Böhmen

  • „Eine Chance für die Region“

    Fachtagung zu grenzüberschreitendem Verkehr und dem Ausbau von Elektromobilität und Wasserstoff in Niederbayern, Südböhmen und Oberösterreich

    Viele Akteure an einem Tisch: Die Fachtagung zum Thema grenzüberschreitender Verkehr war dazu da, die Regionen weiter zu vernetzen.  (Foto: Bezirk Niederbayern)Viele Akteure an einem Tisch: Die Fachtagung zum Thema grenzüberschreitender Verkehr war dazu da, die Regionen weiter zu vernetzen. (Foto: Bezirk Niederbayern)
    Die Europaregion Donau-Moldau (EDM) macht sich seit zehn Jahren dafür stark, dass die sieben Regionen in Bayern, Österreich und Tschechien zusammenwachsen. Dazu gehört ganz besonders auch der Faktor Mobilität. Aus diesem Grund hat auf Initiative des diesjährigen EDM-Vorsitzenden, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, eine große bilaterale Fachtagung zum Thema „Regionale Mobilität, Elektromobilität und Wasserstoffnutzung im Grenzgebiet Niederbayern-Tschechien“ im Kurhaus in Freyung die Akteure weiter vernetzt. Dr. Stefan Mang von CENTOURIS hat dabei die Ergebnisse einer Untersuchung zum Thema Elektromobilität und Wasserstoff im Grenzraum vorgestellt, welche EU-Förderberaterin Verena Pfeffer von der EDM bei dem Institut in Auftrag gegeben hatte. Mang hat dabei insbesondere Mut gemacht, technologieoffen zu sein und die bestehende Infrastruktur weiter auszubauen.
  • Dr. Olaf Heinrich weiter an der Spitze

    Neuwahlen beim Trägerverein der Europaregion Donau-Moldau – Rita Röhrl nach vielen Jahren verabschiedet

    Regens scheidende Landrätin Rita Röhrl (Mitte) ist als Beisitzerin vom wiedergewählten EDM-Trägervereinsvorsitzenden Dr. Olaf Heinrich (links daneben) und den Trägervereinsmitgliedern verabschiedet worden.  (Foto: Bezirk Niederbayern)Regens scheidende Landrätin Rita Röhrl (Mitte) ist als Beisitzerin vom wiedergewählten EDM-Trägervereinsvorsitzenden Dr. Olaf Heinrich (links daneben) und den Trägervereinsmitgliedern verabschiedet worden. (Foto: Bezirk Niederbayern)
    Gäbe es den Trägerverein der Europaregion Donau-Moldau (EDM) nicht, hätten viele Projekte auch in Niederbayern nicht realisiert werden können und viele Fördergelder aus Europa wären nicht in die Region geflossen. Beständig soll weiter an der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gearbeitet werden, so der Wunsch von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich. Er ist bei einer Sitzung im Landratsamt Kelheim einstimmig als Vorsitzender des Trägervereins wiedergewählt worden. Mit herzlichen Worten verabschiedete er Regens scheidende Landrätin Rita Röhrl, die lange Zeit Beisitzerin im Gremium war.
  • Gemeinsam für eine starke Grenzregion

    Zum 15. Mal kamen im tschechischen Marienbad Experten aus dem tschechisch-bayerischen Wirtschaftsraum zusammen

    Für eine starke Grenzregion (v.li.n.re.): HWK-Außenwirtschaftsberaterin Katharina Wierer, HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger, Landtagsabgeordneter Jürgen Mistol, stv. Vorsitzende des tschechischen Abgeordnetenhauses Dr. Olga Richterová, HWK-Präsident Dr. Georg Haber, Generalkonsulin der Tschechischen Republik Dr. Ivana Červenková, Präsident der Karlsbader Region Hejtman Petr Kulhánek, Europaabgeordneter Thomas Rudner, Regierungspräsident der Oberpfalz Walter Jonas, stv. Regierungspräsidentin von Niederbayern Monika Linseisen und die tschechische Abgeordnete Dr. Ivana Mádlová  (Foto: Fotostudio Kraus) Für eine starke Grenzregion (v.li.n.re.): HWK-Außenwirtschaftsberaterin Katharina Wierer, HWK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger, Landtagsabgeordneter Jürgen Mistol, stv. Vorsitzende des tschechischen Abgeordnetenhauses Dr. Olga Richterová, HWK-Präsident Dr. Georg Haber, Generalkonsulin der Tschechischen Republik Dr. Ivana Červenková, Präsident der Karlsbader Region Hejtman Petr Kulhánek, Europaabgeordneter Thomas Rudner, Regierungspräsident der Oberpfalz Walter Jonas, stv. Regierungspräsidentin von Niederbayern Monika Linseisen und die tschechische Abgeordnete Dr. Ivana Mádlová (Foto: Fotostudio Kraus)
    Man könne ein „kleines Jubiläum“ feiern, so HWK-Präsident Dr. Georg Haber, denn zum 15. Mal lud die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz am Donnerstag Expertinnen und Experten diverser Institutionen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zu den Marienbader Gesprächen ein. Im Fokus der jährlich stattfindenden Veranstaltung im tschechischen Marienbad steht die gemeinsame Gestaltung des tschechisch-ostbayerischen Wirtschaftsraum vor dem Hintergrund bürokratischer Hemmnisse und aktueller grenzübergreifender Herausforderungen. „In diesem Jahr stehen unsere Gespräche ganz klar im Zeichen des Wandels“, so Dr. Georg Haber in seinem Grußwort. Globale Herausforderungen erforderten Transformationsprozesse, wie die Digitalisierung oder den Umbau der Energieversorgung – Prozesse die auch im regionalen Kontext umsetzbar sein müssten. Um diesen „nachhaltigen Wandel“ für den gemeinsamen Wirtschaftsraum anzustoßen, kamen über 130 Experten aus Tschechien, Österreich und Deutschland zusammen und diskutierten in zwei Arbeitskreisen zu unterschiedlichen Themen.
  • Grenzübergreifend investieren

