Asylbewerber

  • Begehung der ANKER-Einrichtung in der Bajuwarenstraße

    Am Donnerstag, 02.02.2023, führte die Polizeiinspektion Regensburg Süd mit Unterstützungskräften eine Begehung in der Flüchtlingsunterkunft, Bajuwarenstraße 1a, durch.

    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Es handelte sich hierbei um eine anlassunabhängige Kontrolle im Rahmen der Gefahrenabwehr. Bei den anwesenden Bewohnern wurden Identitätsfeststellungen und weitere Überprüfungen durchgeführt. In der Unterkunft konnten 16 Personen festgestellt werden, die sich dort widerrechtlich aufhielten. Gegen sie werden Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch eingeleitet. Weiter wurden bei 15 Personen, die bereits mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten waren, sogenannte Gefährderansprachen mit Dolmetscherunterstützung durchgeführt, um weiterem straffälligen Handeln präventiv entgegenzutreten.
    Die Bewohner verhielten sich kooperativ, so dass die Kontrolle ohne größere Störungen verlief.
     
     
     
    Markus Reitmeier
    Polizeioberkommissar
    Polizeiinspektion Regensburg Süd
    Lage-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Ein Helferkreis für alle

    Viele Helferkreise klagen darüber, dass sie keine ehrenamtlichen Mitarbeiter haben – in Abensberg ist das nicht der Fall, obwohl für weitere Helfer genügend Unterstützungsmöglichkeiten da wäre.

    v.l.: Ursula Prohaska, Magdalena Groll-Zieglmeier, Astrid Habel, Christina Kranz-Kohl, Bärbel Handschuh und Theresa Artinger. (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)v.l.: Ursula Prohaska, Magdalena Groll-Zieglmeier, Astrid Habel, Christina Kranz-Kohl, Bärbel Handschuh und Theresa Artinger. (Foto: Ingo Knott/Stadt Abensberg)
    „Der Kreis ist seit acht Jahren konstant gut besetzt und immer dran am Geschehen“, so Christina Kranz-Kohl. Sie ist seit 2017 Integrationsbeauftragte der Stadt Abensberg. Im Herbst 2022 hat sie ihre offizielle Funktion an die Grünen-Stadträtin Magdalena Groll-Zieglmeier abgegeben. Diese ist nun Referentin für Asyl und Integration und steht zusammen mit Kranz-Kohl an der Spitze des Asyl-Helferkreises Abensberg – kurz AHA genannt. Kranz-Kohl bleibt Sprecherin des AHA. „Wir verstehen uns ohnehin als Team“, so Groll-Zieglmeier. Zur Koordinationsgruppe gehören Astrid Habel und Ursula Prohaska als Bindeglieder zu den beiden Kirchen, sowie Bärbel Handschuh und Michaela Butz. Seitens der Stadt Abensberg ist Ines Geltl dabei.
  • Ein Leben ohne Träume ist wie ein Garten ohne Blumen

    SPD Landtagsabgeordnete Ruth Müller besucht Mayaz Aljazar am ersten Tag ihrer Ausbildung

    v.r.: Manuela Grußie und Ruth Müller, MdL freuen zusammen mit Mayaz Aljazar über deren Ausbildungsbeginn (Foto: Razan Aljazar)

    Zum heutigen Start des neuen Ausbildungsjahres hat sich für die 17-jährige Mayaz Aljazar ihr ganz persönlicher Traum erfüllt. Ein Traum, von dem sie bis vor kurzem nicht dachte, dass er sich schlussendlich doch noch erfüllen könne und für den sie zusammen mit der Besitzerin der Blumenbinderei Furth Manuela Grußie lange gekämpft hatte. Mit Hilfe der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der BayernSPD-Landtagsfraktion Ruth Müller und den knapp 100.000 Unterstützer-Unterschriften auf change.org haben es die Frauen geschafft, Mayaz Fall vor den Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags zu bringen und die Abschiebung, die trotz Ausbildungsduldung drohte, abzuwenden.

