Fritz Zirngibl, Kreisrat der Bayernpartei Landkreis Kelheim und Gemeinderatsmitglied von Teugn (Foto: Fritz Zirngibl)Fast ein Jahr ist vergangen, seit der ersten "Info-Veranstaltungen" des Wasserzweckverbandes Bad Abbacher Gruppe in der die "Verbesserungsumlage" präsentiert wurde. Seither wächst der Widerstand dagegen, welchen Fritz Zirngibl, Kreis-und Gemeinderat der Bayernpartei anführt: "Hier wird eine Umlagelast von lange verschleppten Investitionen, welche durch magelhaftes wirtschaftliches Handeln und ohne Rücklagen-Reserven, alleinig auf die Haus-und Grundbesitzern umgelegt. Doch hier wurde die Rechnung ohne den Wirt gemacht! Unser Widerstand hat inzwischen über 700 Unterstützer. Wir fordern eine 50:50 Lösung, welche auf einem Drei-Säulen-Prinzip beruht. Wir sind bereit 50% der Investitionen als Haus-und Grundbesitzer über die "Verbesserungsumlage" zu tragen. Die zweite Hälfte der Kosten muss aber über eine bessere Haushaltsführung getragen werden, denn der benachbarte Wasserzweckverband Rottenburger Gruppe schafft dies auch, trotz deutlich niedriger Wasserpreise. Weiterhin erwarten wir, dass der Wasserzweckverband Bad Abbacher Gruppe nicht auf versteckten Kosten von Neubaugebieten sitzen bleibt. Die Kosten für Neubaugebiete müssen vollständig auf die Grundstückspreise umgelegt werden."
Jetzt steht die entscheidende Verbandssitzung an: Montag, den 18. Juni, findet um 18.30 Uhr im Rathaus von Bad Abbach die entscheidende Sitzung über die "Verbesserungumlagen" statt. Viele Bürger, welche gegen diese Verbesserungsumlage sind, werden Präsenz zeigen und treffen sich um 18.00 Uhr am Montag vorm Rathaus.
Dazu Zirngibl: "Eines gleich vorweg: sollte unsere Forderung ignoriert werden oder eine nicht akzeptable Alternative von z.B. 80:20 umgesetzt werden, wird unser Widerstand konkrete Formen annehmen: Wir werden gegen die Bescheide zu den "Verbesserungsumlagen" Widerspruch einlegen. Zudem werden wir in einer Musterklage gegen die "Verbesserungsumlage" gerichtliche Schritte unternehmen. Diese Musterklage kann dann auch für alle Widerständler verwendet werden, welche in unserer Widerstandsgruppe dabei sind. Doch vorerst hoffe ich auf die Vernunft des Vorsitzenden, seines Stellvertreters und der Beiräte."

Eine Pressemitteilung von Fritz Zirngibl vom 17. Juni 2018. Für Rückfragen: 09405-919133