Fritz Zirngibl bei der 3. Bürgerversammlung zum Thema Verbesserungsbeitrag (Foto: br-medienagentur)Die geplanten "Verbesserungsumlagen" beim Wasserzweckverband Bad Abbacher Gruppe bezeichnet Kreis-und Gemeinderat Fritz Zirngibl von der Bayernpartei als sozial ungerecht, weil nur ein Teil der Wasserverbraucher dadurch zur Kasse gebeten wird. Bereit drei Mal hat Zirngibl daher zum Widerstand aufgerufen.

Die Wirtshäuser in Teugn, Bad Abbach und Lengfeld waren jeweils bis zum letzten Platz mit unzufriedenen Bürgern gefüllt. Zirngibl fordert eine Mischlösung für die geplanten Investitionen des WZV: 50 Prozent der Kosten sollen über "Verbesserungsumlagen" und 50 Prozent über den Wasserpreis umgelegt werden. Dadurch würden alle Wasserverbraucher zu den nötigen Investition ihren Beitrag leisten. Dieser Version würde auch die Kommunalaufsicht des Landratsamtes Kelheim zustimmen.

Nach der letzten Sitzung des Wasserzweckverbandes sieht Zirngibl positive Zeichen im WZV: "Zuerst einmal darf man schon einen ersten Erfolg unseres Widerstandes feststellen: der Wasserzweckverband Bad Abbacher Gruppe bewegt sich und beharrt nicht mehr auf der einst starrköpfigen Alleiniglösung der "Verbesserungsumlage". Leider wurden auf der Wasserzweckverbandssitzung, als auch in der verschickten Zwischenzwischeninformation des WZV Vergleichbeispiele zur Kostenbelastung genannt, welche sich aber bei näherer Betrachtung als Halbwahrheiten herausstellen. Darum werden wir die Bürger bei einer 4. Bürgerversammlung informieren. Denn vor allem Landwirte werden, entgegen der Aussagen des WZV, mit der geplanten "Verbesserungsumlage" besonders stark zur Kasse gebeten. Die meisten Landwirte und Hausbesitzer würden durch unsere Mischlösung deutlich weniger bezahlen müssen."

Die nächste Veranstaltung gegen die geplanten "Verbesserungsumlagen findet am Montag, 27. November 2017 um 19.30 Uhr Gasthof Berghammer in Oberndorf statt. Siehe auch Veranstaltungskalender

Fritz Zirngibl