    5. Bayerisch-Tschechischer Unternehmertag in Deggendorf mit Schwerpunkt „Finanzierung“

    Jaroslava Pongratz, Netzwerkmanagerin Bayern-Böhmen, lädt zum 5. Bayerisch-Tschechischen Unternehmertag in die Stadthallen Deggendorf ein. (Foto: Lang / Bezirk Niederbayern)Jaroslava Pongratz, Netzwerkmanagerin Bayern-Böhmen, lädt zum 5. Bayerisch-Tschechischen Unternehmertag in die Stadthallen Deggendorf ein. (Foto: Lang / Bezirk Niederbayern)

    Wie kann man sein Unternehmen zeitgemäß in die Zukunft führen und welche modernen Finanzierungsinstrumente kann man dafür nutzen? Diese Fragen beschäftigen derzeit Unternehmer beiderseits der Grenze. Beim 5. Bayerisch-Tschechischen Unternehmertag, der am 18. Oktober ab 15 Uhr in den Stadthallen Deggendorf stattfindet, stehen genau diese Fragen im Mittelpunkt.

    Jaroslava Pongratz, Netzwerkmanagerin Bayern-Böhmen, organisiert die Veranstaltung und betont, dass das Angebot zum Austausch sowohl für Aussteller als auch Besucher kostenfrei ist. „Außerdem sehen wir aus den Erfahrungen der letzten Unternehmertage, wie viele neue Kontakte sich zwischen den Unternehmen ergeben. Viele kamen vorher gar nicht auf die Idee, nach Kunden oder Partnern auf der anderen Seite der Grenze zu suchen.“ Nachdem der Unternehmertag im letzten Jahr kurz vorher wegen Corona abgesagt werden musste, rechnet Pongratz heuer mit einer hohen Nachfrage und bittet um rechtzeitige Anmeldungen. „Auch das Thema ist hochaktuell, was die Lage auf den Finanzmärkten angeht oder auch Fördermöglichkeiten für Unternehmen.“

    Nach der offiziellen Eröffnung stehen ab 15.20 Uhr verschiedene Vorträge auf dem Programm, die allesamt simultan gedolmetscht werden. Über „Investitionszuschüsse und Förderkredite für Investitionen in Anlagegüter“ referieren Manuela Königbauer (Regierung von Niederbayern) und Pavel Křivonožka (Nationale Entwicklungsbank). Das Thema „Finanzierung oder Leasing von Investitionen“ nehmen Dr. Mikko Klein (Sparkasse Freyung-Grafenau) und Mikuláš Přibyl (Deutsche Leasing ČR) in den Fokus. Der Frage „Wie kann ich als Unternehmer von den unterschiedlichen Strategien der beiden Zentralbanken profitieren“ gehen Stefan Karg, UniCredit Bank AG, und Michal Davídek sowie Radmil Novák (Davídek Consulting s.r.o.) nach.

    Zeit zum persönlichen Austausch gibt es dann ab 16.30 Uhr, wenn die Bayerisch-Tschechische Unternehmensbörse beginnt – auch hier stehen Dolmetscher bereit. Dabei können sich branchenübergreifend Unternehmen, Hochschulen und Organisationen präsentieren und so das grenzüberschreitende Netzwerken in den Mittelpunkt stellen. „Gerade aktuell erleben wir wieder, dass viele Betriebe auf der Suche nach neuen Geschäftsbeziehungen sind und sich diese Form des Austausches hierzu besonders gut eignet. Wir haben schon oft erlebt, dass sich aus persönlichen Gesprächen und Begegnungen sehr interessante Kooperationen entwickelten“, so die Netzwerkmanagerin. Genau das mache den Erfolg dieses Formats aus.

