MdL Ruth Müller im Gespräch mit Vertretern der BIOWA
Ruth Müller (mitte), Vertretern der Bürgerinitiative Ortsumfahrung Weihmichl-Arth (BIOWA) und Kommunalpolitikern (r&l) (SPD-Landshut)Ruth Müller (mitte), Vertretern der Bürgerinitiative Ortsumfahrung Weihmichl-Arth (BIOWA) und Kommunalpolitikern (r&l) (SPD-Landshut)
Im „Haus der Begegnung“ in Weihmichl hatte sich die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller mit den Vertretern der Bürgerinitiative Ortsumfahrung Weihmichl-Arth (BIOWA) und Kommunalpolitikern getroffen, um über die weiteren Schritte hinsichtlich der B299 zu sprechen. Im Jahr 2016 wurden die beiden Ortsumfahrungen an der B299 in die Liste der "Neuen Vorhaben" mit vordringlichem Bedarf im neuen Bundesverkehrswegeplans 2030 aufgenommen. Bei der Ortsumfahrung Neuhausen wurde für den jeweils zweistreifigen Ausbau der Vermerk mit "Vorentwurf abgeschlossen" und bei der Ortsumfahrung Weihmichl "Vorentwurf genehmigt" bewertet. Mit dem Bundesverkehrswegeplan werden für die kommenden 15 Jahre die entscheidenden Weichen für die bundesweite Verkehrsinfrastruktur gestellt. Der Leidensdruck für die Anlieger an der B299 ist hoch – täglich passieren mindestens 15.000 Fahrzeuge – darunter viele Schwerlastfahrzeuge – die Straße, die durch die vier Ortschaften führt, machte Franz Drachenberg als Sprecher der BIOWA gegenüber der Abgeordneten deutlich.
„Die öffentliche Auslegung ist beendet, als nächstes stehe der öffentliche Erörterungstermin an, zu dem die Regierung von Niederbayern einladen müsse“, erläuterte Müller die weitere Vorgehensweise. Während es in der Gemeinde Weihmichl kaum Änderungswünsche an der Trassenführung und Durchführung gebe, habe die Gemeinde Furth der Planungsbehörde einige „Hausaufgaben“ gegeben, erfuhr Müller. So sei es aus Gründen des Lärmschutzes dringend notwendig, dass der „Knoten Furth“ tiefer gelegt werde, um die Anwohner zu schützen. Und auch bei der Frage zusätzlicher Kreisel bei Arth oder Ampellösung scheiden sich derzeit noch die Geister, welche Variante für den Verkehrsfluss besser sei, da an dieser Stelle auch der Verkehr Richtung Mainburg hinzukomme. BIOWA-Vorstandsmitglied Anna Heidenreich war es auch ein Anliegen, für die Sicherheit der Radfahrer am Kreisel Arth eine Untertunnelung zu fordern. „Was jetzt gebaut wird, müsse für die nächsten vierzig Jahre Bestand haben, deshalb solle man auch an eine sich verändernde Mobilität denken“, brachte sie in die Diskussion ein. Problematisch sehen auch die BIOWA-Vertreter die langfristige Widmung der Bahnstrecke, die nur noch für „Nostalgie-Fahrten“ und für das Abstellen von Waggons genutzt werde und ansonsten die Planungen für die Umfahrung bei der B299 verzögere und verteuere.

Sibylle Entwistle
Referentin des Abgeordnetenbüros Ruth Müller, MdL
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