AWO-Frauenhaus

  • Ein neues Frauenhaus für Coburg

    Über 400 Beratungen im Jahr – Derzeit ist das Haus belegt

    (Foto: SPD-Niederbayern)(Foto: SPD-Niederbayern)Unterstützung sagen bei ihrem Besuch beim Coburger Verein 'Keine Gewalt gegen Frauen' Dr. Simone Strohmayer und MdL Michael Busch den engagierten Frauen zu. Der Verein ist Träger des Coburger Frauenhauses, der Beratungsstelle Frauennotruf sowie der Interventionsstelle. Der Verein braucht dringend ein neues Haus.
    Die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag Dr. Simone Strohmayr kam auf Einladung des SPD-Landtagsabgeordneten Michael C. Busch auf ihrer Sommertour zur 'Frauenpolitik' zu einem Besuch nach Coburg. In ihrer Begleitung, die Frauenpolitische Sprecherin der Fraktion, Ruth Müller. Der Besuch galt dem Coburger Frauenhaus in der Mohrenstraße. Bei der Einrichtung arbeiten derzeit drei Fachfrauen im Frauenhaus, drei Fachfrauen in der Beratungsstelle Frauennotruf, sowie eine Fachfrau in der Interventionsstelle. Weiterhin sind unterstützend, teils stundenweise, weitere fünf Frauen tätig. Unterstützung bekommen sie von Praktikantinnen und ehrenamtlich tätigen Studentinnen der Coburger Hochschule.
  • Häusliche Gewalt darf nicht alltäglich sein

    Für SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller bietet das Lagebild des Bundeskriminalamts Anlass zur Sorge

    Ruth Müller, MdL bei einem ihrer Besuche im Frauenhaus. (Foto: Peter Litvai)Ruth Müller, MdL bei einem ihrer Besuche im Frauenhaus. (Foto: Peter Litvai)
    Häusliche Gewalt ist Alltag in Deutschland. Das legt das neue Lagebild des Bundeskriminalamts nahe. „Dass häusliche Gewalt Alltag ist, heißt aber nicht, dass wir sie als etwas Alltägliches abtun dürfen“, betont SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller. Ganz im Gegenteil: mehr denn je müsse man die Opfer im Blick haben und die Betroffenen schützen. 80,1 Prozent der Opfer von Partnerschaftsgewalt und 71,1 Prozent der Opfer Häuslicher Gewalt sind weilblich. Die Täter sind in der Mehrzahl (76,3 Prozent) männlich.
  • Hilfe für Frauen und Kinder in Not – rund um die Uhr

    SPD-Landtagsabgeordnete im Gespräch mit der Landshuter AWO

    v.l.: Ruth Müller, MdL, Georg Thurner (Vorstandsvorsitzender AWO Landshut), Stefanie Martin (Geschäftsführerin AWO Landshut) (Foto: Justin Imery)v.l.: Ruth Müller, MdL, Georg Thurner (Vorstandsvorsitzender AWO Landshut), Stefanie Martin (Geschäftsführerin AWO Landshut) (Foto: Justin Imery)
    Jedes Jahr besucht die frauenpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Ruth Müller, MdL im Rahmen ihrer Sommertour Frauenhäuser und Notrufe in ganz Bayern, um sich ein Bild von der aktuellen Situation zu machen. Ihr ist es wichtig, das Gespräch mit den Experten vor Ort zu führen, denn diese wüssten, worauf es im Alltag ankommt, wenn Frauen und Kinder von häuslicher Gewalt betroffen sind. Deshalb war Müller auch zur AWO Landshut gekommen, da diese zusammen mit der Caritas seit über 25 Jahren das Landshuter Frauenhaus betreibt. Im Zentrum des Gesprächs mit AWO-Vorstand Georg Thurner und Geschäftsführerin Stefanie Martin standen die Erfahrungen aus der Zeit der Corona-Pandemie. Sie berichteten von ihren Mühen, an betroffene Frauen in dieser Zeit heranzukommen. So gingen im Zuge des ersten Lockdowns unerwarteter weise weniger Anfragen ein. Dies lag aber nicht daran, dass in dieser Zeit weniger Gewalt an Frauen verübt wurde. Vielmehr sei dies die Folge davon, dass die Frauen selbst weniger Freiräume gehabt hätten, aber auch ihre Nachbarinnen und Freundinnen weniger mitbekamen und Fälle meldeten.
  • Landshuter Frauenhaus ist nach wie vor voll belegt

    Ruth Müller, MdL informierte sich über die Lage zur häuslichen Gewalt in Landshut

    Die Leiterin des AWO-Frauenhauses, Birgit Schlick-Blieninger (links im Bild) mit SPD-Landtagsabgeordneter Ruth Müller (Foto: Gerlinde Pitsch)Die Leiterin des AWO-Frauenhauses, Birgit Schlick-Blieninger (links im Bild) mit SPD-Landtagsabgeordneter Ruth Müller (Foto: Gerlinde Pitsch)
    Die neuesten Zahlen des Bundeskriminalamts zur häuslichen Gewalt hat die frauenpolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion zum Anlass genommen, um sich ein Bild von der Lage im Frauenhaus der AWO zu machen.
    Die Leiterin des Frauenhauses, Birgit Schlick-Blieninger hatte dazu auch aktuelle Zahlen parat: „Dieses Jahr sind unsere fünf Plätze für Frauen und sieben Plätze für Kinder kontinuierlich belegt“, berichtete sie.
    Bis Ende Juli wurden laut Schlick-Blieninger bereits 13 Frauen und zwölf Kinder aufgenommen. Im Jahr 2022 waren es insgesamt 20 Frauen und 29 Kinder, wobei die meisten der Frauen mit einem oder mehreren Kindern aufgenommen wurden. Nur fünf Frauen kamen alleine ins Frauenhaus.
  • Spende in Höhe von 2000 Euro für das Frauenhaus

