Eine Vorzeigegemeinde in Sachen Demographie und Wohnungsbau ist die Gemeinde Buch am Erlbach, direkt an der Grenze zu Oberbayern. Der stellvertretende Vorsitzende der SPD im Bund, Ralf Stegner war aus dem hohen Norden in den Landkreis Landshut gekommen und machte sich ein Bild von der innovativen Gemeindeentwicklung.
v.l.: Gemeinderätin Sabine Gröger, Ruth Müller, Ralf Stegner und Gemeinderat Ralf Bareither (Foto: SPD Niederbayern)v.l.: Gemeinderätin Sabine Gröger, Ruth Müller, Ralf Stegner und Gemeinderat Ralf Bareither (Foto: SPD Niederbayern)
Gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Ruth Müller und den beiden Gemeinderäten Sabine Gröger und Ralf Bareither besichtigte Ralf Stegner, der auch Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag von Schleswig-Holstein ist, nach dem Eintrag ins Goldene Buch einige Ortsteile. „Im Generationenpark treffen sich Jung und Alt, da auf der einen Seite klassische Einfamilienhäuser stehen und auf der anderen Seite das Seniorenheim und das barrierefreie Wohnen beheimatet ist“, erläuterte Ralf Bareither in Vertretung für den erkrankten Bürgermeister Franz Göbl. Weiter ging es zum terrassierten Metzgerfeld, bei dem ebenfalls Wert auf Barrierefreiheit und guten Zugang zu den Grundstücken gelegt wurde. Das neueste Projekt in Buch am Erlbach ist das genossenschaftliche Wohnen, zu dem im Frühjahr 2018 der Spatenstich erfolgte. Hier entsteht bezahlbarer Wohnraum – von der Fünfzimmer-Wohnung bis zum Einzimmer-Appartement mit Gemeinschaftsraum und Grünfläche. „Diese vorausschauende Entwicklung einer Gemeinde sucht wohl in Deutschland seinesgleichen“, zeigte sich Ralf Stegner beeindruckt. „In Buch am Erlbach wird deutlich, dass die Kommunen es durchaus in der Hand haben, für bezahlbaren Wohnraum, Nahversorgung und Arbeitsplätze zu sorgen, wenn der Wille zum gemeinsamen Handeln da ist“, stellte Ruth Müller fest.