Logo Bayernpartei (Grafik: Bayernpartei)Bezirksrat Anton Maller konnte zu seiner Zufriedenheit beim "Fischerwirt“ 25 Bayernparteiler begrüßen. Der Bezirksvorsitzende ging in seiner Rede auch auf die Geschehnisse in Berlin ein, „dort wird der Wille des Bürgers nicht mehr beachtet, nur noch Macht und Taktik bestimmten die Politik“, so Maller. Zu unterscheiden seien die Parteien in Berlin ohnehin kaum mehr, nachdem sich auch die CSU verbogen habe bis zur Erkenntnislosigkeit. Ein Eigentor schoss laut Maller der Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt mit seinem Ja zum Glyphosat in der EU.
Unmittelbar nach der Begrüßung folgte die Aufstellung der Kandidaten: Der Kreisvorsitzende und Gemeinde-und Kreisrat, Fritz Zirngibl, wurde einstimmig zum Landtagsdirektkandidaten für den Landkreis Kelheim gewählt. Ebenfalls mit einem 100-Prozent-Ergebnis wurde Florian Geisenfelder, Ortsvorsitzender der Bayernpartei und Bäcker aus Rohr, zum Bezirkstagsdirektkandidaten auf einer gesonderten Veranstaltung nominiert. Florian Geisenfelder wurde zusätzlich als Landtagslistenkandidat vorgeschlagen, zusammen mit dem Abensberger Ortsvorsitzende, Peter Frömel. Beide erhielten die Zustimmung ohne Gegenstimmen. Als Listenkandidaten für den Bezirk wurden Gymnasiallehrer Karl Geisenfelder aus Rohr und Hauptkommisar i.R. Martin Schmidmeier aus Bad Abbach vorgeschlagen und ohne Gegenstimmen gewählt.
v.l.: Fritz Zirngibl, Florian Geisenfelder, Anton Maller, Karl Geisenfelder, Peter Frömel und Martin Schmidmeier (Foto: Andreas Schambeck/Bayernpartei)
Landtagsdirektkandidat Fritz Zirngibl bedankte sich im Namen aller Nominierten und stellte einige wichtige Zielsetzungen für seiner Kandidatur vor: „Bayern muss sich seiner Stärke wieder bewußt werden und diese auch gegenüber Berlin und Brüssel mutiger vertreten“, so der Landtagskandidat. „Schauen wir uns die ständig wachsende Bürokratie an: egal ob Landwirt oder Handwerker - die Zeit, die sie am Computer sitzen, um die geforderten Vorgaben zu erfüllen ist inzwischen länger, als die Zeit für die eigentliche Arbeit. So werden Existenzen vernichtet. Hier muss eine klare Order kommen: in Bayern pfeiffen wir auf diesen Bürokratismus! Oder schauen wir uns unsere Krankenversorgung an: die kleinen Krankenhäuser werden durch die Berliner Politik benachteiligt. Damit entstehen Defizite, welche die Kommunen an ihre finanziellen Grenzen bringen. Die flächendeckenden Krankenhäuser sind aber eine Pflichtaufgabe unseres Staates. Dafür zahlen wir Bürger Steuern. Daher muss eine gerechte finanzielle Behandlung unserer Kreiskliniken gesichert sein. Dazu gehört auch ausreichend Pflegepersonal und eine leistungsgerechte Bezahlung. Hier müssen klare Forderung in Berlin durchgesetzt werden, nur so können unsere Kreiskrankenhäuser überleben.“ Zirngibl monierte des weiteren die derzeitige Asylpolitik. Laut Zirngibl ist es absolut inakzeptabel, dass hunderttausende ohne Ausweispapiere in unser Land kommen konnten und hier unter falschen Vorgaben ein langwieriges Asylverfahren durchlaufen und letztlich, selbst bei Ablehnung des Asylantrages, wegen der fehlenden Identität nicht abgeschoben werden können. "Wer unter diesen Voraussetzungen unser Asylrecht ausnutzt, darf nicht mit den "echten" Flüchtlingen gleichgestellt werden. Damit Entscheidungen im Asylverfahren schneller getroffen werden können, muss das Personal im BAMF und in den Verwaltungsgerichten deutlich aufgestockt werden. Auch kann es nicht angehen, dass Kriminalität und Terror durch Menschen in unser Land getragen werden, welche sich als Schutzsuchende ausgeben. Um hier wieder geordnete Verhältnisse schaffen zu können, müssen auch unsere Polizeikräfte deutlich aufgestockt werden."
Zirngibl plant zahlreiche Wahlkampfveranstaltungen im Landkreis Kelheim, auch um über die Zielsetzungen der Bayernpartei etwa in Landwirtschaftsfragen, in der Umweltpolitik oder der Wirtschaft zu informieren. Zu den Erfolgschancen seiner Kandidatur äußerte sich Zirngibl wie folgt: „Bayern präsentiert sich seit Jahren in Berlin unter Wert. Die Folge waren immer höhere Zwangsabgaben, welche dem Bürger als Länderfinanzausgleich verkauft werden. Dies muss ein Ende haben. Wer eine politische Wende in Bayern will, aber weder Rechts- noch Linksextremismus wünscht, setzt auf die Bayernpartei. Nur mit klaren Forderungen können Bayerns Interessen umgesetzt werden, denn einen starken Trumpf haben wir immer in unserer Hand: Bayern kann es auch alleine! “.

Ein Pressebericht des Kreisverbandes Kelheim der Bayernpartei