    Stellvertretend für den AWO-Kreisverband konnte die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller bei der ersten „White-Night“ der „Weiberwirtschaft Rottenburg“ mit 180 Gästen einen Spendenscheck in Höhe von 2.000 Euro für das Frauenhaus entgegennehmen.
    v.l.: Georg Thurner, SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller, Birgit Schlick-Plieninger sowie Philipp Buchta (Foto: Anna Pollner)v.l.: Georg Thurner, SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller, Birgit Schlick-Plieninger sowie Philipp Buchta (Foto: Anna Pollner)
    Die Summe wurde durch den Benefiz-Losverkauf erlöst. Nun hat die Schirmherrin der „White Night“, die auch Mitglied im AWO-Kreisvorstand ist, das Geld an Vorsitzenden Georg Thurner, Geschäftsführer Philipp Buchta und die Leiterin des Frauenhauses, Birgit Schlick-Plieninger, überreicht.
    Genau gesagt ist der Erlös nicht für das Frauenhaus selbst bestimmt, sondern für besondere Wohnungen, in die Mütter mit Söhnen im Teenageralter ziehen können. Nach den bisherigen Richtlinien können männliche Jugendliche ab 14 Jahren nicht aufgenommen werden, weil es zum Beispiel keine geschlechtsgetrennten Sanitäranlagen gibt. Das Frauenhaus erhofft sich durch die Wohnungen, die auch mehr Platz bieten, positive Effekte für die Verarbeitung der erlebten Traumata und eine Verbesserung für die Raumsituation. „Frauen und Kinder, die vor häuslicher Gewalt fliehen, gibt es auch bei uns und sie brauchen unseren besonderen Schutz“, machte Müller, die auch frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion ist, bei der Spendenübergabe deutlich.
    „Die „Weiberwirtschaft“ bringt das AWO Frauenhaus voran“, sagt Georg Thurner, Vorsitzender der AWO im Kreisverband Landshut. Und weiter: „Zum einen können wir künftig Frauen mit pubertierenden Jugendlichen besser aufnehmen und zum anderen tut uns die Solidarität richtig gut, die hier signalisiert wird“.
    Die „White Night“ wurde von der „Weiberwirtschaft Rottenburg“ organisiert, ein Netzwerk von 17 Geschäftsfrauen. Ziel der „White Night“ war es, dass die Frauen sich kennenlernen und vernetzen.
     
     
    Thomas Gärtner
    Referent des Abgeordnetenbüros Ruth Müller, MdL
    Nikolastr. 49
    84034 Landshut
    Telefon: +49 (0)871-95358 300
    Telefax: +49 (0)871-95358 301
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  • Wir schieben die Bugwelle vor uns her

    SPD-Politikerinnen Rita Hagl-Kehl und Ruth Müller im Gespräch mit Verantwortlichen des AWO-Frauenhauses

    v.l.: Stefanie Martin - AWO Geschäftsführerin -, SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller, SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl, Georg Thurner - Vorstand der AWO-Landshut - sowie Angelika Hirsch - Leiterin des AWO-Frauenhauses in Landshut (Foto: Janina Forster)v.l.: Stefanie Martin - AWO Geschäftsführerin -, SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller, SPD-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Rita Hagl-Kehl, Georg Thurner - Vorstand der AWO-Landshut - sowie Angelika Hirsch - Leiterin des AWO-Frauenhauses in Landshut (Foto: Janina Forster)

    Das Problem ist nicht neu, tritt jedoch aufgrund der Corona-Pandemie verschärft zutage. „In Bayern fehlen seit Jahrzehnten Frauenhausplätze, es darf nicht sein, dass jede zweite von Gewalt bedrohte oder betroffene Frau mit ihren Kindern aufgrund fehlender Kapazitäten abgewiesen werden muss“, macht Ruth Müller, MdL gleich eingangs deutlich. Georg Thurner, Vorstand der AWO-Landshut, sowie Geschäftsführerin Stefanie Martin und Angelika Hirsch, Leiterin des AWO-Frauenhauses geben der Abgeordneten uneingeschränkt Recht. Seit drei Jahren liegt ein vom bayerischen Staatsministerium beauftragtes, detailliertes Gutachten der Universität Erlangen-Nürnberg vor, das die geringen Kapazitäten in den Frauenhäusern als dramatisch einstuft. In Bayern gibt es laut Sozialministerium insgesamt 38 Frauenhäuser, mit insgesamt 362 Plätzen für Frauen und 437 für Kinder. Das ist nicht einmal ein Frauenhaus pro Landkreis. Gut sichtbar wird dies direkt in der Region. Für die Landkreise Dingolfing-Landau, Rottal-Inn und Landshut gibt es lediglich die beiden Landshuter Frauenhäuser mit demnächst insgesamt 16,5 Plätzen. Mit der endgültigen Freigabe der Fördermittel für das AWO-Frauenhaus wird noch im ersten Quartal gerechnet. Von den im Gutachten geforderten zusätzlichen circa 100 Plätzen ist bisher nur ein geringer Bruchteil entstanden. Mit den neuen Förderrichtlinien gibt es geringfügige Verbesserungen, jedoch sei die gesamte Antragsstellung immens bürokratisch, so Georg Thurner.
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