  • Ein Tagesordnungspunkt der kommenden Bauausschusssitzung am Montag, 22. Januar 2024, schlägt bereits im Vorfeld hohe Wellen

    Stellungnahme zur Unterschriftenaktion gegen den Antrag auf Baugenehmigung auf Errichtung der Unterkunft für Asylsuchende “Am Kastlacker” (17. Januar 2024)

    Logo Kelheim (Grafik: Stadt Kelheim)Es handelt sich um den Bauantrag auf Errichtung einer dezentralen Unterkunft für Asylbewerberinnen und Asylbewerber „Am Kastlacker”.
    Die Kelheimer Stadtverwaltung ist sich der Brisanz dieses Themas bewusst und handelt transparent: Im Vorfeld wurden mittels eines Informationsschreibens die Anwohner, die in näherer Nachbarschaft zu der geplanten Einrichtung wohnen, möglichst frühzeitig und proaktiv über dieses sensible Thema in Kenntnis gesetzt.
    Durch die Aufnahme des Antrags bereits in die kommende Bauausschusssitzung wurde der frühestmögliche Zeitpunkt gewählt, um die Mitglieder des Bauausschusses und Bürger von dem Sachverhalt zu informieren. Eine umfassende und sachliche Diskussion auf Augenhöhe, mit gleichem Wissensstand und auf der Basis aller Informationen ist somit gewährt. Vorbehaltlich der Zustimmung des Bauausschusses schlägt die Stadtverwaltung eine gemeinsame Begehung des Bauausschusses mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort sowie eine Informationsveranstaltung vor.
    Damit möglichst viele Anwohnerinnen und Anwohner dieses Informationsangebot wahrnehmen können, hat sich die Stadtverwaltung entschieden, 105 benachbarte Haushalte per Einwurfschreiben rechtzeitig über die angesetzte Bauausschusssitzung zu informieren. Ein anonymer Teilnehmer hat in der Facebook-Gruppe „Du bist Kelheimer, wenn…“ das Anschreiben der Stadt Kelheim und eine eigene „Information für Anwohner“ veröffentlicht, in der zur Unterschriftenaktion am Donnerstag, 18. Januar, eingeladen wird. Daraufhin entstand eine rege Diskussion in der Online-Gruppe.
  • Heilungschancen dürfen nicht aufs Spiel gesetzt werden

    Lamis Kassas hofft auf Weiterbehandlung ihrer Erkrankung in Deutschland

    v.l.: Ruth Müller (MdL), Mayaz Aljazar, Lamis Kassas, Manuela Grußie (Die Blumenbinderei in Furth) (Foto: Qusay Alhabib)v.l.: Ruth Müller (MdL), Mayaz Aljazar, Lamis Kassas, Manuela Grußie (Die Blumenbinderei in Furth) (Foto: Qusay Alhabib)
    In Deutschland gibt es nur zwei Krankenhäuser, die sich auf die Behandlung von Wirbelsäulenkrümmungen bei Kindern spezialisiert haben. Eine davon ist die Schoen-Klinik in Vogtareuth und dort wurde am 08. September 2020 Lamis Kassas erfolgreich operiert. „Lamis kann dank der Operation und mit einem speziell angepassten Korsett laufen und spielen“, berichtet Manuela Grußie beim Besuch der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller.

  • Körperverletzung mit Messer

    REGENSBURG: Am Montag, 30.01.2023, kam es in der Aufnahmestelle für Flüchtlinge (Ankereinrichtung) in der Bajuwarenstraße zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern, bei der eine Person leicht verletzt wurde.
    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Gegen 16:45 Uhr kam es in einem Zimmer der Unterkunft zu einem Streit zwischen zwei 35 und 26 Jahre alten Männern. Nach derzeitigem Ermittlungsstand griff der Ältere in dessen Verlauf nach einem Messer und verletzte seinen Kontrahenten damit im Bereich der Hand.
    Da bei Eintreffen der Polizei nicht feststand, wo sich der Tatverdächtige aufhielt und ob er das Messer noch bei sich hatte, wurde das Gebäude mit mehreren Streifenbesatzungen abgesucht. Der 35-Jährige konnte angetroffen und widerstandslos festgenommen werden. Er führte zu diesem Zeitpunkt kein Messer mit sich.
    Der Tatverdächtige wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen. Ihn erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung.
     
