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Abbacher TurmAufträge wurden erteilt und die Jahresrechnung für 2016 genehmigt

Bei der routinemäßigen Sitzung des Zweckverbandes zur Abwasserbeseitigung
Bad Abbach-Teugn am 7. November wurde der Auftrag für die Dichtigkeitsprüfung der Kanalisation des Baugebiets Deutenhof vergeben. Günstigster Anbieter war ein Unternehmen aus München. Die Preisspanne reichte von 83.956,88 Euro bis zum höchsten Angebot von 132.791,01 Euro. Folglich erhielt einstimmig das Unternehmen aus München den Zuschlag für den Auftrag.

Die Strombelieferung für den Abwasserzweckverband für die Jahre 2018 und 2019 wurden ebenfalls neu vergeben. Die Jahresstrombezugsmenge des Abwasserzweckverbandes ist derzeit ca. 73.000 kw/h, wobei davon die Kläranlage selbst rund 53.000 kw/h verbraucht. Beliefert soll der Abwasserzweckverband mit Öko-Strom. Das wirtschaftlichste Angebot hat hierbei mit einem Arbeitspreis von 4,03 Cent je Kilowattstunde die In(n)-Energie AG abgegeben, welche auch bisher schon den Strom lieferte. Insgesamt werden sich die Aufwendungen für Strom für die Jahre 2018 und 2019 auf rund 36.000 Euro inklusive aller Nutzungsentgelte und Abgaben belaufen. Die In(n)-Energie AG erhielt einstimmig den Zuschlag.
Der dritte Tagesordnungspunkt befasste sich mit der erforderlichen Sanierung des Regenrückhaltebeckens beim Baugebiet Deutenhof. Die ermittelte Kostenschätzung durch das beauftragte Ingenieurbüro ergab einen Gesamtaufwand von 141.907,50 Euro. Der überraschend hohe Betrag kam zustande, da sich laut Ingenieurbüro alleine die Entsorgungskosten für den Schlamm auf rund 92.000 Euro belaufen. Grund dafür ist die Feststellung, dass die Werte für Zink und Kupfer, welche sich im Schlamm befinden, über den hierfür zulässigen Grenzwerten liegen sollen. Bei Zink sollen sich die Werte zwischen 330 bis 340 mgr pro Kilogramm Trockenmasse bewegen und bei Kupfer zwischen 61 bis 63 mgr je Kilogramm Trockenmasse. Es entstand eine Diskussion über die Grenzwerte, da zum Beispiel beim Klärschlamm der Kläranlage höhere Grenzwerte zulässig sind und der Klärschlamm als begehrter Dünger, eben gerade wegen des Zink- und Kupfergehaltes, für die Felder verwendet wird. Eine Entscheidung über die Ausschreibung der Sanierungsmaßnahmen des Regenrückhaltebeckens wurde daher verschoben, um die Frage der zulässigen Grenzwerte gemeinsam mit Landratsamt und dem Wasserwirtschaftsamt zu klären. Grund für die Belastung durch Zink und Kupfer dürften vor allem die Verwendung von Zink- und Kupferblech für Regenrinnen und Fallrohre bei den Häusern sein.
Die Jahresrechnung für 2016 wurde mit folgenden Zahlen vorgestellt:

Verwaltungshaushalt Vermögenshaushalt Gesamthaushalt
Einnahmen 435.423,88 431.260,03 886.683,91
Ausgaben 435.423,88 431.260,03 886.683,91
Unterschied 0,00 0,00 0,00

Einstimmig wurde die Entlastung für die Jahresrechnung 2016 erteilt.
Anschließend erfolgten noch Beratungen im nichtöffentlichen Teil der Sitzung.