommer durch ein gemeinsam erarbeitetes Hygienekonzept bewiesen, dass sie auch unter erschwerten Bedingungen wichtige Gesundheitspartner für Tausende von Gästen aus ganz Deutschland seien. „In den fünf Kurmittelhäusern, an denen der Bezirk Niederbayern jeweils mit Mehrheit beteiligt ist, wurden mehr als 600.000 Besucher in den wenigen Monaten der Öffnung registriert“, heißt es weiter. Gründe für eine Nachverfolgung habe es nicht gegeben. Berichte von Ansteckungen in Beherbergungsbetrieben oder den gastronomischen Einrichtungen dieser Kurorte lägen ebenfalls nicht vor. „In den Orten laufen darüber hinaus die Bemühungen auf Hochtouren, die hohen Standards noch weiter zu optimieren. Wir stellen fest: Diese Orte mit ihren Gesundheitseinrichtungen sind keine Pandemietreiber!“, so Scheuer, Straubinger und Oßner im Wortlaut. Die niederbayerischen Thermen sollen künftig in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung als gesundheitsorientierte Kurmittelhäusern in hochprädikatisierten Kurorten gesondert behandelt werden und nicht auf einer Stufe mit Freizeiteinrichtungen stehen, denn: „Die fünf niederbayerischen Heil- und Thermalbäder sind ein verlängerter Arm des Gesundheitswesens. Tausende von Gästen leiden nach vielen Monaten des Lockdowns unter erheblichen Einschränkungen ihrer Lebensqualität, weil die heilsamen Anwendungen durch die medizinisch ausgebildeten Fachkräfte in den Thermalbädern seit Monaten nicht verabreicht werden dürfen, obwohl sichere Konzepte – einhergehend mit einer erheblichen Beschneidung der ansonsten üblichen Besucherkapazitäten – vorliegen“. Auch auf die wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen in der Region weisen Max Straubinger, Andreas Scheuer und Florian Oßner hin, gerade mit Blick auf die Verschärfung der Situation, wenn Südtirol und Österreich für die Besucher wieder offen stehen. „Vor all diesen Hintergründen ist es wichtig, den Bädern mit ihren vorbildlichen Hygienekonzepten und ihren Regionen schnellstmöglich eine Öffnungsperspektive aufzuzeigen“, betonen die Abgeordneten



    Web-Schreibfeder
    Maria Aicher

  • Arbeitskräftemangel in Bayern verschärft sich

    Bayerischer Heilbäder-Verband fordert einen Arbeitsmarkt-Booster

    BHV-Vorsitzender Peter Berek, (Foto: wilmasfriends.de)BHV-Vorsitzender Peter Berek, (Foto: wilmasfriends.de)Der Bayerische Heilbäder-Verband (BHV) hat die Politik in Bund und Land aufgefordert, Initiativen gegen den Arbeitskräftemangel zu ergreifen und bessere Rahmenbedingungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu schaffen. „Die Entwicklung ist besorgniserregend, denn der Mangel an Arbeitskräften bzw. Arbeitsleistung wird sich in Bayern weiter verschärfen“, sagte der BHV-Vorsitzende und Landrat Peter Berek. „Das zeigt eine aktuelle Studie der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft. Demnach wird das Arbeitskräfteangebot im Freistaat bis zum Jahr 2035 um rund 400.000 Personen zurückgehen.“ Der BHV fordert deshalb von der Politik in Bund und Land Initiativen, um eine weitere Verschärfung des Arbeitskräftemangels zu vermeiden „Wir brauchen deshalb dringend einen Arbeitsmarkt-Booster wie einst die Hartz-Reformen, die elementar für den wirtschaftlichen Erfolg Deutschlands waren. Leistung muss sich wieder lohnen.“ Dringend nötig sei unter anderem eine Flexibilisierung des Arbeitsmarktes, die eine Vollbeschäftigung wieder attraktiver mache.
  • Bäderzweckverbände beschließen Rückkehr zum Regelbetrieb

    Saunabereiche öffnen zum 1. Februar

    Rottal Terme Bad Birnbach (Foto: Clemens Mayer)Rottal Terme Bad Birnbach (Foto: Clemens Mayer)
    In den heutigen Verbandsversammlungen haben die Verbandsrätinnen und Verbandsräte der fünf Bäderzweckverbände beschlossen, dass die öffentlichen Thermen Niederbayerns schon zum 1. Februar zum Regelbetrieb zurückkehren. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Verbandsvorsitzender der Bäderzweckverbände der Kaiser-Therme Bad Abbach, Limes-Therme Bad Gögging, Europa Therme Bad Füssing, Wohlfühl-Therme Bad Griesbach und der Rottal Terme Bad Birnbach schlug den Verbandsversammlungen vor, die durch die Energiekrise bedingten Angebotseinschränkungen in den öffentlichen Thermen Niederbayerns aufzuheben. Die Saunabereiche laden beginnend ab dem 1. Februar die Gäste zu Erholung und umfassender Gesundheitsprävention ein. Seit dem 23. Juni 2022 galt die Alarmstufe des „Notfallplans Gas“ der Bundesnetzagentur. In den letzten Wochen zeichnete sich jedoch eine deutliche Entspannung in der Versorgungssicherheit ab.
    „Es freut mich, dass wir in den Bäderzweckverbänden die Rückkehr zum Regelbetrieb beschließen konnten. Im Mittelpunkt unserer Thermen steht das Heilmittel Thermalwasser. Dass das Angebot nun wieder mit geöffneten Saunen abgerundet werden kann ist erfreulich“, so der Zweckverbandsvorsitzende Dr. Olaf Heinrich.
    Details zur Rückkehr in den Regelbetrieb der öffentlichen Thermen Niederbayerns werden auf den jeweiligen Internetseiten der Thermen veröffentlicht.
  • Bayerischer Heilbäder-Verband warnt vor Zahlungsunfähigkeit von Heilbädern und Kurorten

    1. Bayerischer Heilbädertag - erstmals in virtueller Form
    Der kommissarische BHV-Vorsitzende Alois Brundobler (links) und BHV-Geschäftsführer Rudolf Weinberger (Foto: Rosi Raab PR-Agentur)Der kommissarische BHV-Vorsitzende Alois Brundobler (links) und BHV-Geschäftsführer Rudolf Weinberger (Foto: Rosi Raab PR-Agentur)
    Die beiden Lockdowns und Beschränkungen durch Corona haben für die bayerischen Heilbäder und Kurorte dramatische finanzielle Folgen. „Alleine bei den Kur- und Fremdenverkehrsbeiträgen haben wir bisher ein Minus von mindestens 10,4 Millionen Euro. Da sind die Folgen des zweiten Lockdowns noch gar nicht mit eingerechnet“, sagte der kommissarische Vorsitzende des Bayerischen Heilbäder-Verbandes (BHV), Alois Brundobler, in seiner Rede zum 74. Bayerischen Heilbädertag, der erstmals als virtuelle Veranstaltung stattfand. „Die Arbeitsgemeinschaft der südbayerischen Fremdenverkehrsgemeinden und Kur- und Badeorte schätzt den Ausfall beim Kurbeitrag für 2020 auf 13,6 Mio. Euro und den Ausfall beim Fremdenverkehrsbeitrag auf 7,9 Mio. Euro. Das alles ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Wir Heilbäder und Kurorte stehen vor einer weitaus bedrohlicheren Situation als andere Kommunen. Ohne eine zusätzliche staatliche Hilfe geraten wir in existenzielle Nöte. Das wäre verheerend. Mit einer Brutto-Wertschöpfung von 4,5 Milliarden Euro und 100.000 Arbeitsplätzen im ländlichen Raum sind wir ein starker Pfeiler in der Gesundheitswirtschaft und im Tourismus.“
  • Bezirksräte sind sich einig: Saunenschließung sichert Bäderzukunft

    Fraktionsübergreifende Zustimmung zur Saunenschließung der niederbayerischen Heilbäder

    Ziehen an einem Strang: (v. l.) Katrin Landes, Leiterin Heil- und Thermalbäder Bezirk Niederbayern, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Bezirksrat Anton Maller, strategischer Geschäftsführer der niederbayerischen Thermengemeinschaft Franz Altmannsperger, die Bezirksräte Heinrich Schmidt, Johannes Spielbauer, Heinz Pollak, Robert Schregle und Ludwig Waas, Bezirksrätin Hannelore Langwieser und Bezirksrat Michael Deller. (Nicht im Bild: Bezirksrätin Mia Goller und Bezirksrat Alfred Holzner) (Foto: Bezirk Niederbayern)Ziehen an einem Strang: (v. l.) Katrin Landes, Leiterin Heil- und Thermalbäder Bezirk Niederbayern, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Bezirksrat Anton Maller, strategischer Geschäftsführer der niederbayerischen Thermengemeinschaft Franz Altmannsperger, die Bezirksräte Heinrich Schmidt, Johannes Spielbauer, Heinz Pollak, Robert Schregle und Ludwig Waas, Bezirksrätin Hannelore Langwieser und Bezirksrat Michael Deller. (Nicht im Bild: Bezirksrätin Mia Goller und Bezirksrat Alfred Holzner) (Foto: Bezirk Niederbayern)
    Besondere Zeiten fordern Geschlossenheit und Entscheidungen mit Weitblick. Die niederbayerischen Bezirksräte sind sich einig: Nur, wenn in den zweckverbandsgetragenen niederbayerischen Heilbädern die Saunen vorerst geschlossen bleiben, sichert dies die Zukunft der Heilbäder. Zu diesem einhelligen Schluss kamen sämtliche Bezirksräte, die in einem oder mehreren Bädern Verbandsräte sind, kürzlich bei einer Videokonferenz. Diese wurde auf Wunsch der Ausschussgemeinschaft FDP/Bayernpartei und aufgrund der sich ständig ändernden Bedingungen in der Energiekrise auf Einladung des Verbandsvorsitzenden, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, einberufen.
  • Bezirkstagspräsident begrüßt Christian Kampelsberger als neuen Werkleiter der Rottal Terme

