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Bad Abbacher Kurier

AKTUELL KRITISCH NEUTRAL UNVERWECHSELBAR

werner muggendorfer johannaDas wünscht sich die SPD-Fraktion im Landtag. MdL Johanna Werner-Muggendorfer, selbst gelernte Erzieherin dazu: „Jedes Kind hat das Recht auf kostenfreien Zugang zu frühkindlichen Bildungsangeboten.“
Jedes Kind, unabhängig von Herkunft oder finanzieller Situation der Eltern müsse eine Kita besuchen können, sagt die SPD-Politikerin und betont: „Zahlreiche Studien haben längst bewiesen, dass in den ersten Lebensjahren die Grundlagen für eine erfolgreiche Bildungs- und Erwerbsbiografie gelegt werden.“ Daher seien Kindertagesstätten Bildungseinrichtungen. Wie der Schulunterricht dürften sie ebenfalls nichts kosten. Laut einer Umfrage von Infratest im Auftrag der SPD-Fraktion wollen 68 Prozent der Befragten in Bayern, dass der Staat die Kosten für die Betreuung der Kinder übernimmt. Lediglich 23 Prozent sind dagegen. In Bayern käme die Kostenfreiheit 354.897 Kindern, die eine Kita besuchen, zugute. In Neustadt (Landkreis Kelheim), der Heimatgemeinde der Abgeordneten könnten rund 350 Kinder davon profitieren. So viele Plätze bieten die Kindergärten und -krippen in der Großgemeinde (zwei mit angeschlossener Kinderkrippe in Neustadt, jeweils einer in Bad Gögging und Mühlhausen). Allesamt haben ein Defizit von rund einer Million Euro, für das die Stadt aufkommt.
Wie die Bertelsmann-Stiftung, (Stand 1.3.2015) feststellt, gibt es in Bayern derzeit keine Bildungsgerechtigkeit im frühen Kindesalter. Daher werden zum Beispiel Kinder mit Migrationshintergrund unter drei Jahren sowie aus sozial schwächeren Familien von ihren Eltern deutlich seltener (19 Prozent) in Kitas geschickt als Kinder ohne Migrationshintergrund und aus Familien mit einem durchschnittlichen bis guten Einkommen (31Prozent). „Ein Beweis, dass es hier vor allem am Geld fehlt,“ schließt Johanna Werner-Muggendorfer daraus. Für die Abgeordnete sind jedoch frühkindliche Bildungsangebote „eine Investition in die Zukunft und der Grundstein für ein erfolgreiches Arbeitsleben.“ Auf lange Sicht würden sogar Kosten gespart. Weil auch die Elternbeiträge für Kitas in Bayern sehr unterschiedlich ausfallen, sei allein diese Tatsache „eine Ungerechtigkeit.“ Für Johanna Werner-Muggendorfer sind kostenfreie frühkindliche Bildungseinrichtungen „die logischste Konsequenz aus diesem totalen Durcheinander.“
Die SPD-Fraktion hat ein Stufenmodell erarbeitet, in dem auch die Kosten für den Freistaat errechnet wurden. Es sieht vor, dass im Kitajahr 2017/2018 für alle Vier- bis Sechsjährigen kein Elternbeitrag erhoben wird. Angesichts einer durchschnittli-chen Gebühr von 117 Euro im Monat sind dafür 292,1 Millionen Euro vom Freistaat einzusetzen. Im Kitajahr 2018/2019 soll zusätzlich der Kitabesuch für Dreijährige beitragsfrei gestellt werden. Dafür muss der Freistaat 423,7 Millionen Euro ausgeben. Ab dem Kitajahr 2019/2020 sollte der Freistaat schließlich die durchschnittliche Kitagebühr in Höhe von 175 Euro monatlich für die Zweijährigen übernehmen, pro Jahr 535,3 Mio. Euro kostet.
Die Kostenfreiheit könne über die bereits eingeplanten Ausgaben für den Elternbeitragszuschuss in Höhe von 100 Euro im letzten Kitajahr finanziert werden, was einer Summe von 136,2 Millionen Euro entspricht. Dazu bringe die Abschaffung des Betreuungsgeldes 220 Millionen Euro pro Jahr. Die ab 2017 geplanten Mehrausgaben für das Landeserziehungsgeld sollten gestrichen werden, wodurch 71 Millionen Euro pro Jahr frei würden. Mit dieser Umschichtung, würden laut Berechnung der SPD 427,2 Millionen . Euro für die kostenfreie Kita zur Verfügung stehen. Womit die beiden ersten Stufen (Kostenfreiheit für Drei- bis Sechsjährige) damit komplett gegenfinanziert wären. Für die Ausweitung der Kostenfreiheit auf Zweijährige seien zusätzlich noch 108,1 Millionen Euro nötig, die über Steuermehreinnahmen finanziert werden könnten, sofern der Freistaat , mehr Finanzbeamte einstelle.