     
     
    Markus Reitmeier
    Polizeioberkommissar
    Polizeiinspektion Regensburg Süd
    Lage-, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Landkreis Kelheim sucht nach Notunterkünften für Flüchtlinge

    Immobilien zur Anmietung gesucht

    Logo Landkreis Kelheim (Grafik: Landratsamt Kelheim)Das Landratsamt Kelheim ist dringend auf der Suche nach Notunterkünften, die als Notfallreserve im Winter dienen. Geeignet sind beheizbare Objekte in der Größenordnung von 500 bis 1.000 Quadratmetern, bestenfalls mit Sanitäreinrichtungen.
    Angebote können per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gemeldet werden – nach Möglichkeit mit einem Grundriss sowie um Angabe einer brutto Mietzins- und Betriebskostenvorstellung.
    In den vergangenen Wochen ist die Auslastung der Unterkünfte im Landkreis bis an die Grenze der Vollbelegung gestiegen. Seit August 2023 kommen ca. 100 Flüchtlinge monatlich im Landkreis Kelheim an.
     
    Lukas Sendtner
    Stellvertretender Stabsstellenleiter
    Pressesprecher
  • Meldungen der Polizeiinspektion Kelheim, 28.01.2024

    Gewaltdelikte in Flüchtlingsunterkunft

    Ihrlerstein (Lkrs. Kelheim): Körperverletzungsdelikte in Flüchtlingsunterkunft
    Polizei Niederbayern (Symbolfoto)(I.)
    Am Samstag den 27.01.2024 gegen 23:40 Uhr kam es in einer Flüchtlingsunterkunft in der Kornblumenstraße zu einem tätlichen Angriff auf einen Sicherheitsdienstmitarbeiter.
    Dazu gekommen war es, als ein 21jähriger Bewohner zur Ruhe ermahnt wurde, da dieser unnötigen Lärm zu später Stunde verursachte. Der Bewohner schlug dem Sicherheitsdienstmitarbeiter unvermittelt mit der Faust ins Gesicht. Dieser wurde durch den Angriff leicht verletzt, bedurfte aber keiner sofortigen ärztlichen Behandlung.
    Gegen den Bewohner wird nun wegen vorsätzlicher Körperverletzung ermittelt.
    (II.)
    Am selben Tag kam es bereits gegen 10.30 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung
    zwischen zwei Bewohnern. Hierbei wurde ein 23jähriger Mann von einem 21jährigen Mitbewohner in den Schwitzkasten genommen und gewürgt. Der Vorfall wurde von Sicherheitsdienstmitarbeitern beobachtet, welche die Männer daraufhin trennten. Der Geschädigte wurde durch die Attacke leicht verletzt, bedurfte aber keiner sofortigen ärztlichen Behandlung.
  • Meldungen des Polizeipräsidium Oberpfalz, 06.12.2023

    Kriminalpolizeiinspektion Regensburg

    Rentner übergibt mehrere Tausend Euro – Zeugen gesucht

    REGENSBURG: Am Dienstag, 5. Dezember, übergab ein Rentner mehrere Tausend Euro an einen Unbekannten.
    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto) Ihm wurde vorgetäuscht, dass seine Tochter einen tödlichen Unfall verursacht hätte und nun eine Kaution nötig wäre. Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugen hinweise.
    Am Dienstagmittag meldete sich bei einem Regensburger die angebliche Staatsanwaltschaft mit unterdrückter Nummer. Diese forderte den Senior auf, sein Geld zu zählen, da seine Tochter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht hätte und nun eine Kaution notwendig wäre. Eine unbekannte Person holte gegen 15:15 Uhr in der Clermont-Ferrand-Allee das Geld ab.
  • Meldungen des Polizeipräsidium Oberpfalz, 11.11.2023