    Dr. Heinrich: Freue mich auf weitere gute Zusammenarbeit

    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (v.l.) hieß den neuen Werkleiter der Rottal Terme, Christian Kampelsberger, im Namen des Zweckverbands herzlich willkommen. Der strategische Geschäftsführer, Franz Altmannsperger, freut sich auf die weitere Zusammenarbeit.   (Foto: Huber, Bezirk Niederbayern)Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (v.l.) hieß den neuen Werkleiter der Rottal Terme, Christian Kampelsberger, im Namen des Zweckverbands herzlich willkommen. Der strategische Geschäftsführer, Franz Altmannsperger, freut sich auf die weitere Zusammenarbeit. (Foto: Huber, Bezirk Niederbayern)Für Christian Kampelsberger geht es Schlag auf Schlag. Erst im Dezember 2022 übernahm er die operative Werkleitung der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach. Nun, am Dienstagabend, begrüßte ihn Bezirkstagspräsident und Zweckverbandsvorsitzender Dr. Olaf Heinrich offiziell im Amt als neuen Werkleiter der Rottal Terme in Bad Birnbach. Dafür hatte der Zweckverband Thermalbad Birnbach bereits im Juli vergangenen Jahres die Weichen gestellt.
    Dr. Heinrich: „Wir sind froh, dass wir Christian Kampelsberger Ende letzten Jahres bei den öffentlichen Thermalbädern begrüßen durften. Er ergänzt mit seiner Expertise das Team um den strategischen Geschäftsführer der niederbayerischen Thermengemeinschaft, Franz Altmannsperger, hervorragend.“ Dr. Heinrich freue sich schon auf die weitere Zusammenarbeit und lobte Kampelsberger sogleich für seine bisherige Arbeit bei den Thermalbädern. „Mit Herrn Kampelsberger sind wir an allen Standorten sehr gut besetzt“, so der Dr. Heinrich bei der Begrüßung.
    Christian Kampelsberger ist 49 Jahre alt und Betriebswirtschaftler. „Ich hatte einen guten Einstieg im Führungsteam der Thermengemeinschaft“, so der neue Werkleiter der Rottal Terme. Nun freue er sich auf seine zusätzlichen Aufgaben. Auch wolle er sich gezielt in der strategischen Neuausrichtung der öffentlichen Thermen einbringen. Als Verantwortlicher vor Ort von zwei Thermen wolle er die wachsenden Synergieeffekte nutzen und sich in die weitere erfolgreiche Gestaltung und Profilierung der Thermen einbringen.
    Insgesamt rund 8.600 Quadratmeter an Heil- und Thermalwasserflächen sowie große Therapiebereiche stellt der Bezirk Niederbayern über die fünf Bäderzweckverbände in Bad Füssing, Bad Birnbach, Bad Griesbach, Bad Gögging und Bad Abbach zur Verfügung. Der Bezirk ist an jedem Zweckverband mit 60 Prozent beteiligt. Jedes Heilbad wird vom Zweckverband als Eigenbetrieb geführt.
     
     
     -kh-
  • Bezirkstagspräsident plädiert für Pilotprojekte

    Kurorte brauchen die Chance zu zeigen, dass Konzepte wirken

    Die Teilnehmer der Konferenzschaltung (Foto: Regierungsbezirk Niederbayern)
    In der von Landrat Raimund Kneidinger organisierten Videokonferenz mit Staatsminister Klaus Holetschek plädierte Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich für die Genehmigung von „Pilotprojekten in gut vorbereiteten Kurorten wie Bad Füssing“. „Dass bei steigenden Inzidenzen eine große Vorsicht in der Staatsregierung herrscht, kann ich verstehen. Gleichzeitig muss aber eine Perspektive für die Kurorte geschaffen werden. Dies kann am besten dadurch geschehen, dass einzelne, bestens vorbereitete Orte, die zum Beispiel ein sehr enges Testregime sicherstellen können, beweisen, dass Thermalbäder sicher geöffnet werden können“,so Heinrich. Mit erfolgreichen Pilotprojekten könne dann ein Verfahren für alle Kurorte erprobt werden, an dem sich alle anderen Orte zeitnah orientieren können.

    – eb –

  • Der wissenschaftliche Blick auf die niederbayerischen Thermen

    Expertenrat des ‚European Campus Rottal-Inn‘ zur Neuausrichtung der niederbayerischen Thermalbäder
    (v. l).: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Thomas Klaus, Geschäftsleiter der Bäderzweckverbände, Prof. Waldemar Berg, Tourismusmanagement TH DEG, Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident Gesundheitswissenschaften TH DEG und Campusleitung ECRI, Georg Riedl, ehem. Bürgermeister Pfarrkirchen, Prof. Dr. Marcus Herntrei, Studiengangsleiter Bachelor Tourism Management TH DEG, Dr. Stephanie Greil-Lidl, TH DEG;  (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)(v. l).: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Thomas Klaus, Geschäftsleiter der Bäderzweckverbände, Prof. Waldemar Berg, Tourismusmanagement TH DEG, Prof. Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident Gesundheitswissenschaften TH DEG und Campusleitung ECRI, Georg Riedl, ehem. Bürgermeister Pfarrkirchen, Prof. Dr. Marcus Herntrei, Studiengangsleiter Bachelor Tourism Management TH DEG, Dr. Stephanie Greil-Lidl, TH DEG; (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)
    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich sprach vor kurzem in der Landshuter Bezirksverwaltung gemeinsam mit dem Geschäftsleiter der Bäderzweckverbände Thomas Klaus mit führenden Köpfen des ‚European Campus Rottal-Inn‘ (ECRI) in Pfarrkirchen der Technischen Hochschule (TH) Deggendorf über die geplante Neuausrichtung der niederbayerischen Thermalbäder.
    Prof Dr. Horst Kunhardt, Vizepräsident Gesundheitswissenschaften und Campusleitung ECRI: „Mit unseren Tourismusstudiengängen in Deggendorf und vor allem in Pfarrkirchen mit dem Schwerpunkt Gesundheits- und Medizintourismus sowie den Angeboten an der Fakultät Angewandte Gesundheitswissenschaften mit den Schwerpunkten Gesundheitsförderung und Prävention sowie Betriebliches Gesundheitsmanagement greifen wir genau die Themen auf, die bei einer Neuausrichtung in Zukunft eine Rolle spielen werden“. „Wir haben bereits eine Reihe von Gesprächen geführt, um neue Schwerpunkte und Strategien für die Thermalbäder auszuarbeiten“, so Dr. Heinrich. „Jedoch ist die wissenschaftliche Expertise der TH Deggendorf und des ECRI von großem Wert, um einen neuen, erfolgreichen Weg für die Bäder einzuschlagen. Als einen Schritt in diese Richtung wird der Bezirk zeitnah ein Fachbüro damit beauftragen, sich mit der künftigen Marktpositionierung der Thermen zu befassen. Denn nur mit höheren Besucherzahlen und verbesserter Rentabilität können wir die Zukunft aller fünf Bäder, an denen der Bezirk Niederbayern beteiligt ist, sichern.“
  • Die Thermen dürfen auch bei Gasmangellage nicht geschlossen werden

    Auf Einladung der SPD-Bezirkstagsfraktion kamen die stellvertretende Bezirkstagspräsidentin und Landrätin von Regen, Rita Röhrl, Fraktionschef Andreas Winterer, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und MdB Johannes Schätzl zu einer Videokonferenz zusammen.
    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Rita Röhrl, Bezirksrat Andreas Winterer, MdB Johannes Schätzl (von links oben) (Foto: Bezirk Niederbayern)Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, stellvertretende Bezirkstagspräsidentin Rita Röhrl, Bezirksrat Andreas Winterer, MdB Johannes Schätzl (von links oben) (Foto: Bezirk Niederbayern)
    Dabei wurde beraten, welche Wege es geben kann, um den Katastrophenfall zu vermeiden: Aktuell sieht die Bundesnetzagentur vor, dass die niederbayerischen Thermalbäder im Falle der „Notfallstufe“ keinerlei Gas mehr erhalten. Dies würde die gesamte Region massiv treffen und auch zu Schäden an der Bäderinfrastruktur führen. „Wir haben parteiübergreifend entschieden, dass wir mit dem Herunterfahren der Saunen in unseren Thermalbädern einen Beitrag zur notwendigen Einsparung leisten. Dies war und ist richtig“, so die weitere Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten Rita Röhrl. Die aktuell laufende Debatte über eine mögliche Schließung von Außenbecken, die bei niedrigen Temperaturen ganz besonders viel Gas benötigen bzw. verbrauchen, hielten alle Anwesenden für sinnvoll. MdB Schätzl sagte zu, als Mitglied des Beirats der Bundesnetzagentur die Hinweise des Bezirks nach Berlin zu tragen. „Insbesondere die Zulassung des Thermalwassers als Heilmittel und die vielen Gäste, die aus therapeutischen Zwecken die Bäder besuchen, sind Argumente, die in Berlin erneut eindringlich kommuniziert werden müssen“, so der Bundestagsabgeordnete.
    - eb –
  • Digitale Kundgebung „Sicherer Urlaub mit Abstand“

    (Foto: Bezirk Niederbayern)(Foto: Bezirk Niederbayern)Bezirkstagsvizepräsident setzt sich für Wiederöffnung der Heil- und Thermalbäder in Niederbayern ein

    Die Forderungen nach der Wiederöffnung der niederbayerischen Heil- und Thermalbäder intensivieren sich. So gab es in den vergangenen Wochen zahlreiche Äußerungen der Politik, Verbände und der Bäderverantwortlichen. Ein besonders eindrucksvolles Ereignis fand letzten Freitag in Bad Birnbach statt. Bei der Kundgebung im Artrium wurden in zahlreichenden Statements schlagkräftige Argumente zur Thermen- und Kurortöffnung auf den Punkt gebracht.
    Nach dem die fünf Thermen in Bad Abbach, Bad Birnbach, Bad Füssing, Bad Gögging und Bad Griesbach, an welchem der Bezirk über Zweckverbände zu je 60 Prozent beteiligt ist, bereits in den Startlöchern stehen und sich auch Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich unter anderem mit einem Schreiben an die bayerische Staatskanzlei für die Wiederöffnung der Bäder einsetzt, verleiht Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl den Forderungen in seinem Statement auf der Kundgebung Nachdruck. Die Heilbäder in Bayern erzielen mit rund 100.000 Beschäftigten eine Umsatzleistung von 4,5 Milliarden Euro, rund 20.000 Menschen sind in Niederbayern unmittelbar in und für die Kurorte tätig. Damit sind die Bäder ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region. Noch bedeutender allerdings ist die Funktion der Thermen im Gesundheitsbereich. „Unsere Heil- und Thermalbäder sind ein Garant für die Gesundheit, viele Menschen erfahren Linderung und Heilung, gerade auch im psychischen Bereich“, so Pröckl. Doch genau diese Möglichkeiten der Prävention und Kuration können derzeit wegen der Schließung nicht genutzt werden. „Das ist der Unterschied zu vielen anderen Wirtschaftszweigen. Die Bäder sind Teil des Gesundheitssystems und müssen von der Politik mitsamt der weiteren Angebote vor Ort in ihrer Bedeutung hervorgehoben und bei den Schritten zur Lockerung schnell berücksichtigt werden“, plädierte der Bezirkstagsvizepräsident.
    Die digitale Kundgebung kann jederzeit unter www.badbirnbach.de/live aufgerufen werden.