    Veranstalter des 5. Bayerisch-Tschechischen Unternehmertags ist der Trägerverein Europaregion Donau Moldau e.V., der vom Bezirk Niederbayern und dem Bayerischen Staatsministerium der Finanzen und für Heimat gefördert wird. Anmeldeschluss für Aussteller ist der 4. Oktober, für Besucher der 14. Oktober, bei Jaroslava Pongratz (E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Tel. +49 170 811 81 94).

     

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  • Südböhmen zu Gast auf der Landesgartenschau

    Zusammenarbeit bei Museum in Prachatice

    Tschechische Musiker sorgten für zwei stimmungsvolle Tage, an denen sich Südböhmen auf der Landesgartenschau in Freyung präsentierten. Dabei kamen auch Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (3. v. rechts), Südböhmens stellvertretender Kreishauptmann Pavel Hroch (Mitte) und Abteilungsleiter für Kultur und Denkmalpflege der Region Südböhmen František Chrastina (links daneben) ins Gespräch. (Foto: LGS Freyung GgmbH)Tschechische Musiker sorgten für zwei stimmungsvolle Tage, an denen sich Südböhmen auf der Landesgartenschau in Freyung präsentierten. Dabei kamen auch Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (3. v. rechts), Südböhmens stellvertretender Kreishauptmann Pavel Hroch (Mitte) und Abteilungsleiter für Kultur und Denkmalpflege der Region Südböhmen František Chrastina (links daneben) ins Gespräch. (Foto: LGS Freyung GgmbH)
    Schon vor Jahrhunderten gab es eine starke Verbindung zwischen Niederbayern und Südböhmen. Der Goldene Steig verband im Mittelalter Böhmen mit der Donau. Die Wege der Salzsäumer führten dabei über die Berge des Bayerischen Waldes und auch über den Freyunger Geyersberg. So war es passend, dass nun zwei Tage lang Vertreter aus Südböhmen auf der Landesgartenschau zu Gast waren und ihre vielfältige Kultur präsentierten. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, heuer Vorsitzender der Europaregion Donau-Moldau, informierte sich dabei umfassend und sicherte auch seine Unterstützung bei einem bedeutsamen Museumsprojekt zu.
  • Südböhmische Künstler für die Freyunger Genussmanufaktur

    Gespräch von Bezirkstagspräsident Dr. Heinrich und Südböhmens stellvertretendem Kreishauptmann Talíř: Kulturelle Beziehungen sollen intensiviert werden

    : In der Kulturstadt Krumau sprachen Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (links) und der stellvertretende Kreishauptmann Südböhmens František Talíř über eine mögliche kulturelle Zusammenarbeit.   (Foto: Bezirk Niederbayern): In der Kulturstadt Krumau sprachen Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich (links) und der stellvertretende Kreishauptmann Südböhmens František Talíř über eine mögliche kulturelle Zusammenarbeit. (Foto: Bezirk Niederbayern)
    Niederbayern und Südböhmen eint eines: Es gibt diesseits und jenseits der Grenze eine große Vielzahl und Vielfalt von Künstlern. „Sie sollten sich noch besser vernetzen, um ihr Schaffen in den Mittelpunkt zu stellen. Kunst erzeugt zudem Offenheit und Gemeinsamkeit“, sagt Dr. Olaf Heinrich. Deshalb hat der niederbayerische Bezirkstagspräsident ein Gespräch mit dem für den Bereich Kultur zuständigen stellvertretenden Kreishauptmann Südböhmens, František Talíř, initiiert. Bei einem Treffen in Krumau beschlossen die beiden politischen Vertreter, auf diesem Gebiet noch stärker zusammenzuarbeiten und erarbeitete konkret zwei Projekte, mit denen gestartet werden kann.
  • Wettbewerb für Start-Ups geplant

    Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich tauscht sich mit Südböhmens Kreishauptmann Dr. Martin Kuba aus

    Tauschten sich aus: Von links Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Generalkonsulin Dr. Ivana Červenková, Kreishauptmann Dr. Martin Kuba und sein Stellvertreter Pavel Hroch.  (Foto: Bezirk Niederbayern)Tauschten sich aus: Von links Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Generalkonsulin Dr. Ivana Červenková, Kreishauptmann Dr. Martin Kuba und sein Stellvertreter Pavel Hroch. (Foto: Bezirk Niederbayern)
    Die Beziehungen zwischen Niederbayern und Südböhmen intensivieren – das war das Ziel eines Besuchs von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich und Regierungspräsident Rainer Haselbeck in Budweis. Sie trafen dort Südböhmens Kreishauptmann Dr. Martin Kuba und konnten mit ihm sowie seinem Stellvertreter Pavel Hroch eine Fülle von Themen besprechen: Von der Energiekrise über die Verbesserung der Infrastruktur bis zu Wirtschaftsthemen. Dabei wurde eine Idee geboren: Läuft alles nach Plan, so könnten Niederbayern und Südböhmen zusammen einen Wettbewerb für Start-Up-Unternehmen starten. Neugründungen können sich dann diesseits und jenseits der Grenze nicht nur messen, sondern auch gegenseitig kennenlernen und sich öffentlich in Szene setzen.
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