Veranstaltungen am Mittwoch, 7 Juli 2021

Veranstaltungen

Mit dem Poesie-Mobil gegen die Folgen der Corona-Pandemie

07:07:2021 um 14:00

Logo der Universität Regensburg (Grafik: Universität Regensburg)Aufklärungstour zum Thema „Corona-Burnout“ und „Corona-Resilienz“ macht Station in Regensburg

Dr. Joachim Galuska, Gründer der Heiligenfeld Kliniken für Psychosomatische Medizin in Bad Kissingen, befindet sich aktuell auf einer Aufklärungstour, um auf die psychischen Folgen der Corona Pandemie aufmerksam zu machen. Am Mittwoch, 07. Juli, um 14 Uhr hält das Poesie-Mobil auf dem St.-Kassiansplatz in Regensburg. Zu Gast sind Prof. Dr. Thilo Hinterberger und Prof. Dr. med. Thomas Loew von der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg - Abteilung für Psychosomatische Medizin. Zusätzlich findet um 15 Uhr ein Austausch mit Prof. Dr. Joachim Grifka, Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik Regensburg, statt.
Dr. Joachim Galuska und seine Frau Uta Galuska sind mit einem umgebauten Feuerwehrauto – dem Poesie-Mobil – an verschiedenen Stationen in Bayern unterwegs. An ihren Stationen gibt es neben künstlerischen Veranstaltungen und Gesprächen mit Vertretern aus Medizin, Politik, Kunst und Kultur auch Raum für Begegnung und Austausch. Joachim und Uta Galuska möchten mit dieser Tour und dem gleichzeitig veröffentlichten „Aufruf zum beseelten Leben“ sowohl auf die Gefahr von „Corona-Burnout“ aufmerksam machen, als auch aufzeigen, wie „Corona-Resilienz“ gelingen kann.

Anlass der Tour sind die steigenden Zahlen psychischer und psychosomatischer Erkrankungen in Folge der Corona-Pandemie. Bereits seit vielen Jahren setzt sich Dr. Galuska für die Bedeutung der menschlichen Seele ein und warnt vor der einseitigen Orientierung an materiellen Werten. „Die gegenwärtige Zeit hat uns erneut die Vernachlässigung des Geistig-seelischen und des Zwischenmenschlich-sozialen vor Augen geführt. Die meisten Bevölkerungsgruppen sind durch die Infektionsgefahr begründete Ängste und durch langdauernden Stress, angesichts von Vorschriften und Einschränkungen, psychisch massiv belastet,“ sagt Dr. Galuska. Zusammen mit seiner Frau und geladenen Gästen aus Politik und Medizin will er nach Antworten auf die Frage suchen, was dabei helfen kann, die gegenwärtige Krise zu überstehen. Themen, die besprochen werden, sind die psychosoziale Belastung durch die Pandemie, Resilienz als möglicher Faktor zur Bewältigung sowie ein „Aufruf zum beseelten Leben“, der aufrütteln, zum Nachdenken anregen, aber auch Ansatzpunkte für (Selbst-)Reflexion und Veränderung bieten möchte.
Dr. Galuska ist Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychiatrie und hat die Heiligenfeld Kliniken aufgebaut und viele Jahre geleitet. Angesichts der psychosozialen Belastungen der modernen Welt liegen ihm darüber hinaus Prävention und Gesundheitsförderung am Herzen. Die zusätzlichen Ängste und Stressfaktoren während der gegenwärtigen Corona-Pandemie werden aus seiner Sicht zunehmende Burnout-Prozesse und daraus folgende psychische Erkrankungen hervorrufen. Uta Galuska ist Künstlerin für Lyrik und Schriftkunst. Erschüttert von der existenziellen Betroffenheit der Menschen durch die Corona-Pandemie will sie mit dieser Performance und ihrer Kunst Schönheit und Poesie in die Welt schenken. Sie wird auf dieser Tour eigene Gedichte ihrer Auseinandersetzung mit Corona Themenkreisen schriftkünstlerisch gestalten und verschenken. Gleichzeitig macht sie auf die gegenwärtig schwierige Situation vieler Künstler aufmerksam und zeigt, dass Kunst als inspirierende, Resilienz fördernde und sogar heilsame Kraft „systemrelevant“ ist.

Wann: Mittwoch, 7. Juli 2021, 15 Uhr
Wo: St.-Kassiansplatz, 93047 Regensburg
Wer: Joachim und Uta Galuska, Prof. Dr. Thilo Hinterberger, Prof. Dr. Thomas Loew und Mitarbeiter der Heiligenfeld GmbH, ab 15 Uhr Austausch mit Prof. Dr. Joachim Grifka,
Alle Details zur Tour – Zeitplan, Orte und Aktivitäten sowie den „Aufruf zum beseelten Leben“ – gibt es auf www.heiligenfeld.de/poesiemobil.

Bastian Schmidt
UR – Universität Regensburg Kommunikation & Marketing
93040 Regensburg
Tel.: 0941 943-5566
E-Mail: presse@ur.de
www.uni-regensburg.de/newsroom/

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