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  • Druck auf die Planung der neuen 380-kV-Leitung

    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich bittet um Neuprüfung der Pläne zur 380-kV-Leitung

    Auch Landrat Michael Fahmüller, Bezirksrätin Mia Goller, RdG-Vorsitzende Alexandra Unertl-Bufler, Leiterin der Rottal Terme Josefine Kohlmeier, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, Bezirksrat Michael Deller und Bürgermeisterin Dagmar Feicht (v. l.:) fordern, dass Alternativen zu den neuen, 68 Meter hohen Masten geprüft werden.  (Foto: Viktor Gröll)Auch Landrat Michael Fahmüller, Bezirksrätin Mia Goller, RdG-Vorsitzende Alexandra Unertl-Bufler, Leiterin der Rottal Terme Josefine Kohlmeier, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, Bezirksrat Michael Deller und Bürgermeisterin Dagmar Feicht (v. l.:) fordern, dass Alternativen zu den neuen, 68 Meter hohen Masten geprüft werden. (Foto: Viktor Gröll)
    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich nahm als Vorsitzender des Zweckverbandes Thermalbad Birnbach am Beteiligungsverfahren zur Planung der 380-kV-Leitung im Raum Bad Birnbach teil. In einem Schreiben informierte er außerdem die aus Niederbayern stammenden Abgeordneten des Bayerischen Landtags und des Bundestags über die Bedenken der Betroffenen vor Ort. Damit kam er dem einstimmigen Beschluss des Bau- und Werksausschusses des Zweckverbandes Thermalbad Birnbach nach, der vor rund einer Woche in seiner Sitzung unter Vorsitz von Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl gefasst wurde. Heinrich bat in seinem Schreiben darum, die Prüfung einer Erdverkabelung oder eine Änderung der Trassenführung im Teilbereich Bad Birnbach in die Planung aufzunehmen.
  • Ein Abschied, der schwerfällt

    Thermenleitung der Rottal Terme beendet aktiven Dienst

    Der Zweckverband sagt herzlichen Dank (im Bild v. l.): Strategischer Geschäftsführer Franz Altmannsperger, Bürgermeisterin Dagmar Feicht, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, die verabschiedete Thermenleitung Josefine Kohlmeier, stellv. Landrätin Edeltraud Plattner und die Zweckverbandsgeschäftsleiterin Katrin Landes.  (Foto: Asbeck)Der Zweckverband sagt herzlichen Dank (im Bild v. l.): Strategischer Geschäftsführer Franz Altmannsperger, Bürgermeisterin Dagmar Feicht, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, die verabschiedete Thermenleitung Josefine Kohlmeier, stellv. Landrätin Edeltraud Plattner und die Zweckverbandsgeschäftsleiterin Katrin Landes. (Foto: Asbeck)
    Mit einem weinenden und lachenden Auge kamen die Verantwortlichen der Rottal Terme Bad Birnbach und des Zweckverbands Thermalbad Birnbach zusammen. Die Freude war ganz auf der Seite der ausscheidenden Werkleitung Josefine Kohlmeier. Schließlich beginnt nun der zweite Teil der Altersteilzeit: die Freistellungsphase. „Der Zweckverband muss mit dem Beginn der Freistellungsphase von Josefine Kohlmeier auf viel Erfahrung und tatkräftiges Engagement für die Rottal Terme verzichten“, so Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, welcher auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Bau- und Werkausschusses Zweckverband Thermalbad Birnbach an der Verabschiedung der Thermenchefin teilnahm.
  • Eine neue Strategie für die fünf Heil- und Thermalbäder in Niederbayern

    Bezirksausschuss beschließt Erarbeitung einer Neukonzeption
    Die Europa Therme Bad Füssing (Foto : Europa Therme Bad Füssing)Die Europa Therme Bad Füssing (Foto : Europa Therme Bad Füssing)
    Insgesamt mehr als 8.600 Quadratmeter Heil- und Thermalwasserflächen sowie hervorragende Therapiebereiche stellt der Bezirk Niederbayern über die fünf Bäderzweckverbände in der Europa Therme Bad Füssing, der Rottal Terme Bad Birnbach, der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach, der Limes-Therme Bad Gögging und der Kaiser-Therme Bad Abbach zur Verfügung. Die Thermen werden von den Zweckverbänden, an denen der Bezirk mit 60 Prozent beteiligt ist, die jeweiligen Landkreise und Städte/Gemeinden anteilig, als Eigenbetriebe geführt.
  • Erfolgreicher Start der niederbayerischen Thermen

    Erste Zwischenbilanz: reibungsloser Betrieb seit der Wiedereröffnung dank konsequenter Hygienekonzepte und verantwortungsvollem Verhalten der Badegäste
    Thermensee in der Sauna-Erlebniswelt im Vitarium (Foto: Rottal Terme/Clemens Mayer)Thermensee in der Sauna-Erlebniswelt im Vitarium (Foto: Rottal Terme/Clemens Mayer)
    Am 8. Juni fand die lang ersehnte Wiedereröffnung der Thermalbäder in Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach statt – zunächst nur in den Außenbereichen. Seit dem 22. Juni sind dort auch die Innenbecken für Gäste zugänglich. Wenig später begrüßte die Limes-Therme in Bad Gögging die ersten Badegäste im Außenbereich – am 1. Juli folgt der Innenbereich.
    Voraussetzung für die schrittweise Öffnung war und ist die Einhaltung strikter Hygienekonzepte. Da dies durch Sanierungsarbeiten in der Bad Abbacher Kaiser-Therme bis dato nicht möglich war, konnten die Badebereiche bisher nicht geöffnet werden. Mittlerweile aber lässt es der Baufortschritt zu, dass die Öffnung für den 13. Juli anvisiert wird.
  • Erfreuliche Entwicklung

    Beendung der Angebotseinschränkungen in den öffentlichen Thermen Niederbayerns

    Bald wieder im Vollbetrieb – die öffentlichen Thermen Niederbayerns Im Bild: Außenbereich Wohlfühl-Therme Bad Griesbach (Foto: Wohlfühl-Therme Bad Griesbach)Bald wieder im Vollbetrieb – die öffentlichen Thermen Niederbayerns Im Bild: Außenbereich Wohlfühl-Therme Bad Griesbach (Foto: Wohlfühl-Therme Bad Griesbach)
    Seit dem 23. Juni 2022 gilt die Alarmstufe des „Notfallplans Gas“ der Bundesnetzagentur. Doch nun zeichnet sich eine deutliche Entspannung in der Versorgungssicherheit ab. Nicht zuletzt der Präsident der Bundesnetzagentur selbst gibt für diesen Winter Entwarnung. „Die gravierende Änderung der Rahmenbedingungen und Bewertung der wichtigsten Indikatoren ermöglichen uns eine schnelle Rückkehr zum Regelbetrieb“, freut sich der Verbandsvorsitzende der Bäderzweckverbände und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich. Bereits am Freitag, den 20. Januar 2023 sollen in den anberaumten Verbandsversammlungen entsprechende Beschlüsse gefasst werden. Der Verbandsvorsitzende der Bäderzweckverbände der Kaiser-Therme Bad Abbach, Limes-Therme Bad Gögging, Europa Therme Bad Füssing, Wohlfühl-Therme Bad Griesbach und der Rottal Terme Bad Birnbach schlägt vor, die durch die Energiekrise bedingten Angebotseinschränkungen in den öffentlichen Thermen Niederbayerns schnellstmöglich aufzuheben. „Es tut gut, nach einem halben Jahr im intensiven und für alle kräftezehrenden Krisenmodus, in den Regelbetrieb zurück zu finden und sich ganz auf das gesundheits- und erholungsspendende Angebot für die Gäste konzentrieren zu können“, so der strategische Geschäftsführer der Thermengemeinschaft, Franz Altmannsperger. Auch im Jahr 2023 steht die weitere Umsetzung der strategischen Neuausrichtung der niederbayerischen Thermengemeinschaft ganz im Mittelpunkt der Aktivitäten.
     
     -kl-
  • Erste Gespräche zur Neukonzeption der niederbayerischen Thermalbäder

    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich lud zum Gespräch mit der AOK Bayern
    v.l.: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Thomas Klaus, Geschäftsleiter der Bäder-Zweckverbände, Petra Grießbauer, AOK Bayern, und Ralf Flatau, Werkleiter der Kaiser-Therme (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)v.l.: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Thomas Klaus, Geschäftsleiter der Bäder-Zweckverbände, Petra Grießbauer, AOK Bayern, und Ralf Flatau, Werkleiter der Kaiser-Therme (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)
    Die fünf niederbayerischen Heil- und Thermalbäder, an denen der Bezirk Niederbayern mehrheitlich über Zweckverbände beteiligt ist, brauchen eine zukunftsfähige Neukonzeption, um rentabel zu wirtschaften, ihre eigene Existenz zu sichern und somit viele Arbeitsplätze, die an den Kurorten Bad Füssing, Bad Birnbach, Bad Griesbach, Bad Gögging und Bad Abbach mit den Thermalbädern verknüpft sind. Dies stellte der Bezirksausschuss bereits im Juli einstimmig fest. Nun führte Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich ein erstes Gespräch mit einer großen gesetzlichen Krankenversicherung, der AOK Bayern. Weitere Gespräche mit Versicherungsträgern und Experten aus der Wissenschaft sollen folgen. Ziel ist es, Kooperationspartner zu finden, durch die die Angebotspalette der niederbayerischen Bäder passend zu den Bedürfnissen der Versicherten erweitert bzw. verändert werden soll. Neben den bereits erschlossenen Zielgruppen der älteren Menschen und einer Wellness-orientierten Klientel, sollen neue Personenkreise erschlossen werden, um eine höhere Auslastung der Bäder zu erreichen.
  • Frank Oette ist neuer Geschäftsführer des Bayerischen Heilbäder-Verbandes

    Verband gründet eigene GmbH zur Vermarktung

    Der neue BHV-Geschäftsführer Frank Oette (rechts) und der BHVVorsitzende Peter Berek. (Foto: BHV)Der neue BHV-Geschäftsführer Frank Oette (rechts) und der BHVVorsitzende Peter Berek. (Foto: BHV)Der Bayerische Heilbäder-Verband (BHV) hat ab 1. November 2023 erstmals einen hauptamtlichen Geschäftsführer. Der Vorstand des Verbandes
    entschied sich für Frank Oette, der zuletzt als Stadtmarketing-Geschäftsführer in Weißenburg in Bayern tätig war. Der 50jährige Diplom-Geograph stammt ursprünglich aus Rheinland-Pfalz und bringt 25 Jahre Erfahrungen im Tourismus mit. Seine beruflichen Stationen waren unter anderem in den Bundesländern Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mit ihren Heilbädern Bad Neuenahr-Ahrweiler und Bad Bergzabern sowie im Staatsbad Bad Oeynhausen, außerdem im bayerischen Ruhpolding. „Unsere Entscheidung für Frank Oette ist uns leichtgefallen, denn wir kennen seine Kompetenz und seine Qualitäten seit langem“, betont der BHV-Vorsitzende, Landrat Peter Berek.
  • Frohe Kunde aus Brüssel

    Europäische Kommission hat keine Bedenken gegen die Umlagefinanzierung von vier öffentlichen Heilbädern im Bezirk

