Bei der Aufstellungsversammlung des innovativen Netzwerks wurde eine eigene Liste vorgestellt
Die Kandidaten*innen der iNBA zur Kommunalwahl 2020 in Bad Abbach sind nominiert (Foto: iNBA/Peter Gasch)Die Kandidaten*innen der iNBA zur Kommunalwahl 2020 in Bad Abbach sind nominiert (Foto: iNBA/Peter Gasch)
Zwölf Kandidaten wurden bei der Aufstellungsversammlung nominiert, sechs Männer und sechs Frauen, gibt das „innovative Netzwerk Bad Abbach (iNBA)" bekannt. Karl Betz wurde als Versammlungsleiter gewählt und führte souverän durch das Wahlprozedere. Alle Abstimmungen und die Nominierung der Kandidaten wurden einstimmig gefasst.
Die Kandidaten betonten bei ihrer Vorstellung unisono, dass es ihnen wichtig ist, nicht in einer Partei zur Wahl anzutreten.
Marktrat Siegfried Schneider stellte die 180 Unterstützerunterschriften heraus, die durch Wahlberechtigte unter Vorlage ihres Ausweises bei der Gemeinde erbracht werden müssen, damit das iNBA zur Wahl zugelassen wird. Danach präsentierte er die Zielsetzungen des iNBA und das Wahlprogramm, das detailliert auf der Internetseite der Gruppe ( www.inba-bad-abbach.de ) zu finden ist.
„Seit mehr als 30 Jahren warten die Bürger*innen auf eine Verbesserung zum Thema Verkehr. Nach wie vor ist keine konzepthafte Entwicklung, kein roter Faden zu erkennen. Im Gegenteil, die Probleme werden von Jahr zu Jahr größer. Die Petition der Agenda-Gruppe zur Verkehrsbelastung an den Bayerischen Landtag aus 2007 ist nach wie vor hoch aktuell.“, so Siegfried Schneider. Und weiter zum Wahlprogramm: „Bad Abbach ist faktisch mit der Kaisertherme, dem Kurpark mit Kurhaus und der Infrastruktur für die Klinik eine Kommune, die für Gesundheitseinrichtungen viel Geld aufwendet. Wir möchten ein klares Bekenntnis zum Gesundheitsstandort, ihn entwickeln und mithelfen ihn auf Augenhöhe der niederbayerischen Bäder zu bringen. Am Rande von Regensburg sollte das möglich sein, die heutige Situation ist unbefriedigend. Bauland und dessen Erschließung geht in Bad Abbach vorwiegend durch die Hände von Bauträgern. Wir möchten eine bürgernahe Stadtbau GmbH, die Bauland erwirbt, projektiert und erschließt und so gegen das Spekulantentum wirkt.
Die Sozialdienste, zum Beispiel eine Ganztagespflegeeinrichtung für Demenzkranke, sollen wohnortnah und von höchster Kompetenz sein.
Der Regenerations- und der Badebereich des Inselbades müssen dringend saniert und weiter entwickelt werden. Die Fehler der letzten sechs Jahre mit der mangelhaften Phosphatfällung gegen das Algenwachstum und die miserable Regenerationsleistung müssen umgehend beseitigt werden.
Der ökologische Umbau ist notwendig, er muss vor allem regional angegangen werden. Deshalb soll im Haushalt ein respektabler Betrag von 300.000 € jährlich nur für diesen Zweck bereitgestellt werden.“

Folgende Kandidaten wurden nominiert:

Siegfried Schneider, Konrad Stemmer, Waltraud Günter-Fleischmann, Rebekka Krauß, Marius Zaus, Johann Rieger, Daniela Amrein, Beate Krauß, Sandro Amrein, Gerd Jandorf, Ulrike Seyfert, Eleonore König. Ersatzkandidaten sind Josef König und Willi Knapp.