    Kriminalpolizeiinspektion Regensburg

    Versuchtes Tötungsdelikt beim ANKER Regensburg – Zwei Täter festgenommen

    REGENSBURG: Am Mittwoch, 8. November, eskalierte ein Streit zwischen Bewohnern der ANKER-Dependance und einem Sicherheitsdienstmitarbeiter.
    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Nachdem einem Bewohner der Einlass zur Unterkunft verweigert wurde, mischte sich ein weiterer Bewohner in die Situation ein und warf einen schweren Gegenstand nach dem 43-Jährigen Sicherheitsdienstmitarbeiter. Dieser wurde mittelschwer verletzt.
    Am Mittwochabend wurde einem 18-jährigen Tunesier der Einlass zur ANKER-Dependance in der Zeißstraße verweigert, nachdem dieser Alkohol mit in die Unterkunft nehmen wollte. Im nachfolgenden Streit zwischen ihm und dem 43-jährigen Sicherheitsdienstmitarbeiter sollen sich beide gegenseitig verletzt haben. Nachdem einer weiterer Sicherheitsdienstmitarbeiter zur Hilfe kam und die Situation beruhigte, kam ein bislang unbeteiligter 30-jähriger tunesischer Bewohner dazu. Dieser hatte einen mehrere Kilo schweren Gegenstand dabei, welchen er nach dem 43-Jährigen geworfen haben soll. Der Geschädigte ging dadurch zu Boden und in dieser Situation warf nun auch der 18-Jährige einen schweren Gegenstand nach ihm. Die beiden Bewohner wurden aufgrund Ermittlungen zu versuchten Tötungsdelikten festgenommen und am Donnerstag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erlies Untersuchungshaftbefehle.
  • Meldungen des Polizeipräsidiums der Oberpfalz, 30.05.2023

    Kriminalpolizeiinspektion Weiden i.d.OPf.

    Sexualdelikt in Tirschenreuth – Tatverdächtiger in Haft

    TIRSCHENREUTH: Am Samstagnachmittag, den 27. Mai 2023, gegen 17.00 Uhr, kam es im Stadtgebiet Tirschenreuth zu einem sexuellen Übergriff auf eine Frau.
    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Die Kriminalpolizei Weiden i.d.OPf. übernahm die Ermittlungen. Gegen einen Tatverdächtigen erging Haftbefehl.
    Am Samstagnachmittag, 27. Mai 2023, gegen 17.00 Uhr, wurde eine 50-jährige Frau von einem Mann im Bereich der Toilettenanlage auf einem Großparkplatz im Stadtgebiet Tirschenreuth vergewaltigt. Als eine Zeugin auf das Geschehen aufmerksam wurde, flüchtete der mutmaßliche Täter. Nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen konnte ein 64-jähriger Deutscher im Stadtgebiet durch die Polizei festgenommen werden. Die Kriminalpolizei Weiden sicherte Spuren und übernahm die weiteren Ermittlungen. Die Frau wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, welches sie jedoch nach kurzer Zeit wieder verlassen konnte.
    Der Tatverdächtige wurde am Sonntag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Weiden dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Weiden vorgeführt. Gegen den Mann erging Haftbefehl und er wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.
    Zeugenhinweise erbittet die Kriminalpolizei Weiden i.d.OPf. unter der Telefonnummer 0961/401-2222.
     