    Bezirk Niederbayern (Grafik: Bezirk Niederbayern)Die öffentlichen Heil- und Thermalbäder im Bezirk Niederbayern in Bad Füssing, Bad Griesbach, Bad Birnbach, Bad Abbach und Bad Gögging, sind nach den Beschränkungen durch die Corona-Pandemie in den letzten drei Jahren nun seit dem 1. Februar 2023 wieder in den Regelbetrieb zurückgekehrt, berichtet der strategische Geschäftsführer, Franz Altmannsperger. Altmannsperger ist seit einem Jahr im Amt und kann auf ein intensives und arbeitsreiches Jahr zurückschauen. Im Mittelpunkt standen der Prozess der strategischen Neuausrichtung der Bäder und die Energiekrise mit der sich daraus ergebenden Notwendigkeit für erhebliche Einsparungen. Auch wenn die äußeren Umstände aufgrund der durch den Ukraine-Krieg verursachten Energiekrise nicht gerade optimal sind, blicken die Geschäftsführungen der Bäder durchaus optimistisch in die Zukunft, sagt Franz Altmannsperger.
  • Gaslieferstopp kann Ende der Heilbäder bedeuten

    Bezirkstagspräsident Heinrich: „Heilbäder sind keine Freizeiteinrichtungen“ – Erzwungene Schließung der Thermen könnte zu großen Schäden führen

    Die Limes-Therme in Bad Gögging würde wie alle fünf Bäder der niederbayerischen Thermengemeinschaft bei einem Gaslieferstopp vor existenzielle Herausforderungen gestellt werden. (Foto: Limes-Therme)Die Limes-Therme in Bad Gögging würde wie alle fünf Bäder der niederbayerischen Thermengemeinschaft bei einem Gaslieferstopp vor existenzielle Herausforderungen gestellt werden. (Foto: Limes-Therme)
    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich ist entsetzt. Die Bundesnetzagentur hat die niederbayerischen Heil- und Thermalbäder als „Freizeiteinrichtungen“ eingestuft. Das würde bedeuten, dass die Europa Therme, die Wohlfühl-Therme, die Rottal Terme, die Limes- und die Kaiser-Therme bei einer Gasmangellage nicht mehr mit Gas versorgt werden würden und die Technik komplett heruntergefahren werden müsste. Dies könnte gravierende Folgen haben und zur existentiellen Frage für die Einrichtungen werden. Denn wenn die Technik komplett lahmliegt, dann könnte dies im drastischsten Falle das Ende der Thermen bedeuten, wenn dadurch große Schäden entstehen, warnte der Verbandsvorsitzende aller Bäderzweckverbände, an denen der Bezirk Niederbayern zu jeweils 60 Prozent beteiligt ist.
    „Unsere Heilbäder sind keine Spaßbäder. Sie sind ein wichtiger Baustein zur Gesundheitsprophylaxe für die Menschen in der Region und im Gesundheitstourismus. Wir brauchen sie auch in der Zukunft dringend“, so Heinrichs Reaktion. „Wir sehen absolut die Notwendigkeit, in dieser besonderen Situation so viel Gas wie möglich einsparen zu müssen. Deshalb haben wir sofort mit der Schließung aller Saunen- und Dampfbäder reagiert um mit der so eingesparten Energie unsere Kernkompetenz, die Therapie im Arzneimittel Heilwasser, so lange wie möglich aufrecht zu halten. Auf eine Mindestgasmenge von 25 Prozent der bisherigen Energie bei Schließung können wir jedoch auf keinen Fall verzichten, ohne die Zukunft unserer Einrichtungen aufs Spiel zu setzen.“
    Hintergrund ist die Anfrage bei der Bundesnetzagentur, die Thermalbäder in den sogenannten „lebenswichtigen Bedarf“ aufzunehmen und somit auch bei Gasmangellage mit Gas zu versorgen. „Wir sehen die Zuordnung unserer Heilbäder zu dem geschützten Kundenkreis nach Energiewirtschaftsgesetz als gegeben“, fasst der strategische Geschäftsführer Franz Altmannsperger die schlagkräftigen Argumente zusammen: Das Thermalwasser sei in allen fünf Thermen als Heilmittel deklariert und wird für therapeutische Zwecke verabreicht. Auch sind die fünf Kurmittelhäuser zur Abrechnung mit Versicherungsträgern, wie den gesetzlichen Krankenkassen, berechtig und bieten neben Bade- und Kompaktkuren eine Vielzahl von Präventionsangeboten i. S. d. §20 SBG V an. „Im rechtlichen Rahmen der Corona-Pandemie wurden die Thermen dem Gesundheitsbereich zugeordnet und mit hohen Hygiene- und Schutzmaßnahmen belegt. Auch gilt für die Thermenbeschäftigten weiterhin die einrichtungsbezogene Impfpflicht wie z. B. bei Krankenhäusern.“, ergänzt Altmannsperger außerdem.
    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich sieht dies mit größter Besorgnis, gestützt durch die Fakten, die das neue Referat Heil- und Thermalbäder liefert. Er schlägt Alarm. Ihm geht es darum, den Menschen in der Zukunft die wichtige Möglichkeit zu bieten, etwas für ihre Gesundheit zu tun, auch, wenn im Winter vielleicht eine Schließung notwendig sein sollte. „Ein vollständiger Lieferstopp von Erdgas, insbesondere über die Heizperiode hinweg, würde bei allen fünf Thermen zu extremen Schäden der Becken, der Technik und der Gebäude führen. Nur mit enormen Kosten könnten diese Schäden wieder beseitigt werden. Eine Finanzierbarkeit dieser Aufwendungen ist nach heutigem Stand mehr als unsicher und würde eine Wiedereröffnung dieser Gesundheitseinrichtungen in Frage stellen.“ Dies teilte er dem Bundeswirtschaftsminister, der Bundesnetzagentur und niederbayerischen Bundestagsabgeordneten in einem Schreiben mit und bat um tatkräftige Unterstützung.
    Erneuerbare Energien reichten kurz- und mittelfristig nicht aus und regenerative Energiequellen seien so schnell nicht realisierbar. Jedes Bad habe einen anderen, wichtigen Schwerpunkt zur Prävention und sei unverzichtbar für die Region und den Gesundheitstourismus.
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  • Gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft

    Projektgruppe stellt Strategie für die Neuausrichtung der Heil- und Thermalbäder in Niederbayern vor

    v.l.: Tobias Kurz, Bürgermeister Bad Füssing, Jürgen Gietl, Geschäftsführer Brand Trust, Ralf Flatau, Werkleiter Kaiser-Therme, Barbara Hasenberger, Werkleiterin Europa Therme, Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer, European Campus Rottal-Inn, Tanja Reiter, stv. Werkleiterin Limes-Therme, Franz Bauer, Werkleiter Limes-Therme, Katrin Landes, Bezirk Niederbayern, Viktor Gröll, Kurdirektor Bad Birnbach, Josefine Kohlmeier, Werkleiterin Rottal Terme, Dieter Weinzierl, Tourismusdirektor Bad Griesbach, und Franz Altmannsperger, Werkleiter Wohlfühl-Therme  (Foto: Wagner/Pfarrkirchen)v.l.: Tobias Kurz, Bürgermeister Bad Füssing, Jürgen Gietl, Geschäftsführer Brand Trust, Ralf Flatau, Werkleiter Kaiser-Therme, Barbara Hasenberger, Werkleiterin Europa Therme, Prof. Dr. Georg Christian Steckenbauer, European Campus Rottal-Inn, Tanja Reiter, stv. Werkleiterin Limes-Therme, Franz Bauer, Werkleiter Limes-Therme, Katrin Landes, Bezirk Niederbayern, Viktor Gröll, Kurdirektor Bad Birnbach, Josefine Kohlmeier, Werkleiterin Rottal Terme, Dieter Weinzierl, Tourismusdirektor Bad Griesbach, und Franz Altmannsperger, Werkleiter Wohlfühl-Therme (Foto: Wagner/Pfarrkirchen)
    Die fünf niederbayerischen Heil- und Thermalbäder in Bad Abbach, Bad Birnbach, Bad Füssing, Bad Gögging und Bad Griesbach brauchen eine strategische Neuausrichtung, um sich auch in Zukunft erfolgreich zu behaupten. Die Träger der Thermen – der Bezirkstag von Niederbayern, die Landkreise Kelheim, Passau und Rottal-Inn und die Gemeinden Bad Abbach, Bad Birnbach, Bad Füssing, Bad Gögging und Bad Griesbach – stellten bereits vor etwa einem Jahr die Weichen, um ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. Dazu wurde ein 15-köpfiges Projektteam ins Leben gerufen, bestehend aus den Werkleitungen der Bäder, den Tourismusverantwortlichen der Kurorte, dem Bezirk Niederbayern, der Technischen Hochschule Deggendorf – European Campus Rottal-Inn, dem stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Bürgermeister Tobias Kurz und der beauftragten Agentur BrandTrust, Nürnberg. Nun präsentierte das Projektteam als Resultat seiner zahlreichen Treffen, die seit Dezember 2020 stattgefunden haben, die ausgearbeitete Strategie für die künftige Ausrichtung der Bäder.

  • Geschäftsleiter der niederbayerischen Bäderzweckverbände verabschiedet

    Josef Fröschl und Thomas Klaus als Geschäftsleiter der fünf niederbayerischen Bäderzweckverbände in den Ruhestand verabschiedet

    v.l.: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Thomas Klaus und Josef Fröschl (Foto: Bezirk Niederbayern, Dörner)v.l.: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Thomas Klaus und Josef Fröschl (Foto: Bezirk Niederbayern, Dörner)
    Im Rahmen der Verbandsversammlungen der niederbayerischen Bäderzweckverbände verabschiedete der Vorsitzende des Gremiums, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, die Geschäftsleiter Josef Fröschl und Thomas Klaus in den Ruhestand und würdigte ihre jahrzehntelangen Leistungen zugunsten der Heil- und Thermalbäder und deren Standorte.
  • Gesunde und erholsame Aussichten

    Erste Schritte in der Umsetzung der strategischen Neuausrichtung der niederbayerischen Heil- und Thermalbäder

    v. l.: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Katrin Landes, Leiterin Referat Heil- und Thermalbäder, und Franz Altmannsperger, strategischer Geschäftsführer;  (Foto: Bezirk Niederbayern, Dörner)v. l.: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Katrin Landes, Leiterin Referat Heil- und Thermalbäder, und Franz Altmannsperger, strategischer Geschäftsführer; (Foto: Bezirk Niederbayern, Dörner)
    In den Verbandsversammlungen der Bäderzweckverbände Bad Abbach, Bad Gögging, Bad Birnbach, Bad Griesbach und Bad Füssing vergangenen Montag und Dienstag wurden die nächsten Weichen zur strategischen Neuausrichtung der niederbayerischen Thermen gestellt. Das im Juli 2020 von Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich initiierte Projekt ging bereits im September 2021 in die Umsetzungsphase. „Bis jetzt sehen wir einen stetig wachsenden und beeindruckenden Zusammenhalt und Willen zur intensiveren Zusammenarbeit – innerhalb der Thermen, Orte und Politik“, so Heinrich, der zugleich Verbandsvorsitzender aller fünf Bäderzweckverbände ist.
  • Hoffen auf bessere Zeiten nach Corona

