Priv.-Doz. Dr. Joachim Nitschke und Dr. David Janele führen das BKH in die Zukunft
v.r.: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Priv.-Doz. Dr. Joachim Nitschke  und Dr. David Janele (Foto: Bezirk Niederbayern/Knott)v.r.: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Priv.-Doz. Dr. Joachim Nitschke und Dr. David Janele (Foto: Bezirk Niederbayern/Knott)
Das Bezirkskrankenhaus (BKH) Straubing bekommt eine neue Leitung. Dies hat der Bezirkstag von Niederbayern in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Priv.-Doz. Dr. Joachim Nitschke (49) und Dr. David Janele (43) werden die forensisch-psychiatrische Klinik in die Zukunft führen. Bereits ab Januar 2020 wird Nitschke als Ärztlicher Direktor die Umstrukturierung und Neukonzeption des BKH Straubing koordinieren – zusätzlich zu seinen Aufgaben als Chefarzt in Ansbach. Ab September 2020 wird er ausschließlich in Straubing tätig sein. Nitschke ist seit September 2010 Chefarzt und Maßregelvollzugsleiter der Forensischen Klinik des Bezirksklinikums Ansbach. In der Region ist er kein Unbekannter: Dr. Nitschke war von August 2006 bis Dezember 2009 Oberarzt am BKH Straubing, bevor er nach Ansbach wechselte. Sein Stellvertreter Dr. David Janele (43) kommt vom Bezirksklinikum Regensburg, wo er seit Januar 2013 als Oberarzt in der Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie arbeitet. Janele nimmt seine Tätigkeit beim Bezirk Niederbayern am 1. Februar 2020 auf.
Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich: „Wir freuen uns, dass es gelungen ist, für diese wichtigen Positionen in einem gravierenden Reformprozess zwei so kompetente und renommierte Experten zu gewinnen. Ich wünsche Dr. Nitschke und Dr. Janele viel Glück und Erfolg bei ihrer Aufgabe. Der Bezirk wird als Träger seinen Teil dazu beitragen, dass der Umstrukturierungsprozess in Straubing zu einer Erfolgsgeschichte wird.“
Im August 2019 hatte das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales eine Neuordnung des Maßregelvollzugs beschlossen. Bisher waren im Bezirkskrankenhaus Straubing die besonders behandlungs- und sicherungsbedürftigen Patienten aus ganz Bayern zentral untergebracht. Künftig sollen diese in der forensischen Klinik in ihrem jeweiligen Heimatbezirk behandelt werden. Das Bezirkskrankenhaus Straubing bekommt nach einer Übergangszeit denselben Versorgungsauftrag wie alle anderen bayerischen Maßregelvollzugseinrichtungen. Dort sollen dann nur noch Patienten aus Niederbayern untergebracht sein. In Absprache mit dem Bayerischen Sozialministerium, dem Amt für Maßregelvollzug sowie zwischen den Bezirken Mittelfranken und Niederbayern konnte für die Leitungsfunktion des BKH Straubing der personelle Neustart erarbeitet werden.
Am 4. Dezember werden sich Dr. Joachim Nitschke und Dr. David Janele zunächst den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BKH Straubing und dann den Medien vorstellen.

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