WZV Plakat (Grafik: Bayernpartei)Als im Sommer 2017 die Investitionspläne des Wasserzweckverbandes der Bad Abbacher Gruppe veröffentlicht wurden und auch bekannt wurde, dass alle Kosten für dieser "Verbesserungen" alleine die Haus-und Grundbesitzer zahlen sollten, war dies der Startschuss für den Kreis-und Gemeinderat der Bayernpartei, Fritz Zirngibl, hiergegen Widerstand zu leisten. Bereits am 3. August hatte Zirngibl zu einer Bürgerversammlung in Teugn geladen, wo viele bislang unbekannte Fakten, aber auch Falschaussagen vom WZV offengelegt wurden. Zirngibl organisierte weitere Treffen gegen die geplante "Verbesserungsumlage" in Bad Abbach, Lengfeld und Oberndorf. Immer waren die Wirtshäuser mit unzufriedenen Bürgern bis zum letzten Platz besetzt.
Jetzt geht der Widerstand in die entscheidende Runde. Denn Ende April 2018 ist voraussichtlich die Sitzung des WZV Bad Abbacher Gruppe, auf der beschlossen wird, wie die nötigen Mittel für die Sanierungen geschultert werden sollen. Dazu der Initiator des Widerstandes, Fritz Zirngibl: "Die Haus-und Grundbesitzer dürfen nicht als Geldesel für die Investitionen des WZV alleinig herhalten müssen. Wir fordern eine 50:50 Lösung, welche eine Verbesserungsumlage in Höhe von 50% der Investitionen vorsieht. Damit würde die ursprünglich geplanten Belastungen für die Hausbesitzer nahezu halbiert. Der Restbetrag könnte zum einen über eine begleitende, moderate Wasserpreiserhöhung zum Teil bezahlt werden. Die Belastungen für die Haushalte würden sich dabei in Grenzen halten und auf breiteren Schultern ruhen, weil alle Wasserverbraucher mitzahlen würden. Aber zusätzlich müssten auch wichtige Veränderungen im wirtschaftlichen Handeln des WZV erfolgen: Rücklagenbildungen, keine Kostenübernahmen und somit indirekte Subventionen für Neubaugebiete und weniger Fremdvergaben von Arbeiten, welche auch durch die Geschäftsstelle des WZV erfolgen können. So könnten weitere Einsparungen erzielt werden und somit einen Beitrag leisten für die notwendigen Investitionen."
Zirngibl weiter: "Es gibt neue Fakten, aber auch viele neue (unbeantwortete) Fragen. Daher erfolgt das nächste Bürgertreffen der unzufriedenen Hausbesitzer am Freitag, den 20. April um 20.00 Uhr im Gasthof Schreiner in Lengfeld. Weit über 600 Bürger stehen inzwischen hinter unseren Lösungen. Daher ist es wichtig, dass die Entscheidungsträger im WZV den wachsenden Widerstand bemerken und für unsere Lösungen offen sind. Wir sind nicht an einem langjährigen Streit gegen den WZV interessiert, denn technisch wird gut und zukunftsorientiert gearbeitet. Aber, wir haben auch einen langen Atem, wenn unsere Forderungen ignoriert werden sollten! Denn, wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht."
Eine Pressemitteilung vom 15. April 2018 von Fritz Zirngibl, Lengfelder Str.8, 93356 Teugn, tel.: 09405-919133