    Beirat des Bayerischen Golf- und Thermenlandes tagt online
    Die Auswirkungen der Corona-Pandemie schlagen sich enorm in den Zahlen des Bayerischen Golf- und Thermenlandes nieder, dessen Beirat am Dienstag per Videokonferenz tagte. Im Zeitraum von März bis Juli 2020 belief sich der Verlust im Zuge der Betriebs- und Thermenschließungen auf knapp 450 Millionen Euro, wie Alexander von Poschinger, Marketingleiter des Bayerischen Golf- und Thermenlandes, den Beiratsmitgliedern erörterte.
    Er ging rückblickend auf die Vielzahl an Marketingmaßnahmen ein, die während der Krise vor allem im Onlinebereich stattgefunden hatten. Dadurch war es geglückt, dass sich die Zahlen im Juli und August wieder etwas erholen konnten. Auch zeigte er anhand einer Studie auf, wie sehr gerade der Einzelhandel von den Tagesgästen in der Region profitiert. Eine Bruttowertschöpfung in Höhe von 1,7 Milliarden jährlich entfällt auf das Bayerische Golf- und Thermenland. Etwa die Hälfte davon geht an das Gastgewerbe, zu je einem Viertel profitieren Einzelhandel und der Dienstleistungssektor. Bis Februar rechnet der Marketingleiter für den Tourismus noch mit „düsteren Monaten“, hofft jedoch, genau wie der gesamte Beirat, dass sich gerade auch durch die schnelle Entwicklung in Sachen Impfstoff, die Situation danach verbessert. Positiv zu werten während der Krise waren die vielen Anfragen von Pressevertretern nach Ausflugstipps in der Region. „Hier konnten wir aus den Vollen schöpfen“, so von Poschinger, der sich freute, dass damit viele werbewirksame Veröffentlichungen erschienen, die keine Kosten verursachten.
    Das Thema Radfahren hat eine wachsende Bedeutung für die touristische Entwicklung der Region. (Foto: Archiv Tourismusverband Ostbayern)Das Thema Radfahren hat eine wachsende Bedeutung für die touristische Entwicklung der Region. (Foto: Archiv Tourismusverband Ostbayern)
  • In der Krise mit einer Stimme sprechen

    Bezirk Niederbayern und Johannesbad Gruppe wollen sich gemeinsam für Heilbäder stark machen
    Trafen sich in Freyung, um über gemeinsame Anliegen in Sachen Heilbäder zu sprechen (v. l.): Josef Fröschl, Direktor der Bezirksverwaltung, Thomas Klaus, Leiter des Referats für Finanzen und Beteiligungen des Bezirks, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Dr. Johannes Zwick, Aufsichtsratsvorsitzender und ärztlicher Direktor der Johannesbad Gruppe sowie CFO Werner Weißenberger. (Foto: Lang/Bezirk Niederbayern)Trafen sich in Freyung, um über gemeinsame Anliegen in Sachen Heilbäder zu sprechen (v. l.): Josef Fröschl, Direktor der Bezirksverwaltung, Thomas Klaus, Leiter des Referats für Finanzen und Beteiligungen des Bezirks, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Dr. Johannes Zwick, Aufsichtsratsvorsitzender und ärztlicher Direktor der Johannesbad Gruppe sowie CFO Werner Weißenberger. (Foto: Lang/Bezirk Niederbayern)
    Die Corona-Krise trifft alle Heilbäder gleichermaßen hart, doch aus der Not können auch Chancen entstehen – sogar für zwei, die sonst als Mitbewerber auf dem Markt tätig sind. Die Johannesbad Gruppe, die in Bad Füssing eine Therme und eine Fachklinik betreibt, war deshalb, vertreten durch ihren Aufsichtsratsvorsitzenden und ärztlichen Direktor Dr. Johannes Zwick und CFO (Chief Financial Officer) Werner Weißenberger, zu einem Gespräch in Freyung. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, der als Vorsitzender die Zweckverbände Niederbayerische Thermalbäder vertritt, begrüßte diesen Vorstoß, da der Bezirk sich derzeit intensiv mit der Neuausrichtung der fünf Heilbäder befasst, die er gemeinsam mit den jeweiligen Gemeinden und Landkreisen zu 60 Prozent mitfinanziert – mit Ausnahme der Europatherme Bad Füssing, in die seit Jahrzehnten keine Umlagegelder fließen.
  • Krankheitssymptome checken – Arzt finden!

    Bayerischer Heilbäder-Verband digitalisiert das Gesundheitswesen

    Die beteiligten Partner der Digitalisierungs-Projekte mit dem Bayerischen Gesundheitsminister – von links: Dr. Andreas Keck, keck-medical; Thomas Jahn, Geschäftführer Bayerischer Heilbäderverband, Gesundheitsminister Klaus Holetschek; Marc Isop, COO Onlim GmbH; Mag. Jörg Weise Head of Business Development DACH Infermedica (Foto: Bayerischer Heilbäderverband)Die beteiligten Partner der Digitalisierungs-Projekte mit dem Bayerischen Gesundheitsminister – von links: Dr. Andreas Keck, keck-medical; Thomas Jahn, Geschäftführer Bayerischer Heilbäderverband, Gesundheitsminister Klaus Holetschek; Marc Isop, COO Onlim GmbH; Mag. Jörg Weise Head of Business Development DACH Infermedica (Foto: Bayerischer Heilbäderverband)
    Plötzlich Schmerzen im Bauch oder in der Schulter – was tun? 3 von 4 Menschen suchen erst mal Hilfe im Internet – „Dr. Google“ soll helfen.
    Andererseits klagen viele Notaufnahmen in Krankenhäusern über Patienten, die bei ihrem Hausarzt oder einem Facharzt besser aufgehoben wären. Der Bayerische Heilbäder-Verband (BHV) bietet jetzt die richtige Hilfe. Mit dem „Symptom-Checker“ auf der Homepage „www.gesundes-bayern.de“ kann jeder, der unter Schmerzen leidet, seine Beschwerden online analysieren lassen. Nach einer umfangreichen Abfrage von Art, Dauer und einer genauen Beschreibung der Beschwerden erhält man eine Empfehlung, ob man besser einen Arzt aufsuchen sollte. Und nicht nur das: Dank des „Gesundheitsfinders“ und eines Chatbots kann er auch gleich den geeigneten Spezialisten in seiner Region finden. Das Projekt wurde kürzlich bei einer Veranstaltung, die gemeinsam mit dem bayerischen Gesundheitsminister Klaus Holetschek stattfand, in Bad Endorf vorgestellt. Möglich wurde es durch eine finanzielle Förderung durch das Bayerische Wirtschaftsministerium.
  • Kurorte appellieren an ‚Urlaub Dahoam‘

    Im Zuge ihrer Sommertour informierten sich die drei SPD-Abgeordneten Ruth Müller, Rita Hagl-Kehl und Christian Flisek bei einem Arbeitsfrühstück darüber, wie es um die Kurorte Bad Griesbach, Bad Birnbach und Bad Füssing in Zeiten der Corona-Pandemie bestellt ist.
    Arbeitsfrühstück Bad Griesbach: v.l.: Ruth Müller, Christian Flisek und Rita Hagl-Kehl (Foto: SPD-Niederbayern)
    In Bad Griesbach seien die Anfänge von Corona schlimm gewesen, aber nun ginge es schrittweise bergauf, meint die Regionaldirektorin des Quellness Golf Resorts, Irene Mayer-Jobst. Der Lockdown und die damit einhergehenden Einschränkungen des normalen Lebens sorgten für tiefe Einschnitte der Hotel- und Tourismusbranche. Fast hundert Tage musste das Fünf-Sterne-Hotel Maximilian seine Türen geschlossen halten und konnte erst nach 99 Tagen wieder öffnen. Der Fürstenhof beherbergte 70 Tage lang keine Gäste und das Ludwig hat bis heute seinen Betrieb nicht mehr aufgenommen. Die Geschäfte liefen im Juli langsam wieder an. Eine Tatsache, die nach dem Wegfall von 50.000 Buchungen dringend erforderlich ist. Nur aufgrund der Kurzarbeit konnten 90 Mitarbeiter vor der Arbeitslosigkeit bewahrt werden. Trotz finanzieller Verluste habe das Wohl und die Gesundheit der Gäste oberste Priorität. „Wir wollen hier keine traurige Berühmtheit erlangen, weil wir wegen Corona nochmal zusperren müssten“, so die Regionaldirektorin, denn eines ist sich Mayer-Jobst sicher, einen weiter Schließung würden sie nicht überstehen. Betriebswirtschaftlich gesehen verspricht sich der Werksleiter der Wohlfühl-Therme, Franz Altmannsperger, von deren Öffnung wenig Erfolg. Es sei dennoch notwendig gewesen, um den Tourismus der Region wieder anzukurbeln. Eine Art wirtschaftliches Zugpferd sozusagen, denn die Thermenlandschaft stellt für viele Gäste ein attraktives Angebot dar, das sie während ihres Aufenthalts im Kurort gerne nutzen. Eine fortdauernde Schließung hätte wohl auch weniger Touristen zur Folge gehabt. Die laufenden Kosten können die geringen Einnahmen sicher nicht kompensieren, dennoch zeigt sich Altmannsperger optimistisch: „Jede Krise hat ihre Chance. Wir müssen es schaffen, den gesunden Aufenthalt zu vermarkten. Die Marke ´Urlaub dahoam´ müssen wir jetzt fest etablieren.“ Jürgen Fundke, Bürgermeister des Ortes Bad Griesbach, erwarte sich von der Politik mehr Unterstützung, schließlich ginge es um die Förderung eines der wichtigsten Wirtschaftszweige innerhalb der Region.
  • Mit Schwung ins neue Jahr