    Joachim Baumer
    Polizeihauptkommissar
    Polizeipräsidium Oberpfalz
    Pressesprecher
  • Nachtrag zum Pressebericht „Irreguläre Migration – größere Schleusung“ vom 26.09.2023

    SINZING, LKR. REGENSBURG: Nach Feststellung von 22 Asylsuchenden in einem Wald im Gemeindebereich Sinzing am 26. September ermittelt die Kriminalpolizei in Regensburg wegen einer möglichen Schleusung

    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Die 22 Personen brachte die Polizei - wie bereits berichtet - zur Registrierung und Versorgung in eine Erstaufnahmeeinrichtung in Regensburg. Das Alter der Personen wurde dort festgestellt. Es handelt sich bei den Asylsuchenden um drei Frauen, zwölf Männer, drei Jugendliche und vier Kinder.
    Darüber hinaus nahm die Polizei am Einsatzort auch einen 33-jährigen Mann vorläufig fest. Er steht im Verdacht, an der Schleusung der Asylsuchenden beteiligt gewesen zu sein. Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg dauern dahingehend noch an. Der Tatverdächtige hat bei einer Vernehmung durch Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg von seinem Recht Gebrauch gemacht, zur Sache nicht auszusagen. In enger Absprache mit der Staatsanwaltschaft Regensburg entließ die Polizei den Ukrainer mit Wohnsitz im EU-Ausland am 27. September nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen.
     
     
     
    Tanja Hausladen
    Polizeioberkommissarin
    Polizeipräsidium Oberpfalz
    Pressesprecherin
  • Regensburg: Wieder eine Vergewaltigung im Bahnhofsbereich – Zwei Tatverdächtige festgenommen

    REGENSBURG: Am Donnerstag, den 25. Januar 2024, kam es im Bereich Bahnhof erneut zu einem Sexualdelikt

    Die Videoüberwachung am Bahnhof führte zur Festnahme zweier Tatverdächtiger.
    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Am Donnerstag gegen 19:45 Uhr teilten zwei Passanten über den Polizeinotruf Hilferufe bei der Römermauer in der Nähe des Ernst-Reuter-Platzes mit. Zudem gaben sie an, dass eine männliche Person geflüchtet sei. Die nach nur zwei Minuten vor Ort eintreffende Streife konnte eine 29-jährige Frau antreffen, welche angab, durch zwei Männer vergewaltigt worden zu sein. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung im nahen Umfeld der Tatörtlichkeit konnten die beiden Täter jedoch nicht mehr festgestellt werden.
    In der ersten Befragung gab die Frau an, dass sie die beiden Männer zunächst selbstständig in der Albertstraße angesprochen hätte und anschließend mit ihnen über den Ernst-Reuter-Platz zur Römermauer gegangen wäre. Dort sollen beide Männer ohne ihr Einverständnis sexuelle Handlungen an ihr vorgenommen haben. Zudem sollen die Täter das Bargeld und eine Bankkarte aus ihrem Geldbeutel entwendet haben.
    Aufgrund dieser Erkenntnisse wurden sofort die Aufzeichnungen der polizeilichen Videoüberwachung am Bahnhof gesichtet. Dadurch gelang es den Beamten schließlich, die beiden Täter zu ermitteln und festzunehmen. Bei den beiden Tatverdächtigen handelt es sich um tunesische Staatsangehörige im Alter von 20 und 22 Jahren, welche in einer Asylunterkunft in Regensburg untergebracht sind.
    Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat unmittelbar nach der Tat die Ermittlungen übernommen. Die beiden Tatverdächtigen werden heute im Laufe des Tages beim zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Regensburg vorgeführt.
     

    Raub zum Nachteil einer Seniorin - Polizei sucht Zeugen

    REGENSBURG: Am Donnerstag, den 25. Januar 2024, kam es in der Thundorferstraße in Regensburg zu einem Raubdelikt zum Nachteil einer 73-jährigen Frau. Zwei unbekannte Täter konnten flüchten. Die Kriminalpolizei Regensburg ermittelt und sucht Zeugen.
    Als eine 73-jährige Frau am Donnerstagabend, gegen 23:15 Uhr, am Donauufer in Regensburg zu Fuß unterwegs war, näherten sich ihr zwei Männer und schubsten sie zu Boden. Anschließend entwendeten sie ihre Handtasche und flüchteten in unbekannte Richtung. In der Tasche befanden sich verschiedene Dokumente, Medikamente und Bargeld im mittleren dreistelligen Eurobereich. Nachdem die Seniorin den Vorfall der Polizei meldete, wurden umgehend Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, welche jedoch nicht zur Ergreifung des Täter-Duos führten. Die 73-Jährige wurde durch die Tat leicht verletzt.
     
