JBB Niederbayern wählte neue Vorstandschaft – Klarer Aufwärtstrend

Bayernpartei

Vergangenen Samstag fand die Jahreshauptversammlung des Jungbayernbundes Niederbayern, der aufstrebenden Jugendorganisation der Bayernpartei, mit Neuwahlen statt. Die bisherige 1.Vorsitzende Martina Ettl aus Rattenberg (Lkr. Straubing-Bogen) zeigte sich erfreut über das zahlreiche Erscheinen von Mitgliedern und Interessenten.

Da der niederbayerische Bezirksverband des Jungbayernbundes erst vor zwei Jahren wiederbelebt wurde, sei es laut der scheidenden Vorsitzenden nicht selbstverständlich, dass man in dieser kurzen Zeit feste Strukturen schaffen sowie etliche Aktionen durchführen konnte. Neben zahlreichen kleineren Veranstaltungen gehörten der Besuch des politischen Aschermittwochs in Vilshofen und des politischen Frühschoppens beim Gillamoos in Abensberg zu den Höhepunkten. Auch die Fahrten zum Gäubodenfest blieben allen Beteiligten in bester Erinnerung. Der JBB Niederbayern startete mehrere politische Aktionen, z. B. gegen die schleichende Bargeldabschaffung. Ettl erklärte, dass sie aufgrund beruflicher und schulischer Auslastung in nächster Zeit etwas kürzer treten wolle. Dank des starken Mitgliederzuwachses fanden sich problemlos Kandidaten für die neue Vorstandschaft.
Den Posten des 1. Vorsitzenden übernimmt ab sofort Florian Geisenfelder aus Rohr i. NB. Der neue Vorsitzende, der als Bundestagsdirektkandidat für den Wahlbezirk Kelheim/Landshut antritt, bekleidet des Weiteren den Ortsvorsitz der Bayernpartei Rohr i. NB und bringt dadurch genügend Erfahrung für dieses Amt mit. Marina Ettl bleibt dem Vorstand als stellvertretende Vorsitzende erhalten. Ebenso konnten die weiteren Ämter erfolgreich besetzt werden: Bernd Hoffmann aus Ergoldsbach als Schriftführer, Jennifer Wagner aus Vilshofen als Finanzbevollmächtigte sowie Oliver Würtz und Andreas Schambeck als Beisitzer.
Der neue JBB-Chef erläuterte in seiner kämpferischen Antrittsrede die Ziele für die kommenden Jahre. In den nächsten Wochen und Monaten stehe der Bundestagswahlkampf eindeutig im Vordergrund, den der niederbayerische JBB-Chef auch als Bundestagsdirektkandidat engagiert bestreitet. Der frisch gewählte Vorsitzende möchte als JBB vermehrt Präsenz in der Öffentlichkeit und den Medien zeigen. So plane er Infostände und weitere Aktionen, um den Bekanntheitsgrad der „jungen Bayernpartei“ zu erhöhen. Ziel sei, den „erfreulichen Aufwärtstrend“ weiter zu verstärken. Besorgt zeigte er sich über die vorhandene Politikverdrossenheit gerade bei jungen Menschen. Dies sei vor dem Hintergrund kommender und noch nicht bewältigter Herausforderungen fatal. Exemplarisch führte er Themen wie Griechenland- und Flüchtlingskrise an, welche mitnichten gelöst und überwunden seien. Gerade die Jugendorganisation der Bayernpartei sei hier Anlaufstelle für liberal-konservative und heimatgebundene junge Menschen. Unter dem neuen französischen Präsidenten Emmanuel Macron müsse man jetzt auch gut beobachten, ob die Zentralisierung in der EU weiter Fahrt aufnimmt und regionale Kompetenzen, Traditionen und Brauchtümer darunter zu leiden haben. Geisenfelder betonte ausdrücklich, als weiß-blauer Patriot sei man keinesfalls gegen Europa, aber man wünsche sich ein Europa der Regionen. Nach dem offiziellen Ende wurden noch viele angeregte Diskussionen geführt und alle zeigten sich über die äußerst gelungene Veranstaltung zufrieden.