    Jahresauftaktgespräch der Thermenverantwortlichen

    Bereit für die Herausforderungen des neuen Jahres (v.l.): Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und die Thermenverantwortlichen Josefine Kohlmeier, Ralf Flatau, Katrin Landes, Franz Bauer, Barbara Hasenberger, Christian Kampelsberger und Franz Altmannsperger.   (Foto: Bezirk Niederbayern)Bereit für die Herausforderungen des neuen Jahres (v.l.): Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und die Thermenverantwortlichen Josefine Kohlmeier, Ralf Flatau, Katrin Landes, Franz Bauer, Barbara Hasenberger, Christian Kampelsberger und Franz Altmannsperger. (Foto: Bezirk Niederbayern)
    Das Treffen der Thermenverantwortlichen der öffentlichen und zweckverbandsgetragenen Heilbäder Niederbayerns stand zum Jahresauftakt unter einem guten Stern: Schon am kommenden Freitag, den 20. Januar sollen in den Verbandsversammlungen die Rückkehr zum Regelbetrieb und Aufhebung der krisenbedingten und seit August 2022 geltenden Einschränkungen beschlossen werden. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, den Gästen unser umfangreiches Gesundheitsangebot wieder und ab 1. Februar beginnend zur Verfügung zu stellen“, so die Geschäftsleiterin der Bäderzweckverbände Katrin Landes. Doch nicht nur das gilt es vorzubereiten. Die Werkleitungen der Kaiser-Therme Bad Abbach, Limes-Therme Bad Gögging, Europa Therme Bad Füssing, Wohlfühl-Therme Bad Griesbach und Rottal Terme Bad Birnbach beschäftigen sich weiter und intensiv mit der Umsetzung der strategischen Neuausrichtung der niederbayerischen Thermengemeinschaft. Das vor über einem Jahr abgeschlossene Projekt sieht u.a. auch die Gründung von Kompetenzzentren für die Fachbereiche Finanzen, Marketing und Mitarbeitermanagement vor. „Natürlich muss dabei viel Organisatorisches bedacht werden, doch gerade die Gründung des Kompetenzzentrums Marketing ist in greifbarer Nähe“, zeigt sich der strategische Geschäftsführer der Thermengemeinschaft, Franz Altmannsperger, zuversichtlich. Der Energieumbau, Umstellung auf regenerative Energieträger und Kostenentwicklung in diesem Bereich werden weiterhin die größten Herausforderungen bleiben. „Die bereits begonnenen Maßnahmen, die Energieträgerumstellung und Energiekonzepterstellung, zählen sicher zu den prägendsten Zielen im neuen Jahr. An deren Erreichung arbeiten wir hochmotiviert“, so Bezirkstagspräsident und Verbandsvorsitzender aller Bäderzweckverbände Dr. Olaf Heinrich.
     
    -kl-
  • Nach weiteren Corona-Lockerungen stehen auch die Innenbereiche der Thermalbäder in Niederbayern den Badegästen bald wieder offen

    Leichte Entspannung bei den Werkleitungen der Thermalbäder in Niederbayern nach der letzten Pressekonferenz des Bayerischen Ministerpräsidenten:
    Die Limes-Therme Bad Gögging (Foto: DLU Brunswig)Die Limes-Therme Bad Gögging (Foto: DLU Brunswig)
    Nach Öffnung der Außenbereiche dürfen den Kur- und Badegästen nun auch die Wasserbecken in den Innenbereichen zugänglich gemacht werden. Ab 22. Juni öffnen die Europa Therme in Bad Füssing, die Wohlfühl-Therme in Bad Griesbach und die Rottal Terme in Bad Birnbach auch ihre Innen-Wasserbecken. Letztere kann ferner den Betrieb von Saunen mit einer Temperatur ab 61 Grad Celsius wiederaufnehmen, was bei allen anderen Thermen betriebsbedingt erst nach weiteren Lockerungen möglich ist. Generell ausgenommen sind weiterhin Attraktionen wie Dampfbäder, Infrarotkabinen, Luftsprudelliegen, Wasserfälle usw.
    Einzelbehandlungen (mit Schutzmaske) sind schon jetzt in allen niederbayerischen Thermen möglich, auch in der Limes-Therme Bad Gögging und der Kaiser-Therme Bad Abbach. Aktuell bieten die beiden Donaubäder aber noch keinen Badebetrieb an. Begründet ist dies in noch laufenden technischen Wartungsarbeiten, die nicht in Eigenregie ausgeführt werden konnten. Nach coronabedingter Schließung wurden zwar sofort Firmen beauftragt, wegen der guten Auftragslage verzögerte sich aber die Durchführung der Maßnahmen. Beide Thermen werden voraussichtlich ab 1. Juli im Innen- und Außenbereich öffnen.
    Die niederbayerischen Thermalbäder sind wegen der Begrenzung in Zeiten von Corona im Vergleich zum Normalbetrieb nur zu etwa einem Drittel ausgelastet. Konkretere Vorgaben des Bayerischen Wirtschafts- und Gesundheitsministerium werden in den nächsten Tagen erwartet und können zu Änderungen des beschriebenen Öffnungsszenarios führen.
    Bleibt zu hoffen, dass die nächsten Lockerungen nicht lange auf sich warten lassen und die Kur- und Badegäste wieder in den Genuss des kompletten Angebots kommen.


     - ck –
  • Niederbayerische Heilbäder sind bereit

    Verbandsvorsitzender Dr. Olaf Heinrich wendet sich an Bayerische Staatskanzlei

    In einer Videokonferenz mit den Werkleitungen der fünf niederbayerischen Heil- und Thermalbäder sprach der Verbandsvorsitzende der Bäderzweckverbände und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich über die aktuelle Situation, Hygienepläne und entsprechende Perspektiven für die Thermen. In Abstimmung mit den Landräten aus Rottal-Inn, Passau und Kelheim wandte sich Bezirkstagspräsident Heinrich an die Bayerische Staatskanzlei und setzt sich in einem Brief für eine baldige Wiederöffnung und einen konkreten Zeitplan für die Öffnung der Thermen ein.
    Videokonferenz der Werkleitungen der fünf niederbayerischen Heil- und Thermalbäder mit Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (Foto: Marcus Dörner/Bezirk Niederbayern)Videokonferenz der Werkleitungen der fünf niederbayerischen Heil- und Thermalbäder mit Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (Foto: Marcus Dörner/Bezirk Niederbayern)
    Beginnend mit dem ersten Lockdown stellten die niederbayerischen Bäder den verantwortungsvollen Umgang mit der Pandemie unter Beweis. Bereits im Juni vergangenen Jahres wurden umfassende Hygiene- und Sicherheitsgrundsätze für eine baldige Wiederöffnung erarbeitet und mit den zuständigen Landratsämtern und dem Gesundheitsministerium abgestimmt. „Die Zeit der Schließung wurde für Instandhaltung und Weiterführung bereits geplanter Investitionen genutzt. Die Schutzmaßnahmen in den Thermen werden laufend aktualisiert und stetig geprüft, sodass eine Wiederöffnung operativ jederzeit möglich ist. Wir freuen uns auf eine baldige Öffnung und die Gäste in unseren Bädern“, hieß es unisono von den Thermenleitungen. „Die in Kraft getretenen Öffnungsschritte sind ein wichtiges Signal für die Wirtschaft und eine Erleichterung für alle Bürgerinnen und Bürger. Die Kurorte Bad Abbach, Bad Gögging, Bad Füssing, Bad Griesbach sowie Bad Birnbach sind tragende Säulen der Gesundheitsprävention unserer Region und eng mit Hotellerie sowie Gastronomie verbunden. Die erarbeiteten Hygienepläne sind effizient und haben enorm hohe Standards. Die niederbayerischen Heilbäder sind bereit.“, so Verbandsvorsitzender Dr. Heinrich.
    Seit Ende letzten Jahres arbeitet eine Projektgruppe an der strategischen Neuausrichtung der Heil- und Thermalbäder in Niederbayern. Bei der Videokonferenz informierte sich der Bezirkstagspräsident bei den Werkleitungen über den aktuellen Projektstand. „Wir liegen bei diesem Projekt sehr gut im Zeitplan und können demnächst erste Zwischenergebnisse präsentieren“, so Dr. Heinrich.

    -md-

  • Niederbayerische Thermalbäder erarbeiten gemeinsames Hygienekonzept

    Die niederbayerischen Thermalbäder und der lange Weg zurück: Ein wenig Hoffnung herrscht zwar in den Bädern, dass es Erleichterungen gibt, was die Rückkehr von Hotels und gastronomischen Betrieben ins „normale“ Leben betrifft.
    Sind sich im Vorgehen einig: v.l. Katrin Landes (Kaisertherme Bad Abbach),  Tanja Reiter (Limestherme Bad Gögging), Josefine Kohlmeier  (Rottal Terme Bad  Birnbach), Wilfried Huhn (Therme 1 Bad Füssing), Bad Füssings Bürgermeister  Tobias Kurz, Tourismusdirektor Dieter Weinzierl (Bad Griesbach), Ernst Stapfer  (Europatherme Bad Füssing), Franz Altmannsberger (Wohlfühltherme Bad  Griesbach), Bad Griesbachs Rathauschef Jürgen Fundke, Karsten Fuchs  (Johannesbad Bad Füssing) und Bad Birnbachs Bürgermeisterin Dagmar Feicht.  (Foto: Kurverwaltung)Sind sich im Vorgehen einig: v.l. Katrin Landes (Kaisertherme Bad Abbach), Tanja Reiter (Limestherme Bad Gögging), Josefine Kohlmeier (Rottal Terme Bad Birnbach), Wilfried Huhn (Therme 1 Bad Füssing), Bad Füssings Bürgermeister Tobias Kurz, Tourismusdirektor Dieter Weinzierl (Bad Griesbach), Ernst Stapfer (Europatherme Bad Füssing), Franz Altmannsberger (Wohlfühltherme Bad Griesbach), Bad Griesbachs Rathauschef Jürgen Fundke, Karsten Fuchs (Johannesbad Bad Füssing) und Bad Birnbachs Bürgermeisterin Dagmar Feicht. (Foto: Kurverwaltung)
    Das Hauptangebot fehlt aber nach wie vor, denn die insgesamt sieben Thermen in Bad Füssing, Bad Griesbach, Bad Abbach, Bad Gögging und Bad Birnbach sind nach wie vor geschlossen.

    „Eine wirtschaftliche Katastrophe: Wir reden über ein Angebot, das für 4,5 Millionen Übernachtungen alleine im Rottaler Bäderdreieck pro Jahr sorgt“,

    wie die Bürgermeister aus Bad Griesbach, Bad Füssing, und Bad Birnbach in einer gemeinsamen Erklärung betonen. Jürgen Fundke aus Bad Griesbach ist derzeit dienstältester Rathauschef. Er ist mit seinen neuen Amtskollegen Tobias Kurz aus Bad Füssing und Dagmar Feicht aus Bad Birnbach einig, dass nun zwei Dinge gefordert sind: eigenes Handeln in Form eines umfassenden Hygienekonzeptes für maximale Sicherheit von Personal und Badegästen, aber eben auch die maximale Unterstützung der Politik in Form einer raschen Rückkehr der Thermen. Dieses Vorgehen wird auch vom Bezirk Niederbayern, der in fünf der sieben Thermen in den Zweckverbänden Mehrheitseigner ist, begrüßt. „Nur gemeinsam haben wir eine Chance“, betont Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und lobt dabei, dass die Zusammenarbeit über Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinaus in der Bäderwelt gut funktioniert. Gerade dieses Miteinander betonte auch Tobias Kurz beim Treffen in Bad Birnbach. Mit regelmäßigen Abstimmungsgesprächen will man die Kooperation fortsetzen.

