Bayernwerk stellt e-smart und Pedelec zur Verfügung
ebike
Für zwei Wochen stellt das Bayernwerk der Verwaltung des Marktes Bad Abbach einen e-smart und für vier Wochen ein Pedelec, ein Pedal Electric Cycle bei dem die Nutzer nur von einem Elektroantrieb unterstützt werden, wenn sie in die Pedale treten, im Gegensatz zum e-bike, das ähnlich eines Mofas mittels Drehgriff gesteuert wird, zum Testen zur Verfügung.

Elektromobilität ist zurzeit in aller Munde. Als größter Verteilnetzbetreiber in Bayern engagiert sich das Bayernwerk auch auf diesem Gebiet. Bayernwerk-Kommunalbetreuer Stephan Leibl stellte dieser Tage Bürgermeister Ludwig Wachs die Möglichkeiten, die Elektromobilität bietet, vor. „Unser Ziel ist es, zu testen, welche Einsatzmöglichkeiten die E-Mobilität im kommunalen Alltag hat. Dafür ist das Angebot des Bayernwerks ideal.“, sagte der Rathauschef. Der zuschaltbare Elektroantrieb eines Pedelecs oder e-bikes ist eine große Erleichterung für den Fahrer, etwa um Anstiege besser zu meistern oder als Kraftreserve auf längeren Strecken. Und e-cars, wie der e-smart, der zu testen ist, eignen sich sehr gut für den Stadtverkehr. Verkehrsstudien zeigen, dass sich rund 90 Prozent alle Fahrstrecken in Deutschland mit einem PKW in einem Radius von 50 Kilometern bewegen. Der e-smart hat bei optimalen Bedingungen eine Reichweite von circa 130 Kilometern. Nach gut sechs Stunden Ladezeit an einer herkömmlichen 230-Volt-Steckdose ist das Auto vollgeladen. „Nimmt man einen Strompreis von 25 Cent pro Kilowatt an, so kostet eine Ladung für 130 Kilometer fünf Euro.“, erläuterte Stephan Leibl. Trotzdem muss man nicht auf einen gewissen Komfort verzichten. Der e-smart, beispielsweise, mit einer Leistung von 37 kW, also 50 PS, verfügt über eine Reichsweiten- und Ladezustandsanzeige sowie über einen Tempomat und ein Automatikgetriebe und fährt immer mit Tagfahrlicht.