Neben der Kostenfreiheit will die SPD auch die Qualitätsentwicklung in der frühkindlichen Bildung vorantreiben, wofür die Relation von Personal zu betreuten Kindern, weiter verbessert werden müsse. Johanna Werner-Muggendorfer: „Da der Freistaat lediglich rund 13 Prozent der gesamten Bildungsausgaben für den frühkindlichen Bereich vorsieht, ist es zwingend erforderlich, die Investitionen für diesen wichtigen Bildungsabschnitt deutlich zu erhöhen.“
Auch heuer hatten die Landshuter Sozialdemokraten wieder zum “Tanz in die fünfte Jahreszeit” aufgerufen, dem viele Gäste in die Tanzschule “Tanzländ” folgten. Die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Patricia Steinberger und Gerhard Wick eröffneten den Ball mit einem traditionellen Walzer.
Foto vom Tanzabend
Ostbayerische Handwerksvertreter wählen neuen Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz
Wahl Hauptgeschäftsführer
Die Vollversammlung der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz hat am heutigen Freitag in Passau über die Nachfolge von Hauptgeschäftsführer Toni Hinterdobler entschieden. Von den Handwerksvertretern aus ganz Ostbayern wurde der bisherige stellvertretende Hauptgeschäftsführer Jürgen Kilger einstimmig gewählt. Toni Hinterdobler verabschiedet sich Ende des Jahres 2017 nach 25 Jahren an der Spitze der Handwerksorganisation in den Ruhestand.
Die erste Frauentagung der sozialdemokratischen Frauen feierte ihr 70-jähriges Jubiläum
Patricia Anja
Vor 70 Jahren fand in Frankfurt am Main die erste Frauentagung der SPD statt. Damit wurde auch der Grundstein für die Frauenbewegung in der SPD gelegt. Die Frauen in der SPD sind hauptsächlich in der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen AsF organisiert und kämpfen heute noch für Frauenrechte und Gleichberechtigung. Die beiden Landshuter SPD-Frauen Anja König, die Landesvorstandsmitglied der AsF ist, und Patricia Steinberger, Mitglied des Bezirksvorstandes sind stolz darauf, dass es Frauen gibt, die sich nach wie vor für Gleichberechtigung und Chancengleichheit einsetzen.
DrPräsident der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz Dr. Georg Haber
zum neuen Erbschaftsteuergesetz:
„Das ostbayerische Handwerk begrüßt den Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens zur Reform der Erbschaftsteuer. Nachdem der Bundesrat am heutigen Freitag dem Kompromiss des Vermittlungsausschusses zugestimmt hat, haben unsere Betriebe, bei denen die Übergabe ansteht, nach 22 Monaten endlich wieder Rechts- und Planungssicherheit. Die zuvor ausgehandelten Punkte, die vor allem das Handwerk betreffen, haben weiterhin Bestand. So können Betriebe bis zu einem Vermögen von 26 Millionen Euro ohne individuelle Bedürfnisprüfung erbschaftsteuerfrei übertragen werden. Ebenso ist für Betriebe mit bis zu fünf Beschäftigten kein Lohnsummennachweis erforderlich. Mit dieser Forderung hat sich das Handwerk durchgesetzt, um Handwerksbetriebe von Bürokratie zu entlasten.“
Im ostbayerischen Handwerk werden in den kommenden zehn Jahren Nachfolgerinnen und Nachfolger für rund 11.000 Betriebe mit rund 60.000 Beschäftigten und Auszubildenden gesucht.
Handwerkskammer macht Kfz-Auszubildende fit für Elektrofahrzeuge
Elektromobilität ist eine zentrale Zukunftstechnologie mit großen Potenzialen für das Handwerk. Sie stellt Autowerkstätten aber auch vor neue Herausforderungen. Da bei Fahrzeugen mit moderner Hybrid- und Elektrotechnologie eine Spannung bis zu 800 Volt auftreten kann, müssen alle Mitarbeiter den Umgang mit Hochvoltsystemen sicher beherrschen.
E Mobilität
Universität Leipzig: Expertin Karen Nieber zum Tag des Kaffees
kaffeetasse
Dürfen Schwangere oder Jugendliche Kaffee trinken? Erhöht der braune Muntermacher tatsächlich den Blutdruck? Welche Auswirkungen hat Kaffee auf unser Gehirn? – Viele Fragen und noch mehr widersprüchliche Antworten drehen sich um das Lieblingsgetränk der Deutschen. Die Pharmazeutin Karen Nieber, emeritierte Professorin der Universität Leipzig, befasst sich seit vielen Jahren mit diesem Thema. Erst kürzlich hat sie wieder in der „Pharmazeutischen Zeitung“über „Das Gute in der Bohne“ geschrieben und dafür mehrere wissenschaftliche Studien zur Wirkung des Kaffees ausgewertet. Es wird Zeit, mit ihr kurz vor dem deutschlandweiten Tag des Kaffees am 1. Oktober darüber zu sprechen.
