Logo editorial„Das Glück des Lebens besteht nicht darin, wenig oder keine Schwierigkeiten zu haben, sondern sie alle siegreich und glorreich zu überwinden.“
(Carl Hilty, Schweizer Staatsrechtler)

Der Juni ist heuer ein ganz besonderer Monat für alle Fußballfans: In Frankreich beginnen die Spiele um den Europameistertitel. Auch die deutsche Nationalmannschaft hat sich für dieses Turnier qualifiziert – aber das wissen eingefleischte Fußball-Junkies natürlich.


Die deutschen Jungs kassierten in den Qualifikationsspielen die eine oder andere Niederlage, mussten Rückschläge durch nicht einsetzbare Spieler wegen Verletzungen hinnehmen, ebenso die Kritik an der fehlenden Bereitschaft einiger Spieler, sich intensiv einzusetzen, und an der Aufstelltaktik des Trainerteams. Doch letztendlich gelang es der Mannschaft sich zu steigern und alle Schwierigkeiten „siegreich und glorreich zu überwinden“, so wie es der Schweizer Staatsrechtler Carl Hilty als „das Glück des Lebens“ sieht.
Die deutsche Mannschaft wird am 12. Juni ihr erstes EM-Spiel gegen die Ukraine bestreiten. Und an diesem 12. Juni hat kein Geringerer als „Fortunat“, auch „Fortunatus“ genannt, seinen Namenstag. Fortunat bedeutet, aus dem Lateinischen übersetzt, „der Glückliche“ oder auch „der Beglückte“ – wenn das kein gutes Omen ist, natürlich für unsere Kicker. Ein bisschen Patriotismus sei hier doch wohl erlaubt.
Wir alle, und hier schließe ich auch die bekennenden Fußball-Muffel mit ein, drücken unserer Mannschaft die Daumen und erhoffen für sie den Einzug ins Finale und dann, ohne überheblich sein zu wollen, auch den Sieg. Wenn all unsere Spieler den Rat von Mark Twain, dem US-amerikanischen Schriftsteller, der gesagt haben soll: „Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.“, beherzigen, also im übertragenen Sinn bei jedem Spiel alles geben, über sich hinauswachsen, um als Sieger vom Platz zu gehen und somit jede Chance nutzen, damit jeder Tag an dem sie auflaufen und gewinnen der schönste ihres Lebens sein wird, dann sollte es mit dem Titel doch klappen.
Ich wünsche Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, beste Unterhaltung bei spannenden, aber dennoch fairen Spielen und all denjenigen, die sich vom Fußballfieber doch nicht anstecken lassen, sonnige und glückliche, fußballlose Tage im Juni.
Ihr Herausgeber