  • Niederbayerische Thermengemeinschaft blickt positiv auf die laufende Neustrukturierung

    Umbau auf Erneuerbare Energien nimmt großen Raum ein

    Luftaufnahme der Rottal Terme Bad Birnbach.   (Foto: Bezirk Niederbayern)Luftaufnahme der Rottal Terme Bad Birnbach. (Foto: Bezirk Niederbayern)
    Die Krisen der vergangenen Jahre sind auch an der Niederbayerischen Thermengemeinschaft nicht spurlos vorübergegangen. Die Corona-Pandemie führte zu einem Rückgang der Besucherzahlen. Die durch den russischen Angriffskrieg hervorgerufene Energiekrise ließ die Betriebskosten steigen. Dennoch führt die Thermengemeinschaft, bestehend aus den fünf niederbayerischen Heilbädern in öffentlicher Trägerschaft, die im Jahr 2020 begonnene strategische Neuausrichtung konsequent fort. Das Ziel: In Zukunft noch effizienter zu werden. In der Bezirksausschuss-Sitzung am Mittwoch im Bezirksklinikum Mainkofen stellten der strategische Geschäftsführer Franz Altmannsperger und Bäder-Referatsleiterin Katrin Landes den aktuellen Zwischenstand der Transformation vor.
  • Niederbayerische Thermengemeinschaft schließt Saunen

    Weitere Maßnahmen zur Energieeinsparung ab dem kommenden Montag

    Bezirk Niederbayern Logo (Grafik: Bezirk Niederbayern)Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Energiekrise setzen die Heilbäder der niederbayerischen Thermengemeinschaft weitere Schritte zur Energieeinsparung um. Der Bezirk Niederbayern ist zu 60 Prozent an den fünf Bädern der Thermengemeinschaft beteiligt.
    Ab dem kommenden Montag werden bei allen Thermen der Thermengemeinschaft sämtliche Saunabereiche, Saunen und Dampfbäder bis auf Weiteres geschlossen werden. „Auch das Hamam der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach ist davon betroffen“, bedauert der strategische Geschäftsführer der Thermengemeinschaft, Franz Altmannsperger.
    Neben dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess zur Energieeinsparung und ersten kleineren Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs ist die Saunen-Schließung eine weitere Konsequenz aus dem bereits akuten Engpass bei der Gasversorgung, die zur Ausrufung der „Alarmstufe“ im nationalen Notfallplan Gas führte. Die so erzielten, merklichen Einsparungen in Höhe von rund 4 Mio. Kilowattstunden sind bedauerlicher Weise mit Einschnitten und möglichen Unannehmlichkeiten verbunden. „Wenngleich wir diesen Schritt sehr bedauern, ist die Maßnahme erforderlich – nicht zuletzt, um den Kern des Angebotes der niederbayerischen Thermengemeinschaft, der Therapie in Heilwasser, so lange wie möglich und wirtschaftlich vertretbar aufrecht zu erhalten“, so der Verbandsvorsitzende der Bäderzweckverbände und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich. Er hat diesen Schritt mit allen Bürgermeistern der Standortkommunen und den örtlichen Landräten abgestimmt und „ungeteilte Unterstützung und großes Verständnis“ erhalten.
     
    – kl –
  • Niederbayerns Thermalbäder öffnen ihre Außenbereiche

    Die Europa Therme Bad Füssing (Foto: Europa Therme)Die Europa Therme Bad Füssing (Foto: Europa Therme)
    Am 8. Juni nehmen die Thermalbäder in Bad Füssing, Bad Griesbach, Bad Birnbach und Bad Gögging den Badebetrieb wieder auf – unter strengen Auflagen und leider eingeschränkt auf die Wasserbecken in den Außenbereichen. Im Innenbereich dürfen lediglich die WC-Anlagen, Umkleidekabinen und Spinde genutzt werden; Duschen ist nur in den im Freien zur Verfügung stehenden Kalt-Duschen möglich. Die Schutz- und Hygienemaßnahmen wie das Einhalten des Abstands, das Tragen eines Mundschutzes beim Betreten des Innenbereichs usw. gelten grundsätzlich.
  • Noch mehr Nachhaltigkeit in den Heil- und Thermalbädern

    Bezirksbaumeister Matthias Kopf informiert bei Zweckverbandssitzungen über neues Kriterium bei der Vergabe von Aufträgen

    Informierten bei den Zweckverbandssitzungen der fünf niederbayerischen Heil- und Thermalbäder über deren erfolgreiche Neuausrichtung und die künftige Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Vergabe von Aufträgen über 100.000 Euro: Von rechts Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Referatsleiterin Katrin Landes, Bezirksbaumeister Matthias Kopf und strategischer Geschäftsführer Franz Altmannsperger.  (Foto: Bezirk Niederbayern)Informierten bei den Zweckverbandssitzungen der fünf niederbayerischen Heil- und Thermalbäder über deren erfolgreiche Neuausrichtung und die künftige Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien bei der Vergabe von Aufträgen über 100.000 Euro: Von rechts Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Referatsleiterin Katrin Landes, Bezirksbaumeister Matthias Kopf und strategischer Geschäftsführer Franz Altmannsperger. (Foto: Bezirk Niederbayern)
    In Zukunft wird nicht unbedingt der allergünstigste Bieter den Zuschlag für eine Bau- oder Lieferleistung in den fünf niederbayerischen Heil- und Thermalbädern bekommen. Auch, ob die Firma nachhaltig arbeitet, um CO2 einzusparen, soll mithilfe eines Punktesystems ab sofort beurteilt und berücksichtigt werden.
  • Öffentliche Niederbayerische Thermen bieten auch über den Winter ein attraktives Gesundheitsangebot

    Bezirk Niederbayern Logo (Grafik: Bezirk Niederbayern)Am 24. Oktober fand unter dem Vorsitz von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich die XVI. Sitzung des Bezirksausschusses statt. Katrin Landes, Leiterin des Referats für Heil- und Thermalbäder, und Franz Altmannsperger, strategischer Geschäftsführer der Thermengemeinschaft gaben vor dem Gremium einen Statusbericht zu den öffentlich getragenen Heil- und Thermalbädern in Bad Füssing, Bad Griesbach, Bad Birnbach, Bad Gögging und Bad Abbach ab.
    Altmannsperger berichtete, dass Anbetracht der angespannten Entwicklung in der Gasversorgung die aktuelle Situation in den fünf Heil- und Thermalbädern laufend geprüft und entsprechend bewertet wird. Kurz- bis mittelfristige Maßnahmen zur Sicherung der erdgasunabhängigen Energieversorgung wurden bereits durchgeführt. Auch zur Reduzierung des Energieverbrauchs wurden entsprechende Schritte eingeleitet. Thermenspezifisch wurden z.B. Beckentemperaturen gesenkt, Öffnungszeiten angepasst und teils Außenbecken und Betriebsteile geschlossen. Für das Jahr 2023 wird eine Kostensteigerung von ca. 8 Mio. Euro für die fünf Thermalbäder erwartet. Davon entfallen Mio. auf Mehrkosten bei Strom, 1,5 Mio. auf den Einkauf und 0,5 Mio. auf steigende Personalkosten.
    „Für alle Standorte wurden entsprechende Konzepte erarbeitet, sodass der Notbetrieb z. B. mit Flüssiggas in den niederbayerischen Heil- und Thermalbädern gesichert ist. Die Thermen werden wohl gut über den Winter kommen.“, so Landes.
    „Mehr noch, trotz den erforderlichen Energieeinsparungen bieten die Thermen jeweils vor Ort mit der individuellen Anpassung der Öffnungskonzepte und auch in Summe als Gemeinschaft weiter ein umfassendes Erholungs- und Präventionsangebot“, schloss Bezirkstagspräsident und Bäderzweckverbandsvorsitzender Dr. Olaf Heinrich den Tagesordnungspunkt.
     
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  • Rottal Terme präsentiert Möglichkeiten für nachhaltiges Energiekonzept

    Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich: Wir müssen umdenken

    :Stellten die Möglichkeiten für das neue Energiekonzept vor: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Bezirkstagsvizepräsident und Vorsitzender des Bau- und Werkausschusses Dr. Thomas Pröckl und Bürgermeisterin von Bad Birnbach, Dagmar Feicht. Per Video war Karsten Wilhelm vom Institut für angewandtes Stromstoffmanagement der Uni Trier zugeschaltet (Foto: Huber, Bezirk Niederbayern):Stellten die Möglichkeiten für das neue Energiekonzept vor: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Bezirkstagsvizepräsident und Vorsitzender des Bau- und Werkausschusses Dr. Thomas Pröckl und Bürgermeisterin von Bad Birnbach, Dagmar Feicht. Per Video war Karsten Wilhelm vom Institut für angewandtes Stromstoffmanagement der Uni Trier zugeschaltet (Foto: Huber, Bezirk Niederbayern)
    In Sachen Energie-Effizienz und Nutzung von Einsparpotenzialen hat die Rottal Terme in Bad Birnbach in den vergangenen Jahren schon vieles geleistet. Zu diesem Schluss kommt Karsten Wilhelm vom Institut für angewandtes Stromstoffmanagement (IfaS) der Uni Trier. Er stellte auf der Pressekonferenz in Bad Birnbach am Donnerstag verschiedene Varianten für ein neues Energiekonzept der Therme vor, die, wie Wilhelm sagte, bereits so effizient arbeite, dass die Einsparmöglichkeiten inzwischen begrenzt seien. Um für die Zukunft noch besser gewappnet zu sein, steht deshalb für den Zweckverband Thermalbad Birnbach als Träger der Therme nun das Thema regenerative Energieträger auf dem Tableau. Denn noch wird die Rottal Terme größtenteils mit Erdgas betrieben. Das soll sich ändern.
  • Steigende Corona-Infektionen zwingen Thermalbäder in Niederbayern erneut zur Schließung

    Rottal Terme Bad Birnbach (Foto: Viktor Gröll)Rottal Terme Bad Birnbach (Foto: Viktor Gröll)
    Der von Bund und Ländern gemeinsam gefasste Beschluss vom 28.10.2020 zur Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie sieht in seinem Maßnahmenpaket unter anderem die Schließung von Thermen vor. Damit müssen auch die Thermalbäder in Niederbayern nach dem Lockdown im Frühjahr ihren Kurbetrieb ab 2. November erneut einstellen: die Europa Therme Bad Füssing, die Wohlfühl-Therme Bad Griesbach, die Limes-Therme Bad Gögging und die Kaiser-Therme Bad Abbach. Die Rottal Terme Bad Birnbach ist aufgrund der extrem hohen Inzidenzzahlen im Landkreis Rottal-Inn bereits seit 27.10.2020 geschlossen.