Neues Verfahren soll Identifizierung mithilfe von Proteinen aus Haarprobe ermöglichen
Haare
Forscher des Lawrence Livermore National Laboratory sind einem revolutionierenden biologischen Verfahren zur Identifizierung von Straftätern einen Schritt näher gekommen. Die Forscher wiesen eine im Vergleich zur DNA höhere chemische Stabilität von Proteinen aus Haarproben nach. Eine Identifizierung von Straftätern soll damit im Vergleich zur DNA-Analyse für einen längeren Zeitraum möglich sein.
Zehn Jahre „Haus der kleinen Forscher“: Erzieherinnen und Erzieher aus dem Haus für Familien St. Marien in Mengkofen präsentierten das Projekt der Kita-Kinder auch Bildungsministerin Johanna Wanka.
Bayern c Haus der kleinen Forscher Andreas Henn
Auf der Jubiläumsfeier der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ am 21. September 2016 in Berlin stellten die Erzieherinnen und Erzieher aus dem Haus für Familien St. Marien in Mengkofen Bildungsministerin Johanna Wanka das Spinnenprojekt vor. Die Kinder hatten ihre Forschungsergebnisse in Bastel- und Werkarbeiten dokumentiert, die in Teilen ausgestellt wurden.
Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ feierte ihr zehnjähriges Bestehen in der Villa Elisabeth in Berlin-Mitte. Das große Highlight war eine Ausstellung mit Forscher-Geschenken von Kindern aus zehn Kitas und Grundschulen.
ApothekenzeichenEs kommt bei Medikamenten nicht nur auf den Wirkstoff, sondern auch auf die Darreichungsform an. Die richtige Anwendung verschiedener Darreichungsformen ist erklärungsbedürftig. Im Jahr 2015 gaben die Apotheken in Bayern rund 25 Millionen Arzneimittel ab, die – unabhängig vom Wirkstoff – allein wegen ihrer Darreichungsform besonders beratungsintensiv waren. Das waren rund 29 % aller abgegebenen Arzneimittel. Dies ermittelte das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut e.V. (DAPI) mit Rezeptdaten von Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) für das Jahr 2015.
Höheren Zuschüsse für Musikschulen
 
werner muggendorfer johannaMit Erfolg hat die SPD im Bayerischen Landtag kräftig Druck gemacht: Die Musikschulen in Bayern bekommen mehr Geld. Von 13,78 auf 14,73 Millionen Euro wurden die staatlichen Zuschüsse angehoben.
Davon profitiert auch der Landkreis Kelheim, mit einem Plus von 7.301,33 Euro (6,37 Prozent) an Fördergeldern 2015 im Vergleich zum Jahr davor für die vier Musikschulen . Das geht aus einer aktuellen Antwort des Kultusministeriums auf eine Anfrage der SPD-Fraktion hervor. Im Landkreis Kelheim gibt es vier Musikschulen in Abensberg, Kelheim Mainburg und Neustadt, an denen allen pro Schuljahr über 2.000 Kinder und Jugendliche unterrichtet werden. Insgesamt besteht in ei Angebot an insgesamt 16 Musikschulen. Die SPD-Landtagsabgeordnete Johanna Werner-Muggendorfer aus Neustadt an der Donau (Landkreis Kelheim) zeigt sich mit dem Erfolg ihrer Partei „durchaus zufrieden.“ Die Erhöhung von rund 114.568,00 auf 121.169,00 Euro sei „ein entscheidender Schritt“ auf dem Weg zu bezahlbarem Musikunterricht. „Der darf kein Luxusgut sein,“ betont die Politikerin.
Wöchentlich nutzen 141.850 Schüler Unterricht an den 216 Musikschulen in Bayern. Die Kosten hierfür teilen sich die Eltern (61,3 Millionen Euro), die Kommunen (60,1 Millionen) und der Freistaat (13,5 Millionen). Langfristig soll dessen Finanzierungsanteil an den Lehrpersonalkosten auf 25 Prozent steigen. Weil nach der bewilligten Erhöhung noch nicht einmal 15 Prozent erreicht wurden, ist die jüngste Anhebung für Werner-Muggendorfer „erst ein Anfang. Aber ein guter .“
 
(Meldung erstellt von Gabriele Scholz)
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