    Die beiden Täter werden wie folgt beschrieben:
     
    Täter 1: ca. 180 cm, große Mütze ins Gesicht gezogen, heller Pullover
    Täter 2: ca. 160 – 165 cm, schmächtig
     
    Das zuständige Fachkommissariat der Kriminalpolizei Regensburg übernahm die Ermittlungen und bittet um Mithilfe aus der Bevölkerung.
    Wer war am Donnerstagabend im Bereich des Donauufers/ Thundorferstraße unterwegs? Wer hat möglicherweise Wahrnehmungen gemacht, die mit der Tat im Zusammenhang stehen könnten? Jede Beobachtung, insbesondere zu Personen oder Fahrzeugen, kann von Bedeutung sein!
    Zeugenhinweise werden von der Kriminalpolizei Regensburg unter der Telefonnummer 0941/506-2888 oder bei jeder anderen Polizeiinspektion entgegengenommen.
     
     
     
    Matthias Gröger
    Polizeihauptkommissar
    Polizeipräsidium Oberpfalz
    Präsidialbüro/ Pressesprecher
  • Stadtverwaltung Kelheim: Einladung zum Bürgerinfoabend

    Einladung zur Ortsbesichtigung mit anschließendem Bürgerinfoabend

    Logo Kelheim (Grafik: Stadt Kelheim)Der aktuelle Bauantrag auf Errichtung einer dezentralen Unterkunft für Asylbewerberinnen und Asylbewerber „Am Kastlacker” hat hohe Wellen geschlagen. In der Bauausschusssitzung vom 22. Januar wurde eine öffentliche Ortsbesichtigung der Grundstücke und des näheren Umfelds vereinbart. Im Anschluss an die Begehung wird eine Bürgerinformationsveranstaltung abgehalten. In dieser können Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen, die im Rahmen der Bauausschusssitzung gemäß Gemeindeordnung nicht gehört werden konnten.
    Die Stadtverwaltung lädt daher alle Interessierten am Mittwoch, 31. Januar, zur Ortsbesichtigung ein. Beginn ist um 16.30 Uhr, im Anschluss, 18 Uhr, findet der Bürgerinfoabend im Deutschen Hof statt. Die Stadtverwaltung freut sich auf zahlreiches Erscheinen und eine konstruktive Diskussion.
      
     
    Pressestelle
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    Stadt Kelheim
    Ludwigsplatz 16 ∙ 93309 Kelheim
    www.kelheim.de ∙ www.facebook.com/kelheim ∙ www.facebook.com/StadtKelheim
  • Vergewaltigung am hellichten Tag mitten in Regensburg

    Sexualdelikt im Fürst-Anselm-Park

    REGENSBURG: Am Freitag, 19. Januar kam es zu einem Sexualdelikt im Fürst-Anselm-Park. Die Kriminalpolizei sucht Zeugen.
    Polizei Oberpfalz (Symbolfoto)Gegen 14:15 Uhr ging eine Frau vom Bahnhof aus in Richtung Innenstadt. Nachdem sie am sogenannten „Schwammerl“ von zwei Männern angesprochen und nach der Uhrzeit gefragt wurde, folgten ihr beide im weiteren Weg. Auf Höhe des sogenannten Obelisken (Carl Anselm-Denkmal) sei die Frau dann von einem der Beiden in ein Gebüsch gezerrt und vergewaltigt worden. Der zweite habe sich währenddessen in der Nähe aufgehalten. Anschließend rannten die beiden davon.
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