mit immer aktuellen Themen ein Selbstläufer!

Der Stammtisch der Bayernpartei im Ortsverein Bad Abbach ist inzwischen ein Selbstläufer. So konnte im August-Stammtisch beim Fischerwirt, der Ortsvorsitzende, Martin Schmidmeier, 20 Teilnehmer zählen. Zuerst war das Thema die geplante Fahnenweihe des Ortvereins. Vorerst ist der 6. Oktober 2018 dafür vorgesehen. Aber es gibt noch einiges abzuklären....
Der Stammtisch der Bayernpartei in Bad Abbach, wie immer gut besucht (Foto: Andreas Schambeck)Der Stammtisch der Bayernpartei in Bad Abbach, wie immer gut besucht (Foto: Andreas Schambeck)
Fritz Zirngibl wies am Stammtisch auf offensichtliche Missstände in Bad Abbach hin (Foto: Andreas Schambeck)Fritz Zirngibl wies am Stammtisch auf offensichtliche Missstände in Bad Abbach hin (Foto: Andreas Schambeck)Bad Abbach ist zudem ein offensichtlich unendlicher Fundus für Kritik. So wurde die Leiterin der Kaiser-Therme vor wenigen Tagen mit großen Ehren und einer Lobeshymne in der Presse verabschiedet. Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich stellte Katrin  Landes ein hervorragendes Zeugnis aus. Offensichtlich war der Herr Präsident selten Gast in der Kaiser-Therme, sonst wäre ihm sicher aufgefallen, dass dort bei weitem nicht alles rund gelaufen ist: der Sauna-Bereich ohne Bewirtung und in nicht gerade einladenden Zustand, auch die Küche im EG weit von dem versprochenen gehobenem Speiseangebot entfernt, Kinderschwimmen abgeschafft, die vortreffliche Heilpraktikerin und Masseurin Desiree Kaese "entsorgt". Aber der neue Thermenleiter Ralf Flatau und die charmante Assistentin der Werkleitung, Natascha Haid, sowie das TOP-Personal lassen hoffen....
Ein weiteres Thema ist schon den "Hammer der Woche" Preis wert: zwei Kindergärten müssen voneinander durch eine Mauer getrennt werden. Die zusätzlichen Kosten dadurch könnten bis zu 100.000 Euro betragen. Was wurde da in der Planung vermurkst?
Ein weiterer Zeitungsartikel lies aufhorchen: "Dreijährige soll ausreisen" war reisserisch in einem regionalen Druckmedium zu lesen. Eine Abbacher Flüchtlingshelferin war fassungslos über den Ausreisebescheid des Flüchtlingskindes. Erst wenn man den Artikel genauer gelesen hatte, wurde klar, dass die Mutter des Kindes seit 2014 bereits in Deutschland ist und immer wieder Duldungen bekommt. Daher wird auch das Kind nicht abgeschoben. Über die wahren Hintergründe, warum diese Familie aus Afrika abgeschoben werden soll, ist leider nichts zu lesen. Vielleicht fehlt ganz einfach (wie meistens) der Grund für einen Aufenthalt nach unseren Asylrichtlinien....
Aktuell wurde auch über die Hilfen für Ernteausfälle bei Bauern lebhaft diskutiert. Ein Mitglied aus Lengfeld, der einen bäuerlichen Familienbetrieb hat, berichtete aus erster Hand. Die kleinen Bauern arbeiten für einen absolut mageren Stundenlohn - nur die Liebe zum eigenen Hof lässt einem da durchhalten. Der Bauerverband hat sich als Helfer für die kleinen Höfe längst verabschiedet.
Zum Schluss des Stammtisches konnte der Ortsvorsitzende einen weiteren Neuzugang im Ortsverein verkünden.