    Ob und inwieweit der Thermalbadebetrieb wie auch physikalische Therapiebereiche ab 1. Dezember 2020 wieder in Betrieb gehen können, wird von der Bayer. Staatsregierung voraussichtlich kurzfristig entschieden.
    In den Kurmittelhäusern, die der Bezirk Niederbayern über die fünf Bäderzweckverbände betreibt, lief der Badebetrieb dank der von den Werkleitern erarbeiteten Hygieneschutzkonzepte in den vergangenen Monaten wieder gut an. "Das erneute 'Aus' ist nach den Anstrengungen, den Besuchern den Aufenthalt trotz der Umstände so angenehm wie möglichen zu gestalten, sehr bedauerlich", so Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich. "Unsere Werkleitungen sind jedenfalls bestens vorbereitet, um schnell auf Änderungen zu reagieren. Am liebsten wäre uns natürlich die positive Nachricht, wiedereröffnen zu dürfen."
    Die aktuellen Informationen zur Situation vor Ort sind auf den jeweiligen Websites der Thermalbäder zu finden.

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  • Verstärkung für die Thermengemeinschaft

    Bäderzweckverbandsvorsitzender und strategischer Geschäftsführer begrüßen Christian Kampelsberger im Team der Thermengemeinschaft.

    Begrüßten den neuen operativen Werkleiter herzlich. Von links: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, neuer Werkleiter Christian Kampelsberger, strategischer Geschäftsführer Franz Altmannsperger. (Foto: Bezirk Niederbayern / Bäter)Begrüßten den neuen operativen Werkleiter herzlich. Von links: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, neuer Werkleiter Christian Kampelsberger, strategischer Geschäftsführer Franz Altmannsperger. (Foto: Bezirk Niederbayern / Bäter)
    Ab Dezember verstärkt ein neues Gesicht das Führungsteam: Christian Kampelsberger. Der 48-Jährige wird neuer operativer Werkleiter der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach und löst vor Ort Franz Altmannsperger ab. „Gerade in dieser besonders herausfordernden Zeit eine hoch willkommene Unterstützung“, so der strategische Geschäftsführer, welcher seit April Mitglied der Werkleitung in allen fünf öffentlichen Heilbädern Niederbayerns ist und sich für die Umsetzung der strategischen Neuausrichtung verantwortlich zeichnet. Schon im Juli wurden in den Verbandsversammlungen Zweckverband Bad Griesbach und Thermalbad Birnbach die Weichen gestellt. In rund einem Jahr wird Kampelsberger auch die Nachfolge der Werkleitung der Rottal Terme antreten. „Mit Respekt und großer Freude sehe ich der neuen Aufgabe entgegen“, so der gebürtige Rottaler. Im Einstellungsprozess entschied der Betriebswirtschaftler in mehreren Gesprächsrunden das Rennen für sich. Der Bäderzweckverbandsvorsitzende aller öffentlichen Thermen und Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich hieß den neuen operativen Werkleiter im Führungsteam der niederbayerischen Thermengemeinschaft willkommen. „Wir sind personell gut aufgestellt und hochmotiviert, auch in dieser herausfordernden Zeit die richtigen Weichen für die Zukunftssicherung unserer Heilbäder zu stellen.“, so Heinrich.
     
    – kl –
  • Vorbeugen ist besser als heilen

    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich im Gespräch mit der Deutschen Rentenversicherung Bayern Süd – Thermalbäder könnten ein wertvoller Bestandteil der Gesundheitsprävention in Niederbayern werden.
    Sprachen über Möglichkeiten der Kooperation zwischen der Deutschen Rentenversicherung und den fünf Heil- und Thermalbädern, an denen der Bezirk Niederbayern über Zweckverbände mehrheitlich beteiligt ist: Gerhard Witthöft (li.) und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich. (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)Sprachen über Möglichkeiten der Kooperation zwischen der Deutschen Rentenversicherung und den fünf Heil- und Thermalbädern, an denen der Bezirk Niederbayern über Zweckverbände mehrheitlich beteiligt ist: Gerhard Witthöft (li.) und Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich. (Foto: Bezirk Niederbayern, Bäter)
    Gerhard Witthöft von der Geschäftsführung der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Bayern Süd war der Einladung von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich gefolgt, um gemeinsam mit Thomas Klaus, Geschäftsleiter der Bäderzweckverbände, und Ralf Flatau, Werkleiter der Kaiser Therme (Bad Abbach), über die Neuausrichtung der fünf niederbayerischen Heil- und Thermalbäder und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu diskutieren. Gerhard Witthöft erläuterte zunächst die Präventionsangebote der Deutschen Rentenversicherung. Diese „Programme der Rentenversicherung zum Gesundbleiben“ kämen für Menschen mit ersten gesundheitlichen Beeinträchtigungen infrage wie etwa gesundheitsgefährdendes Übergewicht, wiederkehrende Schmerzen oder Atemwegsprobleme. Die Präventionsangebote bestünden grundsätzlich aus vier Phasen: der ‚Initialphase‘ in einer DRV-anerkannten Rehabilitationseinrichtung, der berufsbegleitenden ‚Trainingsphase‘, der ‚Eigeninitiativphase‘ und der ‚Auffrischungsphase‘, die wieder in der ursprünglichen Reha-Einrichtung stattfinden sollte.
  • Wiedereröffnung der niederbayerischen Thermalbäder

    Die Rottal Terme Bad Birnbach (Foto: Alexander Steinkohl)Die Rottal Terme Bad Birnbach (Foto: Alexander Steinkohl)
    Seit der Pressekonferenz des Ministerpräsidenten am 26. Mai ist bekannt, dass die Außenanlagen von Badeanstalten ab dem 8. Juni öffnen dürfen. Dies betrifft auch die Kurmittelhäuser der Bäder-Zweckverbände in Bad Füssing, Bad Birnbach, Bad Griesbach und Bad Gögging, die nun mit Hochdruck und auf Basis des am 11. Mai von den Werkleitern verabschiedeten Maßnahmenpakets alles daran setzen, in 12 Tagen wieder zu öffnen. Allerdings ist eine möglichen Nutzung der Sanitär- und Duschbereiche sowie Umkleiden eine zwingende Voraussetzung. Die Zustimmung wird im Laufe der nächsten Tage erwartet. Ausnahme stellt die Kaiser-Therme in Bad Abbach mit ihrer sehr geringen Außen-Wasserfläche dar. Sie bleibt bis auf weiteres geschlossen, denn hier könnte maximal 25 Personen Einlass gewährt werden.
  • Zukunftssicherung für die niederbayerischen Thermen, 16.03.2023

    Zweckverbandsversammlungen beschließen Preisanpassungen, Maßnahmen zum Energieumbau sowie zur strategischen Neuausrichtung

    Bezirk Niederbayern (Grafik: Bezirk Niederbayern)Nachdem die durch die Energiekrise bedingten Angebotseinschränkungen Anfang des Jahres aufgehoben wurden, laufen die öffentlich getragenen Heil- und Thermalbäder in Bad Füssing, Bad Griesbach, Bad Birnbach, Bad Gögging und Bad Abbach seit 1. Februar wieder im Vollbetrieb. In den Sitzungen der Bäderzweckverbände am Dienstag und Mittwoch wurden deshalb die aktuellen, sehr positiven Besucherzahlen thematisiert. Weiterhin standen eine Anpassung der Eintrittspreise und Entscheidungen zum Energieumbau sowie zur strategischen Neuausrichtung der niederbayerischen Thermen auf den Tagesordnungen.
  • Zurück zur Kur

    Bezirk setzt sich für Wiedereinführung der Thermalbadekuren auf Rezept ein

    Außenbecken in der Rottal Terme Bad Birnbach (Foto: Alexander Steinkohl)Außenbecken in der Rottal Terme Bad Birnbach (Foto: Alexander Steinkohl)

    Der Bezirksausschuss von Niederbayern beschäftigte sich in seiner Sitzung am Dienstag mit dem Thema der Wiedereinführung von Thermalbadekuren auf Rezept, das bereits seit Jahren im Zusammenhang mit den niederbayerischen Thermalbädern genannt wird. Zuletzt waren diese Kuren auch immer wieder Inhalt von Gesprächen im Zuge der Neustrukturierung der Thermalbäder gewesen. „Insofern sind wir uns in der Sache einig, aber auf den Weg kommt es an“, sagte Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich in der Sitzung. Denn der Weg, den der Passauer Bezirksrat Urban Mangold in einem Antrag an den Bezirksausschuss vorgeschlagen hatte, sei nicht zielführend. Er hatte beantragt, eine Petition an den Landtag zu stellen. Der Bezirksausschuss war nach den Ausführungen von Josef Fröschl, Direktor der Bezirkshauptverwaltung, der Meinung, dass eine Petition nicht das richtige Mittel sei, um das Thema voranzubringen – alleine schon aus rechtlichen Gründen, da eine Petition nur dann behandelt wird, soweit sie in die Zuständigkeit des Freistaates fällt. Für die Regelung der ambulanten Vorsorgeleistung in anerkannten Kurorten als Pflichtleistung ist aber der Bundesgesetzgeber zuständig. Nachdem auch Urban Mangold mit einem anderen Weg einverstanden war, wurde über den Antrag nicht mehr abgestimmt. Stattdessen beschloss das Gremium, dass sich Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich sowohl an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn als auch an den bayerischen Ministerpräsidenten wenden solle – mit der Bitte, das Vorhaben auf Bundesebene zu unterstützen. „Der Bezirk hat ein großes Interesse, dass diese Vorsorgeleistungen wieder Pflichtleistungen werden“, so Heinrich. Es gehe nun darum, das politisch zu diskutieren, um die inhaltlich guten Gründe, die dafür sprechen, hervorzuheben.“ Die ambulanten Vorsorgeleistungen in Kurorten, die früher von den Krankenkassen übernommen wurden, sind seit 20 Jahren kontinuierlich zurückgegangen. Waren es im Jahr 2001 in Bayern noch gut 83.000, so ist ihre Zahl bis 2019 auf knapp 15.000 gefallen.

    - ml -
  • Zuversicht und Sachlichkeit

    Strategischer Beirat der Niederbayerischen Thermengemeinschaft zieht positive Zwischenbilanz – Unverständnis über Zwick-Klage

    Gemeinsam zum Wohle der Heilbäder: Vorsitzender des Strategischen Beirats der Niederbayerischen Thermengemeinschaft Dr. Olaf Heinrich (4. v. r.) und die weiteren Mitglieder (teilweise in Vertretung) (Foto: Landes / Bezirk Niederbayern)Gemeinsam zum Wohle der Heilbäder: Vorsitzender des Strategischen Beirats der Niederbayerischen Thermengemeinschaft Dr. Olaf Heinrich (4. v. r.) und die weiteren Mitglieder (teilweise in Vertretung) (Foto: Landes / Bezirk Niederbayern)
    Die niederbayerischen Thermen werden derzeit energetisch fit gemacht und es läuft gut. Diese Infos hat Bezirksbaumeister Matthias Kopf den Mitgliedern des Strategischen Beirats der noch jungen Niederbayerischen Thermengemeinschaft präsentiert. Thema der Sitzung war aber auch die Klage des Johannesbades gegen den Bezirk Niederbayern. Dabei wurde geschlossen Unverständnis über Aussagen des Vorstandsvorsitzenden des Johannesbades in einem Zeitungsinterview geäußert.
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